DE631792C - Vorrichtung zum Verkauf von Waren - Google Patents

Vorrichtung zum Verkauf von Waren

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DE631792C
DE631792C DEG81900D DEG0081900D DE631792C DE 631792 C DE631792 C DE 631792C DE G81900 D DEG81900 D DE G81900D DE G0081900 D DEG0081900 D DE G0081900D DE 631792 C DE631792 C DE 631792C
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • G07C15/00Generating random numbers; Lottery apparatus
    • G07C15/001Generating random numbers; Lottery apparatus with balls or the like

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Vending Machines For Individual Products (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Verkauf von Waren Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Verkauf oder zum Verteilen von Waren unter Verwendung von Kugeln o. dgl., welche die Ware darstellen oder markieren.
  • Es sind Verkaufsvorrichtungen dieser Art bekannt, in welchen Kugeln, Knöpfe u. dgl. so untergebracht sind, daß einzelne ausgewählt werden können, für die dann die dargestellte Ware ausgegeben wird. Es ist auch schon vorgeschlagen worden, Kugeln im Kreislauf durch die Vorrichtung zu bewegen und Kugeln in Rillen aufzureihen, um sie in festgesetzter Reihenfolge einzeln ausstoßen zu lassen.
  • Diese bekannten Vorrichtungen gewähren dem Käufer ungleiche Verkaufsbedingungen. So ist z. B. der Käufer genötigt, eine gewisse Geschicklichkeit aufzuwenden, um eine Kugel oder eine bestimmte Kugel auszulösen, oder es wird die Zahl der zur Auswahl bereitgehaltenen Kugeln bei fortschreitender Benutzung der Vorrichtung eine andere, z. B. kleiner, wodurch der Käufer dann benachteiligt ist.
  • Die Erfindung betrifft demgegenüber eine Verkaufsvorrichtung, die den Käufern gleichbleibende Verkaufsbedingungen gewährt, nachdem die Vorrichtung einmal eingestellt ist. Die Zahl der betriebsmäßig bereitgehaltenen Kugeln bleibt immer die gleiche. Ein Ersatz von Teilen ist nicht erforderlich. Wenn Prämien gewährt werden sollen, erscheinen auch diese immer in einer vorher festgelegten Reihenfolge, so daß eine Benachteiligung nicht eintreten kann. Der Erfindung gemäß werden die in beliebiger Zahl untereinander verschieden markierten Kugeln in gleichen oder ungleichen, beliebig oft sich wiederholenden Gruppen hintereinander in eine in sich zurückkehrende Laufrinne oder einen Laufkanal beispielsweise in Schneckenform aufgereiht. Die Kugeln werden nacheinander einer Ausstoßvorrichtung zugeführt und über einen Umleitungskanal nach ihrer Schaustellung in den Laufkanal zurückbefördert und hinter die letzte Kugel wieder eingereiht.
  • Ein Ausführungsbeispiel der neuen Verkaufsvorrichtung ist auf der Zeichnung veranschaulicht, und zeigt Fig. i die Verkaufsvorrichtung mit teilweise aufgebrochener Deckelplatte zur Freilegung der Laufbahn für die Kugeln.
  • Fig.2 ist ein Schnitt durch die Vorrichtung nach Linie A-B der Fig. i.
  • Fig.3 veranschaulicht in vergrößertem Maßstab einen Schnitt durch den Fahrstuhl, seiner Aufwindeeinrichtung mit der Rückholfeder.
  • Fig. ¢ zeigt einen Schnitt durch die Aufzugseinrichtung des Fahrstuhles mit dem Zählwerk von der Rückseite gesehen.
