DE653740C - Zugvorrichtung fuer auf einem Rohr waagerecht verschiebbare Stores und aehnliche Vorhaenge - Google Patents

Zugvorrichtung fuer auf einem Rohr waagerecht verschiebbare Stores und aehnliche Vorhaenge

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DE653740C
DE653740C DEST52934D DEST052934D DE653740C DE 653740 C DE653740 C DE 653740C DE ST52934 D DEST52934 D DE ST52934D DE ST052934 D DEST052934 D DE ST052934D DE 653740 C DE653740 C DE 653740C
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pulling device
tube
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DEST52934D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47HFURNISHINGS FOR WINDOWS OR DOORS
    • A47H5/00Devices for drawing draperies, curtains, or the like
    • A47H5/02Devices for opening and closing curtains

Landscapes

  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)
  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)

Description

  • Zugvorrichtung für auf einem Rohr waagerecht verschiebbare Stores und ähnliche Vorhänge Die Erfindung betrifft eine Zugvorrichtung für Stores und ähnliche Vorhänge, die an Stangen oder Rohren waagerecht verschoben werden und zu deren Bewegung nur eine Zugschnur niederhängt und bedient zu werden braucht, während die den Vorhang bewegende Schnur auf einer Rolle aufgewickelt ist, die unter der Einwirkung einer Rückbewegungsfeder steht und ein Gesperre mit Fliehkraftklinken besitzt, das die Bewegung in jeder Lage zu hemmen gestattet.
  • Gegenüber bekannten Zugvorrichtungen dieser Art besteht die Erfindung darin, daß die den Rückzug. des Vorhanges bewirkende Feder, von der Sperrolle getrennt, innerhalb des Rohres, auf dem Vorhänge bewegt werden, als schraubenförmig gewundene Zugfeder angeordnet ist und durch Vermittlung einer an einem Rollenkloben. angebrachten einfachen Flaschenzugrolle auf den Vorhangschieber und die Sperrolle wirkt. Dabei ist der Rollenkloben als Kolben ausgebildet, der bei rascher Bewegung die Luft im Rohr verdichten kann. Die Sperrolle ist als Doppelrolle (Rolle mit zwei Schnurrillen von verschiedenem Durchmesser) ausgebildet. Die Zugschnur ist in der kleineren Rille, der den Vorhang bewegende und unter Einwirkung der Feder stehende Schnurteil dagegen in der größeren Rille aufgewickelt.
  • Durch diese Ausführung werden gegen die bekannten Ausführungsarten Vorteile erreicht, und zwar: Für die Unterbringung der Feder steht immer die halbe Rohrlänge zur Verfügung, so daß auch bei sehr- breiten Zugvorrichtungen (bis q. m und mehr) die Unterbringung der Feder keinerlei Schwierigkeiten bereitet, weil die Federung jeweils nur die Hälfte der Vorhangbreite beträgt. Auch kann der Vorhang über die ganze Rohrlänge bewegt werden, da für die Feder, die ja im Rohr liegt, kein Raum verlorengeht. Ferner ist es auch möglich, die Feder so reichlich zu bemessen, daß sie eine Dauerbeanspruchung aushält.
  • Durch die Ausbildung des Rollenklobens als Kolben innerhalb des Rohres wird erreicht, daß bei plötzlichem Ausgleiten der Schnur aus der Hand die Federkraft nicht sofort zur Auswirkung kommen kann (was den Vorhang beschädigen könnte), sondern nur in dein Maße, als die durch den Kolben verdichtete Luft im Rohr durch Undichtigkeiten entweichen kann. Einer langsamen Bewegung dagegen, d. h. bei üblicher Betätigung der Vorrichtung, setzt der Kolben keinen Widerstand entgegen.
  • Die Ausbildung der Sperrolle, auf der. @$_9.'"-Zugschnur aufgewickelt ist, als Doppeleile, einer Rolle mit zwei Schnurrillen, ergibt"Wetx` Vorteil, daß- die herabzuziehende SchnurÜänge'-nur einen Bruchteil der Fensterbreite (Vorhaugbewegung) betragen braucht, so daß bei einem üblichen Fenster ein Nachgreifen beim Herabziehen der Schnur entfällt. Da die Schnüre nirgends - geklemmt werden, unterliegen sie auch keiner wesentlichen Abnützung, wie dies bei Vorrichtungen, die die Schnur einklemmen, der Fall ist, so daß eine größere Dauerhaftigkeit besteht. Da die' Schnurrolle von der Feder getrennt ist und von deren Abmessungen unabhängig ist, wird eine billigere Herstellung derselben als Massenartikel möglich.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an eitlem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Abb. i zeigt einen Längsschnitt durch das Rohr, so daß die Feder und der als Kolben ausgebildete Rollenkloben zu sehen ist, während die Doppelrolle samt Sperrklinken in Ansicht schematisch dargestellt ist.
  • Abb. z zeigt einen nach der Linie A-B geführten Schnitt mit Ansicht auf die Doppelrolle und ihre Lagerung.
  • Abb. 3 veranschaulicht einen Schnitt nach der Linie C-D mit Ansicht auf den Rollenkloben.
