DE210883C - - Google Patents

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DE210883C
DE210883C DENDAT210883D DE210883DA DE210883C DE 210883 C DE210883 C DE 210883C DE NDAT210883 D DENDAT210883 D DE NDAT210883D DE 210883D A DE210883D A DE 210883DA DE 210883 C DE210883 C DE 210883C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06PDYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P1/00General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed
    • D06P1/30General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed using sulfur dyes

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  • Textile Engineering (AREA)
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Description

PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVe 210883 — KLASSE 8 m. GRUPPE
Das seitengleiche Färben von Halbwolle und Halbseide mit Schwefelfarbstoffen ist in folgenden Patentschriften beschrieben:
1. Patentschrift 130848 (Färben in schwefelammoniakalischem Bad, gegebenenfalls unter Zusatz von Dextrin, Bastseife, Türkischrotöl),
2. Patentschrift 161190 (Färben bei Gegenwart von Glykose oder Tannin),
3. Patentschrift 173685 (Färben bei Gegenwart von Salzen reduzierend wirkender organischer Säuren, z. B. milchsaurer Salze),
4. Patentschrift 187787 (Färben in neutralem oder schwachsaurem Bade mit feiner Suspension der Farbstoffe),
5. Patentschrift 188699 sowie Zusatzpatentschrift 189818 (Färben unter Zusatz von phosphorsauren oder kieselsauren Salzen),
6. Patentschrift 199167 (Färben bei Gegenwart von Bisulfit).
Es wurde nun die Beobachtung gemacht, daß ein Zusatz von Diastafor, welcher nach den Angaben der britischen Patentschrift 13948/07 beim Färben mit Schwefelfarbstoffen auf Seide oder Wolle in mercerisierten HaIbwoll- oder Halbseiden artikeln bei mittlerer Temperatur reservierend auf die tierische Faser wirkt, bei erhöhter Temperatur Halbseidengewebe jeder Art seitengleich zu färben gestattet. Die Regelung der Temperatur richtet sich nach dem zur Verwendung kommenden Färbstoff; Schwarzausfärbungen müssen bei 80 bis 90 ° C, solche aller anderen Farben bei etwa 50 bis 60 ° C. vorgenommen werden. Die Höhe der Temperatur richtet sich darnach, ob die Färbung völlig seitengleich gehalten oder ob die Seide stärker als die Baumwolle gefärbt werden soll.
Das Verfahren findet sowohl bei gemusterten als auch bei glatten Halbseidenstoffen Anwendung.
Beispiel 1.
Man löst 10 g Pyrolblau R cone,
2 g Soda,
20 g Schwefelnatrium, gibt hinzu
50 g Diastafor und schließlich
20 g Glaubersalz
auf 11 Flotte.
Bei seitengleichem Färben läßt man die Temperatur nicht über 50 bis 60° C. steigen; falls die Seide stärker angefärbt werden soll, z. B. bei seidenem Muster auf mercerisiertem oder nicht mercerisiertem Grund, färbt man bei 80 bis 900C.
Das Pyrolblau R cone, dieses Beispiels läßt sich durch jeden anderen Schwefelfarbstoff ersetzen.
45
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Beispiel 2.
Man beschickt das Färbebad mit io g Pyrolschwarz 4 X, 2 g Soda, ..-.-,■.
20 g Schwefelnatrium, gibt hinzu 40 g Diastafor und schließlich 20 g Glaubersalz
auf ι 1 Flotte und färbt eine Stunde lang bei 80 bis 900C.
An Stelle von Pyrolschwarz 4 X können auch andere Schwefelschwarzmarken verwendet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zum Färben von Halbseide mit Schwefelfarbstoffen in einem Bad, dadurch gekennzeichnet, daß man dem Färbebad Diastafor zusetzt und die Ausfärbung bei erhöhter Temperatur vornimmt.
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