  • Fig.5 veranschaulicht in vergrößertem Maßstab einen Schnitt durch die Ausstoßeinrichtung bzw. den Druckknopf, mit welchem die Kugel aus der Laufbahn in den Abzweigkanal gestoßen wird und Fig.6 in Einzeldarstellung die Sperrung der Kupplungseinrichtung zwischen Zählwerk und Fahrstuhlaufwindevorrichtung. Die Vorrichtung, besteht aus einem Gehäuse i, in dem ein Laufkanal z. B. auf der Innenwand eipes vertieften Beckens als schneckenförmige Nut oder in Schlangen==' Linie angeordnet ist. Das Becken 2 -äst., zweckmäßig so geformt, daß es mit seinen-Rändern an den Außenwandungen des Gehäuses i befestigt werden kann. Im Ausführungsbeispiel hat das Gehäuse quadratischen Querschnitt, es kann auch eine beliebige andere, z. B. prismatische oder zylindrische Form erhalten. Die Nut in dem Becken :2 ist so eingerichtet, daß ein stets gleichmäßiges Gefälle besteht und eine in die N ut eingeführte Kugel 3 durch ihr Eigengewicht zum Scheitelpunkt der Schnecke ablaufen kann, Zu diesem Zweck erhält die Schnecke eine genügende Steigung, während das Becken an zwei Stellen mit je einer Wasserwaage w ausgerüstet wird, um das Becken und die Schnecke genau waagerecht einstellen zu können. Zu diesem Zweck wird das Gehäuse außerdem mit einer Anzahl einstellbarer Füße q. versehen, die beispielsweise aus je einer mit feinem Gewinde versehenen Schraube bestehen, welche an ihrem unteren Ende eine bewegliche Fußplatte 4.a trägt. Die Schrauben sind also in einer Pfanne gelagert, um bei schiefer Auflage der Unterlage sich anpassen zu können.
  • In das Becken werden die zum- Verkaufsbehelf an Stelle der Ware verwendeten Kugeln eingesetzt, und zwar verschieden markierte Kugeln in gleichbleibenden oder auch ungleichen Gruppen, je nach den Verkaufsbedingungen, nach welchen verkauft werden soll. Die Kugeln können farbig oder mit Zahlen oder sonstigen Markierungen versehen sein. Im Ausführungsbeispiel sind die Kugeln nach den Grundfarben gefärbt gedacht, also beispielsweise gelb, rot, grün, silber, blau, weiß, schwarz, gold usw. Jede Farbe bedeutet eine Warengattung o. dgl., beispielsweise Schokolade, Pralinen, Keks oder beliebigen anderen Gegenstand. Die goldene Farbe kann z. B. eine Prämie bedeuten. Sind die Kugeln in der gewünschten Reihenfolge angeordnet, als letzte in der_ Reihe z. B. die goldene Kugel, so beginnt dieselbe Gruppe in gleicher Reihenfolge und letzteres so oft, wie es erwünscht ist oder den Raumverhältnissen entspricht. Es können auch einer Gruppe und Gruppen gleicher Zähl Gruppen größerer Zahl folgen und eingeschaltet sein bzw. zwischen -die Gruppen gleicher Zahl eine Prämie. -Auf das Becken :2 mit der- schneckenförmigen Nut wird als Deckel .ein gleiches Becken 5 gesetzt, dessen untere Oberfläche eine entsprechend ausgebildete sclneckenförmige Fläche besitzt, - die sir-h als Deckel so über die schneckenförmige Nut legt, daß die Kugeln 3 in ihrer Rinne frei beweglich bleiben. Die obere Seite des Deckels kann 'iii -beliebiger Weise ausgeschmückt werden `=@zrz" besitzt in der Mitte ein Loch 6, dem Aegenüber eine Druckplatte, ein Druckhebel, -Druckknopf 7 o. dgl. federnd oder in beliebiger anderer Weise so angeordnet ist, daß durch einen Druck auf diese Platte oder den Druckknopf 7 die gerade darunter befindliche Kugel 3 durch das Loch im Scheitelpunkt des schneckenförmigen Laufkanals hindurch über eine beweglich unter dem Scheitelpunkt angeordnete Senkbrücke 8 in einen noch später beschriebenen Abzweigkanal 9 gedrückt werden kann.
  • Der Deckel 5 kann aus beliebigem Werkstoff hergestellt sein. Er kann insbesondere auch ganz oder teilweise aus Glas bestehen und so einen größeren oder kleineren Teil des Laufkanals sichtbar machen. Im Ausführungsbeispiel ist der Deckel undurchsichtig und besitzt an zwei Seiten je einen Ausschnitt, durch den die Wasserwaagen w auf dem Becken :2 sichtbar sind. Die Wasserwaagen -sind deshalb am Becken befestigt, weil es darauf ankommt, das Becken genau in die waagerechte Ebene zu bringen.
  • Der Deckel 5 ist am Becken oder am Gehäuse für Unbefugte nicht abnehmbar verschlossen oder befestigt, er kann auch zweiteilig sein, d. h. die schneckenförmige Deckelbahn 5a kann für sich einen Zwischendeckel bilden.
