DE210968C - - Google Patents
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- DE210968C DE210968C DENDAT210968D DE210968DA DE210968C DE 210968 C DE210968 C DE 210968C DE NDAT210968 D DENDAT210968 D DE NDAT210968D DE 210968D A DE210968D A DE 210968DA DE 210968 C DE210968 C DE 210968C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F15/00—Flooring
- E04F15/18—Separately-laid insulating layers; Other additional insulating measures; Floating floors
Landscapes
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- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Floor Finish (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Fußboden aus Holz, der auf einem massiven
Unterboden unter Einschaltung einer elastischen Zwischenschicht federnd gelagert
und befestigt ist. Die bekannten Fußböden, bei denen zwischen dem Holzbelag und dem
unelastischen Unterboden, z. B. einer Zementschicht, eine elastische Füllschicht verwendet
wird, und bei denen zur Erhöhung oder Verbesserung der elastischen Wirkung der Zwischenschicht
noch besondere Federn in letztere eingebettet sind, haben den Nachteil, daß die Einbringung der Federn in den Zementunterboden
mit Schwierigkeiten verknüpft ist, und daß ferner der Fußboden infolge der ungleichmäßigen
Spannung der Federn oder der Zwischenschicht uneben wird. Dies soll nach vorliegender Erfindung dadurch vermieden werden,
daß der auf der elastischen Zwischen-.schicht, die zur Erhöhung ihrer Elastizitätswirkung noch besondere Federeinlagen besitzen
kann, gelagerte Holzbelag durch Anker, die an sich bei Fußböden ohne elastische Zwischenschicht
bekannt sind, an dem Unterboden gehalten wird. Die elastische Zwischenschicht und, wenn Federn angeordnet sind,
auch diese, werden vorher etwas gespannt und in dieser Spannung von den mit dem Belag
befestigten Ankern gehalten. Durch die besondere Ausführung der Ankerbefestigung wird
erreicht, daß sich die elastische Füllschicht und auf ihr der obere Belag leicht aufbringen
läßt, wenn der Zement bereits erhärtet ist.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des neuen Fußbodens dargestellt, und zwar
zeigen Fig. ι einen Schnitt durch den Fußboden, wobei die elastische Zwischeneinlage a
der Deutlichkeit halber übertrieben stark gezeichnet ist, Fig. 2 eine Ansicht eines Teils
des Holzbodens von unten gesehen, Fig. 3 den oberen Teil einer Eiseneinlage in Aufsicht und
Fig. 4 eine Seitenansicht der Einlage nach Fig. 3·
In den aus Zement oder aus einem ähnlichen Baustoff bestehenden Unterboden b
sind die Eisenteile d eingelassen, die sich mit dem Zement zu einem starren Ganzen verbinden.
Vorteilhaft kann man die Konstruktion so- ausführen, daß man über dem Unterboden δ
noch eine weitere aus schnell bindendem Zement bestehende Schicht anordnet. Die
isolierende Zwischenlage a, die beispielsweise
aus einem bekannten Gemenge von in trockenem Öl aufgelöstem Kautschuk und porösen!
vegetabilischen Stoffen, etwa Sägespänen, oder anderen geeigneten Stoffen bestehen kann,
trägt die oberen, vorteilhaft aus Holz bestehenden Fußbodenplatten e.
Die Eisenteile d besitzen im vorliegenden Fall seitliche Einkerbungen, in welche die
Zungen/ der Anker g hineingreifen, die an den Holzdielen e befestigt sind. Die Zungen/
sind durch Ausstanzen und Ausbiegen nach unten entstanden und die Befestigung der
Platten g ist so vorgenommen, daß an den Seitenkanten der Holzplatten e Ausfräsungen h
geschaffen sind, in welche die Platten g eingeschoben werden, so daß sie die Fußbodenplatten gleichzeitig nach Art einer Feder zusammenhalten.
Dort, wo die Ankerteile f in ihren unteren hakenförmigen Ausbiegungen aus dem Holz nach unten ragen, besitzen die
Fußbodenplatten kleine Aussparungen i. ■
Die Teile f können federnd ausgebildet sein, so daß sie die elastische Wirkung der Zwischenlage
α unterstützen. In vielen Fällen empfiehlt es sich aber — und dieser Fall ist
in Fig. ι gegeben —, sie lediglich zum Aufrechterhalten der größten Entfernung zwischen
der Zementplatte b und dem Holzfußboden e zu verwenden; sie werden hierbei also auf Zug
beansprucht. Während sie nach unten bei der Durchbiegung des Fußbodens etwas nachgeben
können, halten sie den unbelasteten Fußboden stets in einer bestimmten Entfernung
von dem Zementunterboden.
Um die elastische Wirkung der Zwischenlage α zu unterstützen, kann man Federn zwischen
dem Zement und dem Holzfußboden anwenden, die in beliebiger Weise gestaltet
und unter Umständen ohne Befestigung zwischen den beiden Plattenpaaren liegen können.
Hierbei hat man den Vorteil, die federnde Wirkung nach Belieben abzugrenzen,
aber unter allen Umständen dafür zu sorgen, daß der Holzfußboden nicht zu hoch nach
oben gehoben werden kann.
Die dargestellte Ausführungsform der Erfindung könnte in mannigfacher Weise geändert
werden. So könnte man sich zur Befestigung der oberen Metallteile g auch anderer Mittel
bedienen, beispielsweise könnte man Schrauben verwenden oder die Befestigung durch
Ankleben bewirken. Auch die Formgestaltung der Platte g und der Zunge / und der Feder k
kann in anderer Weise ausgeführt sein. Die in Fig. ι dargestellte Ausführungsform mit
dem Einschieben der Teile g in die Nuten des Fußbodens e zeigt eine besonders vorteilhafte
Einrichtung des Fußbodens.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Fußboden mit einer zwischen der Deckschicht und dem massiven Unterboden angeordneten, elastischen Zwischenschicht, dadurch gekennzeichnet, daß die auf die vorher angespannte elastische Zwischenschicht (a) aufgelegte Deckschicht durch an sich bekannte zweiteilige nur nach unten nachgiebige Verbindungseisen (f, g) am Abheben verhindert ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE210968C true DE210968C (de) |
Family
ID=472814
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT210968D Active DE210968C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE210968C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2605513A (en) * | 1945-10-18 | 1952-08-05 | Kahr Gustaf | Flooring |
-
0
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