  • Auf dem Rohr a gleitet ein Schieber b, an dem das eine Ende des Vorhanges befestigt ist, während das andere ;am Rollenträger hängt. Die Zwischenringe, die je nach Rohrlänge in entsprechender Anzahl vorgesehen sind, sind ebenfalls auf dein Rohr frei verschiebbar und werden vom Vorhang mitgenommen. Im Rohr a befindet sich die schraubenförmig gewundene Zugfeder e, die an einem Ende des Rohres a (in der Abbildung rechts) festgehalten ist. Das andere Ende der Feder hängt am Rollenkloben c, der als Kolben im Rohr a leicht gleitet und die Flaschenzugrolle d trägt. Am andern Ende des. Rohres a (links) ist die Rolle i gelagert. An dem Rohrende, an dem das eine Federende befestigt ist, ist auch die Doppelrolle f mit den Klinken g an einem Wandträger entsprechend angeordnet.
  • Nun ist eine Schnur h, die natürlich auch ganz oder teilweise durch ein dünnes Drahtseil, Stahlband, Darmseite usw. ersetzt sein kann, vom Rohrende (links) über die am Kloben c befestigte Rolle d, die Führungsrolle i., den Schieber b und weiter nach der Doppelrolle f gespannt, in deren größerer Rille dieselbe befestigt ist. Eine zweite Schnur ist in der kleineren Rille der Rolle f befestigt, daselbst zum Teil aufgerollt, und hängt als Zugschnur zur Betätigung der Einrichtung herab.
  • Beim Ziehen an dieser Zugschnur wird nun tlie Rolle f in Drehung versetzt, wickelt die IS.ebnur lt auf und zieht den Schieber b und °cramit auch den Vorhang dem Rohr entlang. Da die Rolle d am Kloben c die Rolle eines einfachen Flaschenzuges bildet, macht der Kloben c nur den halben Weg des Schiebers b. Dadurch bleibt die andere: Hälfte der Rohrlänge immer für die Unterbringung der entsprechend vorgespannten Feder verfügbar, die deshalb entsprechend weich arbeitend ausgebildet werden kann. Diese Verhältnisse bleiben auch bei den größten Fensterbreiten dieselben, so daß die Anwendung der Vorrichtung durch die Fensterbreite eigentlich nicht beschränkt ist.
  • Infolge der ungleichen Durchmesser der Rillen der Doppelrolle f wird ein größeres Stück der Schnur it saufgewickelt, die als Zugschnur herabgezogen wurde, so daß das herabzuziehende Schnurstück stets nur einen Teil der Fensterbreite beträgt, folglich ein Nachgreifen an der Zugschnur bei üblichen Fenstern entfällt.
  • Der Schieber b kann natürlich auch als Wagen, z. B. nach Art der Kranlaufkatzen, ausgebildet sein und an einem unten am Rohr befestigten Profileisen, - z. B. von Doppel-T-Form, laufen, was besonders bei großen Vorhangbreiten nötig ist, wenn das Rohr in der Mitte noch eine oder auch mehrere Aufhängungen erfordert..
  • Die Wirkung der Sperrklinken und das dadurch mögliche Anhalten an jeder Stelle wird als bekannt vorausgesetzt, so daß eine diesbezügliche nähere Erläuterung entfallen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE; i. Zugvorrichtung für auf einem Rohr waagerecht verschiebbare Stores und ähnliche Vorhänge mit durch Federkraft bewirkter Rückbewegung und selbsttätiger Anhaltemöglichkeit in jeder Lage durch eine Klinkensperrvorrichtung, dadurch gekennzeic'hnet, daß die Feder (e), von der die Sperrvorrichtung tragenden Schnurrolle (f) getrennt, als Zugfeder innerhalb des Rohres (a) angeordnet ist und durch Vermittlung einer an einem Rollenkloben (c) angebrachten einfachen Flaschenzugsrolle (d) auf die Sperrolle und den Vorhangschieber (b) wirkt. a. Zugvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Federende an einem als Kolben ausgebildeten Rollenkloben (c) angreift, der bei plötzlichem Loslassen der Zugschnur die Luft im Federraum verdichtet und. dadurch ein zu rasches Zurückschnellen des Vorhanges verhindert. 3. Zugvorrichtung nach Anspruch z und a, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugschnur und die von der Feder gezogene Schnur auf der Sperrolle in Rillen verschiedenen Durchmessers aufgerollt werden, wodurch die herabzuziehende Schnurlänge nur einen Teil der Fensterbreite beträgt und somit ein Nachgreifen während des Herabziehens der Schnur wegfällt.
DEST52934D 1934-08-10 1934-12-18 Zugvorrichtung fuer auf einem Rohr waagerecht verschiebbare Stores und aehnliche Vorhaenge Expired DE653740C (de)

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CS653740X 1934-08-10

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DE653740C true DE653740C (de) 1937-12-04

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DEST52934D Expired DE653740C (de) 1934-08-10 1934-12-18 Zugvorrichtung fuer auf einem Rohr waagerecht verschiebbare Stores und aehnliche Vorhaenge

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