DE207280C - - Google Patents

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DE207280C
DE207280C DENDAT207280D DE207280DA DE207280C DE 207280 C DE207280 C DE 207280C DE NDAT207280 D DENDAT207280 D DE NDAT207280D DE 207280D A DE207280D A DE 207280DA DE 207280 C DE207280 C DE 207280C
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C25/00Auxiliary functional arrangements, e.g. interlocks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Computing Systems (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die. Erfindung betrifft eine Einrichtung an
der bekannten Addiermaschine von Wales,
■ mittels der zeitweilig die Druckvorrichtung ausgeschaltet werden kann, so daß bestimmte Zahlen wohl addiert, nicht aber gedruckt
werden. ' .
Zu diesem Zwecke ist gemäß vorliegender Erfindung eine Taste vorgesehen, durch deren Niederdrücken und Festhalten in der gesenkten
ίο Stellung die Druckvorrichtung ausgeschaltet und durch deren Hochgehen sie ebenso wieder eingeschaltet wird.
' -In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise in einer Ausführungsform
dargestellt. ' .' .
: Fig. ι zeigt die Einrichtung zum Ausschalten der Druckvorrichtung, teilweise in Ansicht und
■~ '■■. teilweise im Schnitt in unwirksamer Stellung. Fig. 2 und 3 sind gleiche Darstellungen der Einrichtung bei anderer Stellung der einzelnen Teile, und Fig. 4 ist eine Einzelheit.
Das in üblicher Weise ausgeführte Rahmengestell ι der Maschine trägt das Tastenbrett, auf welchem die mit Ziffern bezeichneten Tasten in Reihen angeordnet sind. Jede Taste sitzt auf einer Stange, durch deren Abwärtsbewegung ein dem Zahlenwert der Taste ent-
"' sprechender Anschlag in die Bahn einer verschiebbar angeordneten Zahnstange 20 gebracht wird, welche ein Zahlenrad 31 betätigt. Jede Zahnstange wird an einem Ende von einem schwingbar gelagerten Arm 22 und an
' ' dem anderen Ende von dem Arm eines Winkelhebels 23 getragen, der" drehbar auf' einer
Welle 24 angeordnet ist. Das andere Ende des Winkelhebels 23 ist mittels Zapfen mit der Druckvorrichtung ' verbunden. Jedes Zahlenrad 31 trägt ein Zahnrad 30, und alle Zahlenräder mit ihren Zahnrädern sitzen auf einer ■ gemeinsamen Welle 32. Die Zahlenräder tragen auf ihrer Umfiäche in entsprechender Reihenfolge die aufzuzeichnenden Zahlen, und ihre Zahnräder können mit den Zahnstangen 21 in Eingriff. gebracht werden. " ■·.■ ■
Die Größe der .Bewegung der Zahnstangen 21 und somit die Größe der Drehung der Zahlenräder 31 während ihrer Eingriffsstellung mit den Zahnstangen hängt von der Stellung der durch Tastenanschlag in die Bahn der Zahn- > stangen bewegten Anschläge ab, welche die Vorwärtsbewegung der Zahnstangen begrenzen, die überdies durch eine Reihe von anderen Anschlägen 25 begrenzt ist.
Die Hauptwelle 40 kann mittels eines ,Handhebels oder in irgendeiner anderen Art be-; tätigt werden. Auf der Hauptwelle 40 sitzt ein Winkelhebel, dessen einer Arm die Form eines Kreissektors ■ 41 besitzt, und dessen zweiter Arm 42 mittels eines Zapfens 43 eine '· ■-Reihe von Bewegungsorganeri betätigt, durch deren Wirkung die Verschiebung der Zahnstangen 20 und die Betätigung der Druckein-. richtung veranläßt wird. ' ■
Die Druckeinrichtung besteht aus Reihen :·■'■'■■ von Drucktypen 50, von weichen je eine Reihe in einem Träger 51 angeordnet ist, so daß bei Verschiebung einer der Zahnstangen 20 die der niedergedrückten Taste entsprechende Drucktype von ihrem Träger so weit gehoben wird, ':' daß sie. gegenüber ' der Druckstelle gelangt.
