DE2106295A1 - Sicherungsvorrichtung fur Revolver trommeln - Google Patents

Sicherungsvorrichtung fur Revolver trommeln

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DE2106295A1 DE19712106295 DE2106295A DE2106295A1 DE 2106295 A1 DE2106295 A1 DE 2106295A1 DE 19712106295 DE19712106295 DE 19712106295 DE 2106295 A DE2106295 A DE 2106295A DE 2106295 A1 DE2106295 A1 DE 2106295A1
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    • F41WEAPONS
    • F41CSMALLARMS, e.g. PISTOLS, RIFLES; ACCESSORIES THEREFOR
    • F41C3/00Pistols, e.g. revolvers
    • F41C3/14Revolvers

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  • Toys (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
  • Developing Agents For Electrophotography (AREA)

Description

Dipl.-lng. El DEN El E R Dipl.-Chem. Dr. R U F F Dipl.-lng. J. B EI E R
7 STUTTGART 1 Neckarstraße 5O Telefon 22 70 31
8. Februar -1,971 - JB/Va
Anmelders Sturm, Ruger & Go», Inc«
Lacey place, Southport, Gonneotisut, U»SeA.
13587
Sisherungsvorrishtung für Revolvertrommeln
Die Erfindung betrifft Revolver und insbesondere Sisherungs·= Vorrichtungen für Revolvertrommeln.
Herkömmliche Revolver umfassen ein Gehäuse, eine drehbare Trommel, einen Trommelkran, der um eine mit dem Gehäuse verbundene Achse geschwenkt werden kann, einen Hahn, einen lösbar mit dem Hahn verbundenen Abzug und eine die Trommel betätigende Klinke, die entweder mit dem Abzug oder mit dem Hahn verbunden ist. Mit Hilfe des schwenkbaren Trommelkrans kann die Trommel seitlich aus ihrer Normallage in eine Lage geklappt werden, in der sie geladen oder entladen werden kann«, Es ist eine Riegelvorrichtung vorgesehen, die die Trommelachse lösbar mit dem Gehäuse verbindet, wenn die Trommel sich in ihrer normalen, schußbereiten Position befindet. Die Riegelvorrichtung umfaßt im allgemeinen einen an der Trommelaehse befestigten Riegelbolzen, dessen hinteres Ende lösbar in eine Öffnung in dem Gehäuse eingreift,
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wenn die Trommel sich in ihrer normalen Position befindet, und außerdem ist eine Einrichtung an dem Gehäuse vorgesehen, die die Riegelvorrichtung an dem Gehäuse löst.
Bei den bekannten Revolvern umfaßt diese Einrichtung im allgemeinen viele zusammenwirkende Komponenten, die an und in dem Gehäuse des Revolvers befestigt sind· Üblicherweise ist ein äußeres Teil verschiebbar auf der Außenseite des Gehäuses befestigt, das über verschiedene andere Teile mit einer inneren Schiebestange verbunden ist, die in dem Gehäuse angeordnet ist und mit der öffnung für den Riegel ^ ausgerichtet ist. Bas äußere Teil ist so konstruiert, daß es durch einen Druck des Daumens nach vorne bewegt wird, und durch diese Vorwärtsbewegung wird über die Schiebestange der Riegelbolzen nach vorne aus der Riegel öffnung herausgeschoben, so daß die Trommel seitlich aus ihrer normalen Position herausgeklappt werden kann.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine einfache und verlässliche Sicherungsvorrichtung für die Trommel von Revolvern mit Einzelbewegung und auch von Revolvern mit Doppelbewegung zu schaffen. Diese Aufgabe ist bei Revolvern mit einer um eine Achse drehbaren Trommel, einem Trommelkran, der um eine mit dem Gehäuse verbundene Achse geschwenkt werden kann, und mit einer Riegelvorrichtung, die die Trommelachse lösbar mit dem Gehäuse verbindet und einen in der Trommelachse angeordneten Riegelbolzen umfaßt, dessen hinteres Ende lösbar in eine Öffnung im Gehäuse hinter der Trommel eingreift, gelöst durch einen an dem Gehäuse befestigten Freigabehebel, der in der horizontalen Ebene, in der die Trommelachse bei geschlossener Trommel liegt, schwenkbar ist und einen vorstehenden Zapfen aufweist, der gegen das hintere Ende des Riegelbolzens drückt und diesen aus der Öffnung herausschiebt, wenn der Freigabehebel nach vorne geschwenkt wird.
