DE205669C - - Google Patents

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DE205669C
DE205669C DENDAT205669D DE205669DA DE205669C DE 205669 C DE205669 C DE 205669C DE NDAT205669 D DENDAT205669 D DE NDAT205669D DE 205669D A DE205669D A DE 205669DA DE 205669 C DE205669 C DE 205669C
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bevel gear
throwing
throwing wheel
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rod
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DENDAT205669D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D19/00Digging machines with centrifugal wheels, drums or spinners
    • A01D19/04Digging machines with centrifugal wheels, drums or spinners with working tools rotating around a horizontal axis arranged parallel to the direction of travel
    • A01D19/06Digging machines with centrifugal wheels, drums or spinners with working tools rotating around a horizontal axis arranged parallel to the direction of travel with scoop wheels or drums

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

SmtpHiat bcz
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■■- Jiß'205669 KLASSE 45 c. GRUPPE
entsprechend umstellbar sind.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Januar 1908 ab.
Bei den bisher bekannten Kartoffelerntemaschinen mit Wurfrad, Bauart Münster, welche ein Arbeiten des Wurfrades nach beiden Seiten gestatten, tritt der Ubelstand auf, daß die Arme, um nach beiden Seiten gleich gut zu arbeiten, gerade sind, wodurch die Maschine fast ausschließlich nur für sandige und leichtere Bodenarten zu verwenden ist. Um nun aber diese Maschinen auch bei mittleren
ίο und schweren Bodenarten verwendbar zu machen, ist erforderlich, daß das Wurf rad Wurfarme erhält, welche gabelförmig gebogen sind. Das bedingt, daß die Wurfarme gleichzeitig beim Umkehren der Bewegung des Wurfrades durch eine besondere Einrichtung so umgedreht werden, daß ihre Biegung der Arbeitsrichtung entsprechend steht. Es sind zwar auch schon Kartoffelerntemaschinen be-. kannt, bei denen mit der Änderung des Drehungssinnes des Wurfrades auch eine Änderung der Schaufelstellung eintritt; hier handelt es sich aber nur um kleine Drehungen, während nach der vorliegenden Erfindung die Wurfradarme bei der Änderung des Drehungssinnes um 180 ° gedreht werden sollen. Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι die Maschine in Oberansicht,
Fig. 2 einen Längenschnitt durch die Maschine mit den auf der rechten Seite der Maschine liegenden Teilen in Ansicht.
Fig. 3 ebenfalls einen Längenschnitt mit den auf der linken Seite der Maschine befindlichen' Teilen, ebenfalls in Ansicht.
Da das Wurfrad α eine möglichst schnell rotierende Bewegung erhalten muß, so ist eine doppelte Räderübersetzung angeordnet; ein Stirnräderpaar und eine Kegelradübersetzung, von welch letzterer das große Kegelrad s mit dem Stirnrad ze» fest verbunden ist, während die zugehörigen Kegelradgetriebe auf der Längsachse ν verschiebbar sind. Die Achse z, auf welcher die miteinander verbundenen Räder w, s lose sitzen, ist in der Mitte als Hülse ausgebildet, die gleichzeitig zur. Lagerung für die sie kreuzende Längsachse dient. Die Hülse c sowie die Kegelräder b und b1 sind auf der Längsachse verschiebbar angeordnet und werden durch die in Nuten eingelegten Federn υ auf derselben unverdrehbar gehalten. Die Verschiebung der Räder wird durch die gabelförmigen Führungen d und die Zugstange e1 mit Hilfe des Hebels h bewirkt. An der Stange e1 sitzen zwei Laschen g, von denen die untere an dem nach der Stange e übergreifenden Ende winkelförmig ausgebildet ist und in jedem Schenkel Stifte trägt, die in Schlitzen / der Stange e geführt sind, so daß die Stange e erst verschoben wird, wenn die Stange e1 schon einen gewissen Weg zurückgelegt hat.
Das Wurfrad α besteht aus der zweiteiligen, auf der Längsachse befestigten Nabe k,. die zwölf gabelförmige, gekrümmte Wurfarme p trägt, welche überdies noch durch den Ring I abgestützt werden. Innerhalb der Nabe sind auf diesen Wurf armen die Kegelräder η befestigt, die mit dem Kegelrade m in Eingriff
stehen. Das Kegelfad m ist mit zwei Führungszapfen ο in den schrägen Nuten u der Hülse geführt. Wird nun die Hülse beim Ausrücken durch den Hebel h auf der Längsachse der Maschine vor- oder rückwärts gezogen, so wird sich das Kegelrad m so weit nach rechts oder links drehen, bis die gekrümmten Gabeln der Wurfarme p in entgegengesetzter Richtung stehen. Steht z.B.,
ίο wie auf der Zeichnung, das Kegelrad b1 mit dem Kegelrad s in Eingriff, so wird das Wurfrad beim Arbeiten von rechts nach links bewegt. Wird nun der Hebel h bis auf den Einschnitt t gezogen, so stehen die Kegelräder b, b1 mit s außer Eingriff, und die Wurfarme p sind noch in unveränderter Lage, da sich bis jetzt die Zugstange e1 in dem Schlitze/ bewegt hat, ohne die Stange e mitzunehmen. Wird der Hebel h jetzt bis zum Einschnitt t1 bewegt, so wird sowohl die Bewegungsrichtung des Wurfrades als auch die Stellung der Wurfarme geändert, da infolge der nun ebenfalls eintretenden Verschiebung der Stange e das Kegelrad b nun mit dem Kegelrad s in Eingriff tritt und die Hülse c vorwärts bewegt wird, wobei sie das Kegelrad m nach rechts und dieses die Wurfarme p in entgegengesetzte Richtung dreht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Kartoffelerntemaschine mit umsteuerbarem Wurfrad, dessen Wurfarme der Drehrichtung entsprechend umstellbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm jeder Wurf gabel an seinem Naben ende ein Kegelrad (n) trägt, welches in ein Kegelrad (m) eingreift, das beim Umsteuern der Drehungsrichtung des Wurfrades durch eine von der Umstellvorrichtung verschobene Nutenscheibe (u) derart gedreht wird, daß die Wurf arme um etwa 180 ° gedreht werden, . ■ ....·..
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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