DE205158C - - Google Patents
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-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F17/00—Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
- G07F17/32—Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for games, toys, sports, or amusements
- G07F17/38—Ball games; Shooting apparatus
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Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Jig 205158 -KLASSE 43 δ. GRUPPE
FRANZ REINSDORF und OTTO BOCKHARDT in LEIPZIG-LINDENAU.
Selbstkassierendes Schießspiel mit vor mehreren Schnäppern sich vorbeibewegendem Umlaufziel.
Die Erfindung betrifft ein selbstkassierendes Schießspiel mit einem vor mehreren Schnäppern
sich vorbeibewegendem Umlaufziel. Mittels dieses Apparates soll unter einer Anzahl Spielern
ein von denselben zusammengesteuerter Geldbetrag nach Maßgabe der gemachten Treffer
ausgespielt und verteilt werden. Zu diesem Zwecke sind in einem feststehenden Teile des
Apparategehäuses in der Mittelachse desselben sowie an den Stellen, wo sich die Schnäpper
befinden, Zählscheiben angeordnet, welche mit Schaltwerken in Verbindung stehen, deren in
die Bewegungsbahn des im Apparategehäuse verschiebbar gelagerten Umlaufzieles hineinragende
Antriebshebel beim Treffen des Zieles durch dasselbe so beeinflußt werden, daß die
auf der Treffseite liegende Zählscheibe mit samt der in der Mittelachse befindlichen Zählscheibe
um eine Zahl fortgeschaltet und dadurch einerseits die gemachten Treffer, andererseits die
noch vorhandenen Gewinne angezeigt werden. Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand
in Fig. ι im senkrechten Schnitt und in Fig. 2 im Querschnitt nach Linie M-M (Fig. 1)
dargestellt.
An dem unteren feststehenden Teile des Apparategehäuses 1 sind in gleichmäßigem Abstande
voneinander eine Anzahl federnde Schnäpper 2 angeordnet, vor welchen das als
federnder Schlagbolzen 3 ausgebildete, in dem um die feststehende Mittelsäule 4 sich drehenden
Gehäuseteile 5 verschiebbar angeordnete Umlaufziel 3 in bekannter Weise vorbeigeführt
wird. In dem oberen feststehenden Teile des Gehäuses 6 ist auf der Mittelsäule 4 eine Zählscheibe
7 angeordnet, die mit einer langen Büchse 8 versehen ist, an deren unterem Ende ein Sperrad 9 befestigt ist. Außerdem ist an
den Stellen, wo sich die Schnäpper befinden, auf feststehenden Wellen 10 je eine Zählscheibe
11 angeordnet, die ebenfalls mit einer langen Büchse 12 versehen ist, auf deren unterem Ende
wiederum ein Sperrad 13 befestigt ist. In der senkrechten Mittelachse eines jeden Schnäppers 2
sind im Drehbereiche der Zählscheiben 11 in dem Gehäuse 6 Schaulöcher 14 vorgesehen,
durch welche man die jeweils davor stehende Ziffer der Scheiben 11 von außen ablesen kann;
ebenso ist für die auf der Mittelachse 4 sitzende Zählscheibe an passender Stelle des Gehäuses 6
noch ein besonderes Schauloch 15 vorgesehen. Zwischen den in gleicher Höhenlage liegenden
Sperrädern 9 und 13 der Zählscheiben 7 und 11
ist je ein Klinkenrad 16 angeordnet, das mit zwei federnden Sperrkegeln 17 und 18 ausgerüstet
ist, von welchen der eine in das auf der Schnäpperseite liegende Sperrad 13, der andere
dagegen in das auf der Mittelsäule 3 sitzende Sperrad 9 eingreift. Die die Klinkenräder 16
tragenden Wellen 19 gehen durch den Boden des feststehenden Gehäuseteiles 6 nach unten
hindurch und sind an ihrem unteren Ende mit je einem Hebel 20 versehen, an dessen freiem
Ende sich ein nach unten gerichteter Zapfen 21 befindet, mit welchem die Hebel 20 in die Bewegungsbahn
des das Ziel darstellenden Schlag-
bolzens 3 hineinragen. Der Mittelteil 5 des Apparategehäuses wird durch ein in den feststehenden
Unterteil 1 eingebautes, durch die Schwere einer Münze in bekannter Weise auslösbares
Triebwerk 22 in entsprechendem Übersetzungsverhältnis angetrieben und dabei das Umlaufziel 3 vor den Schnäppern 2 vorbeigeführt.
Vor Beginn des Spieles werden die Zählscheiben 11 auf den Nullpunkt, die Zählscheibe
7 dagegen auf den dem eingesetzten Geldbetrage entsprechenden Zahlenwert eingestellt.
Soll z. B. durch vier Spieler ein von diesen zusammengesteuerter Betrag von 2 Mark
ausgespielt werden und auf jeden gemachten Treffer ein Gewinn von 10. Pf. entfallen, so
würde die Scheibe 7 so eingestellt werden müssen, daß die Zahl 20 durch die Schauöffnung
15 sichtbar wäre.