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Gemäß einer vorteilhaften Veiterbildung der Erfindung wird der Freigabehebel durch einen vorgespannten Stift gegen den Riegelbolaen gedrückt, so daß der Zapfen Bit dem hinteren Ende des Riegelbolzens in Verbindung gehalten wird. Weiterhin weist der Freigabehebel vorteilhafterweiee ein seitlich vorstehendes Element auf, das mit de» oberen Ende einer die Trommel betätigenden Klinke zusammenwirkt, um zu verhindern, daß die Trommel herausgeklappt werden kann, wenn der Revolver gespannt ist, und um zu verhindern, daß der Zündmechanismus gespannt werden kann, wenn die Trommel herauegeklappt ist.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung gehen aus den Ansprüchen und der Beschreibung im Zusammenhang mit den Zeichnungen hervor* Ein Ausführungebeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher erläutert. Es zeigen
Flg. 1 den erfindungsgemäßen Revolver von der
linken Seite, wobei unwichtige Teile des Lctifes und des Griffs fortgelassen sind,
Fig. 2 einen etwas vergrößerten Schnitt längs
der Linie 2 -2 der Pig. 1, der den ZttndmechanismuB des Revolvers in seiner entcpannten Position zeigt,
l?ij. "·? einen Schnitt ähnlich der Fig. 2, der
■!en Kran und die Trommel zeigt, die zum Ii den oder zum Entladen aus dem Gehäuse berausgeklappt ist,
l?ig. M- einen Schnitt längs der Linie M~ 4 der
Fig. 6, der den Ziindmechanismus in seiner gespannten Lage zeigt,
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Fig. 5 eine Teilansicht eines Schnitts durch die Fig. 1, bei der die Trommel fortgelassen ist,
Fig. 6 eine Teilansicht eines Schnitts durch die Fig. 1, bei der der Ziindmechanis-Eius wie in der Fig· 4 in seiner gespannten Position gezeigt ist und
Fig. 7 eine vergrößerte, perepektivische Ansicht eines Freigabehebels für den Trommelkranriegel.
Wie man am besten in der Fig. 1 sieht, umfaßt der erfindungsgemäße Revolver als wesentliche Teile ein Gehäuse n, einen Lauf 2, Griffplatten 3, eine Trommel 4, einen Trommelkran 5» einen Hahn 6, einen Abzug 7 und einen Abzugsbügel 8. Der Abschnitt des Gehäuses 1, der sich direkt hinter der Trommel 4 befindet, weist vorteilhafterweise halbsphärische oder kugelförmige Elemente 9 auf, ähnlich denen, die bei den frühen Revolvern mit Einzelbewegung des Abzugs verwendet wurden. Die Trommel 4 ist drehbar auf der ψ Trommelachse iO befestigt, die wiederum am oberen Ende des Trommelkrans 5 befestigt ist, dessen unteres Ende drehbar mittels der Kranachse 11, die in der Fig. 1 in ihren Umrissen angedeutet ist, an dem Gehäuse 1 befestigt ist. Mit Hilfe des drehbar befestigten Krane 5 kann die Trommel 4 aus ihrer normalen geschlossenen oder ßchießposition, die in den Fig. Λ und 2 dargestellt ist, in ihre geöffnete Stellung herausgeklappt werden, die in Fig. 3 dargestellt ist und in der die Trommel geladen oder entladen werden kann.