  • Unterhalb des im Scheitelpunkt der Schnecke vorgesehenen Loches 6 in Größe der Kugeln ist nun der Abzweigkanal 9 angeordnet, der, in einem Querträger i o des Gehäuses gelagert, an seinem Ende die mittels Scharnier o. dgl. federnd angelenkte Senkbrücke 8 trägt. Da die Senkbrücke 8 am oberen Rand des Abzweigkanals befestigt ist (Fig. 5), bildet sich beim Herabdrücken eine schiefe Ebene, an der die ausgestoßene Kugel 3 entlang gleitet, wobei sie eine Anfangsbewegung erhält. Der Abzweigkanal 9 besitzt eine genügende Neigung, um das Abrollen der Kugel auf dem Wege durch eine beispielsweise außerhalb der vorderen Wand des Gehäuses angeordnete, durch ein Fenster sichtbare Rinne i i zu gewährleisten. Durch diese Rinne gelangt die Kugel vor ein Schaufenster in einen kleinen Fahrstuhl 12, dessen Boden etwas nach hinten abfällt.
  • Der Fahrstuhl 12 dient dazu, die Kugel durch den Fahrstuhlschacht 13 auf die Höhe des oberen Endes -des Laufkanals, hier die Nut, anzuheben. Hierzu mündet in den Fahrstuhlschacht 13 ein in die schneckenförmige Rinne führendes geneigtes Rohr 14. Der Fahrstuhl ist mit einem Uhrfederband i5 o. dgl. verbunden, das auf eine Trommelscheibe 16 aufgewunden ist. Diese Trommelscheibe 16 ist durch ihre Nabe mit einer Kupplungsscheibe 17 verbunden und beide sitzen lose auf der Kurbelwelle 18, welche im Gehäuse z gelagert ist und an ihrem freien Ende eine zweite Kupplungsscheibe 2o trägt, die mit einem Mitnehmerstift 2oa in ein Loch an der ihr zugekehrten Seite der Kupplungsscheibe 17 eingreifen kann. Mit dem inneren Ende der Kurbel-,velle bzw. der Kupplungsscheibe 20 ist der Zähler oder die erste Zählscheibe eines an sich bekannten Zählwerkes zg verbunden, dessen Gehäuse an einem Tragarm befestigt ist, während die eingestellte Zahl durch ein Fenster am Gehäuse außen abgelesen werden kann.
  • Die Trommel 16 ist mit der Scheibe 17, mit der sie aus einem Stück bestehen kann, verschiebbar auf der Achse 18 gelagert und steht unter der Einwirkung einer Schraubenfeder 21, die sie gegen das Gehäuse bei 22 abstützt und mit dem Kupplungsteil 20 in Eingriff zu halten sucht. Innerhalb der Trommel 16 ist eine Rückhol- oder Aufzugsfeder 23 angeordnet, die entgegengesetzt zum Band 15 gewickelt ist und mit einem Ende an der Gehäusewand oder einer an dieser befestigten Kapsel 2q., mit dem anderen Ende auf der Nabe der Trommel 16 befestigt ist. An der Außenwand der Trommel 16 sitzt ein Daumen oder eine Nocke 25, an dem das Zählwerk haltenden Tragarm 26 ist ein Arm 27 befestigt, dessen nach unten ragende Nase 27a mit der umlaufenden Nocke oder dem Vorsprung 25 in Berührung kommen kann. Dreht man die Trommel, so daß das LThrfederband 15 in Richtung des Pfeiles nach Fig. 3 den Fahrstuhl, in dem eine Kugel liegt, anhebt, so dreht sich mit der Kurbel und ihrer Welle während des Eingriffes der Kupplungsscheiben 17 und 2o auch das Zählwerk und die Trommel 16, bis die Nocke 25 an die Nase 27a stößt. Diese schiebt die Trommel nach außen in der Richtung auf die Kurbel und trennt die miteinander in. Eingriff liegenden Kupplungsscheiben 2o, i7. Infolge dieser Ausrückung der Kupplung kann die Aufwindefeder 23 zur Wirkung kommen, die Trommel kann sich in entgegengesetzter Richtung drehen und die Fahrstuhlfeder wieder aufwinden, d. h. der Fahrstuhl wird wieder in die Ruhelage gesenkt. Inzwischen hat das in der Kupplungsscheibe 17 vorgesehene Loch den an der Kupplungsscheibe 2o angebrachten Zapfen 20a wieder erreicht, und die beiden Scheiben 17 und 2o haben sich unter der Einwirkung der Schraubenfeder 2z wieder gekuppelt, wobei sie, wie in Fig. 6 veranschaulicht, durch Eingreifen einer Sperrklinke 28, die in eine Vertiefung 28d der Kupplungsscheiben einspringt, festgehalten werden. Jetzt ist auch das Zählwerk wieder mit dem Fahrstuhlaufzug verbunden.
