DE19962C - Reifen - Schweifsmaschine - Google Patents
Reifen - SchweifsmaschineInfo
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- DE19962C DE19962C DENDAT19962D DE19962DA DE19962C DE 19962 C DE19962 C DE 19962C DE NDAT19962 D DENDAT19962 D DE NDAT19962D DE 19962D A DE19962D A DE 19962DA DE 19962 C DE19962 C DE 19962C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21J—FORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
- B21J9/00—Forging presses
- B21J9/02—Special design or construction
- B21J9/06—Swaging presses; Upsetting presses
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49: Mechanische Metallbearbeitung.
ADALBERT KRAEGER in DRESDEN-NEUSTADT. Reifen-Schweißmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15, März 1882 ab.
Die Maschine besteht im wesentlichen aus den beiden Walzenpaaren α Ci1 und b bx , wobei
die ersteren Walzen auf den vertical stehenden Spindeln c und C1 festsitzen, so dafs sie sich
mit denselben drehen. Die Walze α ist der Reifeisenform entsprechend profilirt. Jede Maschine
ist mit mehreren Walzenpaaren α und Ci1
ausgerüstet, die in ihren Dimensionen den verschiedenen Reifeisendimensionen entsprechend
hergestellt und auswechselbar angeordnet sind.
Auf den beiden Spindeln c und C1 sitzen
unterhalb der Gestellplatte d je ein Stirnrad, ■ die mit einander in Eingriff stehen, so dafs die
Drehung der Spindel c auf C1 übertragen wird.
Die Spindel c erhält ihre Bewegung durch das Schneckenrad e, in welches die auf der Kurbelwelle
f sitzende Schnecke g eingreift.
Während das Lager der Spindel c fest steht, hat das Lager h der Spindel C1 Gelegenheit,
sich durch Verschieben von der Spindel c zu entfernen, da dieses Lager mit der Gestellplatte
nicht fest verschraubt ist, sondern durch die unten angeschraubte Schiene i nur in derselben
geführt wird. Diese Verschiebbarkeit des Lagers h mit der Spindel Cx hat zum Zweck, sehr stark
vorgerichteten Schweifsstellen den Durchgang zwischen den Walzen α und ^1 zu ermöglichen.
Damit aber der Druck, den die Walzen auf die zu schweifsende Stelle des Reifens ausüben
müssen, durch die Verschiebbarkeit der Walze ax mit der Spindel C1 und dem Lager h nicht
verringert wird, wirkt die Feder k dieser Verschiebung entgegen.
Die beiden Walzen b und bx stehen senkrecht
zum ersteren Walzenpaare und schliefsen den zwischen diesen beiden frei bleibenden
Raum von den Seiten ab. Die Walze b dreht sich um die Spindel /,' welche mit ihren Enden
in den Lagerstücken der Spindeln c und C1
ruht. Die Walze ^1 ist um einen Zapfen des
Querstückes η drehbar, welches sich um die Spindel c so drehen läfst, dafs der Raum über
den Walzen α und Ci1 frei wird und sich der
zu schweifsende Reifen zwischen dieselben einführen läfst.
Damit sich die Walze ^1 während der Thätigkeit
der Maschine nicht nach oben von den Walzen c und C1 entfernen kann, stöfst das
Querstück η auf beiden Spindeln c und C1
gegen die Ringe 0 und O1 an, deren Höhenstellungen
durch die Muttern / und P1 regulirt
werden.
Die Maschine wird in folgender Weise gehandhabt:
Der zu schweifsende Reifen, welcher in der gewöhnlichen Weise durch über einander gelegte
und zusammengenietete Enden vorgerichtet ist, wird, nachdem die betreffende Stelle im
Feuer Schweifshitze erlangt hat, so zwischen die Walzen α und ax eingeführt, dafs die
Schweifsstelle unmittelbar vor den Walzen, der Umdrehungsrichtung der letzteren angepafst,
steht. Damit dem Einlegen des Reifens zwischen die Walzen durch den oberen, vorspringenden
Rand der,Walze a, welcher zur Erzeugung der Abkantung bestimmt ist, kein
Hindernifs entsteht, ist dieser Rand an der Einlegstelle tangential zur Walze weggefeilt, wie
Fig. 4 zeigt..
Sobald der Reifen eingelegt ist, wird das vorher zurückgedrehte Querstück η herumgedreht,
so dafs nunmehr die Walze b1 den eingelegten
Reifen mit erfafst. Durch Umdrehung der Kurbelwelle/" werden dann die Walzen α und ax
in Rotation gebracht und dadurch die Schweifs-' stelle zwischen denselben hindurchgezogen.
Bei diesem erstmaligen Durchgehen der Schweifsstelle durch die Walzen wird die
Schweifsung hergestellt. Damit dann die Schweifsstelle der Stärke und Breite des übrigen Reifens
gleichkommt, wird dieselbe noch einige Male zwischen die Walzen hindurchgezogen, wobei
die Walzen α und ax die Dicke, die Walzen b
und bx aber die Breite des Reifens bestimmen.
Beim Rückwärtsdurchgehen des Reifens durch die Walzen hat das Querstück η das Bestreben,
sich in der Richtung des Oeffnens mit um die Spindel c zu drehen. Dies wird verhütet durch
den Vorstecker m, welcher vor den Griff des Querstückes eingesetzt wird.
Um für das Zusammendrücken der Schweifsstelle den Druck der Feder k verstärken zu
können, ist die Stellschraube q vorhanden.
Claims (1)
- Pat ent-An Sprüche:Die dargestellte Schweifsmaschine, mittelst welcher die Schweifsstelle ohne Anwendung eines Schlages ausschliefslich durch den Druck der beiden rechtwinklig zu einander stehenden Walzenpaare α und O1, b und ^1 während des Durchganges zwischen denselben zu einem Ganzen vereinigt und zugleich in den Querschnittdimensionen dem übrigen Theil des Reifeisens gleich verstreckt wird.An dieser Maschine namentlich die seitliche Verschiebbarkeit der Walze ax mit der Spindel C1 und dem Lager h, welche durch die mehrfache Feder k erschwert wird. Ersteres zur leichteren Einführung sehr starker Schweifsstellen, letzteres zur Erhaltung eines genügenden Druckes der Walzen α und Ct1 auf dieselbe, zu welchem Behuf die Feder k durch die Schraube q unterstützt werden kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19962C true DE19962C (de) |
Family
ID=296739
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT19962D Active DE19962C (de) | Reifen - Schweifsmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19962C (de) |
-
0
- DE DENDAT19962D patent/DE19962C/de active Active
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