DE210997C - - Google Patents

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DE210997C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J15/00Devices or arrangements of selective printing mechanisms, e.g. ink-jet printers or thermal printers, specially adapted for supporting or handling copy material in continuous form, e.g. webs
    • B41J15/16Means for tensioning or winding the web

Landscapes

  • Winding Of Webs (AREA)
  • Handling Of Continuous Sheets Of Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 15 g·. GRUPPE
JOSEPH ALEXANDRE in PARIS.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Juni 1908 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, welche dazu dienen soll, den bedruckten Teil der Papierbahn bei solchen Schreibmaschinen aufzuwickeln, bei welchen die Papierbahn mit einem unveränderlichen Betrage nach jeder Tastenhebelbewegung vorbewegt wird und sich auf eine Aufnahmewalze, welche gleichfalb gedreht wird, aufwickelt.
Bei gewissen Maschinen wird diese Aufwickelwalze ebenso wie die die Papierbahn vorschiebenden Walzen um einen immer sich gleichbleibenden Winkel gedreht. Da aber bei Maschinen der vorliegenden Art der Durchmesser des aufgewickelten Papiers sich fortschreitend vergrößert, ist es, ■ um das Zerreißen des Papiers zu vermeiden, erforderlich, daß die Winkeldrehung der Aufwickelwalze allmählich kleiner wird als die Drehung der Vorschubwalzen, wobei jedoch die Papierbahn ungespannt bleibt und von Zeit zu Zeit die Aufwickelwalze von Hand gedreht werden muß, um den schlaffen Papierbahnteil aufzuwickeln.
Bisweilen wird auch die Drehung der Aufwickelwalze durch infolge Reibung wirkende Antriebvorrichtungen in der Weise bewirkt, daß die Aufwickelwalze sich bei j edem Male mehr als zum Aufwickeln des vorgerückten Teiles der Papierbahn erforderlich ist, drehen würde, wenn nicht durch Gleiten der Reibungsorgane die Aufwickelwalze von der straffen Papierbahn festgehalten werden könnte; eine derartige Einrichtung verursacht aber viel Reibung und ist auch in der Wirkungsweise nicht immer zuverlässig.
Bei der die Erfindung, bildenden Vorrichtung zum Antrieb der Aufwickelwalze wird durch die Wirkung einer in besonderer Weise eingerichteten, unter Beeinflussung einer Feder stehenden Antriebvorrichtung eine stets gleichmäßige Spannung der Papierbahn erhalten.
Die Zeichnung stellt in Fig. 1 einen Aufriß der Vorrichtung dar und in Fig. 2 eine Draufsicht.
In einem feststehenden Arm 1 und einem an diesem befestigten Konsol 2 ist eine Achse 3 gelagert, .welche an ihrem freitragenden Ende die Aufwickelwalze 4 und zwischen dem Arm 1 und dem Konsol 2 einen mit einseitig schrägflankigen Zähnen versehenen Kupplungskörper 5 trägt. Gegen die Zähne des letzteren legt sich mit seinen gleichartigen, in letztere eingreifenden Zähnen der andere mit einem Zahntrieb 7 fest verbundene Kupplungskörper 6; die beiden letzteren drehen sich frei auf der Achse 3 und werden durch eine Feder 8 an den Kupplungskörper 5 angepreßt. In den Zahntrieb 7 greift das Zahnsegment 9 ein, welches das eine Ende eines um den Drehzapfen 11 an dem Arm 1 schwingenden Hebels 10 bildet; von der Feder 12 wird das das Zahnsegment 9 tragende Ende des Hebels 10 angehoben. Das andere Ende dieses Hebels wird durch einen Schwingarm 13 beeinflußt, welcher in beliebiger bekannter Weise bei der Bewegung der Tastenhebel der Schreibmaschine zu einer Schwingung veranlaßt wird. ~Die Papierbahn 16 wird der Aufwickelwalze 4 zwischen den Walzen 14 und 15 hindurch zugeführt, welche das Vorschieben der
Papierbahn in einem stets gleichbleibenden Maße bei jeder Schwingung des Armes 13 bewirken. Die Walzen 14 und 15 werden zu diesem Zwecke von einem nicht dargestellten und beliebig eingerichteten Schaltwerk angetrieben.
Wenn der Schwingarm 13 angehoben wird, wird dadurch der Hebel 10 in Schwingung versetzt, und letzterer bewirkt dabei die Umdrehung des Zahntriebes 7 im Sinne· der Richtung des Pfeiles A in Fig. 1; bei dieser Drehung gleiten die Zähne der Kupplungskörper 5 und 6 übereinander hinweg, und die Aufwickelwalze 4 bleibt daher unbeweglich; gleichzeitig haben aber die Vorschubwalzen 14 und 15 sich gedreht und dabei die Papierbahn in der Richtung des Pfeiles B in Fig. 1 vorbewegt. Bei der dann erfolgenden Abwärtsbewegung des Armes 13 wird das Zahnsegment 9 von der Feder 12 aufwärts bewegt und dadurch der Kupplungskörper 6 in der dem Pfeil A entgegengesetzten Richtung gedreht, wobei der Kupplungskörper 5, die Achse 3 und die Aufwickelwalze 4 mit herumgedreht werden, so daß letztere die Papierbahn auf sich aufwickelt, und zwar infolge der Verursachung dieser Bewegung durch die Feder 12 nur so lange, bis der schlaffe Teil der Papierbahn straffgespannt ist. Die Schwingungsweite des Hebels 10 wird demnach selbsttätig und infolge der Wirkung der Feder 12 in dem Maße verkleinert, als sich der Durchmesser der auf die Walze 4 aufgewickelten Papierbahn vergrößert, und die Papierbahn wird nach jedem Vorschub der letzteren durch die beständige Einwirkung der Feder 12 straff gespannt.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Aufwickelvorrichtung für die Papierbahn von Schreibmaschinen, bei welcher nach jedem Abdruck die Papierbahn gleichmäßig bewegt und die Aufwickelwalze zwecks Aufwickeins und Wiederstraffspannens gedreht wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufwickelwalze (4) durch eine Kupplung (5, 6) mit einem Zahnrad (7) in Verbindung steht, welches mit dem Zahnsegment (9) eines Hebels (10) in Eingriff steht, das von einer Feder (12) derart gedreht wird, daß dadurch die Aufwickelwalze (4) zum Aufwickeln der Papierbahn in Umdrehung versetzt wird, während das Zahnsegment (9) im entgegengesetzten Sinne durch einen Schwingarm (13) in der Weise bewegt wird, daß die Feder (12) gespannt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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