DE20952C - Neuerungen in dem bau und in der beheizung von schmelz- und transportwannen und eine verstellbare kernseele für zwecke des glasgusses - Google Patents

Neuerungen in dem bau und in der beheizung von schmelz- und transportwannen und eine verstellbare kernseele für zwecke des glasgusses

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DE20952C
DE20952C DE188120952D DE20952DA DE20952C DE 20952 C DE20952 C DE 20952C DE 188120952 D DE188120952 D DE 188120952D DE 20952D A DE20952D A DE 20952DA DE 20952 C DE20952 C DE 20952C
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DE
Germany
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melting
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heating
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Expired
Application number
DE188120952D
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English (en)
Inventor
Christian August Wilhelm Schön
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B5/00Melting in furnaces; Furnaces so far as specially adapted for glass manufacture
    • C03B5/16Special features of the melting process; Auxiliary means specially adapted for glass-melting furnaces
    • C03B5/42Details of construction of furnace walls, e.g. to prevent corrosion; Use of materials for furnace walls

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Joining Of Glass To Other Materials (AREA)
  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 32: Glas.
Patentirt im Deutschen Reiche vom al. Januar 1881 ab.
I. Wanne (Fig. 1 bis 3).
Die in der Zeichnung dargestellte Wanne soll ermöglichen, Glas so stark zu erhitzen, dafs es genügend dünnflüssig ist, um beim Giefsen die Formen scharf auszufüllen.
Die Wanne hat doppelte Wände aalt welche durch hohle Bolzen b verbunden sind, Fig. 1, 2 und 3. Die Köpfe c der Bolzen b, welche an der inneren Seite der Wanne sitzen, sind schwalbenschwanzfönnig geformt, um die Chamottefütterung oder Glasfüllung festzuhalten. An der unteren Seite sind schräge Löcher d eingebohrt, durch welche das Kühlmittel zwischen die Wandungen aav tritt. Von aufsen sind diese Bolzen durch Muttern e verschraubt. Die Bolzen b sind genügend lang, damit Hähne h aufgesetzt werden' können, an welche sich das Hauptrohr anschliefst. Das Kühlmittel, welches von irgend einer Stelle durch das Hauptrohr i eintritt, strömt dann durch die Hähne h weiter in die hohlen Bolzen b und tritt durch die Löcher d zwischen die Wandungen a Ct1 . Dadurch nun, dafs das Hauptrohr an mehreren Stellen durch Bolzen und Hähne verbunden ist, kann man das Kühlmittel, je nachdem es an einer Stelle erforderlich ist oder nicht, durch Oeffnen oder Schliefsen eines oder mehrerer Hähne eintreten lassen und dadurch die Kühlung reguliren. Das Rohr r, Fig. 3, am Boden der Wanne dient zum Austritt für das Kühlmittel.
II. Continuirlicher Betrieb (Fig. 4 bis 7). Zur Erreichung eines contmuirlichen Betriebes wird eine grofse Quantität Glas in der Wanne A, Fig. 4, geschmolzen und von dem Hauptschmelzofen nach den einzelnen Arbeitsstellen transportirt, und zwar in Transportwannen H, Fig. 4, welche so eingerichtet sind, dafs sie zwischen zwei Feuerungen I und unter eine Kappe K, Fig. 5, 6 und 7, geführt werden können, und in welchen das Glas durch Üeberstreichen der Flamme in weichem, arbeitsfähigem Zustande während der Arbeit erhalten wird.
III. Kernseele für Glasgufs (Fig. 8, 9 und 10).
Auf der viereckigen Welle α sitzen am vorderen und hinteren Ende die Naben b, welche mit je sechs Lappen c versehen sind. Zu jeder Seite eines solchen Lappens ist eine Schiene d, an deren unterem Ende Augen / geformt sind, durch Bolzen / mit dem Lappen c gelenkartig verbunden; am oberen Ende sind die Schienen d durch Flacheisen g fest vernietet. Ferner sind an d Knaggen h befestigt, welche sich auf die entsprechend geformten Lappen c auflegen. Ist die Welle sehr lang, so werden der Durchbiegung entsprechend mehr solcher Naben mit Gelenktheilen aufgesetzt. Um dem Lehm und Stroh k, welches die Umhüllung des Kernes bildet, eine Unterlage zu geben, sind die Flacheisen mit Draht i timzogen, wie in Fig. 8, 9 und ι ο gezeigt ist. Erfolgt nun eine Bewegung der Welle in Richtung des Pfeiles,' Fig. 8, z. B. Ys Kreisbewegung, so folgen die Lappen c und Augen / ebenfalls dieser Richtung; die Schienen d dagegen drehen sich um die Bolzen und ziehen die Flacheisen, weil diese mit ihnen vernietet sind, nach sich, und zwar wird
nach der Bewegung die Lage der Schienen die in punktirten Linien angedeutete sein.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Zur Abkühlung doppelwandiger Wannen durch Wasser, Luft oder Dampf die Anwendung hohler Bolzen b, welche die doppelten Wände verbinden, zur regulirbaren Einführung des Kühlmittels dienen und mit schwalbenschwanzförmigen Köpfen die Chamottefütterung halten.
  2. 2. Die Ueberführung der flüssigen Glasmasse aus einem Hauptschmelzofen A mittelst einer fahrbaren Wanne H, die zur Verarbeitung des Inhaltes zwischen Feuerungen / und unter eine mit Arbeitsöffnungen versehene Kappe K gefahren wird.
  3. 3. Eine Kernseele, bestehend aus dem aus Flacheisen g und Drähten i hergestellten Gerippe, welches durch Schienen d mit Welle α verbunden und durch Drehung dieser in seinem Durchmesser verringert werden kann.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DE188120952D 1881-01-21 1881-01-21 Neuerungen in dem bau und in der beheizung von schmelz- und transportwannen und eine verstellbare kernseele für zwecke des glasgusses Expired DE20952C (de)

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