AT254430B - Vorrichtung zur Herstellung eines Glases bzw. Kunstglases für Beleuchtungszwecke mit beidseitiger Profilierung - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung eines Glases bzw. Kunstglases für Beleuchtungszwecke mit beidseitiger Profilierung

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AT254430B
AT254430B AT609364A AT609364A AT254430B AT 254430 B AT254430 B AT 254430B AT 609364 A AT609364 A AT 609364A AT 609364 A AT609364 A AT 609364A AT 254430 B AT254430 B AT 254430B
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Austria
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glass
profiling
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synthetic
production
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Helmut Koechert
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Austrolux Wiener Elektro
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  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)

Description


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  Vorrichtung zur Herstellung eines Glases bzw. Kunstglases für
Beleuchtungszwecke mit beidseitiger Profilierung 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Herstellung eines Glases bzw. Kunstglases für Beleuchtungszwecke mit beidseitiger Profilierung. 



   Um profilierte Glas- bzw. Kunstglasplatten zu erhalten, sind verschiedene Vorrichtungen entwikkelt worden. Es ist bekannt, Kunstglasplatten, insbesondere Acrylglasplatten, zwischen zwei abgedichtete, mit dem Negativ der Profilierung versehene Silikatglasplatten oder Metallplatten zu giessen bzw. zu spritzen, wobei die Aushärtung des Gusses in diesen Formen aus Glas- bzw. Metallplatten erfolgt. Es ist leicht verständlich, dass dieses Verfahren äusserst umständlich und dadurch sehr kostspielig ist. 



   Es ist weiterhin bekannt, Kunstglasplatten während eines Extrusionsverfahrens oder auch anschliessend an das Extrudieren mittels Stahlwalzen zu profilieren. 



   Bei einer andern bekannten Vorrichtung wird eine glatte Kunstglasplatte durch einen Pressvorgang verformt, wobei die Presswerkzeuge, also Matrize und Patrize das entsprechende Negativ in Stahl aufweisen. Die Negativprofilierung dieser Stahlwerkzeuge muss   hochglanzpoliertsein,   da sich jede, auch nur leicht matte Stelle, sofort auf das Kunstglas überträgt und dieses daher den erwünschten Glanz verliert. 



  Der erforderliche Pressdruck ist äusserst hoch und ist vom Kunstglasmaterial und von der Profilierung abhängig. Dieses Verfahren wird auch bei Silikatglas angewendet und ergibt auch hier ähnliche Probleme. 



   Es ist ferner eine Vorrichtung zur Profilierung von Silikatglas bekannt, bei welcher eine heisse Glas- masse auf eine Unterlage aufgebracht, glattgestrichen und anschliessend eine vorwiegend tiefe Profilierung durch einfache Druckroste nur von einer Seite,   u. zw.   von der Oberseite her, eingepresst oder eingewalzt wird. Die Tiefe der Profilierung wird durch einen entsprechend hohen Rahmen begrenzt. Da das Glas zähflüssigen bzw. teigigen Zustand aufweist, ist der erforderliche Pressdruck gering. 



   Es ist aber auch eine Vorrichtung bekannt, bei welcher eine heisse Glasmasse auf eine Unterlage aufgebracht und anschliessend von der Oberseite her mit einer Walze ein beliebiges Profil eingewalzt wird, während an der Unterlage durch die Walze Ventile betätigt werden, die beim Walzen durch die Unterlage Luft einströmen lassen, wobei die ausgepressten Erhebungen imGlas noch weiter zwischen dieStege der Walze ausgeblasen werden und so auf der Unterseite des Glases Vertiefungen entstehen, die durch das Blasen ebenfalls einen Glanz bzw. eine Feuerpolitur aufweisen. Diese Vorrichtung erfordert ausser den entsprechenden Walzwerkzeugen eine komplizierte Unterlage, die entsprechend mit Ventilen und Luftkanälen ausgebildet   sein muss.

   Das   auf diese Art hergestellte Glas weist wohl auf der Ober- und Unterseite Erhebungen und Vertiefungen auf, die jedoch voneinander abhängig sind und nicht nach beidenSeiten beliebig ausgeführt werden können. 



   Zur Herstellung von gemustertem Glas ist es bekannt, Musterwalzen zu verwenden, die auf beiden Seiten einer Flachglasscheibe abrollen. Zum Stand der Technik gehört es auch, einen Pressstempel durch eine um ihn herumgeführte Kühlschlange zu kühlen. 



   Die Erfindung geht nun aus von einer Vorrichtung, die Pressplatten oder Presswalzen verwendet, deren Profilierung eine grössere Tiefe aufweist als die Profilierung des Glases bzw. Kunstglases. Bei einer 

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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3> grossenÖffnungsränder als stumpfe Schneiden ausgebildet sind, wobei die den beiden Plattenseiten zugeordneten Pressplatten oder Presswalzen so angeordnet sind, dass die Öffnungsränder in der Pressstellung einen Abstand voneinander aufweisen.
    2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass in die Rohrstutzen (B, R) Kanäle (C) zur Zuführung eines Kühlmittels einmünden.
AT609364A 1964-07-15 1964-07-15 Vorrichtung zur Herstellung eines Glases bzw. Kunstglases für Beleuchtungszwecke mit beidseitiger Profilierung AT254430B (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE10234002A1 (de) * 2002-07-25 2004-02-12 Schott Glas Produkt aus Glas und Verfahren zur Inspektion einer Eigenschaft

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE10234002A1 (de) * 2002-07-25 2004-02-12 Schott Glas Produkt aus Glas und Verfahren zur Inspektion einer Eigenschaft
DE10234002B4 (de) * 2002-07-25 2006-07-20 Schott Ag Verfahren zum Markieren von Glas

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