DE209221C - - Google Patents

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DE209221C
DE209221C DENDAT209221D DE209221DA DE209221C DE 209221 C DE209221 C DE 209221C DE NDAT209221 D DENDAT209221 D DE NDAT209221D DE 209221D A DE209221D A DE 209221DA DE 209221 C DE209221 C DE 209221C
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floor
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C13/00Brewing devices, not covered by a single group of C12C1/00 - C12C12/04
    • C12C13/02Brew kettles
    • C12C13/025Brew kettles heated with steam
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C13/00Brewing devices, not covered by a single group of C12C1/00 - C12C12/04
    • C12C13/02Brew kettles

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 209221 KLASSE 66. GRUPPE
PHILIPPE MEURA Fils in TOURNAI, Belg.
Patentiert Jm Deutschen Reiche vom 29. April 1908 ab.
Es sind bereits Dampfkochkessel für Brau- | zwecke bekannt geworden, deren Boden in j mehrere Kammern geteilt ist, welche unab- j hängig voneinander mit Dampf von verschie- j dener Spannung beheizt werden können. Bei | dem einen dieser bekannten Apparate dient ■
. ein den Boden des Kessels bestreichendes ! Rührwerk zur Bewegung der zu erhitzenden Flüssigkeit, während bei dem andern Apparat
ίο in der Mitte des Heizbodens eine nach innen gewölbte Haube angeordnet ist, gegen welche der Heizdampf anprallt, bevor er sich in die einzelnen Kammern verteilt.
Der Dampfkochkessel nach vorliegender Er-
»5 findung besitzt ebenfalls zwei voneinander getrennte, durch Dampf von verschieden hoher Spannung heizbare Doppelboden. Zum Unterschiede von den bekannten Apparaten ist je- ^ doch bei dem Erfindungsgegenstand die An-
ao Ordnung der Doppelboden so getroffen, daß der eine sich an dieGefäßwandung anschließende Boden nach der Mitte des Gefäßes zu Gefälle besitzt, während der kleinere mittlere Doppelboden eine konvexe Haube aufweist. Durch
»5 diese'Bodenanordnung wird erreicht, daß die zu hetzende Flüssigkeit beim Heizen ohne Anwendung eines Rührwerkes in Bewegung versetzt wird.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform
des Ernndungsgegenstandes durch die Fig. ι und 2 dargestellt.
Der neue Dampfkochkessel besteht aus zwei voneinander getrennte» Doppelböden B und C, über welchen sich die GefäUwandung A erhebt.
Der die Mitte einnehmende Doppelboden C ist mit einer konvexen Haube versehen und besitzt eine geringere Oberfläche als der Doppelboden B, der den übrigen Teil der Grundfläche des Gefäßes bzw. Kessels einnimmt und nach der Mitte zu Gefälle besitzt. Der Doppelboden B ist in bekannter Weise aus einem Stück gegossen und weist am Außenumfäng keinerlei Abdichtung auf. Im Innern -ist er in ebenfalls bekannter Weise mit Ablenkungsflächen versehen, die den Dampf zwingen, an allen Stellen vorbeizustreichen. Die beiden Doppelböden sind vollständig unabhängig voneinander und in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise mittels Flansche M zusammen verschraubt. Der kleinere in der Mitte befindliche Doppelboden C wird mit hochgespanntem, durch den Stutzen / eintretenden Dampf von 6 bis 10 Atm. gespeist, während der größere Doppelboden durch niedriggespannteri Dampf von nicht mehr als 3 Atm. beheizt wird. Dieser Dampf tritt durch den Stutzen F ein.
Diese Anordnung gestattet, innerhalb einer sehr" kurzen Zeit die Siedetemperatur rasch zu erhöhen und andererseits wird, was für eine erfolgreiche Durchführung der Arbeit unerläßlich ist, während der ganzen Kochdauer Dampf von hoher Temperatur eingeführt, ohne daß eine Gefahr des Uberlaufens der Flüssigkeit eintritt. Hierzu wird, sobald sich der Siedepunkt eingestellt hat, die Heizfläche durch Abstellung des Dampfzutritts in den großen Doppelboden B verringert, so daß nur noch

Claims (1)

  1. Dampf von hohem Drück in den kleineren mittleren Doppelboden C eintritt. In dieser Weise wird ein vollkommenes und vollständiges Abkochen der ganzen Flüssigkeitsmas:*· crrreicht. Da der große Doppelboden B nach der Mitte zu Gefälle besitzt, so wird die Flüssigkeit stets dem hocherhitzten Doppelboden C zugeführt, der infolge seiner konvexen Haube die Flüssigkeit nach außen zurücklenkt. wodurch ein Kreisen oder Umlaufen . der Flüssigkeit und ein ständiges Zurückströmen gegen die Wandung des unter hohem Druck stehenden mittleren Doppelbodens erzielt wird, so daß es nicht nötig ist, ein Rührwerk zu verwenden.
    Die Ableitung des Kondenswasser aus den beiden Doppelböden wird ebenfalls durch deren ' besondere Gestalt erleichtert und erfolgt beim mittleren durch den Stutzen K, beim andern durch den Stutzen //. Durch den Stutzen L wird die im Gefäße bzw. Kessel enthaltene Flüssigkeit aligelassen.. Der größere Doppelboden B ist ferner mit einem Lüftungsventil versehen.
    j Patent-Anspruch:
    .Dampfkochkessel, insbesondere für Brauzwecke, mit zwei voneinander getrennten, ; durch Dampf von verschieden hoher Spun- ; nung heizbaren Doppelböden, dadurch ge- ! kennzeichnet, daß der größere Doppelj boden (B) nach der Mitte des Gefäße-; zu '. Gefalle, der kleinere mittlere Doppelboden ! (C) dagegen eine konvexe Haube besitzt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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