DE21025C - Neuerungen an Tachometern. (VI. Zusatz ZU P. R. 2035.) - Google Patents

Neuerungen an Tachometern. (VI. Zusatz ZU P. R. 2035.)

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DE21025C
DE21025C DE188221025D DE21025DD DE21025C DE 21025 C DE21025 C DE 21025C DE 188221025 D DE188221025 D DE 188221025D DE 21025D D DE21025D D DE 21025DD DE 21025 C DE21025 C DE 21025C
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tours
speed
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DE188221025D
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English (en)
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BUSS, SOMBART & CO. in Magdeburg, Friedrichsstadt
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P1/00Details of instruments
    • G01P1/12Recording devices
    • G01P1/122Speed recorders

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
BUSS, SOMBART & CO. in MAGDEBURG. Neuerungen an Tachometern.
Sechstes Zusatz-Paten|j|:uV;No. 1035 vom 1. November 1877.
ί,Ί ,if j! Patentirt im Deutschen Reiche7 vom 8. August l!
i" '■■ i :■·'' :■".' : ' . "\ Al , Längste Dauer: 31. October 1892 ?ab.
M Ί
Der nachfolgend beschriebene Apparat besteht aus der Verbindung eines horizontalen Tachometers mit einer Registrirvorrichtung, durch welche die von ersterem angezeigten Geschwindigkeiten auf einem gezwungen geführten Papierstreifen *in Gestalt einer Curve aufgetragen werden.
Die Construction des Tachometers wird als bekannt vorausgesetzt (vgl. Patentschrift No. 1035) und folgt in nachstehendem nur die Beschreibung des Registrirapparates,, welcher durch die Fig. 1 und 2 der Zeichnung veranschaulicht ist.
Der Papierstreifen, Fig. 3, auf welchem die graphische Auftragung der Geschwindigkeiten erfolgt, befindet sich auf der losen Rolle A aufgewickelt, wird von dort über Walzet geführt, durch letztere, die mit einem Uhrwerk in Verbindung steht, abgewickelt und in einem unterhalb des Apparates beliebig angebrachten, verschliefsbaren Behälter aufgefangen. Um eine sichere Führung des Streifens zu ermöglichen, ist die Walze, B in regelmäfsigen Abständen mit kleinen Stiften versehen, welche in correspondirende Durchlochungen des Papierstreifens eingreifen. Letzterer wird aufserdem noch durch die Rolle 8 auf Walze B fest angedrückt. Die Schnelligkeit der Abwickelung des Papierstreifens kann eine beliebige sein und richtet sich je nach dem gewählten Uebersetzungsverhältnifs von Uhr auf Walze B.
Im vorliegenden Fall ist dieses Verhältnifs so gewählt, dafs sich der Papierstreifen pro
-^UI
Minute in einer Länge von 5 mm abrollt. Um ein leichtes Ablesen der aufgezeichneten Geschwindigkeiten zu ermöglichen, kann der Papierstreifen eine passende Eintheilung erhalten. Wie auf der Zeichnung ersichtlich, sind zu dem Zwecke Quadrate von je 5 mm Seitenlänge gewählt worden, von denen die mit der Länge des Papierstreifens zusammenfallenden Seiten der Zeit entsprechen, welche der Papierstreifen zur Abwickelung gebraucht hat. Die quer zur Länge des Papierstreifens stehenden Seiten der Quadrate entsprechen dagegen einer bestimmten jeweiligen Geschwindigkeit bezw. Tourenzahl pro Minute des Tachometers.
Die Aufzeichnung der Geschwindigkeit auf dem Papierstreifen erfolgt nun in der Weise, dafs der durch die Umdrehungen der Tachometerachse hervorgerufene Ausschlag des im Tachometergehäuse befindlichen Pendelmechanismus eine axiale Verschiebung der Pendelstange i, Fig. 2, bewirkt. Letztere wird durch den Winkelhebel 2, Lenker 3 und Führungsstange 4 auf den Bleistift 5 übertragen, welcher durch eine Feder stets auf den Papierstreifen gedrückt und mittelst Gleitstückes 6 in der prismatischen Führung 7 hin- und herbewegt wird. Obwohl nun der Ausschlagwinkel des Tachometerpendels für niedrige, mittlere und hohe Touren nicht gleichmäfsig, so ist es durch diesen eigenartigen Uebertragungsmechanismus, dessen Einzeltheile in einem gewissen, für jedes Tachometer zu bestimmenden Verhältnifs stehen

Claims (1)

  1. müssen, doch ermöglicht, eine ganz gleichmäfsige graphische Auftragung der vom Tachometer angezeigten Geschwindigkeiten zu bewirken, dergestalt, dafs je eine senkrecht zur Länge des Streifens stehende Seite eines Quadrates einer bestimmten Anzahl von Touren pro Minute des Tachometers entspricht.
    Im vorliegenden Fall ist dies Verhältnifs so gewählt, dafs ein vom Registrirstift senkrecht zur Längsrichtung des Papierstreifens durchlaufener Weg von je 5 mm Entfernung, von 200 Touren an gerechnet, einer Geschwindigkeit von 100 Umdrehungen pro Minute der Tachometerwelle entspricht.
    Doch kann diese Eintheilung selbstverständlich auch eine andere sein.
    Bei Verwendung dieses Tachographen auf Lokomotiven würde das Uebersetzungsverhältnifs von Treibradachse auf Tachometer am passendsten so zu wählen sein, dafs eine Geschwindigkeit von je 100 Touren pro Minute des letzteren einer Geschwindigkeit der Lokomotive von 10 km pro Stunde gleichkommt, in welchem Fall dann je eine der quer auf dem Papierstreifen stehenden Quadratseiten von 5 mm Länge dieser Geschwindigkeit von 10 km pro Stunde entsprechen würde.
    PAiENT- AnSpruch:
    Der aus Winkelhebel 2, Lenker 3 und in ihrer Länge verstellbaren Führungsstange 4 bestehende Mechanismus, welcher es ermöglicht, die axialen, für jede auf einander folgenden, z. B. 100 Touren, ungleich grofs ausfallenden Verschiebungen der Welle eines Tachometers in gleich grofse Wege auf den Papierstreifen mit Hülfe eines Bleistiftes zu übertragen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE188221025D 1877-11-01 1882-08-08 Neuerungen an Tachometern. (VI. Zusatz ZU P. R. 2035.) Expired DE21025C (de)

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