DE295679C - - Google Patents

Info

Publication number
DE295679C
DE295679C DENDAT295679D DE295679DA DE295679C DE 295679 C DE295679 C DE 295679C DE NDAT295679 D DENDAT295679 D DE NDAT295679D DE 295679D A DE295679D A DE 295679DA DE 295679 C DE295679 C DE 295679C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vessel
air
coffee
pressure
water
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT295679D
Other languages
English (en)
Publication of DE295679C publication Critical patent/DE295679C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J31/00Apparatus for making beverages
    • A47J31/24Coffee-making apparatus in which hot water is passed through the filter under pressure, i.e. in which the coffee grounds are extracted under pressure
    • A47J31/32Coffee-making apparatus in which hot water is passed through the filter under pressure, i.e. in which the coffee grounds are extracted under pressure with hot water under air pressure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Apparatus For Making Beverages (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 295679 .- - KLASSE 34 Λ GRUPPE
Λ HERMANN;KRÜGER& CO. in BERLIN.
z.B. Luft.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. April 1914 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine : Vorrichtung zur Herstellung von Kaffeegetränk unter Verwendung von Druckgas, z. B. Luft. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die Leitung für das zur Trennung des Getränkes vom Kaffeesatz dienende Druckgas nach Art eines Einbläsers wirkt und dadurch luftverdünnend auf den Raum unterhalb des Filters wirkt. Dadurch wird in Verbindung mit dem Druck von oben ein gutes und rasches ', Hindurchdrücken der Flüssigkeit herbeige-' -führt. ■ .
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen der Erfindung zur Darstellung ge- 1S bracht, und zwar zeigt
Fig. ι im Querschnitt eine Kaffeemaschine, bei der das Aufbrühgefäß oberhalb des Ausschankgefäßes sich befindet;
Fig. 2 ist eine Ausführungsform, bei der 2<> beide Gefäße nebeneinanderliegen. .
Die Maschine besteht aus einem keramischen Gefäß a, in dem das Aufbrühen des Getränkes zusammen mit dem Kaffeemehl stattfindet. Darunter befindet sich ein Gefäß fr, aus welchem das fertige Getränk ausgeschenkt wird. Beide Gefäße sind durch einen Dekkel χ luftdicht verschlossen und mit einem Heiz- oder Dichtungsmantel umgeben. Zwischen beiden Gefäßen ist ein kegelförmig geneigter Boden d angeordnet, der ein Einsatzgefäß ί trägt. Im letzteren sammelt sich der ausgelaugte Kaffeesatz an. Der Boden besteht aus dem gleichen Material wie die Gefäße und trägt in der Mitte ein Sieb mit Tuchfilter.
Auf diesem Zwischenboden d wird von oben her durch die Öffnung e · des Deckels das Kaffeemehl geschüttet. In dem Deckel χ ist. ferner eine Rohrleitung/ für das Wasser vorgesehen. Sowohl Öffnung als auch Zuleitung/-' sind luftdicht abgeschlossen. Um eine innige' Mischung von Kaffeemehl mit Wasser herbei- ■ zuführen und dadurch das Aufbrühen abzu-.; kürzen, ist folgende Vorrichtung vorgesehen. Aus einer Druckgasflasche w wird das Druckgas von der Seite oder von unten her in das Gefäß α geleitet. Gemäß der gezeichneten Ausführungsform geschieht dies dadurch, daß das Druckgas durch den Zweiwegehahn Λ so gesteuert wird, daß es durch die Zuleitung ix von unten gegen den Zwischenboden und durch diesen hindurchgepreßt wird, so daß das Wasser mit dem Kaffeemehl innig vermischt wird. Nach Beendigung des Aufbrüh-/ : Vorganges wird der Hahn Λ umgesteuert, so daß nunmehr das Druckgas von oben her durch den Einlaß i hindurchgepreßt wird. Infolge des Überdruckes- wird das Getränk durch das Sieb und Tuchfilter hindurch in das Gefäß & hindurchgepreßt und dabei filtriert. Aus diesem Gefäß b wird dann das klare und wohlschmeckende Getränk durch das Ablaßorgan g abgefüllt. Als Arbeitsgas wird z. B. ; Luft gewählt. Um den Druck regeln zu können, . ist ein Zurückführventil ν vorgesehen. : Infolge der Anordnung eines Injektors k in der Druckleitung nach dem Gefäße α wird der Vorteil erreicht, daß eine luftabsaugende Wirkung auf das Gefäß b ausgeübt wird, in wel-
chcs das Getränk hineingepreßt werden soll. Dadurch ist zugleich eine Rückgewinnung der sich etwa verflüchtigenden ätherischen üle des Gefäßes b ermöglicht. Der ausgelaugte Kaffeesatz sammelt sich infolge der eigenen Schwere im Gefäß j und wird durch das Ablaßrohr t nach außen abgeleitet. Auch die nachträgliche Spülung kann vermittels Druckgas geschehen.
Damit während des Aufbrühcns das Gemisch aus Wasser und Kaffeemehl im Teile a nicht infolge des eigenen Gewichtes in das Gefäß b hindurchläuft und vorzeitig den Aufbrühvorgang· unterbricht, wird entweder der Raum oberhalb der Wassersäule luftdicht abgeschlossen oder durch die Druckflasche w unter dem Tuchfilter, das dann die Wassersäule trägt, ein Gegendruck erzeugt.
Eine zweite Ausführungsform zeigt Fig. 2. Hier befindet sich das Aufbrühgefäß α neben dem Ausschenkgefäß b. Beide stehen durch ein Verbindungsrohr u in Zusammenhang. In diesem Verbindungsrohr befindet sich der Zwischenboden d aus keramischem Material mit Sieb und Tuchfilter. Das Wasser, wird von oben her durch die öffnung f eingebracht, während das Kaffeemehl von unten durch den Boden c eingefügt wird. Im übrigen ist die .Wirkungsweise die gleiche wie bei der Fig. 1. Nachdem das Druckgas durch I1 hindurchgctreten ist, wird eine innige Mischung des Kaffccmchls mit dem Wasser in α herbeigeführt, während dann durch Umsteuerung das Druckgas durch i strömt und das Gemisch durch das Filter in das Gefäß b treibt.
Die Vorrichtungen zeichnen sich dadurch aus, daß keinerlei bewegte Teile im Innern des Gefäßes vorhanden sind und durch einfaches Umschalten der den Druckgasstrom regelnden Organe die richtige Arbeitsleistung er- folgt. - . .

