DE210830C - - Google Patents

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DE210830C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G11/00Catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils
    • C10G11/02Catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils characterised by the catalyst used
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G17/00Refining of hydrocarbon oils in the absence of hydrogen, with acids, acid-forming compounds or acid-containing liquids, e.g. acid sludge
    • C10G17/02Refining of hydrocarbon oils in the absence of hydrogen, with acids, acid-forming compounds or acid-containing liquids, e.g. acid sludge with acids or acid-containing liquids, e.g. acid sludge

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
  • Other Resins Obtained By Reactions Not Involving Carbon-To-Carbon Unsaturated Bonds (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
. - M 210830 KLASSE 23 δ. GRUPPE
EDGAR von BOYEN in ALTONA-OTTENSEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Januar 1908 ab.
Die Darstellung von Harzöl aus Harzen ist bekannt und geschieht durch Destillation letzterer über freiem Feuer.
Das Harzöl bildet keine einheitliche· Substanz, sondern besteht aus einer Reihe verschiedener Körper, deren spezifische Gewichte zwischen o,8oo und ΐ,οοο, deren Siedepunkte zwischen 6o° und 3500 liegen. Die niedrig siedenden Glieder dieses Öls sind flüchtige, die höheren viskose Substanzen, welche sich an der Luft oxydieren bzw. trocknen.
■ Das nachstehend beschriebene Verfahren vermeidet die Destillation des Harzes und die dadurch bedingte Spaltung in mehrere GHeder, indem es sich einer chemischen Reaktion, durch welche ein einheitliches Produkt erhalten wird, bedient. ·
Dies geschieht durch 5 stündige Einwirkung von etwa 30 Prozent gewöhnlicher sirupöser, dreibasischer Phosphorsäure auf Harz bei einer Temperatur von etwa 260 °. Diese Reaktion, bei welcher die Phosphorsäure nur vermittelt, aber keinen direkten Anteil nimmt, geht schnell und glatt vor sich. Man bemerkt nur übergehende Wasserdämpfe, welche verdichtet und abgesondert werden, und das Werfen von Blasen, das mit Beendigung der Reaktion oder mit der vollständigen Umwandluug des Harzes in Öl ganz aufhört. ■
Man läßt die Reaktionsmasse auf etwa 120° abkühlen, zieht das Öl von der untenstehenden Phosphorsäure; ab, behandelt es mit Aluminiumhydrosilikat oder einem ähnlichen Entfärbungspulver und filtriert es in der Wärme.
Das nach diesem Verfahren dargestellte Öl unterscheidet sich vom Destillationsharzöl, wie schon erwähnt, durch Einheitlichkeit. Während ersteres einen konstanten, bei 350 ° liegenden Siedepunkt aufweist, erhält man bei der gewöhnlichen Harzdestillation bei Temperaturen zwischen 60 und 350 ° ein Gemenge von Körpern, welche physikalische wie chemische Verschiedehartigkeiten aufweisen und infolgedessen für die praktische Verwertung durch fraktionierte Destillation voneinander getrennt werden.
Wohl sind durch Waschen mit wäßriger Natronlauge und nachfolgender fraktionierter Destillation aus demselben ähnliche öle von konstantem Siedepunkt wie die vorliegenden gewonnen worden, doch bilden dieselben bei dem bekannten Verfahren nur einen kleineren Teil, bei dem neuen' dagegen das ganze Reaktionspropukt des angewendeten Harzes. Die' Vorteile des neuen Produkts liegen ferner in seiner großen Viskosität und in seiner niedrigen Säurezahl. Auch hat dasselbe einen sehr schwachen Geruch, wodurch es sich besonders vorteilhaft vom Destillationsharzöl unterscheidet, dessen charakteristischer Geruch für viele Zwecke hinderlich ist.
Aus diesem Grunde ist die Raffinierung, wie sie bei Destillationsharzölen häufig mit Alkalien stattfindet, überflüssig, das Verfahren ein einheitliches und schnelles.
Aber auch die Kosten desselben sind geringer als bei der Destillation, denn die zur Reaktion verwendete Phosphorsäure büßt nur wenig an ihrer Wirksamkeit ein, so daß mit
derselben Menge mehrere Operationen vorgenommen werden können. Die Verwendung dieses Öles ist eine mannigfache, vor allem liegt sein Wert in der Darstellung von geruchlosen und weichen Harzkompositionen, zu welchen sich Destillationsharzöle ihrer Dünnflüssigkeit und ihres Geruchs wegen nicht eignen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch : Verfahren zur Darstellung von einheitlichem, viskosem Harzöl aus Harzen, dadurch gekennzeichnet, daß man diese mit sirupöser, dreibasischer Phosphorsäure auf 260 ° bis zur völligen Umsetzung,'d. h. bis zum Aufhören der Blasenbildung, erhitzt.
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