DE209243C - - Google Patents

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DE209243C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/24Screens or other constructions affording protection against light, especially against sunshine; Similar screens for privacy or appearance; Slat blinds
    • E06B9/26Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds
    • E06B9/28Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds with horizontal lamellae, e.g. non-liftable
    • E06B9/30Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds with horizontal lamellae, e.g. non-liftable liftable
    • E06B9/302Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds with horizontal lamellae, e.g. non-liftable liftable without ladder-tape, e.g. with lazy-tongs, with screw spindle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)

Description

1^ «W4.
. λ Γ ; 7Λ- ^2SK
KAISERLICHES
PATENTSCHRIFT
- JVr 209243 . KLASSE 37d. GRUPPE
FRANZ MARCHLEWSKI in POSEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Dezember 1906 ab.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist -ein Brettchenvorhang, bei dem die an den Schmalseiten der Brettchen vorgesehenen bügelartigen Beschläge, die in bekannter Weise zur Aufnahme der Zuggurte dienen, mit hakenartigen Umbiegungen versehen sind, mit denen sie sich in den Falzen der Außenschienen führen, bei dem ferner die Rückschienen mit stiftartigen Ansätzen versehen sind, die sich
ίο auf die Oberkante der Brettchen auflegen, diese hierbei in ihrer aufrechten Lage genau gleichrichten und nach Verriegelung der Rückschienen gegen gewaltsames öffnen des Vorhanges unverrückbar festhalten.
Gegenüber den bekannten Brettchenvorhängen mit seitlichen schmalen Führungschienen, in denen die Brettchen mittels Zapfen gleiten, hat die vorliegende Einrichtung den Vorteil, daß sich die Brettchen besser führen, und daß deren Verkanten vermieden wird. Die Sicherung der aufrecht gestellten Brettchen durch die stiftartigen Ansätze ist ferner wirksamer _als bei den bekannten Druckleisten, die hier nur durch Klemmwirkung erfolgt.
Fig. ι der Zeichnung zeigt einen Langschnitt durch ein mit dem Vorhang versehenes Fenster, dessen wagerecht eingestellte Brettchen nicht mitgeschnitten sind.
Fig. 2 zeigt diesen Langschnitt bei ausgestelltem Vorhang mit aufrecht eingestellten Brettchen.
Fig. 3 veranschaulicht in größerem Maß-Stabe einen Teil der Führung der Brettchen in Seitenansicht bei aufrecht stehenden Brettchen.
Fig. 4 zeigt einen Querschnitt durch die Führungschiene sowie deren Verbindung und die Aufsicht auf die Brettchen.
Fig. 5 stellt einen Langschnitt durch die untere rechte Ecke des Fensters von innen gesehen mit den nach der Linie A-B der Fig. 4 geschnittenen Brettchen dar, mit gleichzeitiger Seitenansicht auf die freigelegte Verschlußvorrichtung.
Fig. 6 ist ein Querschnitt durch die rechte Ecke des Fensters bei geschlossenem Vorhang und eine Aufsicht der Verschlußvorrichtung.
Die Brettchen a, die in bekannter Weise an Kettchen b aufgehängt und untereinander verbunden sind sowie durch die Zugschnur c aufrecht und wagerecht eingestellt werden können, werden in gleichfalls üblicher Weise durch den Zuggurt d gehoben und gesenkt. Die Brettchen α sind, an ihren Schmalseiten durch Beschläge β eingefaßt, von denen der am äußeren Ende der Brettchen hochgeführte Zuggurt d eingeschlossen ist. Die Beschläge e sind an einem Ende rechtwinklig umgebogen und greifen mit diesen Umbiegungen e' zapfenartig in die an den Fensterwandungen angeordneten Führungschienen f ein (Fig. 4). Um ein Ausstellen der unteren Vorhanghälfte zu ermöglichen, sind die Führungschienen f, wie bekannt, in der Mitte bei g umklappbar eingerichtet. Für diesen Fall sind nur die oberen Schienenhälften in den Fensterwandungen fest
angeordnet, die beweglichen Teile aber durch Eingriff des Hakens / in den unter Federwirkung stehenden Verschlußhebel h verriegelbar und außerdem durch eine am unteren Ende vorgesehene Stange i verbunden. Zwei oder mehrere Bügel k verbinden die Führungschienen/ gelenkig mit den im übrigen frei herabhängenden Rückschienen I. Diese sind mit stiftartigen Ansätzen m versehen, die sich
ίο bei herabgelassenem Vorhang auf die Oberkante der aufrecht eingestellten Brettchen auflegen (Fig. 3), Der Abstand zwischen Führungschienen f und Rückschienen I, der gewöhnlich der Brettchenbreite entspricht, ist bei den vorliegenden Rückschienen mit Ansätzen m noch um die Länge der Ansätze vergrößert (Fig. 4). An die oberen Bügel k greift je eine Feder η (Fig. 1 und 2), welche am oberen Vorhangbalken 0 befestigt ist und die Bügel sowie infolge der Verbindung der letzteren mit den Rückschienen I auch diese in schwebender Lage hält. Soll der Vorhang geschlossen werden, so dreht man die Brettchen α zunächst um ihre Zapfen durch Zugschnur c in Hochkantstellung, zieht alsdann die Rückschiene I an dem hierfür vorgesehenen Knopf p unter Druck gegen die Brettchen a nach unten und drückt sie gegen die Brettchen a. Hierbei drehen sich die Bügel k um ihre Drehpunkte an der Führungschiene/ ebenfalls nach unten, und die an die oberen Bügel greifenden Federn η spannen sich. Die Verriegelung der Rückschienen I erfolgt durch den auf. dem Verschlußhebel h angeordneten Schieber q, der zu diesem Zweck in den unteren Schienenansatz r greift, sowie durch die umklappbaren Stützen s. Die Verschluß vorrichtung ist zweckmäßig in einem oben durch den Verschlußhebel h abgeschlossenen und an der Vorderseite offenen Gehäuse t untergebracht (Fig. 5 und 6). Um zu verhindern, daß nach Verriegelung der federnd aufgehängten Rückschienen diese den Verschlußhebel durch die Federspannung aufwärts drehen und sich selbsttätig entriegeln, ist der Verschlußknopf u verschiebbar eingerichtet, so daß er über den als Anschlag dienenden Teil υ des Gehäuses t geschoben werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Brettchenvorhang, bei dem die Brettchen an den äußeren Ecken ihrer Schmalseiten in gefalzten Schienen geführt und bei Hochkantstellung durch unter Federdruck stehende Rückschienen gesichert sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschläge (e) der Brettchen sich mit hakenartigen Umbiegungen (e') in den Falzen der Außenschienen führen und die Rückschienen (I) mit stiftartigen Ansätzen (m) , versehen sind, die sich auf die Oberkante der Brettchen auflegen und diese nach Verriegelung der Rückschienen gegen gewaltsames öffnen des Vorhanges unve'rrückbar festhalten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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