DE26995C - Elektrischer Lothapparat - Google Patents
Elektrischer LothapparatInfo
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- DE26995C DE26995C DENDAT26995D DE26995DA DE26995C DE 26995 C DE26995 C DE 26995C DE NDAT26995 D DENDAT26995 D DE NDAT26995D DE 26995D A DE26995D A DE 26995DA DE 26995 C DE26995 C DE 26995C
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- G01—MEASURING; TESTING
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Elektrischer Lothapparat.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. October 1883 ab.
Vorliegende Erfindung hat einen Apparat zum Gegenstande, der mit Hülfe des elektrischen
Stromes automatisch ein Lärmsignal abgiebt, wenn z. B. ein Schiff sich über Sandbänken,
Felsen u. dergl. befindet, die in einer gewissen vorher zu bestimmenden Tiefe liegen.
Eine für Schiffszwecke passende Einrichtung des Apparates besteht darin, dafs zur Herstellung
und Unterbrechung des Gontactes ein glockenartiger Hohlkörper benutzt wird, in welchem
Hebelarme schwingen können und einen Contact herstellen, wenn das untere Hebelende
auf irgend einen festen Gegenstand im Fahrwasser trifft. Um in diesem Falle auf dem Deck ein
Lärmsignal erschallen zu lassen, ist mit dem metallischen Theil der Glocke ein Leitungsdraht
verbunden, und ein anderer angeordnet, der mit einem mit den Hebelarmen in Verbindung
stehenden zweiten Leitungsdraht gehörig isolirt zu einem Kabel vereinigt ist, an dessen äufserem
Ende der eine Draht mit einer elektrischen Alarmglocke verbunden ist, während in den
anderen Draht eine Batterie eingeschaltet ist. Die an dem Kabel aufgehängte Glocke' kann
mittelst einer Windetrommel in die Tiefe gelassen und wieder gehoben werden. Das äufsere
Ende des Kabels wird zu diesem Zweck durch die Trommel gesteckt, durch die Achse derselben gezogen und dann mit zwei Schleifringen
an der Achse der mit Sperrvorrichtung, Handkurbel und Bremse versehenen Trommel elektrisch
verbunden. Der Schlufs der Stromleitung findet dann durch auf die Ringe sich mittelst
Con tac troll en auflegende Bürsten statt, von welchen die eine mit dem Läutewerk, die andere
mit der Batterie verbunden ist. Parallel zur Trommel ist eine Rolle gelagert, die durch das
über sie fortgeleitete Kabel mitgedreht wird. Durch diese Rolle wird ein Registrirwerk getrieben,
welches angiebt, wie tief der Contactapparat herabgelassen ist.
Fig. ι beiliegender Zeichnungen veranschaulicht einen Längsschnitt durch einen Schiffstheil
und eine Seitenansicht des Apparates, Fig. 2 einen Horizontalschnitt durch den Schiffstheil
und einen Grundrifs des Apparates, Fig. 3 einen Verticalschnitt durch die den Contact herstellende
und unterbrechende Senkglocke, Fig. 4 einen Horizontalschnitt durch die Glocke nach
Linie A-B, Fig. 3, Fig. 5 einen Verticalschnitt durch die Kabelwinde, Fig. 6 und 7 einen Verticalschnitt
bezw. einen Grundrifs durch eine modificirte Form einer Senkglocke, Fig. 8 und 9
einen Verticalschnitt durch einen Schiffstheil mit einem modificirten Contactapparat.
