AT30459B - Verfahren zum Einmaischen des zur Bereitung von Brauereimaische dienenden Malzschrotes oder Malzmehles. - Google Patents

Verfahren zum Einmaischen des zur Bereitung von Brauereimaische dienenden Malzschrotes oder Malzmehles.

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AT30459B
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Franz Rutschmann
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Franz Rutschmann
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  • Distillation Of Fermentation Liquor, Processing Of Alcohols, Vinegar And Beer (AREA)

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  Verfahren zum   Einmaischen   des zur Bereitung von Brauereimaische dienenden   Malzschrotes   oder Malzmehles. 



   Zum Einmaischen des Malzschrotes bedient man sich, wie bekannt, in der Bierbrauerei fast ausschliesslich des sogenannten Vormaischers, der   3m   oberen Rande des   Maischbottichs   angeordnet wird und in welchem das von oben in ihn hineinfallende Malzschrot mittels eines diesem Vormaischer von aussen zugeführten Strahles kalten oder warmen Wassers, oder eines Gemisches von beiden eingeweicht wird, bevor es in den eigentlichen Maischbottich hinabfällt. Obwohl dieses Einmaischverfahren im Brauereibetriebe viele Vorzüge 
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 nur sehr schwierig so geregelt worden kann, dass Wasser und Malzschrot immer im richtigen Mengenverhältnis in   den Vormaischor   eintreten und dass auch die Temperatur des Wassers   immer auf   der für den jeweiligen   Zweck geeigneten Höhe   gehalten wird.

   Diese Unzu-   träg1ichkeiten   haben wieder den Nachteil zur Folge, dass man ganz die Kontrolle darüber verliert, zn welchem Zeitpunkte die Wasserzufuhr und die   Malzzufuhr   beendet werden muss, um im Maischbottich das richtige Mengenverhältnis zu erzielen und die geeignetste Maischmenge nicht zu   überschreiten.     Ausserdem   wird durch derartige Unannehmlichkeiten und das Bestreben, sie mit den bisherigen Hilfsmitteln zu beseitigen, das Einmaischen selbst erheblich verlangsamt. 



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Verfahren, welches die beschriebenen Nachteile gänzlich vermeidet. Diesem gemäss wird zunächst in den Maischbottich die erforderliche Menge Wasser eingebracht und hierauf im   Maischbottich   bis auf die gewünschte Temperatur erwärmt, sofern dies nicht schon vorher geschehen ist. Diese bestimmte Wassermenge wird nun mittels einer Pumpe in ständigem Kreislauf so lange durch den Vormaischer hindurchgescllickt, bis es die Gesamtmenge des für die Einmaischung bestimmten durch den   Vormaischer   hindurchgeschickten Malzschrotes eingeweicht und aus dem Vormaischer mit sich fort in den   Maischbottich   geführt hat.

   Beim Beginnen wird also reines Wasser benutzt, dass sich aber sofort in eine   DUnnmaische   verwandelt, die immer dicker wird, bis die gewünschte Dickmaische entstanden ist. Es ist einleuchtend, dass durch dieses Verfahren auch das   Kinteigcn   des Malzes viel gründlicher und   gleichmassiger   bewirkt wird als durch die   bisherige A) t dos Einteigons   ; man kann auch im vorliegenden Falle   während dos   Ein-   maisclous das   sonst nötige   Rührwerk   entbehren. Ferner kann nie mehr der Fall eintreten, 
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 sich das Einmaischen in weit kürzerer Zeit. So wurde beispielsweise eine Menge von 50 Zentner   Malzschrot mittels   dieses Verfahrens schon im Zeiträume von 10 Minuten vollständigeingemaischt. 



   Um die sonst nötige Maischmaschine, den Maischkessel mit Rührwerk und Haube, sowie den Läuterbottich und die Anfhack-und Austrebermaschine entbehrlich zu machen, ist zwar schon vorgeschlagen worden, das mittels eines   Vormaisebers     eingeteigte   Malz,   ohne Benutzung eines Rührwerks mit Hilfe   einer   Zentrifugalmaischmaschino,   aus dem unteren Teil des Maischbottichs so langen abzusaugen und im Kreislauf wieder in und durch den maischbottich zu führen. bis ein inniges Vermischen von Malz und Wasser 

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 wird schon vor diesem Kreislauf aus dem, Betriebe ausgeschaltet. 



   Im Gegensatz hiezu. wird mit   der/vorliegenden Erfindung beabsichtigt, ausschliesslich   das Einmaischen mittels des Vormaischers wesentlich zu vervollkommnen. Es soll durch das neue Verfahren weder die eigentliche Maischarbeit vorrichtet, noch die Maischmaschine ersetzt worden, sondern es soll mittels einer genau abgemessenen und auf eine bestimmte   Temperatur gobrachto Wassermenge   ein schnelleres und dennoch staubfreies Einmischen bewirkt werden, damit die im voraus bestimmte Wassermenge und-Temperatur bei der Vormischung. mit dem Matzschrot die jedesmal gewünschte Einmaischtemperatur und die gewünschte Maischmenge ergibt. Es soll also nur eingemaischt werden und erst nach Beendigung dieses Einmaischens das eigentliche Maischen in bekannter Weise beginnen. 



   Die Zeichnung veranschaulicht an einem senkrechten Schnitt durch den Maischbottich eine Einrichtung, die sich besonders zur Ausführung des vorliegenden Verfahrens eignet. An den Boden des Maischbottichs, an dessen tiefster Stelle, ist das übliche Abzugrohr b mit Ventil c angeschlossen, durch welches die Maisch-und Bierpumpe   fI   die Maische oder die   Bierwürze   nach beendetem Maischen aus dem Bottich absaugt und durch das Rohr e in dio'Braupfanne oder in einen sonstigen Behälter weiter drückt.

   Bedient man sich einer solchen bekannten Maischanlage zur   Ausführung   des vorliegenden Verfahrens, so hat man nur nötig, zwischen dem   Vorrnaischer f und dem   Rohre e eine Vorbindung   D   mit   Ventil 1.   herzustellen und das für die Rohrleitung e oh edies erforderliche Ventil i hinter dieser Verbindung in das Rohr e einzuschalten. Öffnet man sodann die Ventile c   und 11, schliesst   das Ventil i und setzt die Pumpe d in Betrieb, so beginnt sofort der Kreislauf des Wassers bzw. der Maische durch den   Vormaiseher. f hindurch.   



   Damit das Malzschrot vom Wasser gleichmässig durchweicht wird und auch nicht in zu grossen Mengen in den Vormaischer eintreten kann, werden zweckmässig in diesen, wie gezeichnet,   Widerstände k eingebaut,   die das Malzschrot aufhalten und in dünnen Schichten   staffelförmig   herabrieseln lassen, so dass diese Schichten von dem im Kreislauf befindlichen Wasser überall gleichmässig durchdrungen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zum Einmaischen des zur Bereitung von Brauereimaische dienendon Malzschrotes oder Malzmehles, dadurch gekennzeichnet, dass die für die Gesamtmaische or- forderhcho Wassermenge abgemessen in den Maischbottich eingebracht und hierauf durch einen mit dem Maischbottich in Verbindung stehenden Vormaischer, in welchem man gleich- zeitig das Ma ! zschrot oder Malzmehl allmählich einführt, so lange im Kreislauf hindurch- EMI2.2
AT30459D 1906-07-16 1906-07-16 Verfahren zum Einmaischen des zur Bereitung von Brauereimaische dienenden Malzschrotes oder Malzmehles. AT30459B (de)

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