DE39235C - Trockenvorrichtung - Google Patents
TrockenvorrichtungInfo
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- DE39235C DE39235C DENDAT39235D DE39235DA DE39235C DE 39235 C DE39235 C DE 39235C DE NDAT39235 D DENDAT39235 D DE NDAT39235D DE 39235D A DE39235D A DE 39235DA DE 39235 C DE39235 C DE 39235C
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- drying
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- vacuum
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F26—DRYING
- F26B—DRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
- F26B5/00—Drying solid materials or objects by processes not involving the application of heat
- F26B5/04—Drying solid materials or objects by processes not involving the application of heat by evaporation or sublimation of moisture under reduced pressure, e.g. in a vacuum
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
KAISERLICHES §βΜ|
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 82: Trockenvorrichtungen.
Patentlrt im Deutschen Reiche vom ai. August 1886 ab.
Vorliegende Erfindung hat den Zweck, die Trocknung gleichzeitig liufscrlicli und innerlich
vorzunehmen, und beruht dieselbe nuf einem Verfahren, welches darin besteht, in das
Innere der Poren der auszutrocknenden Gegen-, stände Luft einzuführen, welche sich mit der
darin enthaltenen Feuchtigkeit beladet und nach vollständiger Sättigung nach aufsen abgesaugt
wird, und dann dieselbe durch eine neue Quantität trockener Luft zu ersetzen und
diesen abwechselnden Vorgang so lange zuwiederholen,
bis der gewünschte Grad der Trockenheit erreicht worden. Hieraus geht hervor, dafs die Functionirung entweder durch die
abwechselnde Einstellung einefe Vacuums und atmosphärischen Lufteintritts oder durch die
abwechselnde Einführung atmosphärischer und comprimirter Luft in einen geschlossenen
Raum stattfinden kann, wobei der zur Ausführung des Verfahrens angewendete Apparat
stets die Regulirung der Temperatur und der Operationsdauer gestattet.
Zur Ausführung des beschriebenen Verfahrens könnten Apparate sehr verschiedener
Construction zur Verwendung kommen, welche aber im Grunde genommen nur Ableitungen
von der hier beispielsweise zur genauen Andeutung des Vorganges beschriebenen Anordnung
sein können und welche alle auf die Combinirung eines geschlossenen Raumes mit einem Dampf- und Vacuumerzeuger und die
entsprechend angeordneten Rohrleitungen basirt sind.
Auf der Zeichnung veranschaulicht Fig. ι einen zum Trocknen von Holz etc. bestimmten
Trockenofen in der Vorderansicht, Fig. 2 einen Längenschnitt desselben, Fig. 3 die Anordnung
der erforderlichen Rohrleitungen in gröfsercm Mafssiabc.
Ein Dampferzeuger G ist durch einen Hahn mit einem Ejector E verbunden, und verdünnt
derselbe die Luft in der Leitung C, welche im Innern des Trockenraumes angebracht ist
und, sich nach beiden Seiten hin als ein durchlöchertes Rohr S gestaltet. Der aus dem
Ejector kommende und mit Luft vermischte Dampf geht durch eine ebenfalls im Innern
des Trockenraumes angeordnete Rohrleitung T1 aus welcrfer derselbe durch Hahn R1 entweichen
kann. Zwischen dem Ejector und der Rohrleitung ist ein Dreiweghahn angebracht,
welcher folgende Verbindungen gestattet: i. die des Ejectors mit der Rohrleitung, 2. die des Ejectors mit der Atmo-,
sphäre, und 3. die der Rohrleitung mit der Atmosphäre.
Der Vorgang ist folgender.
A. Für Schnelltrocknung: Hahn R" stellt die Verbindung zwischen dem Ejector und der
Rohrleitung her, wobei die Hähne R und R'
geöffnet sind und der Dampf durch den Ejector geht. Es wird dadurch in der Leitung
C und folglich im Trockenofen ein gewisses Vacuum erzeugt, und entleeren sich daher
die Poren der zu trocknenden Gegenstände von Luft; andererseits circulirt der
Dampf durch die Rohrleitung T und erhitzt dieselbe. Nach entsprechendem Zeitverlauf
wird der Hahn R abgesperrt, und tritt nun die Luft durch die Rohrleitung T, in welcher sich
dieselbe erhitzt, in den Ejector und aus diesem durch Leitung C in den Trockenraum; nach
Claims (2)
1. Eine Trockenvorrichtung, bei welcher die
zu trocknenden Gegenstände abwechselnd einem Vacuum und der atmosphärischen
Luft ausgesetzt sind, wobei die letztere kalt, warm oder vorher getrocknet sein
kann. \
2. Eine Trockenvorrichtung, bestehend in der Combinirung des Dampferzeugers G mit
dem Ejector E und der von demselben ausgehenden, in dem Trockenraum ange- '
ordneten Rohrleitungen C 5 und T1 wobei auf der letzteren ein Dreiweghahn R so
angeordnet ist, dafs nach entsprechender
- Verstellung desselben im Trockenofen ein Vacuum hergestellt oder entsprechend behandelteatmosphärische
Luft eingelassen .'.·■,. wird, so dafs die zu trocknenden Gegenstände
abwechselnd dem ersteren und der '
letzteren nach Bedürfnifs ausgesetzt werden können. ;
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE39235C true DE39235C (de) |
Family
ID=314878
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT39235D Expired - Lifetime DE39235C (de) | Trockenvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE39235C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1135829B (de) * | 1959-12-19 | 1962-08-30 | Leybold Hochvakuum Anlagen | Vakuum-Trocknungsverfahren fuer kapillarporoes oder durch Diffusion trocknende Gueter |
| DE1202732B (de) * | 1961-01-11 | 1965-10-07 | Siemens Ag | Trocknungsverfahren mit wechselndem Evakuieren des Trocknungsraumes |
-
0
- DE DENDAT39235D patent/DE39235C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1135829B (de) * | 1959-12-19 | 1962-08-30 | Leybold Hochvakuum Anlagen | Vakuum-Trocknungsverfahren fuer kapillarporoes oder durch Diffusion trocknende Gueter |
| DE1202732B (de) * | 1961-01-11 | 1965-10-07 | Siemens Ag | Trocknungsverfahren mit wechselndem Evakuieren des Trocknungsraumes |
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