DE21135C - Neuerungen an Kompensationen für Signalzüge - Google Patents

Neuerungen an Kompensationen für Signalzüge

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DE21135C
DE21135C DENDAT21135D DE21135DA DE21135C DE 21135 C DE21135 C DE 21135C DE NDAT21135 D DENDAT21135 D DE NDAT21135D DE 21135D A DE21135D A DE 21135DA DE 21135 C DE21135 C DE 21135C
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Germany
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DENDAT21135D
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English (en)
Original Assignee
J. WE1DTMAN in Dortmund
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L7/00Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks
    • B61L7/02Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks using mechanical transmission, e.g. wire, lever
    • B61L7/025Bracing or compensating arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Cable Installation (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. März 1882 ab.
Zweck der in beiliegender Zeichnung dargestellten Vorrichtungen ist, die Signalzüge bei wechselnden Temperaturen in stets gleicher Spannung zu erhalten, ohne dafs die an vielen vorhandenen Vorrichtungen erhebliche Vergröfserung , des Hubes nöthig wird und ohne dafs der Compensation wegen beim Stellen des Signals grofse Gewichte bewegt werden müssen.
In Fig. ι ist α α der Signalzug, welcher über die Rollen b b geführt ist. Letztere werden von dem Hebel c getragen, welcher in d seinen festen Drehpunkt hat.
e ist ein Spanndraht; ein Ende desselben ist an dem Auslösehebel /, das andere Ende an einem festen Stützpunkt befestigt.
Der Winkelhebel g mit Gewicht h drückt mit seinem Stift i gegen den Auslösehebel f und spannt dadurch, wie aus der Figur ersichtlich, den Signalzug a a.
Bei Temperaturveränderung verlängert bezw. verkürzt sich der Signalzug α α und in gleichem Verhältnisse der Spanndraht e; das Gewicht h senkt bezw. hebt sich entsprechend, und die Spannung im Signalzuge bleibt stets dieselbe, sobald die Länge des Spanndrahtes e dem Hebelverhältnifs entsprechend ist.
Reifst der Spanndraht e, so wird der Auslösehebel / frei, das Gewicht h fällt herunter und wird wirkungslos. Das Signal fällt auf »Halt«.
Reifst der Signalzug a, so fällt das Signal ebenfalls auf »Halt«.
Fig. 2 ist eine etwas veränderte Anordnung. Die Drehachse des Winkelhebels g fällt mit der Drehachse des Rollenhebels c zusammen, und an letzterem ist unmittelbar das obere Ende des Auslösehebels / drehbar befestigt.
Die Wirkung ist wie vorbeschrieben. In Fig. 3 ist der Signalzug α α über die Rollen ^1 (5*2 b3 geführt. Die Rolle £2 wird von dem Hebel c getragen, welcher in d seinen festen Drehpunkt hat. Dieselbe Achse dient als Stützpunkt für die Gabel des Auslösehebels /, welcher gleichzeitig Gewichtshebel ist. Das Gewicht h wird, wie aus der Figur ersichtlich, durch den Spanndraht e in der der jedesmaligen Temperatur entsprechenden Lage gehalten. Reifst der Spanndraht e, so fällt das Gewicht h mit dem Auslösehebel herunter, der Draht α wird entspannt und das Signal fällt auf »Halt«.
Der Spanndraht e ist in der Regel nicht ein einzelner Draht, sondern eine Vereinigung von mehreren zusammenwirkenden Drähten.
Die Spanndrähte können auch durch Gestänge ersetzt werden, wie Fig. 4 (analog Fig. 1) und Fig'. 5 (analog Fig. 3) zeigt. Gewicht und Auslösehebel werden dabei durch das Gestänge k ersetzt.
Sämmtliche Anordnungen passen auch für Doppeldrahtzüge, entweder mit Spanndraht und Gewicht, wie Fig. 6 (analog Fig. 3) zeigt, oder mit Gestänge, wie Fig. 4 und 5. Der Auslösehebel am Compensationsapparat wird dabei entbehrlich, weil beim Reifsen des Spanndrahtes e nur (bis zur Wiederherstellung) eine etwas stärkere Spannung in den Signalzügen entsteht. Es wird dagegen sowohl bei Spanndraht wie bei Gestänge am Signalmaste der in Patent No. 11430 beschriebene Auslösehebel angewendet.
An Stelle von sämmtlichen Rollen können auch Winkelhebel bezw. gerade Hebel angewendet werden, wie beispielsweise in Fig. 7 für die Anordnung Fig. 2 etc. gezeigt ist.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Der Spanndraht e bezw. das Gestänge k in Combination mit dem im Verhältnifs der Längen von e bezw. k zu a3 ungleicharmigen Hebel c, Fig. 2, 3, 5 und 6, bezw. Cx, Fig. ι und 4.
    Der Auslösehebel f, Fig. 1 bis 3, in Combination mit dem Gewichte h, zum Zweck, beim Reifsen des Spanndrahtes e ein Nachlassen des Drahtzuges α herbeizuführen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT21135D Neuerungen an Kompensationen für Signalzüge Active DE21135C (de)

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