DE207149C - - Google Patents

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DE207149C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B15/00Other details of locks; Parts for engagement by bolts of fastening devices
    • E05B15/02Striking-plates; Keepers; Bolt staples; Escutcheons
    • E05B15/0205Striking-plates, keepers, staples

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  • Casings For Electric Apparatus (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Verschluß für Türen unter Verwendung eines Schließbleches, das in bekannter Weise aus einem ortsfesten und einem verschiebbaren Teile zusammengesetzt ist. Gemäß der Erfindung kann der verschiebbare Teil des Schließbleches mit Hilfe eines Schlüssels ein- bzw. ausgerückt werden, um hierdurch die Beaufsichtigung der Haustür zu erleichtern, indem
ίο zur Sicherung des Türschlosses lediglich ein Herunterschieben des beweglichen Schließbleches nötig ist.
Die Zeichnungen stellen Ausführungsbeispiele für die · Neuerung dar. Fig. ι ist die Ansicht einer Tür mit dem zugehörigen Rahmen , der mit der Neuerung versehen ist. Fig. 2 und 13 stellen Schlüssel dar. Die Fig. 3 bis 7 stellen eine Aüsführungsform des festen sowie des beweglichen Schließbleches dar, und zwar sind die Fig. 3 bis 5 verschiedene Ansichten, die Fig. 6 ist ein Schnitt nach A-B der Fig. 3, die Fig. 7 ein Schnitt nach C-D der Fig. 4. Die Fig. 8 bis 12 stellen ein zweites Ausführungsbeispiel der Schließbleche dar, und zwar sind die Fig. 8 bis 10 verschiedene Ansichten, Fig. 11 ist ein Schnitt nach E-F der Fig. 8, Fig. 12 ein Schnitt nach G-H der Fig. 10.
Die Tür 1 ist mit dem Wechselschloß 2 üblicher Bauart, dessen Falle und Riegel 4 bzw. 21 in Fig. 1 sichtbar sind, und Knöpfen 3 an beiden Seiten versehen. In Höhe der Falle 4 liegt das bewegliche Schließblech 5 in dem festen Schließblech 6, das in den Türrahmen 7 eingefügt ist. Oben an der Tür ist ein selbsttätiger Schließer 8 beliebiger Bauart angebracht.
Das bewegliche Schließblech 5 kann in Höhenrichtung oder in Seitenrichtung verschieblich sein. Statt verschiebbar kann es auch drehbar eingerichtet oder aufklappbar sein. Eine weitere Ausführ ungsform besteht darin, daß es ganz abnehmbar ist und mittels besonderer geeigneter Vorrichtungen in der Arbeitslage festgehalten wird.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 3 bis 7 hat das für einflügelige Türen bestimmte feste Schließblech 6 die bekannte Form eines Winkelbleches, von dem der Schenkel 6a an der Vorderseite des Türrahmens und der Schenkel 6* an der Innenseite liegt. Außer der üblichen Aussparung 9 des Schenkels 6b, welche für den Eintritt der Falle 4 bestimmt ist, ist das Schließblech 6 gemäß der Erfindung an dem anderen Schenkel 6a mit einer Aussparung 10 versehen, die durch das verschiebbare Schließblech 5 verdeckt werden kann. Das verschiebbare Schließblech 5 ist in einer etwas größeren Länge, wie sie die Öffnung 10 hat, als flaches Blech ausgebildet, das in eine Zahnstange 11 übergeht, in die ein Zahnrad 12 einfaßt und auf der eine Schleppfeder 23 liegt, die verhindert, daß sich die Zahnstange und damit das Blech selbsttätig verschiebt. Die Nabe dieses Zahnrades 12 sitzt auf einem Stift 13, der in einem Winkel 14 vernietet ist, welcher einerseits mit einer Umbiegung 15 an dem Schenkel 6b, an-

Claims (2)

  1. dererseits mit einem Lappen i6 an dem Schenkel 6a befestigt ist. Das Zahnrad 12 stützt sich einerseits gegen dieses Blech 14, andererseits mit einem abgesetzten Rande. gegen den Innenrand einer Aussparung des Schenkels 6a, in welche das Rad eingefügt ist, so daß eine das Ende des Stiftes 13 umgebende vierkantige Aussparung 17 zum Einführen eines Steckschlüssels nach Fig. 2 dient, mittels dessen das Rad 12 gedreht werden kann, so daß es die Zahnstange 11 und damit das Schließblech 5 verschiebt. Der flache Teil des Schließbleches 5 wird durch eine seitliche übergreifende Leiste 18 geführt, welche, auf dem Schenkel 6" befestigt ist und an der Stirnseite des Bleches 5 mit einem Winkel 19 versehen ist, der zur Begrenzung der Verschiebungsbewegung des Bleches 5 dient.
    Das Ausführungsbeispiel nach den Fig. 8 bis 12 unterscheidet sich insofern von dem beschriebenen, als die beiden Schenkel 6" und 6b einen stumpfen Winkel miteinander bilden und ferner das bewegliche Schließblech 5 mit einer Abbiegüng 5" versehen ist, die teilweise die öffnung 9 des Schenkels 6b verdecken soll. Der Grund für diese Anordnung ist der, daß bei zweiflügeligen Türen die Gegenlagfläche des Türriegels weiter von dem vorderen Schenkel 6a angedrückt werden muß, und zwar um das Maß der Länge des Schenkels 5".
    Das neue Schließblech kann mit jedem beliebigen Schlosse verbunden werden. Zur öffnung der mit einem Riegel und einer Falle versehenen Haustür bedarf man lediglich eines Schlüssels, wie ihn Fig. 2 darstellt, da mittels des Bartes 20 sowohl der Riegel 21 als auch die Falle 4 eingezogen werden können, wenn das Schloß ein Wechselschloß ist, während der Vierkant 22 zur Einführung in die öffnung 17 und zum Drehen des Zahnrades 12, somit zum Verschieben des Schließbleches 5 genügt. Tagsüber wird darin das bewegliche Schließblech 5 durch eine einfache Umdrehung mittels des Schlüssel Vierkantes 22 hinaufgedreht. Diesen Schlüssel, der auch gemäß Fig. 13 lediglich mit dem Vierkant 22 versehen sein kann, hat zweckmäßig nur der Hausbesitzer bzw. dessen Vertreter im Besitz. Ist dadurch die öffnung 10 frei geworden, so faßt die Falle 4 beim Zudrücken der Tür ,mittels des Schließers 8 nicht ein, so daß die Tür tagsüber durch einfachen Druck von außen' oder durch Ziehen von innen geöffnet werden kann. Abends beim Schließen der Haustür wird das Schließblech 5 wieder vor die öffnung 10 zurückgedreht, so daß die Falle 4, wenn der Türschließer 8 die geöffnete Tür 6 zudrückt, hinter das Blech 5 faßt und dadurch die Tür sicher schließt. Dadurch erübrigt sich ein besonderes Verschließen der Tür etwa durch Einlegen des Riegels 21 in die entsprechende Aussparung des festen Schließbleches.
    Pate nt-A N1
    U cn r.:
    I. Aus einem ortsfesten und einem verschiebbaren Teile bestehendes Schließblech, dadurch gekennzeichnet, daß der verschiebbare Teil des Schließbleches mit Hilfe eines Schlüssels ein- bzw. ausgerückt werden kann.
  2. 2.' Eine Ausführungsform des Schließbleches nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der verschiebbare Teil des Schließbleches als Zahnstange ausgebildet ist, die mit einem mittels Steckschlüssels zu drehenden Rade im Eingriff steht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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