DE26688C - Verfahren und Einrichtung um auf der LlNON-Presse LINON-Facons und Filzhüte mittelst Dampfheizung herzustellen - Google Patents

Verfahren und Einrichtung um auf der LlNON-Presse LINON-Facons und Filzhüte mittelst Dampfheizung herzustellen

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DE26688C
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H. BACKHOFF & Co. in Dresden-Altstadt
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A42HEADWEAR
    • A42CMANUFACTURING OR TRIMMING HEAD COVERINGS, e.g. HATS
    • A42C1/00Manufacturing hats
    • A42C1/04Blocking; Pressing; Steaming; Stretching

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Dampfheizung herzustellen.
Bei der gegenwärtig zur Herstellung von Linon-Fagons im Gebrauch befindlichen, beweglichen sogen. Linon-Presse geschieht die Heizung der Formen, auf welcher die Hutfagons geprefst werden, mittelst Gas. Sowohl die feststehenden, als auch die an dem beweglichen Theil befindlichen Formen sind mit einem kranzförmigen Gasrohr versehen, in dem eine Anzahl Löcher oder Brenner angebracht sind.
Abgesehen von den vielen Unzuträglichkeiten im Betriebe, ist diese Heizung ziemlich kostspielig, ohne doch ihren Zweck ganz zu erfüllen, nämlich die Möglichkeit zu schaffen, Filzhüte auf derselben Presse herzustellen.
Um Letztgenanntes zu erreichen, benutzen die Erfinder die Dampfheizung unter Anwendung einiger durch diese Heizung und zur Erreichung vorgenannten Zweckes bedingter Neuerungen.
Die in Fig. 1 als Vorderansicht in doppelter Anordnung dargestellte Presse zeigt die bekannte Maschinerie mit Angabe der Dampfrohranlage a b c df g sowie des Condensators K, Fig. 2 die Detailzeichnung des Dampfrohres / als sogen. Teleskoprohr verschiebbar angeordnet, Fig. 3 die Detailzeichnung für Anordnung der Abkühlvorrichtung.
Um eine Ueberhitzung der Formen zu vermeiden, was namentlich beim Pressen von Filzhüten von Wichtigkeit ist, mufs der Dampf gezwungen werden, nur eine bestimmte 'und regulirbare Hitze zu erreichen. Zu diesem Zweck sind in den Dampfzutrittsrohren α mehrere Ventile von gleicher Gröfse, aber verschiedener Schwere angebracht. Tritt der Dampf mit einer Wärme bis zu ioo° C. in das Rohr ein, so kann er durch die offenstehenden Ventile e e auf dem kürzesten Wege nach A und B treten. Ueberschreitet die Temperatur des Dampfes ioo° C. und somit seine Spannung eine Atmosphäre, so werden die Ventile ee geschlossen und Ventil h geöffnet. Infolge dessen mufs der Dampf zunächst durch ein Schlangenrohr b den Kühler K passiren und seine überschüssige Wärme an das in demselben befindliche Condensationswasser abgeben. Durch Rohr c verläfst er den Kühler und gelangt nach Oeffnung des Ventils i wieder nach d und damit nach A, von wo ihn das Teleskoprohr /, welches, in sich verschiebbar und mit einer Stopfbüchse abgedichtet, die Verbindung zwischen dem feststehenden und dem beweglichen Theil der Presse unterhält, nach B führt.
Der verbrauchte Dampf verläfst durch Rohr g die Form B und gelangt in den Condensator K.
Durch das Verfahren der Dampfheizung ist es möglich, anstatt der bisher verwendeten Zinkformen solche aus verzinktem Eisengufs anzuwenden, welche die Vortheile einer gröfseren Haltbarkeit und bequemeren Handhabung bieten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei der beweglichen sogen. Linon-Presse das Verfahren, die Formen mittelst Dampfes zu heizen, welcher bei einer Wärme von mehr als ioo° C. durch Anordnung der Ventile e h i gezwungen ist, den Condensator K zu passiren, sowie die Anwendung von Teleskoprohren / zur Ueberführung des Dampfes in die Formen des beweglichen Theiles der Presse; beide Anordnungen zu dem Zwecke, auf der Linon-Presse Linon-Facons und Filzhüte unter Anwendung von Dampfheizung pressen zu können.
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