Die Hebel b b der zur Herstellung und Unterbrechung des Contactes dienenden Senkglocke a,
Fig. ι bis 5, sind um Bolzen c drehbar, welche an einem isolirten Halter d im Innern des
Kessels sitzen. Die oberen Enden b' dieser Arme kommen in Contact mit den Ansätzen e
der Glocke, wenn die unteren Enden b an einem festen Gegenstande ein Hindernifs finden;
für gewöhnlich werden aber diese Arme durch
ein elastisches Band f oder eine Feder in ihrer Normallage erhalten. Mit dem metallischen
Theil der Glocke α ist ein Leitungsdraht g
verbunden, und mit den Armen b b' steht durch den Halter d ein zweiter Leitungsdraht h in
Verbindung, welche beiden Drähte zu einem einzigen Kabel i vereinigt sind. Die anderen
Enden der· Drähte g und h stehen in elektrischer Verbindung mit einem Läutewerk j und
einer Batterie k, Fig. i. An dem so gebildeten Kabel i kann die Glocke α mittelst der Bockwinde
/, mit deren Trommel m, Fig. 5, das Kabel verbunden ist, in die Tiefe hinabgelassen
bezw. gehoben werden.
Auf der mit Handkurbel/ versehenen Achse ί dieser Trommel m sitzt ein Sperrrad η, in dessen
Verzahnung eine Sperrklinke ο eingreift. Die Trommel kann durch Bremsscheibe r und
Bremshebel q wie eine gewöhnliche Bockwindetrommel gebremst werden.
Das äufserste Ende des Kabels i führt durch eine Bohrung der Trommel m in die an einem
Ende der Länge nach durchbohrte Trommelachse s, Fig. 5, und innerhalb dieser Achse
gehen die Drähte g und h einzeln durch den in die Bohrung eingesteckten Isolirkern t nach
zwei Schleifringen u und ν auf der Trommelachse. Gegen diese Ringe werden durch Federn
w und x, von welchen erstere durch Draht a' mit dem Läutewerk j leitend verbunden
ist, während letztere durch Draht a2 mit
der Batterie k Verbindung hat, Contactrollen y und ζ gedrückt, und durch einen Draht «3 wird
die Stromleitung zwischen dem Läutewerk und der Batterie geschlossen.
Von der Windetrommel m aus führt das Kabel i über eine Rolle c1, Fig. 5, welche durch
Reibung sich mitdreht, wenn eine Drehung der Trommel stattfindet, und deren Achse durch
Schnecke d' auf das Schneckenrad e', Fig. 2, Drehung überträgt, welches mit einer Scala versehen
ist, über welcher ein fester Zeiger/"' liegt, Fig. 2. Die Achse g' des Schneckenrades überträgt
die Drehung auf den Zeiger einer ebenfalls mit einer Scala versehenen festen Scheibe h',
Fig. i, die auf der Commandobrücke oder an einer anderen passenden, dem Capitain oder
Deckofficier leicht zugänglichen Stelle angeordnet ist, während das Läutewerk/ und die
Batterie K an sonst geeignetem Ort Aufstellung finden können.
Die Function des Apparates ist folgende:
Bei nebligem Wetter oder bei Nacht wird zur Sicherheit gegen Stranden des Schiffes die an dem Kabel i aufgehängte Glocke α mittelst der Bockwinde oder auch einer anderen passenden Hebevorrichtung in die für den Flottgang des Schiffes nöthige Tiefe hinabgelassen. Dabei wird durch die Kabelreibung auch Rolle c' mitgedreht und durch Schnecke d' das Schneckenrad e, auf dessen Eintheilung sowie derjenigen der Scheibe h' die zur Abwickelung gekommene Kabellänge zu ersehen ist. Wenn dann die Arme b b der so auf eine vorher zu bestimmende Tiefe niedergelassenen Glocke auf einen Widerstand, wie Sand, Felsen u. dergl., stofsen, so wird der Contact im Innern der Glocke a hergestellt, die Stromleitung geschlossen und das Alarmsignal des Läutewerkes / erschallt. Damit die Glocke α in möglichst verticaler Lage verbleibt und nicht zu sehr spiele oder sich überschlage, sind als steuerwirkende Theile z' und /' an derselben angebracht.
