DE21154C - Verfahren zur Herstellung von krystallisirtem Chloraluminium - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von krystallisirtem Chloraluminium

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DE21154C
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DE
Germany
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chloroaluminum
crystallized
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alumina
hydrogen chloride
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Active
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DENDAT21154D
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English (en)
Original Assignee
TH. GLADYSZ in Marseille, Frankreich
Publication of DE21154C publication Critical patent/DE21154C/de
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01FCOMPOUNDS OF THE METALS BERYLLIUM, MAGNESIUM, ALUMINIUM, CALCIUM, STRONTIUM, BARIUM, RADIUM, THORIUM, OR OF THE RARE-EARTH METALS
    • C01F7/00Compounds of aluminium
    • C01F7/48Halides, with or without other cations besides aluminium
    • C01F7/56Chlorides

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Compounds Of Alkaline-Earth Elements, Aluminum Or Rare-Earth Metals (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die Methode zur Bereitung des krystallisirten Chlorhydrats beruht auf der Eigenschaft derartiger Chloride, in ihren wässerigen Lösungen concentrirt werden zu können, ohne, die mindeste Zersetzung zu erleiden, vorausgesetzt, dafs man die Verdampfung bei einem Druck vornimmt, der niedriger ist als der gewöhnliche Atmosphärendruck.
Man bedient sich vortheilhaft desjenigen Chloraiumlniums, das durch Zersetzung von roher schwefelsaurer Thonerde durch das Chlorcalcium der Sodafabriken gewonnen wird. Der hierbei entstandene Gyps läfst sich leicht filtriren und auswaschen. Das flüssige Chloraluminium, welches noch mit dem Waschwasser vermengt ist, wird zunächst in offenem, verzinntem kupfernem Kessel concentrirt; diese Concentration kann bis 250 oder 300 B. getrieben werden. Hierbei wird das geringe Quantum Gyps, das noch in Lösung war, gefällt und aus der Flüssigkeit entfernt.
Die 25° bis 300B. zeigende Flüssigkeit wird nun in geschlossene, verzinnte kupferne Kessel gebracht und unter Erzeugung eines Vacuums weiter concentrirt. Es genügt, diese Operation bei 50 bis 55 cm Quecksilber vorzunehmen. Man kann nun die Masse bis zum Trocknen eindampfen oder aber die Operation unterbrechen und langsam einkrystallisiren lassen unter Erzielung einer Mutterlauge. Wendet man die letztere Methode an, so trennt man die Krystalle des Chlorhydrats von den Mutterlaugen durch Abtropfenlassen oder Centrifugiren.
Das auf diese Weise erhaltene Chloraluminium kann nach demselben Verfahren gereinigt werden. Seine Zusammensetzung ist: lösliche Thonerde 21 pCt., Chlor 44 pCt.
Man kann auch in folgender Weise verfahren.
Zunächst concentrirt man im Vacuum und dann sättigt man mittelst Chlorwasserstoff, um das verbleibende Chlorhydrat völlig zu fällen.
Es hat sich nämlich erwiesen, dafs Chloraluminium in salzsaurer Lösung schwer löslich ist.
Ist eine salzsaure Lösung von Thonerde, Eisenoxyd, Manganoxyd, Chlorcalcium gegeben, wobei die Thonerde vorherrschend ist, und läfst man in dieses Gemenge Chlorwasserstoffgas eintreten, so wird ein Moment kommen, wo das Chloraluminium beginnt, sich in vollkommen krystallisirtem Zustande abzusetzen.' Die Krystallisation wird beendet oder doch nahezu beendet sein mit der vollkommenen Sättigung der Flüssigkeiten durch das Chlorwasserstoffgas.
Sättigt man demnach die Chloraluminium enthaltende Lösung, welche entweder von der Auflösung gelatinöser Thonerde in Salzsäure oder von der Doppelzersetzung von Alaunen oder Thonerdesulfaten durch Chlorcalcium, Chlorbarium etc. herrührt, durch Chlorwasserstoffgas, das auf beliebige Weise hergestellt werden kann, so erhält man als Resultat einestheils krystallisirtes Chlorhydrat, das, nachdem man es hat abdampfen und in einem trocknen Luftstrom trocknen lassen, vollständig neutral ist, anderen-theils Mutterlauge, bestehend aus Salzsäure, welche alle die Thonerde begleitenden Unreinigkeiten enthält. Das auf diese Weise zubereitete Präparat enthält 21 pCt. lösliche Thonerde und 44 pCt. Chlor.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Das Verfahren, reines krystallisirtes Chloraluminium herzustellen durch Behandlung der unreinen Lösung unter niederem Druck als Atmosphärendruck, eventuell unter gleichzeitigem Einleiten von Chlorwasserstoffgas.
DENDAT21154D Verfahren zur Herstellung von krystallisirtem Chloraluminium Active DE21154C (de)

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DE (1) DE21154C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3233009A (en) * 1961-09-28 1966-02-01 Interchem Corp Maleated polymers from styrene and hydroxyl-containing norbornene derivatives

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