Wird nun das Umlaufziel 3 durch einen der federnden Schnäpper 2 getroffen, so wird an der
betreffenden Stelle das als Schlagbolzen ausgebildete Ziel in das Gehäuse hineingetrieben,
dabei durch diesen der in seinem Bereiche liegende Kurbelhebel 20 in Schwingung versetzt
und infolgedessen die Welle 19 mitsamt der Kurbelscheibe 16 um einen bestimmten
Drehungswinkel bewegt. Diese Drehbewegung wird durch die auf der Scheibe 16 befindlichen
Sperrkegel 17, 18 einerseits auf die an der Treffstelle
liegende Zählscheibe 11, andererseits auf die auf der Mittelachse sitzende Zählscheibe 7
übertragen, d. h. es wird jede der zuletzt genannten Zählscheiben um den Abstand einer
Zahl weitergeschaltet, und zwar so, daß die Scheiben 11 dem Zahlen werte entsprechend
nach vorwärts, die Scheibe 7 dagegen dem Zahlenwerte entsprechend nach rückwärts gedreht
wird. Die Rückstellung der Stoßzapfen 21 erfolgt durch Federn 29. Dieses Spiel wiederholt
sich bei jedem gemachten Treffer, und zwar so lange, bis die Scheibe 7 auf den Nullpunkt
zurückgegangen ist, worauf die Spieler den zusammengesteuerten Geldbetrag von 2 M.
nach den durch die Treffer erzielten Gewinnresultaten untereinander verteilen.
Auf die das mittlere Schaltrad 9 mit der oberen Zählscheibe 7 verbindende Büchse 8
ist eine zweite Büchse 23 lose aufgesteckt, die an ihrem unteren Ende eine Scheibe 24 trägt,
auf der nach außen gerichtete Arme 25 angebracht sind, die bei entsprechender Drehung
der Scheibe 24 gegen die in die Sperräder 9 und 13 eingreifenden Sperrkegel 17, 18 drücken
und dadurch ein Auslösen derselben bewirken, worauf die Zählscheiben 7, 11 durch sie beeinflussende
Schraubenfedern 26 in bekannter Weise in ihre Ausgangsstellung zurückgeführt werden. Die Drehbewegung der Scheibe 24
erfolgt durch einen auf der Büchse 23 derselben befestigten Hebel 27, welcher durch das
Gehäuse 6 hindurchgeht und mittels eines an seinem freien Ende angebrachten Handgriffes
von außen bequem bewegt werden kann. Auf dem durch den Gehäuseteil 6 nach oben hindurchgehenden Ende der mit der Zählscheibe
7 verbundenen Büchse 8 ist ein Knopf befestigt, mittels welchem nach Auslösen der
in die Sperräder 9, 13 eingreifenden Sperrkegel 17, 18 die Büchse 8 mitsamt der Zählscheibe 7
von außen leicht gedreht und dadurch die letztere vor Beginn des Spiels auf den dem eingezahlten
Betrag entsprechenden Zahlenwert eingestellt werden kann.
Claims (2)
1. Selbstkassierendes Schießspiel mit vor mehreren Schnäppern sich vorbeibewegendem
Umlaufziel, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Ausspielens und Verteilens eines von einer Anzahl Spieler zusammengesteuerten
Geldbetrages in den feststehenden Teil des Apparategehäuses auf der Mittelachse (4) eine auf den zusammengesteuerten
Betrag einzustellende Zählscheibe (7) und vor den Schnäppern auf den Nullpunkt einzustellende Zählscheiben (11)
angeordnet sind, welche mit Schaltwerken (9, 13, 17, 18) in Verbindung stehen, deren
in die Bewegungsbahn des verschiebbar gelagerten, als Stoßbolzen ausgebildeten Umlaufzieles
(3) hineinragende Antriebshebel (20, 21) beim Treffen des Zieles die betreffende
Scheibe (13) sowie jedesmal Scheibe (9) mit den zugehörigen Zählscheiben
(11 und 7) um eine Einheit weiterschalten, so daß dadurch einerseits die gemachten
Treffer, andererseits die noch vorhandenen Gewinne angezeigt werden.
2. Selbstkassierendes Schießspiel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
auf die Nabe (8) der auf der Mittelachse sitzenden Zählscheibe (7) eine mittels eines
Hebels (27) von außen bewegbare Büchse (23) lose aufgesteckt ist, die an ihrem unteren Ende eine Scheibe (24) trägt, auf
der nach außen gerichtete Arme (25) angebracht sind, die bei entsprechender Drehung
des Hebels gegen in Sperräder (13, 9) der Schaltwerke eingreifende Sperrkegel
(17, 18) drücken und dadurch ein Auslösen no derselben bewirken, worauf die Zählscheiben
(7, 11) in bekannter Weise durch sie beeinflussende Schraubenfedern (26) in ihre
Ausgangsstellung zurückgeführt werden.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE205158C true DE205158C (de) |
Family
ID=467427
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT205158D Active DE205158C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE205158C (de) |
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