Vie man am besten in der Fig. 2 sieht, ist ein im wesentlichen bekanntes Auswerfergestänge 12 in einer Bohru:*% 10a
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in der Trommelachse 10 angeordnet, und das Auswerfergestänge umfaßt einen Auswerfer 13 t eio.e Auewerferfeder 13a» einen Kranriegelbolzen 14, eine Feder 14a für den Kranriegel;. .Izen und einen zentralen Stift 15· Die Feder 14a drückt den Kranriegelbolzen 14 nach hinten, so daß dieser, wenn die Trommel 4 sich in ihrer geschlossenen oder Schießposition befindet, wie es in den Fig. 1 und 2 dargestellt ist, in einer Öffnung 17 aufgenommen wird« die in dem Teil des Gehäuses 1 ausgebildet ist, das sich direkt hinter der Längsachse der Trommel befindet· Durch den Eingriff des Biegelbolzens 14 in die öffnung 17 wird die Trommel 4 in ihrer geschlossenen Position gehalten, wenn der Revolver abgedrückt wird und solange, bis der Biegelbolzen 14 durch den Freigabehebel 19 nach vorne und aus der öffnung 17 herausgedrückt wirdo
Der Freigabehebel 19 ist drehbar auf einem vertikal angeordneten Stift 20 befestigt, so daß er sich in einer horizontalen Ebene drehen kann, in der auch die Längsachse des Biegelbolzens und der Trommel 4 liegt· Der Drehstift 20 befindet sich in einer vertikalen Bohrung 21 in dem Freigabehebel 19« und er ist vorteilhaft erweise in einer entsprechenden vertikalen Bohrung 22 in dem kugelförmigen Element 9 des Gehäuses 1 befestigt. Da das kugelförmige Element 9 sich seitlich über die normalerweise ebene äußere Oberfläche des Hauptkörpers des Gehäuses 1 hinaus erstreckt, ist der Drehstift 20 des Freigabehebele 19 ebenfalls außerhalb des Hauptkörpers des Gehäuses angeordnet, was für die Funktion des Freigabehebels 19 vorteilhaft ist.
Vie man aus der Zeichnung sieht, ist der Freigabehebel ein abgewinkeltes Teil, das einen äußeren Schenkel 23 mit einer geriffelten Daumengrifflache aufweist und einen zweiten, inneren Schenkel 24, der einstückig mit einem Zapfen 25
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verbunden ist, der auf das hintere Ende des Kranriegelbolzens 14 drückt. Ein durch eine Feder vorgespannter Stift 26 ist in einer Bohrung 27 in dem Freigabehebel 19 angeordnet und drückt den Freigabehebel entgegen dem Uhrzeigersinn gegen den Biegelbolzen 14, wie man es in der Fig. 2 sieht. Wenn der Freigabehebel 19 um den Drehstift 20 gedreht wird, wie es durch die Pfeile in Fig. 2 dargestellt ist (z.B. durch einen Druck mit dem Daumen auf die geriffelte Daumengrifflache des Schenkels 23), dann drückt der Zapfen 25 den Riegelbolzen 14 nach vorne aus der Öffnung 17 heraus, so daß die Trommel 4 mit dem Trommelkran
5 in die geöffnete Stellung herausgeklappt werden kann, wie es in der Fig. 3 gezeigt ist. Der Schenkel 24 des Freigabehebele 19 weist vorteilhafterweise eine Nase 28 auf, die mit dem oberen Ende der die Trommel betätigenden Klinke 29 zum Eingriff kommt, um zu verhindern, daß der Zündmechanismus gespannt wird, wenn die Trommel 4 herausgeklappt ist, wie es in den Fig· 3 und 5 gezeigt ist, und um zu verhindern, daß die Trommel durch einen Druck des Daumens auf den Freigabehebel 19 herausgeklappt wird, wenn der Zündmechanismus gespannt ist, wie es in den Fig. 4 und
6 gezeigt ist. Im folgenden wird näher beschrieben, wie diese Teile zur Erzielung der genannten Wirkung zusammenarbeiten.
