DE21129C - Elektrisches Logg - Google Patents

Elektrisches Logg

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DE21129C
DE21129C DENDAT21129D DE21129DA DE21129C DE 21129 C DE21129 C DE 21129C DE NDAT21129 D DENDAT21129 D DE NDAT21129D DE 21129D A DE21129D A DE 21129DA DE 21129 C DE21129 C DE 21129C
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Germany
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rotator
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Application number
DENDAT21129D
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English (en)
Original Assignee
R. M. LOWNE in East-End, Finchley-County of Middlesex, England
Publication of DE21129C publication Critical patent/DE21129C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P5/00Measuring speed of fluids, e.g. of air stream; Measuring speed of bodies relative to fluids, e.g. of ship, of aircraft
    • G01P5/02Measuring speed of fluids, e.g. of air stream; Measuring speed of bodies relative to fluids, e.g. of ship, of aircraft by measuring forces exerted by the fluid on solid bodies, e.g. anemometer
    • G01P5/06Measuring speed of fluids, e.g. of air stream; Measuring speed of bodies relative to fluids, e.g. of ship, of aircraft by measuring forces exerted by the fluid on solid bodies, e.g. anemometer using rotation of vanes
    • G01P5/07Measuring speed of fluids, e.g. of air stream; Measuring speed of bodies relative to fluids, e.g. of ship, of aircraft by measuring forces exerted by the fluid on solid bodies, e.g. anemometer using rotation of vanes with electrical coupling to the indicating device

