DE209239C - - Google Patents

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DE209239C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47HFURNISHINGS FOR WINDOWS OR DOORS
    • A47H5/00Devices for drawing draperies, curtains, or the like
    • A47H5/08Devices for drawing draperies attached to the doors or windows

Landscapes

  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)

Description

KAISERLICHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Bewegen von Vorhängen, bei der beim öffnen des Fensters die Vorhänge selbsttätig zurückgezogen und beim Schließen des Fensters wieder in ihre Anfangslage gebracht werden. Bei diesen bekannten Vorrichtungen kommt der Fensterflügel beim öffnen leicht mit der Gardine in Berührung, da der Vorhang, wenn das Fenster beispielsweise halb geöffnet ist, ίο noch nicht genügend weit beiseite geschoben wurde. ο
Dieser Nachteil wird gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß zwischen Vorhang und Fensterflügel in die Schnuiieitung eine Doppelrolle eingeschaltet ist, die zwischen der Bewegung des Fensterflügels und derjenigen des Vorhangs ein Übersetzungsverhältnis schafft.
Auf der Zeichnung ist die Einrichtung in einer Ausführung dargestellt, und zwar zeigen: Fig. i, 2 und 3 Vorderansichten,
Fig. 4 eine Ansicht von oben und.
Fig. 5 bis 7 Einzelheiten.
Am Fenster wird der Vorhang in bekannter . Weise so angebracht, daß die beiden Vorhanghälften a, b seitlich verschoben werden können. Zu diesem Zwecke sind die an Ringen o. dgl. aufgehängten Gardinenhälften mit ihren inneren Enden c, d an einer Schnur e befestigt, die von einer Federrolle f ausgeht, über eine Rolle g geführt ist und von da über Rollen h, i nach einer in der Mitte des Fensters angebrachten Rolle k geleitet wird, auf der sich die Schnur e auf- bzw. abwickelt. Mit der Rolle k steht eine kleinere Rolle I in Verbindung, von der aus eine Schnur m nach dem zuerst zu öffnenden Fensterflügel η führt. Die verschieden großen Rollen k, I haben den Zweck, ein Übersetzungsverhältnis zwischen der Bewegung der Schnuren m und e zu schaffen, damit die Gardinen beim Öffnen der Fenster möglichst schnell beiseite geschoben werden. Die Fensterflügel werden in der üblichen Weise durch eine Fensterklammer o. dgl. geöffnet gehalten.
Beim Schließen der Fenster wird die Rolle/ in bekannter Weise durch die vorher gespannte Feder 0 zurückgedreht, wodurch die Schnur β auf die Rolle f aufgewickelt wird, wobei die Vorhänge wieder zurückgezogen werden.
Eine andere Ausführung besteht darin, daß an jeder Seite des Fensters eine Federrolle angebracht wird, wobei zur Vermeidung des Gleitens die Schnur e mehrmals um die Zwischenrolle g gewunden wird.
Die Einrichtung kann ferner auch so getroffen werden, daß jeder Fensterflügel nur die entsprechende Vorhanghälfte bewegt (Fig. 3).
Durch Ziehen am senkrecht geführten Teil p der Schnur e kann die Gardine auch von Hand bewegt werden, ohne die Fenster öffnen zu müssen. Die Schnur wird hierbei wie bei den Jalousien an einem an der Wand befindlichen Haken befestigt, damit die Federwirkung solange aufgehoben wird.
Damit die Schnüre beim schnellen Aufwickeln nicht von der Rolle abfallen, sind geeignete Vorrichtungen zu treffen. Bei dem
dargestellten Ausführungsbeispiel kommen Führungsringe q zur Verwendung. Auch eine Platte mit entsprechenden Löchern, durch welche die Schnüre hindurchgeführt werden, ist anwendbar. Ferner können auch Federn angebracht werden, die auf dem Umfange der Rollen schleifen und die Schnüre in den Rillen halten. Für die kleinen Leitrollen genügt die Anordnung eines oder mehrerer ίο Stifte oder Gummirollen r (Fig. 7),

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Bewegen von Vorhängen, bei welcher die Vorhänge beim öffnen des Fensters selbsttätig zur Seite geschoben und beim Schließen des Fensters wieder in ihre Anfangslage gebracht werden, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Fensterflügel und Vorhang eine Ubersetzungsrolle (k, I) in die Schnurführung eingeschaltet ist. " ao
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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