Diese liegt der Welle 52 gegenüber, auf der eine Führungswalze 53 für das Papier sitzt. Das Lager für die die Walze 53 tragende Welle 52 ist auf einer Führung 54 angeordnet, welche seitwärts in der Maschine bewegt werden kann. ■
Die Druckvorrichtung wird von drehbar gelagerten Hämmern 90 betätigt, von welchen je einer auf eine Reihe der Typenstangen einwirkt. Die Hämmer 90 sitzen alle auf einer gemeinsamen Welle 91 und werden durch Federn 92, die an drehbaren, auf einer Welle 93 sitzenden Armen angreifen, in ihrer gespannten Stellung gehalten. Die Hämmer werden in
15; ihrer gespannten Stellung mittels Sperrklinken 96 festgehalten. Gegenüber der Drückstelle sind verschiebbare Druckstempel 94 angeordnet, deren jeder zur Betätigung einer Reihe von Drucktypen bestimmt ist. Wenn die Hämmer 90 von ihren Sperrklinken 96 freigegeben werden, schwingen sie infolge der Spannung der Federn 92 gegen die Druckstempel 94 und treiben diese gegen die Drucktypen, welche auf das vor der Walze 53 vorübergeführte Papier niedergedrückt werden sollen. Jeder Hammer 90 besitzt einen Zahn 95, . an welchem' ein Sperrhaken 96 angreift; alle Sperrhaken sitzen auf einer gemeinsamen Welle 97. Die Betätigung der Sperrhaken 96 erfolgt mittels in vertikaler Richtung verschiebbarer Stangen 98, welche in geeigneten Führungen gelagert sind. Jede Stange 98 steht unter Einwirkung einer Feder 99, welche an dem Rahmen der Maschine befestigt ist. Die Stange 98 ist mit einem Anschlag 100 versehen; der' bei normaler Stellung der Stange 98 unmittelbar unter das Ende des Winkelhebels 23 greift. An dem unteren Ende der Stange 98 sitzt eine Anschlagleiste 101.
.. Wenn der Winkelhebel 23 in Schwingung versetzt wird und demgemäß nicht mehr auf dem Anschlag 100 aufliegt, wird die Auslösestange 98 infolge der Wirkung der Feder 99 nach aufwärts bewegt und veranlaßt die Verdrehung der Sperrklinke 96. Diese kommt außer Eingriff mit dem Zahn 95 des Hammers 90, der infolge der Wirkung der Feder 92 nach vorwärts schwingt und die Verschiebung des
• Druckstempels 94 gegen die zu betätigende Drucktype veranlaßt.
Würde die Auslösestange 98 verhindert werden, sich nach aufwärts zu bewegen und die Sperrklinke 96 zu beeinflussen, wenn der Hebel 23 eine Schwingung nach aufwärts ausführt, dann würde keine Betätigung des Hammers 90 erfolgen. Demgemäß wird auch, wenn die entsprechende Type, welche die von dem Zahlenrade 31 angezeigte Ziffer trägt, in die Höhe der Druckstelle gehoben wird, die Type nicht gegen das Papier gedrückt, weil, der Druckstempel 94 nicht gegen die Type vorwärts bewegt wird. Mit anderen Worten, wenn die Auslösestange 98 verhindert wird, der Spannung der Feder 99 zu folgen und sich nach aufwärts zu· bewegen, wenn der Winkelhebel 23 seine Schwingung ausführt, dann ist die Funktion der Druckvorrichtung unterbrochen, und dann werden die auf den Tasten verzeichneten Zahlen zwar von den Zahlenrädern angezeigt und addiert, aber nicht von der Druckvorrichtung registriert.