Der Hahn 6 ist mit einem Stift 30 drehbar an dem Gehäuse 1 befestigt und durch eine Spannfeder 32 und einen Druckstift 31 gegen den Uhrzeigersinn vorgespannt (wie man in den Fig. 1, 5 und 6 sieht). Wenn der Hahn 6 sich in seiner normalen, nicht gespannten Position befindet, vergl. Fig. 1, 2 und 5* dann liegt die Vase 33 des Hahns auf dem Amboß 34 des Gehäuses 1, ohne den Schlagbolzen 35 zu berühren, wie man am besten in der Fig· 5 sieht. An dem Bahn befindet sich eine durch eine Feder vorgespannte Klinke 36, und der
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Hahn weist einen vorstehenden, mit dem Abzug sum Eingriff kommenden Schenkel 37 auf· Der Abzug 7 ist drehbar auf einem Stift 39 befestigt und wird durch eine Feder (nicht dargestellt) im Uhrzeigersinn vorgespannt (wie es in den Fig. 1, 5 und 6 dargestellt ist). Der Abzug 7 weist einen hinteren Abschnitt 40 auf, der wiederum eine Ausnehmung 41 und einen Nocken 42 aufweist. Der Hahn 6 und der Abzug 7 sind so zueinander angeordnet, daß, wenn beide sich in ihrer in Fig. 5 gezeigten, nicht gespannten Position befinden, der mit dem Abzug zum Eingriff kommende Schenkel 37 des Hahns sich in der Ausnehmung 41 des Abzugs befindet und der Hocken 42 des Abzugs sich zwischen dem Schenkel 37 und der herausgedrehten Klinke 36 des Hahns befindet. Die die Trommel betätigende Klinke 29 ist mit einem Stift 43 drehbar auf dem hinteren Abschnitt 40 des Abzugs 7 befestigt, und ihr oberes Ende ist so auegebildet, daß es mit den Zähnen des Sperrrades 44 zum Eingriff kommt, die auf der hinteren Seite des Auewerfers 13 ausgebildet sind· Außerdem ist an dem hinteren Abschnitt 40 des Abzugs 7 ein Schieber 45 drehbar befestigt, dessen oberes Ende einen sich seitlich erstreckenden Abschnitt 46 aufweist, der sich in eine Position zwischen den Schlagbolzen 35 und den Hahn 6 bewegen kann, wenn der ZQndmechanismus vollständig gespannt ist, wie es in der Fig· 6 gezeigt ist.
Wenn der Zündmechanismus in einer Einzelbewegung gespannt wird, wird der Hahn 6 gegen den Druck der Spannfeder 42 im Ohrzeigersinn gedreht. Der sich nach oben drehende Schenkel 3? des Hahns 6 drückt dabei gegen die Unterseite des Kookens 42 des Abzugs 7 und dreht dadurch den Abzug 7 entgegen dem Uhrzeigersinn. Venn der Hahn 6 seine völlig gespannte Position einnimmt, die in Fig. 6 dargestellt ist, dringt die Abzugskante 47 des Abzugsnockens 42 in eine Bastvertiefung 48 des Hahns 6 ein und hält diesen in seiner ge*
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spannten Position. Während der hintere Abschnitt 40 des Abzugs 7 entgegen dem Ohrzeigersinn nach oben rotiert, kommt die die Trommel betätigende Klinke mit dem Sperrkranz 44 der Trommel zum Eingriff und rotiert die Trommel 4 in die nächste schußbereite Stellung. Gleichzeitig wird der Schieber 45 nach oben bewegt, so daß sein Abschnitt hinter dem Schlagbolzen 35 angeordnet ist, wie es in der Fig. 6 gezeigt ist. Wenn der Abzug 7 gedrückt wird, dann wird die Abzugskante 47 aus der Rastvertiefung 48 herausgezogen, so daß der Hahn 6 entgegen dem Uhrzeigersinn gegen den Abschnitt 46 vorschnellen kann, der wiederum auf den Schlagbolzen 35 schlägt und den Schuß auslöst.