Claims (1)

  1. " Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zur Herstellung von Kaffeegetränk uriter Verwendung von Druckgas, z.B. Luft, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitung für das zur . Trennung des Getränkes vom Kaffeesatz dienende Druckgas nach Art eines Einbläsers wirkt und dadurch luftverdünnend auf den Raum unterhalb des Filters wirkt, wodurch in Verbindung mit dem Druck : von oben ein rasches Hindurchdrücken der Flüssigkeit erfolgt. , " ■:)
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT295679D Active DE295679C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE295679C true DE295679C (de)

Family

ID=550133

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT295679D Active DE295679C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE295679C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60212593T2 (de) Stauscheibenbetriebenes system zur flüssigkeitserhitzung und -abgabe für einzelportionsbrühgetränkegerät
DE60210227T2 (de) Löffelförmige Kaffeebrühvorrichtung
DE295679C (de)
DE8403915U1 (de) Kaffeemaschine fuer haushaltszwecke mit vorrichtung zur abgabe nach aussen von kaffeeaufguss oder wasserdampf
DE2639918B2 (de) Anschlußanordnung für Getränkebehälter
DE615375C (de) Kaffeebruehvorrichtung
DE433030C (de) Vorrichtung zur Herstellung von Kaffeegetraenk
DE88446C (de)
DE282677C (de)
DE130257C (de)
AT77957B (de) Vorrichtung zum Aufbrühen von Kaffee.
DE927493C (de) Mehrraumflaschenfueller
DE291839C (de)
DE665896C (de) Vorrichtung zum Abfuellen von Fluessigkeiten in Gefaesse unter Gegendruck
DE4038890A1 (de) Vorrichtung zum dosieren von fluessigkeiten
DE613556C (de) Kaffeezubereiter
DE265575C (de)
DE70968C (de) Apparat zum Reinigen von Oel
DE93680C (de)
DE65782C (de) Vorrichtung zur Anwendung des Chamberland-Filters zur Sterilisirung gashaltiger Flüssigkeiten
DE222519C (de)
DE258520C (de)
DE311812C (de)
DE571182C (de) Einrichtung zum Messen und Filtrieren von Milch
DE130274C (de)