• Die Ausschaltung der Druckvorrichtung erfolgt durch Betätigung einer Taste 10, deren Stange 11 einen Schlitz 12 besitzt, in welchen ein auf dem Rahmen der Maschine angeordneter Knopf 13. eingreift. Eine Feder 14 hält die Tastenstange 11 in ihrer oberen Stellung. Die Tastenstange 11 ist an ihrem unteren Ende mittels eines Zapfens 150 mit einem Winkelhebel 15 verbunden, welcher drehbar auf einem Zapfen 16 lagert und# an seinem Ende eine Anschlagstange 17 trägt. Wenn die Taste 10 niedergedrückt wird, wird der Hebel 15 verdreht und bringt die Anschlägstange 17 in die in Fig. 3 veranschaulichte Stellung oberhalb des Anschlages 101 der Auslösestange 98. Bei Betätigung des Winkelhebels 23 legt sich dann die Anschlagleiste 101 gegen die Anschlagstange 17, wodurch die Aufwärtsbewegung der Auslösestange 98 verhindert ist. Obgleich also durch die Bewegung der Zahnstange 20 das Zahlenrad 31 mittels des Zahnrades 30 ver- dreht und die der niedergedrückten Taste entsprechende Zahl von dem Zahlenrade aufgezeigt wird, wird diese Zahl von der Druck-Vorrichtung nicht registriert, weil die Sperrklinke 96 den Hammer 90 nicht freigegeben hat und der Hammer 90 demgemäß nicht wirken kann. Der Knopf 13 dient dazu, die Tastenstange 11 in ihrer gesenkten Lage festzuhalte^ wenn die Taste 10 niedergedrückt ist, die unter Einwirkung der Schraubenfeder 14 steht. Wenn die Tastenstange 11 wieder in ihre Anfangsstellung zurückgebracht werden soll, wird sie etwas seitwärts von dem Knopf 13 weggedreht und kann sich nun unter der Wirkung der Feder 14 nach aufwärts bewegen. Für jede Typenreihe ist eine Auslösestange 98 vorhanden, welche mit einer Anschlagleiste ιοί versehen ist. Die Anschlagleiste 17 erstreckt sich quer durch die Maschine und ist gezahnt oder geschlitzt, so daß die Anordnung der Auslösestangen nicht gehindert ist.
Es kommt manchmal vor, daß der die Maschine Betätigende eine Taste des Tastenbrettes niederdrückt und dann den Handgriff der Hauptwelle zu betätigen beginnt. Es fällt ihm ; sodann ein, daß die Druckvorrichtung diese Zahl nicht niederschreiben soll, weshalb er die Taste 10 niederdrückt. Infolge der wenn auch geringen Verdrehung der Hauptwelle ist eine kurze Bewegung der Zahnstange 20 und de.s -;;
Winkelhebels 23 erfolgt, wodurch die Aufwärtsbewegung der Auslösestange 98 ermöglicht ist, da der Anschlag 101 oberhalb der : Anschlagstange 17 zu liegen kommt. Wenn die Teile sich in dieser in Fig. 2 veranschaulichten Stellung befinden und die Taste 10 jetzt niedergedrückt wird, so' wird die Anschlagleiste 17 unter den Anschlag 101 be-• wegt werden. Der Anschlag 101 der Auslösestange 98 trifft dann bei seiner Abwärts-■ bewegung gegen die Anschlagleiste 17, und die Auslösestange sowie die mit ihr verbundenen Teile würden gebrochen oder verbogen werden, wie dies Fig. 4 veranschaulicht. Zur Vermeidung dieses Nachteiles ist die Auslösestange 98 mit einem nach abwärts reichenden Fortsatz 102 versehen. Wenn nun die Taste 10 niedergedrückt wird, nachdem die Bewegung des Handgriffes der Hauptwelle 40 begonnen hat (Fig. 2), dann wird die Anschlagleiste 17 gegen den Fortsatz 102 anschlagen, wodurch die Abwärtsbewegung der Taste 10 gehemmt ist und der die Maschine Betätigende aufmerksam wird, daß er die Taste 10 erst nach Betätigung
des Handhebels niedergedrückt hat. ■

Claims (2)

  1. Pate nt-Ansprüche:
    . i. Einrichtung zum zeitweiligen Ausschalten der Druckvorrichtung bei Addiermaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß durch Niederdrücken einer Tastenstange (11) eine an dieser angelenkte Hebelschiene (17) derart in die Bahn der unter der Wirkung von Zugfedern (99) stehenden Auslösestangen (98) gebracht wird, daß diese sich nicht nach aufwärts bewegen können und daher die entsprechenden Hämmer (90) zwecks Anschlagens an die Drucktypen nicht freigegeben werden, um die betreffenden Zahlen addieren zu können, ohne sie zu drucken.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Auslösestangen (98) mit einem nach unten reichenden Fortsatz (102) versehen istj welcher sich, sobald die Hauptwelle (40) der Maschine angedreht wird, vor die von .der Taste (10) betätigte Schiene (17) schiebt und dadurch verhindert; daß ■ diese unter den Anschlag (101) zu liegen kommt und so zum Verbiegen oder Zerbrechen der Teile Veranlassung gibt..
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    berlin. Gedruckt in der reichsdruckerei.
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