DE210458C - - Google Patents

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DE210458C
DE210458C DENDAT210458D DE210458DA DE210458C DE 210458 C DE210458 C DE 210458C DE NDAT210458 D DENDAT210458 D DE NDAT210458D DE 210458D A DE210458D A DE 210458DA DE 210458 C DE210458 C DE 210458C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D27/00Control, e.g. regulation, of pumps, pumping installations or pumping systems specially adapted for elastic fluids
    • F04D27/003Control, e.g. regulation, of pumps, pumping installations or pumping systems specially adapted for elastic fluids by throttling

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

r*~7T"—·
PATENTSCHRIFT
- M 210458 — KLASSE 27c. GRUPPE
©t.«3ng. REIN HOLD PROELL in DRESDEN.
Vorrichtung zur Regelung von Ventilatoren oder Zentrifugalpumpen mittels selbsttätiger Einstellvorrichtung.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Januar 1907 ab.
Die Erfindung betrifft ein neues Verfahren, Zentrifugalpumpen, Ventilatoren o. dgl. auf den günstigsten Betriebszustand einzuregulieren. Es ist eine bekannte Eigenschaft der Zentrifugalpumpen, daß sie bei gleichbleibender Umlaufszahl sehr verschiedene Wassermengen bei ziemlich ungeändertem Wirkungsgrad und wenig veränderlicher Förderhöhe zu geben vermögen, dagegen ist es bisher noch nicht
ίο geglückt, ein und dieselbe Zentrifugalpumpe gegen wesentlich verschiedene Förderhöhen bei
' gleichbleibendem Wirkungsgrad fördern zu lassen. Ändert sich beispielsweise in der schematischen Fig. i, wo ^ die aus dem Behalter α in den Behälter b fördernde Zentrifugalpumpe darstellt, die Gesamtförderhöhe h, indem beispielsweise der Wasserstand in dem Behälter α fällt und im Behälter b steigt, so wird die Zentrifugalpumpe die vergrößerte Förderhöhe im allgemeinen mit verschlechtertem Wirkungsgrad und verringerter Wassermenge überwinden bzw. bei zu großer Förderhöhe überhaupt versagen und abschnappen. Auch bei abnehmender Förderhöhe wird im allgemeinen der Wirkungsgrad rasch sinken, während die Fördermenge bedeutend steigt.
Diesem Übelstande begegnet die vorliegende Erfindung, indem die Umlaufszahl des Antriebsmotors der jeweilig zu überwindenden Förderhöhe automatisch angepaßt wird. Zu diesem Zwecke ist zwischen Zuleitungsrohr c und Ableitungsrohr d der Pumpe eine Hilfsmaschine m (Fig. 2 und 3) geschaltet, welche im wesentlichen aus einem hydraulischen Kolben k besteht, der auf der einen Seite Druck vom Rohre d, auf der anderen Druck vom Rohre c erhält und der bei steigendem Unterschiede zwischen beiden Drücken eine gewundene Biegungsfeder f anspannt, derart, daß zu jeder Förderhöhe eine bestimmte ihr entsprechende Federspannung und somit eine bestimmte Stellung des Kolbens k gehört. Letzterer ist in Fig. 3 mit einem Hebel e starr verbunden, der beispielsweise bei wachsender Förderhöhe, also Bewegung des Kolbens k (Fig. 2), entgegen dem Uhrzeigersinne so viel Regulierwiderstände des die Pumpe antreibenden Elektromotors ausschaltet, daß der Gang ^ der Pumpe ein der vergrößerten Förderhöhe entsprechend beschleunigter wird.
Fig. 4 zeigt eine geänderte Lösung für den Fall, daß nur die in der Leitung d zu überwindende Druckhöhe, nicht dagegen diejenige der Leitung c veränderlich ist, wie dies z. B. der Fall ist, wenn der Unterwasserspiegel unveränderlich, der Oberwasserspiegel oder die Widerstandshöhe in der Druckleitung hingegen Schwankungen unterworfen ist. In diesem Falle genügt es, wenn der Kolben k einseitig mit der Atmosphäre in Verbindung steht und nur von der anderen Seite her Druckwasser von der Druckleitung her empfängt. In Fig. 4 wirkt die Feder f direkt auf den Kolben k, und die Bewegung des letzteren wird ver-
mittels der Stange s auf den Regulierhebel e übertragen. Auch hier entspricht jeder Gesamtförderhöhe eine bestimmte Kolben- und Regulierhebelstellung und damit eine bestimmte Tourenzahl der Pumpe. Da die Förderhöhe der letzteren mit dem Quadrate der Tourenzahl zunimmt, ist es auf diese Weise möglich, die Förderhöhe bei ungeändertem Wirkungs grad innerhalb sehr weiter Grenzen zu verändern. . .

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zur Regelung von Ventilatoren oder Zentrifugalpumpen mittels selbsttätiger Einstellvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellvorrichtung unter dem Einfluß der jeweilig vorliegenden Förderhöhe Ausschläge gibt, welche bei wachsender Gesamtförderhöhe die Umlaufszahl der Pumpe steigern, bei abnehmender dagegen verringern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE969286C (de) * 1954-10-31 1958-05-14 Philipp Hilge Kellereimaschine Regelungs-Vorrichtung fuer Seitenkanalpumpen
US4355687A (en) * 1979-11-23 1982-10-26 Franz Plasser Bahnbaumaschinen-Industriegesellschaft M.B.H. Ballast leveling apparatus and method

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE969286C (de) * 1954-10-31 1958-05-14 Philipp Hilge Kellereimaschine Regelungs-Vorrichtung fuer Seitenkanalpumpen
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