DE56216C - Nietmaschine mit Vorrichtung 2utn Halten der Cylinder beim Spundaustreiben - Google Patents

Nietmaschine mit Vorrichtung 2utn Halten der Cylinder beim Spundaustreiben

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DE56216C
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Germany
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cylinder
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DENDAT56216D
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English (en)
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J-Schwendemann und c. perrot in Frankfurt Main, Neuhofstr. 8
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04DAPPARATUS OR TOOLS SPECIALLY DESIGNED FOR MAKING OR MAINTAINING CLOCKS OR WATCHES
    • G04D3/00Watchmakers' or watch-repairers' machines or tools for working materials
    • G04D3/04Devices for placing bearing jewels, bearing sleeves, or the like in position

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Hand Tools For Fitting Together And Separating, Or Other Hand Tools (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES Jk
PATENTAMT
KLASSE 83: Uhren.
Vorliegende Erfindung ist eine Vorrichtung, welche als Nietmaschine, sowie auch als Halter der Cylinder beim Austreiben der Spunde vortheilhaft verwendet werden kann.
Die Einrichtung des Apparates ist folgende: Auf dem Fufs A sitzt die mit mehreren Löchern versehene Spannklaue B. In eines der Löcher dieser Klaue B ist die Säule α eingesteckt. An dieser Säule α befindet sich verschiebbar der Arm b, welcher durch die Schraube 0 in jeder beliebigen Höhe an der Säule festgeklemmt werden kann. In dem Arme b werden nun wieder die verschiedenen Punzen e geführt. In den Fufs A ist noch eine Zange m eingesteckt, welche durch das Excenter η angezogen wird.
Soll der Apparat nun als Nietmaschine benutzt werden, so wird in den Fufs A entweder, wie in Fig. 1, ein Amböschen c von ganz beliebiger Form oder, wie in Fig. 2, eine mit entsprechenden Löchern versehene Scheibe d eingesteckt und durch die Zange m festgehalten.' Da sich die Löcher dieser Scheibe aber nahe am Umfang befinden, so wird die Säule a mit dem Arm b in das zweite Loch der Klaue B gesteckt, wodurch es erreicht. wird, dafs die Punze e immer genau über den Löchern der Scheibe d steht.
Diese Nietmaschine hat vor den bisher gebräuchlichen den Vorzug, dafs sie sich, dem betreffenden Arbeitsstück entsprechend, beliebig verstellen läfst, und dafs man auch die Säule a mit dem Arm b ganz entfernen kann, was bei denjenigen Werkstücken von Wichtigkeit ist, bei welchen die genannten Theile im Wege sind.
Soll der Apparat zum Halten der Cylinder beim Austreiben des Spundes gebraucht werden, so wird die Spannklaue B mit der Säule α und dem Arm b von dem Fufs A abgenommen und auf den Fufs A der in den Fig. 4 und 5 genauer gezeichnete Cylinderhalter gesteckt, wie es die Fig. 3 veranschaulicht.
Der Cylinderhalter besteht aus einer Scheibe C, welche mit Löchern versehen ist, die zu den verschiedenen Cylindern passen. In dieser Scheibe C steckt in der Mitte der Stift/. Auf dem Stift f ist die Hülse g verschiebbar angeordnet, die durch das Federchen h stetig abwärts gedrückt wird. An der Hülse g ist die Brücke k befestigt, welche an ihrem einen Ende eine freie Bohrung, an ihrem anderen Ende aber den Stift / besitzt. Durch den Stift / wird die Brücke k so geführt, dafs ihre kleine Bohrung immer genau mit dem gewünschten Loch in der Scheibe C übereinstimmt.
Dieser Cylinderhalter hat vor den bisher bekannten den Vorzug, dafs man die Cylinder nicht mit der Hand zu halten braucht, da sie zwischen der Brücke k und der Platte C festgeklemmt werden. Der Uhrmacher hat daher beide Hände frei, so dafs er mit einer passen-' den Punze den Spund bequem aus dem Cylinder austreiben kann, ohne in Gefahr zu kommen, den Cylinder zu beschädigen.
Die Fig. 6 zeigt noch die Spannklaue B im Grundrifs, die Fig. 7 den Fufs A ebenfalls im Grundrifs, die Fig. 8 die Scheibe d wiederum im Grundrifs und die Fig. 9 endlich zeigt noch
die Zange m und das Excenter η in einer Ansicht und im Grundrifs.

Claims (1)

  1. Pate nt-Ansprüche:
    Ein Halter für Uhrmacher, gekennzeichnet durch den Fufs (A), in dessen Mittelpunkt ein Ambos oder eine an ihrem Umfange mit verschiedenen Löchern versehene Scheibe eingesteckt und da durch die mittelst des Excenters (n) zusammenziehbare Zange gehalten wird, und welcher mit der durch eine Schraube zusammenziehbaren Spannklaue (B) ausgerüstet ist, die zwei Bohrungen zur wechselweisen Aufnahme der Säule (a) hat, welche den vertical verstellbaren, die Punzen führenden Arm (b) trägt. Bei der im Anspruch i. gekennzeichneten Vorrichtung der in den Fufs (A) zu steckende, durch die Klemme m η befestigte Cylinderhalter, gekennzeichnet durch die Säule (f) und eine Brücke (k), welche um die Säule drehbar und vertical verschiebbar angeordnet ist, durch die Feder (h) nach abwärts gedrückt wird und mit dem Stift (I) versehen ist, der in Löcher der Scheibe C greift und so das am anderen Ende der Brücke befindliche Loch vertical über einem der am Umfange der Scheibe angebrachten Löcher hält.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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