Venn der Zündmechanismus in einer Doppelbewegung gespannt und ausgelöst wird, dann wird der Abzug nach hinten gedrückt, so daß er sich entgegen dem Uhrzeigersinn um den Stift 39 dreht. Durch diese Drehung wird die obere Oberfläche des Abzugnockens 42 gegen die Hinke 36 des Hahns gedrückt, wodurch der Hahn 6 entgegen dem Uhrzeigersinn um den Stift 30 gedreht wird. Vie oben beschrieben wurde, wird durch die Drehung des hinteren Abschnitts 40 des Abzugs die Klinke 29 nach oben und gegen den Sperrkranz 44 bewegt, um die Trommel 4 zu drehen,imd außerdem wird dadurch der Abschnitt 46 des Schiebers 45 nach oben in eine Stellung zwischen den Schlagbolzen 35 und den Hahn 6 bewegt. Bevor der Abzug 7 und der Hahn 6 ihre gespannte Position vollständig erreichen, berührt die untere Oberfläche der Ausnehmung 41 des Abzugs 7 die untere Oberfläche des Schenkels 37 des Hahns,und gleichzeitig wird der Abzugsnocken 42 von der Klinke 36 des Hahns getrennt. Venn der Abzug und der Hahn ihre gespannte Position vollständig erreichen,oder,genauer gesagt, die Ereigabeposition des Hahns, dann gleitet die untere Oberfläche der Ausnehmung
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des Abzugs aus seiner Lage unter der unteren Oberfläche des Schenkels 37 des Hahne hervor, wodurch der Hahn 6 freigegeben wird, so daß er gegen den Abschnitt 46 des Schiebens 45 schnellen kann, der wiederum den Schlagbolzen gegen die Patrone in dem obersten Patronenlager der (Trommel 4 schlägt. Nach dem Abfeuern kann der Abssug 7 in seine in den Fig· 1 und 5 gezeigte normale, nicht gespannte Stellung zurückkehren, wobei der sich nach unten bewegende Nocken 42 des Abzugs die Klinke 36 des Hahns gegen seine Spannfeder so weit nach unten drückt, bis der Nocken 42 die untere Kante der Klinke 36 freigibt.
Der Freigabehebel 19 wirkt^mit dem oberen Ende der die Trommel betätigenden Klinke 29 zusammen, um zu verhindern, daß der Sindmechanismus gespannt wird, wenn die Trommel 4 herausgeklappt ist. Das geschieht auf folgende Art: Durch einen Daumendruck auf den geriffelten Abschnitt des Schenkels 23 wird dieser entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht, wie es durch die Pfeile in Fig. 2 dargestellt ist· Der Zapfen 25 drückt den Riegelbolzen 14 nach vorne aus der Öffnung 17 heraus, so daß die Trommel 4 herausgeklappt werden kann, vergleiche Fig. 3· Der durch eine Feder vorgespannte Stift 26 des Freigabehebels 19 hält diesen in seiner am weitesten, gegen den Uhrzeigersinn gedrehten Stellung, in der sich der Zapfen 25 in der Öffnung 17 befindet und die mit der Klinke zum Eingriff kommende Nase 28 an dem Gehäuse 1 anliegt, wie es in der Fig. 3 gezeigt ist. In dieser Lage befindet sich die Nase 28 über dem oberen Ende der Zylinderklinke 29» wie man am besten in der Fig. 5 sieht, wodurch eine Aufwärtsbewegung der Klinke nach oben verhindert wird, wodurch wiederum eine Bewegung sowohl des Abzugs als auch des Hahns 6 verhindert wird.
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Der Sreigabehebel 19 wirkt ait dem oberen Ende der die Trommel betätigenden Klinke 29 zusammen, um eine Bewegung der Trommel 4 aus ihrer geschlossenen oder Schießstellung zu verhindern, wenn der gjndmechanismus gespannt ist. Dies geschieht auf folgende Art: Venn der Zündmechanismus gespannt wird, wie es in der Fig. 6 gezeigt ist, dann bewegt sich das obere Ende der die Trommel betätigenden Klinke 29 nach oben und nach vorne zum Eingriff mit dem Sperrkranz 44. In dieser Position befindet sich das obere Ende der Klinke 29 vor der Hase 28 des Freigabe heb eis 19, wodurch eine Bewegung des Schenkels 24 des Freigabehebels 19 nach vorne verhindert wird. Ba eine Drehung des Freigabehebels 19 durch die Klinke 29 verhindert wird, kann der Riegelbolzen nicht herausgedrückt werden, und infolgedessen bleibt die Trommel in der schußbereiten Stellung gesichert.
