DE173769C - - Google Patents
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- DE173769C DE173769C DENDAT173769D DE173769DA DE173769C DE 173769 C DE173769 C DE 173769C DE NDAT173769 D DENDAT173769 D DE NDAT173769D DE 173769D A DE173769D A DE 173769DA DE 173769 C DE173769 C DE 173769C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C12—BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
- C12C—BEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
- C12C7/00—Preparation of wort
- C12C7/04—Preparation or treatment of the mash
- C12C7/06—Mashing apparatus
- C12C7/065—Mashing apparatus with a vertical stirrer shaft
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- Distillation Of Fermentation Liquor, Processing Of Alcohols, Vinegar And Beer (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 173769 KLASSE
Zum Einmaischen des Malzschrötes bedient man sich, wie bekannt, in der Bierbrauerei
fast ausschließlich des sogenannten Vormaischers, der am oberen Rande des MaIzbottichs
angeordnet wird und in welchem das von oben in ihn hineinfallende Malzschrot mittels eines diesem Vormaischer von außen
zugeführten Strahles kalten oder warmen Wassers oder eines Gemisches von beiden
ίο eingeweicht wird, bevor es in den eigentlichen
Maischbottich hinabfällt. Obwohl dieses Einmaischverfahren im Brauereibetriebe viele
Vorzüge hat, so hat es doch auch wieder den Nachteil, daß der Zufluß des Wassers in
den Vormaischer nur sehr schwierig so geregelt werden kann, daß Wasser und Malzschrot
immer im richtigen Mengenverhältnis in den Vormaischer eintreten und daß auch die Temperatur des Wassers immer auf der
für den jeweiligen Zweck geeigneten Höhe gehalten wird. Diese Unzuträglichkeiten
haben wieder den Nachteil zur Folge, daß man ganz die Kontrolle darüber verliert, zu
welchem Zeitpunkte die Wasserzufuhr und die Malzzufuhr beendet werden muß, um im
Maischbottich das richtige Mengenverhältnis zu erzielen und die geeignetste Maischmerige
nicht zu überschreiten. Außerdem wird durch derartige Unannehmlichkeiten und das Bestreben,
sie mit den bisherigen Hilfsmitteln zu beseitigen, das Einmaischen selbst erheblich
verlangsamt.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Verfahren, welches die beschriebenen Nachteile
gänzlich vermeidet. Diesem gemäß wird zunächst in den Maischbottich die erforderliche
Menge Wasser eingebracht und hierauf im Maischbottich bis auf die gewünschte Temperatur erwärmt, sofern dies nicht schon
vorher geschehen ist. Diese bestimmte Wassermenge wird nun mittels einer Pumpe in ständigem Kreislauf so lange durch den
Vormaischer hindurchgeschickt, bis es die Gesamtmenge des für die Einmaisthung bestimmten,
durch den Vormaischer hindurchgeschickten Malzschrotes eingeweicht und aus
dem Vormaischer mit sich fort in den Maischbottich geführt hat. Beim Beginnen wird
also reines. Wasser benutzt, das sich aber sofort in eine Dünnmaische verwandelt, die
immer dicker wird, bis die gewünschte Dickmaische entstanden ist. Es ist einleuchtend,
daß durch dieses Verfahren auch das Einteigen des Malzes viel gründlicher und gleichmäßiger
bewirkt wird als durch die bisherige Art des Einteigens; man kann auch im vorliegenden
Falle während des Einmaischens das sonst nötige Rührwerk entbehren. Ferner
kann nie mehr der Fall eintreten, daß zu wenig oder zu viel Wasser zum Einmaischen
verwendet wird, und endlich vollzieht sich das Einmaischen in weit kürzerer Zeit. So
wurde beispielsweise eine Menge von 50 Zentnern Malzschrot mittels dieses Verfahrens
schon im Zeiträume von 10 Minuten vollständig eingemaischt.
Um die sonst nötige Maischmaschine, den Maischkessel mit Rührwerk und Haube, so-
wie den Läuterbottich und die Auf hack- und
Austrebermaschine entbehrlich zu machen, ist zwar schon vorgeschlagen worden, das mittels
eines Vormaischers eingeteigte Malz ohne Benutzung eines Rührwerks mit Hilfe einer
Zentrifugalmaischpurhpe aus dem unteren Teil des Maischbottichs so lange abzusaugen
und im Kreislauf wieder in und durch den Maischbottich zu führen, bis ein inniges
ίο Vermischen von Malz und Wasser stattgefunden
hat; durch den Vormaischer wird jedoch dabei die Flüssigkeit nicht hindurchgeschickt;
dieser hat also dabei mit dem Kreislauf der Maische nichts zu tun, sondern wird schon vor diesem Kreislauf aus dem
Betriebe ausgeschaltet.