Bei nebligem Wetter oder bei Nacht wird zur Sicherheit gegen Stranden des Schiffes die an dem Kabel i aufgehängte Glocke α mittelst der Bockwinde oder auch einer anderen passenden Hebevorrichtung in die für den Flottgang des Schiffes nöthige Tiefe hinabgelassen. Dabei wird durch die Kabelreibung auch Rolle c' mitgedreht und durch Schnecke d' das Schneckenrad e, auf dessen Eintheilung sowie derjenigen der Scheibe h' die zur Abwickelung gekommene Kabellänge zu ersehen ist. Wenn dann die Arme b b der so auf eine vorher zu bestimmende Tiefe niedergelassenen Glocke auf einen Widerstand, wie Sand, Felsen u. dergl., stofsen, so wird der Contact im Innern der Glocke a hergestellt, die Stromleitung geschlossen und das Alarmsignal des Läutewerkes / erschallt. Damit die Glocke α in möglichst verticaler Lage verbleibt und nicht zu sehr spiele oder sich überschlage, sind als steuerwirkende Theile z' und /' an derselben angebracht.
Die in Fig. 6 und 7 dargestellte Modification der Contactglocke α weicht nicht wesentlich
von der mit Bezug auf Fig. 3 beschriebenen ab. An Stelle mehrerer Arme kommt hier nur
ein einzelner Theil b b' in Anwendung, der, am oberen Theil der Glocke α aufgehängt, durch
eine Feder/ in senkrechter Lage gehalten wird. Trifft der untere Kloben b auf Widerstand, so
giebt die Feder / nach und dann stöfst der scheibenartige Theil b' an die Glockenwand
und stellt dadurch den Schlufs der Stromleitung her.
Bei der in Fig. 8 und 9 dargestellten Einrichtung kommt eine Glocke α mit im Innern
derselben um Bolzen drehbaren, als Anker wirkenden Winkelhebeln b in Anwendung, welche
Glocke an einer Kette oder einem Seile i aufgehängt ist, deren anderes Ende mit einer an
einer Schiffswand befestigten Feder k' verbunden ist, so dafs, wenn die Glocke α im Fahrwasser
auf einen Widerstand trifft und einer der Hebel b sich festsetzt, der Anschlag e der
Feder k' durch den Zug an dem Seile i Contact mit dem Theil b' herstellt, die Stromleitung
schliefst und dadurch das Läutewerk in Thätigkeit setzt.
Aufser für den beschriebenen Zweck kann ein solcher Apparat auch zur Sondirung des
Bodens von Seen und Flüssen sowie gröfserer Reservoire Anwendung finden.
Claims (2)
1. Ein Mefs- und Signalapparat, bestehend aus der mittelst Kabels i an Windetrommel m aufgehängten
Senkglocke a, deren Hebelarme b beim Auftreffen auf Widerstände die isolirten
Drähte g und h des Kabels elektrisch verbinden, von welchen der eine durch die
Windetrommel hindurch Verbindung mit einem Läutewerk hat.
2. An einem solchen Apparate die mit Bezug auf Fig. 3 und 4 beschriebene Senkglocke
mit den um Bolzen c des isolirten Halters d drehbaren Hebeln b b, welche durch eine
Feder aufser Berührung mit den Contactanschlägen der Glocke gehalten werden;
ferner die mit Bezug auf Fig. 6 und 7 beschriebene Modification der Senkglocke mit
dem aufgehängten Contactkloben b b' und die mit Bezug auf Fig. 8 und 9 beschriebene
Glocke α mit nach Ankerart wirkenden Hebeln b.
An einem solchen Apparate eine Windetrommel m zur Aufnahme des den Senkkörper
α tragenden elektrischen Kabels, durch deren Achse die das Kabel bildenden
Drähte g und h gezogen sind, um einzeln mit Schleifringen u ν verbunden zu
werden, deren Bürsten Verbindung mit dem Läutewerk bezw. der Batterie haben.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE26995C true DE26995C (de) |
Family
ID=303337
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT26995D Active DE26995C (de) | Elektrischer Lothapparat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE26995C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19801972C2 (de) * | 1997-01-23 | 2003-09-25 | Yasuhiko Tonokawa | Ohrschmuck |
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- DE DENDAT26995D patent/DE26995C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19801972C2 (de) * | 1997-01-23 | 2003-09-25 | Yasuhiko Tonokawa | Ohrschmuck |
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