DE2069C - Neuerungen an Apparaten zum Appretiren von Stoffen - Google Patents

Neuerungen an Apparaten zum Appretiren von Stoffen

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DE2069C
DE2069C DENDAT2069D DE2069DA DE2069C DE 2069 C DE2069 C DE 2069C DE NDAT2069 D DENDAT2069 D DE NDAT2069D DE 2069D A DE2069D A DE 2069DA DE 2069 C DE2069 C DE 2069C
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DENDAT2069D
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Original Assignee
F. GRUNER in Charlottenburg
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C7/00Heating or cooling textile fabrics
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C2700/00Finishing or decoration of textile materials, except for bleaching, dyeing, printing, mercerising, washing or fulling
    • D06C2700/09Various apparatus for drying textiles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

PATENTSCHRIFT
Klasse
F. GRÜNER in CHARLOTTENBURG. Neuerungen an Apparaten zum Appretiren von
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. Januar 1878 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Neuerungen an Apparaten zum Appretiren von Stoffen. Die beiliegenden Zeichnungen stellen einen Apparat dar, bei dem diese Neuerungen in Anwendung gebracht sind, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht;
Fig. .2 eine hintere Ansicht;
Fig. 3 eine Vorderansicht;
Fig. 4 einen Längsschnitt;
Fig. 5 einen Querschnitt;
Fig. 6 das Arrangement der Heizrohre in der Kopfansicht;
Fig. 7 eine Leiste, auf. welche die Kanten der zu appretirenden Stücke geheftet werden, in Ansicht und Querschnitt;
Fig. 8 die obere Ansicht eines Rahmens, auf dem mit Leisten, wie in Fig. 7, verschiedene Stücke aufgespannt sind.
Der Apparat besteht aus einem hölzernen Kasten α (Fig. 1), dessen Deckel b an den Drahtseilen c befestigt ist und mit Hülfe von Gegengewichten beliebig auf- und abbewegt werden kann.
Die innere Einrichtung ist derart, dafs das oberste Appretirkissen d fest ist, wie aus Fig. 4 und 5 ersichtlich. Während' es sich vorn und an den Seiten dicht anschmiegt, läuft längs der hinteren Seite eine Klappe e (Fig. 4), die von aufsen durch eine Schnur auf- und zugemacht werden kann und dazu dient, Wärme in den oberen Raum treten zu lassen oder abzusperren. An der einen Längsseite sind die Oesen / angebracht, während an der anderen die Klammern g sich befinden.
Die beiden unter, dem oberen Räume liegenden Abtheilungen h und i sind hölzerne Rahmen, welche über die ganze Breite des Kastens gehen; die Gurte k, welche in bestimmten Entfernungen aufgenagelt sind, dienen als Auflage für das Appretirkissen / (Fig. 8). Die folgenden beiden Räume m und 11 (Fig. 3 und 5) sind in der Mitte getheilt und bilden vier einzelne Rahmen, welche in ihrer Construction mit den oberen beiden genau übereinstimmen. Der darunter liegende Raum bildet einen Rahmen o, welcher der halben Breite des Kastens entspricht und auf dessen Kissen noch eine Spiegelscheibe O1 liegt. Die andere Seite ist in drei Abteilungen getheilt, in welche die Kissen hineingeschoben werden, und die hauptsächlich für schmälere Sachen bestimmt sind.
Bei den vorher aufgeführten Rahmen geschieht das Hinein- und Herausschieben mit Hülfe der Rollen / (Fig. 4 und 5), welche sich auf der ganzen Länge viermal wiederholen. Dieselben drehen sich um Zapfen, welche in einer Schiene q befestigt sind.
Die Heizrohre r liegen unter dem Boden des Kastens, s ist das Einströmungsrohr des Dampfes in die Schlange und t das Ausströmungsrohr. An beiden Seiten des Kastens (Fig. 1 bis 3) sind Holzkanäle ti und ul angebracht, die zur Abführung der condensirten Dämpfe durch die Schieber ν und v\ und gleichzeitig als Gradführung für die Leitrollen w w * am Deckel dienen. Die Haken x, von welchen je zwei zu beiden Seiten angebracht sind, sollen den Deckel fest anziehen. Durch das Ventil je (Fig. 1) kann directer Dampf gegeben werden, falls die Maschine einmal stehen oder sonst ein Hindernifs eintreten sollte, ζ sind Löcher und Klappen, die zum Ausströmen der heifsen Luft aus dem Kasten dienen (Fig. 2).
Beim Gebrauche der wie vorstehend construirten Maschine wird das ganz einfache Verfahren beobachtet, dafs man einen der beschriebenen Rahmen herausrollt, zwei Leisten, wie in Fig. 7, auf das Kissen legt, auf die Spitzen derselben das Stück aufheftet und dasselbe durch gleichmäfsiges Anziehen der Bänder festklammert. In Fig. 8 ist das Aufspannen von verschiedenen Formen von Stücken veranschaulicht, um zu zeigen, dafs die letzteren, welche Form sie auch immer haben mögen, stets glatt werden. Nur beim Appretiren von Bogen werden auch Stecknadeln in Anwendung gebracht.
Das bisherige Verfahren bestand darin, dafs man in einem Kasten Wärme entwickelte und statt des Deckels das Appretirkissen selbst anwendete , welch letzteres um eine Axe drehbar war.
Während hier auf der einen Seite die Stücke trockneten,. wurde auf der anderen aufgespannt. Mit einem solchen Apparat wurde aber wenig geleistet; es entstand ein grofser Wärmeverlust und die Art des Aufspannens verursachte ein stetes Zerreifsen an den Befestigungsstellen.
Die Vortheile des neuen Appretirkissens gegenüber dem früheren bestehen darin, dafs jetzt

Claims (1)

  1. mehrere Personen gleichzeitig arbeiten können, während bisher nur zwei dies vermochten; dafs die Wärme gehalten wird, dafs das Spannen der Stoffe gleichmäfsig ist und dadurch das frühere Welligwerden derselben vermieden wird, dafs infolge Vermeidung des Zerreifsens und des ungleichmäfsigen Ausziehens die Stoffe geschont werden, was besonders beim Appretiren von Gardinen in Betracht kommt, dafs die für die Appretur feinerer Seidenstoffe nothwendige sogenannte »Appretirtrommel« fortfällt und die Seide mehr Glanz .erhält, weil Spiegelglas weit gröfsere Politurfähigkeit besitzt, als Kupfer und Zink.
    Patenτ-Anspruchε:
    Das fest an dem Apparate angebrachte Kissen mit der Einrichtung, dafs der Dampf nach Belieben über dasselbe geleitet und von demselben abgesperrt werden kann.
    Das Arrangement von übereinanderliegenden Rahmen, wie dargestellt und beschrieben.
    Das Aufspannen vermittelst der Leisten, wodurch eine bisher noch nie erreichte Gleichmäfsigkeit erzielt wird.
    Die Combination der einzelnen Theile zu dem oben angegebenen Zwecke, im wesentlichen wie dargestellt und beschrieben.
    Uk
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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