DE21098C - Luftpumpe zum Betrieb eines pneumatischen Hammers für zahnärztliche Operationen. Dr. ROß - Google Patents

Luftpumpe zum Betrieb eines pneumatischen Hammers für zahnärztliche Operationen. Dr. ROß

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DE21098C
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Germany
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air pump
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dental operations
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DENDAT21098D
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TELSCHOW, Hofeahnarzt in Berlin
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C3/00Dental tools or instruments
    • A61C3/08Tooth pluggers or hammers

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 30: Gesundheitspflege.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. Juni 1882 ab.
Zum Betriebe des bei zahnärztlichen Operationen Verwendung findenden pneumatischen Hammers wird bisher ein Apparat benutzt, der im wesentlichen aus einem Gummiballon besteht, welcher an einem passenden Gestell so angebracht ist, dafs er mit der Fufsspitze zusammengeprefst werden kann. Dieser Gummiballon communicirt mit dem pneumatischen Hammer durch eine Rohrleitung, und bei jeder Einwirkung des Fufses auf den Gummiballon erfolgt ein Schlag des Hammers. 'Da diese Einwirkung auf den Gummiballon häufig wiederholt wird, so tritt sehr bald eine Ermüdung des Fufses ein, während andrerseits nicht die Regelmäfsigkeit des Schlages gewahrt werden kann, welche für die Ausführung der Operation unbedingt erforderlich ist.
Die vorliegende Einrichtung soll nun dazu dienen, diesen Uebelständen abzuhelfen, und besteht aus einer kleinen Luftpumpe, welche an dem Ständer des bekannten Bohrmaschinengestelles der Zahnärzte in der Weise angebracht wird, dafs man sie constant an demselben belassen, nach Belieben in und aufser Thätigkeit setzen und die Kraft des Hammerschlages genau reguliren kann. Auf diese Weise kann man bei jedem Auftreten vier bis fünf Schläge ermöglichen, und es tritt infolge der Wirkung des Schwungrades keine Ermüdung des Fufses ein.
Die Luftpumpe besteht aus dem kleinen schwingenden Cylinder α, der im Ring b um zwei Spitzen i drehbar gelagert ist. Die Kolbenstange d greift an den Zapfen f, der auf dem an der Schnurscheibe g verstellbaren Schieber h sitzt. Dieser Schieber h kann durch eine Schraube 0 mit Mutter so eingestellt werden, dafs der' Zapfen / entweder genau mit dem Mittel der Schnurscheibe g zusammenfällt oder einen gewissen Abstand von demselben erhält.
Der Boden der Luftpumpe ist mit einem Rohransatz m zum Anschliefsen des Instruments an die nach dem Hammer führende Rohrleitung versehen. Der Ring b nebst Zapfen / ist zur Unterstützung der Schnurscheibe gt an dem Rohr r befestigt, das direct auf den Ständer der Bohrmaschine, Fig. 3, geschoben und durch eine Schraube s an demselben so befestigt wird, dafs die Ebene der Schnurscheibe mit derjenigen des Triebrades A zusammenfällt und die Schnur x, welche zum Betrieb der Rolle y der Bohrmaschine dient, auch gleichzeitig die Scheibe g treibt, Fig. 3.
Will man die Luftpumpe aufser Thätigkeit setzen, so hat man den Schieber h derart zu verstellen, dafs der Zapfen f mit der Drehachse der Scheibe g zusammenfällt.
Um während des Betriebes der Luftpumpe die Bohrmaschine ausschalten zu können, ist es zweckmäfsig, neben der mit der Bohrmaschinenwelle fest verbundenen Rolle y eine lose Rolle anzuordnen, auf welche die Schnur * gelegt werden kann, wenn die Bohrmaschine nicht mitlaufen soll.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Zum Betriebe des pneumatischen Hammers die Anwendung ,einer Luftpumpe, bestehend aus dem schwingenden Cylinder a, dessen Kolbenstange d an den Zapfen / eines an der Schnurscheibe g verstellbaren Schiebers h greift, während Schnurscheibe g , und Lagerung des Cylinders an einem Rohr r angebracht sind, welches zur Befestigung der Luftpumpe an dem Bohrmaschinengestell dient, . sowie der Betrieb der Luftpumpe durch die zum Treiben der Bohrmaschine dienende. Schnur; χ mittelst der Schnurscheibe g.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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