DE205689C - - Google Patents
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- DE205689C DE205689C DENDAT205689D DE205689DA DE205689C DE 205689 C DE205689 C DE 205689C DE NDAT205689 D DENDAT205689 D DE NDAT205689D DE 205689D A DE205689D A DE 205689DA DE 205689 C DE205689 C DE 205689C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F28—HEAT EXCHANGE IN GENERAL
- F28B—STEAM OR VAPOUR CONDENSERS
- F28B3/00—Condensers in which the steam or vapour comes into direct contact with the cooling medium
- F28B3/02—Condensers in which the steam or vapour comes into direct contact with the cooling medium by providing a flowing coating of cooling liquid on the condensing surface
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- .Μ 205689 -KLASSE
XJd. GRUPPE
OTTO HÖRENZ in DRESDEN.
Verfahren und Vorrichtung zum Niederschlagen von Dampf.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. März 1908 ab.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Niederschlagen von
Dampf. -Dieselbe besteht darin, daß die Kondensation in einer Vorrichtung erfolgt, die aus
zwei voneinander getrennten, nur durch ein Rohr verbundenen Räumen besteht, und in
dem einen Raum die Kondensation des Dampfes erfolgt, während der andere Raum als Pufferraum
für den Dampf und zum Ausgleich bei
ίο entstehendem Vakuum oder Druck dient.
Die Erfindung erstreckt sich ferner darauf, daß der Dampf zuerst gegen das fließende
Kühlwasser bläst, dieses dabei erwärmt und das Kühlwasser dann über eine Traufvorrichtung
als Regen in den Kondensationsraum fällt. ■
Vermittels dieses Verfahrens und Vorrichtung wird eine vollständig ruhige und gleichmäßige
Kondensation erzielt.
Auf der Zeichnung ist die Vorrichtung beispielsweise im Längsschnitt veranschaulicht.
Die Kondensationsvorrichtung gemäß der Erfindung besteht aus dem Kondensationsraum α und dem Pufferraum b. Das Kühl-
wasser wird durch den oberen Raum b vermittels eines doppelwandigen Rohres c in den
Raum α geführt und fließt aus dem Rohre c
frei aus auf die Traufvorrichtung d, die aus einem
Kegel oder sogenannten Pilz gebildet wird.
Dieser Pilz d tritt ziemlich nahe an die Gehäusewandung α heran, so daß nur eine verhältnismäßig enge Öffnung zwischen Wandung
und Traufvorrichtung besteht. Das auf den Pilz fließende Wasser fällt als Regen in den
Raum.
Der Dampf tritt durch e in den Kondensationsraum und bläst gegen das aus dem
Rohr fließende Wasser. Dadurch wird er zum Teil niedergeschlagen, wärmt aber gleichzeitig
das Regenwasser an. Der Dampf gelangt dann durch die verhältnismäßig enge Öffnung
zwischen Traufvorrichtung und Gehäusewandung in den Regen und wird kondensiert.
Sollte nun der Dampf nicht vollständig niedergeschlagen werden, so steigt der noch
übrigbleibende durch das Innere des doppelwandigen Kühlrohres c in den Pufferraum b
und wird dabei an der inneren Wand des Rohres c niedergeschlagen. Was nun noch an
Dampf übrigbleibt, kann sich in dem Raum b . ausdehnen, bis der Dampf durch ein im
Raum α entstehendes Vakuum in diesen Raum zurückgesaugt wird.
Aus dem Raum b kann noch ein Abzugsrohr g angeordnet werden, das gleichzeitig als
Luftrohr dient. Die Größe der beiden Räume a und b kommt bei dem Modell nicht in Betracht,
und können beide gleich groß sein. Das Kühlwasser und Kondensat fließt gemeinsam
durch das ~R.oh.rf ab.
Claims (2)
1. Verfahren zum Niederschlagen von Dampf, dadurch gekennzeichnet, daß der
Vorgang in zwei voneinander getrennten Räumen stattfindet, in deren einem die Kondensation erfolgt, während der andere
Raum als Pufferraum zum Ausgleich bei entstehendem Vakuum oder Druck dient.
2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahr
ens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im unteren Raum eine ■
Regenvorrichtung angeordnet ist, aufweiche
vermittels eines doppelwandigen Rohres das Kühlwasser fließt, und daß der Dampf erst gegen das niederfließende Wasser bläst,
dieses erwärmt und dann erst in den Regen gelangt und kondensiert, während der kondensierte Dampf durch das hohle
doppelwandige Röhr in den Pufferraum tritt und dabei an den inneren Wänden
des doppelwandigen Rohres zum Teil niedergeschlagen wird und zum Teil sich
in dem Pufferraum ausdehnen kann.
■ Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Berlin. Gedruckt in Der reiChsbruCKerö.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE205689C true DE205689C (de) |
Family
ID=467921
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT205689D Active DE205689C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE205689C (de) |
-
0
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