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Prevention Of Electric Corrosion (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 42: Instrumente.
Elektrisches Logg.
Gegenstand der Erfindung ist ein Logg, das infolge geeigneter Einrichtung und unter Anwendung von Elektricität die Anzahl der Umdrehungen des rotirenden Körpers an Bord des Schiffes anzeigt.
In der beiliegenden Zeichnung ist:
Fig. ι eine Ansicht des Loggs.
Fig. 2 und 3 sind axiale Längsschnitte, um 90° zu einander versetzt.
Fig. 4 ist eine Endansicht des rotirenden Körpers, des Rotators,
Fig. s ein Stück der Fig. 3, vergröfsert,
Fig. 6 ein Längsschnitt des Verbindungsstückes zwischen dem Rotator und der Leine, mit dem das Logg geschleppt wird,
Fig. 7 ein Querschnitt der Fig. 1 und 6 in der Linie 1-1,
Fig. 8 eine Vorderansicht der Frictionsrollen, Fig. 9 eine solche der Unterlagsscheibe.
Der rotirende Körper, der Rotator, ist ein hohles, am besten cylindrisches, an beiden Enden geschlossenes Rohr α aus Metall und mit den wie gewöhnlich geformten Schraubenblättern ax auf der Mantelfläche ausgerüstet. Das vordere Ende des Rotators a besitzt einen centralen Zapfen α5, der durch die hintere Wand k des Verbindungsrahrnens k1 hindurchreicht und sich in derselben leicht drehen kann. Damit der sich nicht drehende Rahmen k k1 den sich drehenden Rotator in axialer Richtung mitnimmt, ist auf den Hals «5 des letzteren ein mit drei Frictionsrollen j ausgerüsteter Ring/2 aufgeschoben und durch Scheibe i und Mutter h, die auf den Theil a1 des Zapfens «5 geschraubt ist, gesichert. Die sich um die Schrauben oder Stifte p drehenden Rollen / rollen bei dem vom Rahmen k kl ausgeübten Zug gegen die Rückseite der genügend grofs zu haltenden Scheibe i. Es sei hier gleich erwähnt, dafs in das vordere Ende des Zapfens a5 ein durch das Hartgummihütchen a6 isolirter Platincontact^·3 eingesetzt ist. Das vordere Ende des Rahmens k1 trägt eine Oese, in die der metallene Carabinerhaken ο der Schleppleine /, die an Bord des Schiffes geht, eingehakt ist.
Auf dem Schiff befindet sich die Batterie und ein nach bekannter Weise eingerichteter Apparat, der die Anzahl der zu erfolgenden Unterbrechungen bezw. Schliefsungen des elektrischen Stromes angiebt. Von der Batterie gehen zwei Leitungsdrähte mn innerhalb der Schleppleine / nach dem Logg. Der vom Zinkpol abgehende Draht η steht in metallischer Verbindung mit dem Carabinerhaken ο und dem Rotator a. Diese Verbindung wird durch das Wasser perfect gemacht. Der vom Kupferpol abgehende Draht m ist, soweit er in der Schleppleine ι liegt, isolirt (durch Guttapercha oder auf eine andere bekannte Weise) und am Ende an einen Platindraht tnl angelöthet, so dafs nur der letztere der Einwirkung des Seewassers ausgesetzt ist. So lange nämlich der positive Strom vom Kupferpol, selbst unter Wasser, durch Platin, ein sehr schwer oxydirbares Metall, geleitet wird, wird das Platin polarisirt und giebt keine Elektricität ab, vorausgesetzt, dafs nur eine Zelle, oder, wenn mehrere benutzt werden, diese auf Qualität verbunden, in Anwendung kommt.
Werden mehrere Zellen auf Itensität verbunden, so verliert das Platin seine Polarität, das einhüllende Wasser wird zersetzt und die Elektricität aus der Leitung abgegeben. Dies ist der Grund, warum überall da, wo eine Isolirung der positiven Leitung unter Wasser durch Umhüllung unbequem oder gar nicht anzubringen ist, diese Leitung nur aus Platin hergestellt wird. Die negative, an den Zinkpol gehende Leitung bedarf keiner Isolirung, da der von ihr geführte Strom nicht oxydirend wirkt.
Der Draht m1 läuft nun durch eine isolirte Klemme am Haken o, ferner durch ebensolche Oesen am Rahmen^1 und ein axiales, mit Hartgummi oder anderem isolirenden Material ausgefüttertes Loch des Querriegels k2 am Rahmen bis zur Feder m2. Diese aus Platin hergestellte Feder m2 ist zwischen den zwei Querriegeln k2 und ihren beiden Deckplatten derart befestigt, dafs der Draht m1 mit dem festen Ende der Feder ;«2 metallisch verbunden ist, während das freie Ende derselben einen Contactstift »z3 trägt, der sich vermöge der Federkraft der Feder m2 fest in die centrale Vertiefung des oben erwähnten Platincontactes gs des Rotatorzapfens a5 legt und dort metallische Verbindung besitzt. Da beim Gebrauch des Loggs der Rahmen k k\ abgesehen von seiner fortschreitenden Bewegung, stillsteht, der Rotator α ax sich aber um seine Achse dreht, so war es nothwendig, den stillstehenden Contact m3 auf die beschriebene Art gegen den rotirenden Contact g 3 des Rotators zu pressen, um einer metallischen Leitung sicher zu sein. Mit dem Platincontact g3 auf der Rückseite verbunden, geht der Platindraht g2 in einer axialen Bohrung des Zapfens β5 ins Innere des Rotators, wo er, auf die im Rotator befestigte Platte cG isolirt aufgeschraubt, in den Contact gl endigt. Die Bohrung im Zapfen«5 wird um den Draht g2 herum mit isolirendem und in Wasser unlöslichem Material, wie Guttapercha, ausgefüllt, um auch hier den positiven Strom vollständig von dem Rotator zu isoliren.
Der Rotator selbst enthält nun den Apparat, um den elektrischen Strom nach einer bestimmten Anzahl von Umdrehungen zu schliefsen und zu öffnen. Er ist dazu durch zwei Scheidewände a2 und a3 in drei Abtheilungen getrennt. In der mittleren hängt an einer in der Achse des Rotators liegenden Welle a' ein Gewicht b, wodurch die erstere in ihrer Lage festgehalten wird, wenn der Rotator um seine Achse sich dreht, d. h. das Gewicht und die Welle a1 nehmen an der rotirenden Bewegung nicht Theil. Die in der vorderen Abtheilung befindliche Kurbel «4, die auf dem durch die Scheidewand a2 reichenden Zapfen der Welle α1 befestigt ist, wird demnach ebenfalls, in Bezug zur Drehung des Rotators, stillstehen.