Im Gegensatz hierzu wird mit der vorliegenden Erfindung beabsichtigt, ausschließlich
das Einmaischen mittels des Vormaischers wesentlich zu vervollkommnen. Es soll durch
das neue Verfahren weder die eigentliche Maischarbeit verrichtet, noch die Maischmaschine
ersetzt werden, sondern es soll mittels einer genau abgemessenen und auf
eine bestimmte Temperatur gebrachten Wassermenge ein schnelleres und dennoch staubfreies
Einmaischen bewirkt werden, damit die im voraus bestimmte Wassermenge und Temperatur bei der Vermischung mit dem
Malzschrot die jedesmal gewünschte Einrnaischtemperatur
und die gewünschte Maischmenge ergibt. Es soll also nur eingemaischt werden und erst nach Beendigung dieses Einmaischens
das eigentliche Maischen in bekannter Weise beginnen.
Die Zeichnung veranschaulicht an· einem
senkrechten Schnitt durch den Maischbottich eine Einrichtung, die sich besonders zur Ausführung
des neuen Verfahrens eignet. An den Boden des Maischbottichs a, an dessen
tiefster Stelle, ist das übliche Abzugsrohr b mit Ventil c angeschlossen, durch welches
die Maisch- und Bierpumpe d die Maische oder die Bierwürze nach beendetem Maischen
aus dem Bottich absaugt und durch das Rohr e in die Braupfanne oder in einen sonstigen
Behälter weiter drückt. Bedient man sich einer solchen bekannten Maischanlage zur
Ausführung des vorliegenden Verfahrens, so hat man nur nötig, zwischen dem Vormaischer
/ und dem Rohre e eine Verbindung g mit Ventil h herzustellen und das
für die Rohrleitung e ohnedies erforderliche Ventil i hinter dieser Verbindung in das
Rohr e einzuschalten, öffnet man sodann die Ventile c und h, schließt das Ventil i
und setzt die Pumpe d in Betrieb, so beginnt sofort .der Kreislauf des Wassers bezw. der
Maische durch den Vormaischer f hindurch.
Damit das Malzschrot vom Wasser gleichmäßig durchweicht wird und auch nicht in
zu großen Mengen in den Vormaischer eintreten kann, werden zweckmäßig in diesen,
wie gezeichnet, Widerstände k eingebaut, die das Malzschrot aufhalten und in dünnen
Schichten staffeiförmig herabrieseln lassen, so daß diese Schichten von dem im Kreislauf
befindlichen Wasser überall gleichmäßig durchdrungen werden.
Claims (1)
- Patent-An Spruch:Verfahren zum Einmaischen des zur Bereitung von Brauereimaische dienenden Malzschrotes oder Malzmehles, dadurch gekennzeichnet, daß die für die Gesamtmaische erforderliche Wassermenge abgemessen in den Maischbottich eingebracht und hierauf durch einen mit dem Maischbottich in Verbindung stehenden Vormaischer, in welchen man gleichzeitig das Malzschrot oder Malzmehl allmählich einführt, so lange im Kreislauf hindurchgeschickt wird, bis das für die Gesamtmaische erforderliche Malz in dem Maischbottich eingeteigt ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE173769C true DE173769C (de) |
Family
ID=438552
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT173769D Active DE173769C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE173769C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10137649A1 (de) * | 2001-08-03 | 2003-02-20 | Schmidt Seeger Ag | Verfahren und Vorrichtung zum Einmaischen von Trockenschrot |
-
0
- DE DENDAT173769D patent/DE173769C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10137649A1 (de) * | 2001-08-03 | 2003-02-20 | Schmidt Seeger Ag | Verfahren und Vorrichtung zum Einmaischen von Trockenschrot |
| DE10137649B4 (de) * | 2001-08-03 | 2012-03-22 | Schmidt-Seeger Gmbh | Verfahren und Vorrichtung zum Einmaischen von Trockenschrot |
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