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Claims (8)

A 13 586/8? - 11 - Ansprüche
1.) Revolver mit einer um eine Achse drehbaren Trommel, einem Trommelkran, der "um eine mit dem Gehäuse verbundene Achse geschwenkt werden kann, und mit einer Riegelvorrichtung, die die Trommelachse lösbar mit dem Gehäuse verbindet und einen in der Trommelachse angeordneten Riegelbolzen umfaßt, dessen hinteres Ende lösbar in eine Öffnung im Gehäuse hinter der Trommel eingreift, gekennzeichnet durch einen an dem Gehäuse (1) befestigten Freigabehebel (19)» der in der horizontalen Ebene, in der die Trommelachse (10) bei geschlossener Trommel (4) liegt, schwenkbar ist und einen vorstehenden Zapfen (25) aufweist, der gegen das hintere Ende des Biegelbolzens (14) drückt und diesen aus der öffnung (17) herausschiebt, wenn der Freigabehebel (19) nach vorne geschwenkt wird.
2. Revolver nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein durch eine Feder vorgespannter Stift (26) den Freigabehebel (19) gegen den Riegelbolzen (14) drückt, so daß der Zapfen (25) mit der Rückseite des Riegelbolzens (14) in Verbindung gehalten wird.
3· Revolver nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der vorgespannte Stift (16) in einer Bohrung (27) in dem Freigabehebel (19) angeordnet ist·
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4. Revolver nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine die Trommel (4betätigende Klinke r29) mit dem Zünd~ mechanismus !'6, 7) des Revolvers verbunden ist und der Freigabehebel (19) eine Nase (28) aufweist, die mit dem oberen Ende der Klinke (29) zusammenwirkt, um zu verhindern, daß der Riegelbolzen (14) gelöst und die Trommel (4) aus ihrer normalen Position in die geöffnete Position geklappt werden kann, wenn der Zündmechanismus (6, 7) gespannt ist, und um zu verhindern, daß der Zündmechanismus (6, 7) gespannt werden kann, wenn die Trommel r4} heraufgeklappt ist.
5» Revolver nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine die Trommel (4) betätigende Klinke 29 ■ mit dem Zündmechanismus <6, 7) verbunden ist, daß der Freigabehebel
(19) eine sich seitlich erstreckende Nase 28) aufweist« die hinter dem oberen Ende der Klinke 29) angeordnet ist, wenn die Trommel sich in ihrer normalen,, geschlossenen Position befindet und der Zündmechanismus 6, 7 gespannt ist, wodurch eine Bewegung des Freigabehebels 9 nach vorne verhindert wird, so daß der Zapfen T25i den Riegelbolzen (14) nicht herausschieben kann,und daß die Nase (28) beim Herausklappen der Trommel 4 über dem oberen Ende der Klinke (29) nach vorne bewegt wird, wodurch eine Aufwärtsbewegung der Klinke 29 und ein Spannen des Zündmechanismus (6, 7) verhindert wird.
6. Revolver nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Freigabehebel (19) einen Schenkel ''2^- aufweist, an dem eine Baumengriff lache vorgesehen ist, und einen unter einem Winkel zu diesem angeordneten zweiten Schenkel (24), von dem ein ZapfenC25) vorsteht, und daß der Freigabehebel {19) um einen senkrecht angeordneten Stift
(20) geschwenkt werden kann, der an dem Verbindungsabschnitt der beiden Schenkel (23, 24'· angeordnet ir!?·
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Δ 13 586/87 - 13 - ■
7· Revolver nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine die Trommel (4) betätigende Klinke (29) mit dem Zündmechanismus f 6,7) verbunden ist, und daß der zweite Schenkel (24) des Ereigabehebels (19) eine Nase (28) aufweist, die mit der Klinke (29) zusammenwirkt, um zu verhindern, daß die Trommel (4) herausgeklappt wird, wenn der Zündmechanismus (6, 7) gespannt ist, und um ein Spannen des Zündmechanismus (6, 7) zu verhindern, wenn die Trommel (4) herausgeklappt ist.
8. Revolver nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Gehäuse (i) direkt hinter der Trommel (4) kugelförmige Elemente (9) angeordnet sind und daß der Freigabehebel (19) auf einem vertikal in dem kugelförmigen Element (9) angeordneten Stift (20) drehbar angeordnet ist.
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DE2106295B2 DE2106295B2 (de) 1977-09-22
DE2106295C3 DE2106295C3 (de) 1978-05-18

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