In der vorderen Abtheilung ist die Platte c* an den AVänden des Rotators befestigt. Diese Platte ce trägt einen Satz Räder, die, von c1 anfangend, mit c3 in c4 und i5 greifen, und dieses letztere Rad c5 sowie seine Welle in Umdrehung setzen, sobald die das erste Rad c2 treibende Schraube ohne Ende c1, die in der Achse des Rotators liegt, sich dreht. Diese Drehung wird aber hervorgebracht dadurch, dafs die auf der Schraubenwelle cl befestigte Kurbel c gegen die feststehende Kurbel al trifft und damit ebenfalls festgehalten wird, .während sich das übrige Räderwerk mit der Platte ce, auf der es montirt ist, und dem Rotator herumdreht. Das Uebersetzungsverhältnifs zwischen cx und c5 kann nun beliebig gewählt werden; es sei ζ. Β. ι : ioo, so werden ioo Umgänge des Rotators einen Umgang des Rades ch hervorrufen.
An der Seite des Rades c5, Fig. 2, steht ein Stift c7 hervor, der mittelst des Stiftes d\ der an der Seite eines auf der Welle des Rades c% losen Schwungrades d in demselben Abstand vom Centrum wie c1 angebracht ist, das Schwungrad d mit herumnimmt. Auf der anderen Seite des Schwungrades d steht ein ähnlicher Stift d2 hervor. Dieser letztere wird nun bei jeder Umdrehung des Schwungrades d, das angeordnet ist, um die Zeit des elektrischen Contactes zu verlängern, die Feder e erst zurückdrücken, dann aber, nach Ueberwindung des todten Punktes, selbst von der Feder e gedrückt werden und dadurch dem Schwungrad einen weiteren kleinen Impuls geben, so dafs dasselbe jetzt mit Leichtigkeit den federnden Hebel /, der auf der Platte c6 befestigt ist, heben und mit seinem Contact/1 für eine Zeit lang gegen den Contact g1 pressen kann. Dadurch ist der elektrische Strom geschlossen. Sobald das Schwungrad d weitergeht, verläfst der Stift d2 den Hebel f, und der Strom wird unterbrochen.
Es ist nun leicht einzusehen, dafs und wie diese Stromschliefsungen und Stromunterbrechungen durch einen Empfangsapparat bekannter und entsprechender Construction in Verbindung mit einer Uhr sichtbar gemacht oder bleibend aufgezeichnet werden können, und wie sich aus diesen Angaben die Anzahl der Umdrehungen des Rotators und daraus wieder die Geschwindigkeit des Schiffes ergiebt.
Wird die Schleppleine an einen festen Punkt angebracht, festes Land, Leuchtschiff u. s. w., so kann durch den Apparat die Geschwindigkeit eines Flusses, der Strömung u. s. w. bestimmt werden.
Die hintere Abtheilung «8 des Rotators bleibt leer, damit der Rotator, der auf dem vorderen schwereren Ende von der Schleppleine getragen ist, auch am hinteren Ende so viel Auftrieb bekommt, dafs seine Achse sich beim Gebrauch des Loggs im Wasser horizontal stellt.
Es können Einzelheiten in der Construction des Apparates geändert werden, ohne aus dem Rahmen der Erfindung herauszutreten. So kann das Gewicht b mit der Welle ax z. B. so geändert werden, dafs es als Kugel oder Cylinder erscheint, die passend mit der Kurbel c oder der Welle c1 in Verbindung gebracht werden, so dafs sie im Innern des Rotators bei dessen Drehung herumrollen. Auch der Strombrecher mag eine andere, vielleicht schon bekannte Einrichtung bekommen.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. An einem elektrischen Logg der hermetisch geschlossene Rotator aax, der einen Apparat enthält, um den elektrischen Strom nach einer gewissen Anzahl von Umgängen des Rotators zu schliefsen und zu unterbrechen, in Combination mit dem Antifrictionsapparat des Verbindungsrahmens kk1, der Schleppleine /, einer elektrischen Batterie und einem Apparate, der die Anzahl der Umdrehungen des Rotators angiebt.
2. Das im Rotator α ά* frei oder rollend aufgehängte Gewicht b, welches, wenn der erstere sich dreht, dem Räderwerk f'i2c3 «4 und £5 und dem Schwungrad d, der Feder e und dem Hebel f die Bewegung ertheilt und dadurch den Contact zwischen /1^1 schliefst oder aufhebt.
Die Herstellung der elektrischen Leitung zwischen dem Rotator und dem positiven (Kupfer-) Pol der Batterie vermittelst des Platincontactes g3 am vorderen Ende des Rotators und des Contactes w3, der durch die mit dem Leitungsdraht der Schleppleine / in Verbindung stehende Feder m? in metallischer Berührung mit dem rotirenden Contact g* gehalten wird, sowie die zwischen dem Rotator und dem negativen (Zink-) Pol der Batterie durch den in der Schleppleine / liegenden, mit dem Carabines haken o, dem Rahmen k k1 und dem Rotator verbundenen Draht m1 unter Mitwirkung des Wassers.
Der Antifrictionsapparat, welcher besteht aus dem Ring j'3, der auf den in dem Stück k des Rahmens kl sich drehenden Hals «5 des Rotators aufgeschoben ist, aus der auf a1 aufgeschraubten Scheibe i und den am Ring/2 drehbar befestigten Rollen/
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT21129D Elektrisches Logg Active DE21129C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3043702A (en) * 1958-09-20 1962-07-10 Leitz Ernst Gmbh Optical glass
DE1243142B (de) * 1962-02-13 1967-06-29 Graphische Maschinen Und Appba Papierschneidemaschine

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3043702A (en) * 1958-09-20 1962-07-10 Leitz Ernst Gmbh Optical glass
DE1243142B (de) * 1962-02-13 1967-06-29 Graphische Maschinen Und Appba Papierschneidemaschine

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