  • Die Wirkungsweise ergibt sich bereits aus der Beschreibung. Man kann die Vorrichtung z. B. so einstellen, daß jeder Kugel eine dem Geldwert entsprechende Warengattung zugeordnet ist, was man auf der Verkaufsliste feststellen kann. Will ein Käufer eine Ware erwerben, so drückt er auf den Druckknopf 7 und stößt mittels des federnd gelagerten Zapfens 7L die unter dem Druckknopf befindliche Kugel 3 über die Senkbrücke 8 in den Laufkanal g. Die Kugel rollt sichtbar durch die Rinne z r in den Fahrstuhl 12. Nunmehr kann der Verkäufer, nachdem beide, Käufer und Verkäufer, die Farbe oder die Markierung der Kugel durch eine Zahl festgestellt haben, aus am Gehäuse oder an anderer Stelle vorgesehenen Vorratsbehältern 30 Marken o. dgl. entnehmen, die der betreffenden Kugel entsprechen und den Käufer berechtigen, an der Ausgabestelle die zugehörige Ware in Empfang zu nehmen. Ist eine Prämienkugel, also z. B. eine goldene Kugel, im Schaufenster des Fahrstuhles erschienen, so erhält der Käufer noch eine Prämie oder, falls Prämie und Ware übereinstimmen, diese ausgehändigt. Die im Zählwerk angezeigte Zahl kann durch ein Fenster 3r, das für gewöhnlich auch verschließbar ist und beispielsweise erst durch einen federnden Schieber o. dgl. freigelegt wird, dem Verkäufer jederzeit anzeigen, wieviel Kugeln verkauft worden sind, so daß der Verkäufer und der Inhaber der Vorrichtung stets eine Kontrolle über den Verkauf haben. Die in der Laufrinne 2 aufgereihten Kugeln behalten stets ihre Reihenfolge und ändern ihre Zahl nicht. Der Druckknopf 7 ist federnd mit seinem Zapfen auf einer Buchse 7a gelagert, die einfach über dein Loch 6 befestigt wird. Es kann aber auch eine ähnliche Einrichtung, die den gleichen Zweck erfüllt, Verwendung finden.
  • Selbstverständlich ist es nicht unbedingt nötig, daß der Laufkanal als schneckenförmige Rinne 2 in einem Becken vorgesehen ist. Er kann auch z. B. in Schlangenlinien in einer schiefen Ebene beispielsweise angeordnet sein, und es können auch die Kugeln in einer Ebene in Schlangenlinie angeordnet sein. Das Prinzip der Vorrichtung, daß die Zahl und die Reihenfolge der Kugeln immer die gleiche bleiben soll und die ausgegebene Kugel immer wieder durch den Fahrstuhl angehoben und an das hintere Ende wieder eingereiht werden soll, wird dadurch nicht geändert. Ist eine Kugel mit Hilfe des Druckknopfes 7 ausgestoßen und, wie bereits erwähnt, im Fahrstuhl angelangt, so wickelt der Käufer mit Hilfe der Kurbel das Band 15 auf. Dieses schiebt den Fahrstuhl, sich an der Wand des Schachtes 13 abstützend, nach oben, bis er in der in Fig. 3 angedeuteten Lage sich dem Kanal 1q. gegenüber einstellt. Da der Boden des Fahrstuhles geneigt ist, gleitet die Kugel durch das Rohr 1q. in die Laufrinne zurück, bis sie an der hintersten Kugel in der Rinne anstößt. Sind sämtliche Kugeln einer Gruppe ausgegeben, so folgen nach derselben Reihenfolge die Kugeln der nächsten Gruppe, falls nicht mit Absicht beim Einstellen der Vorrichtung für die nächste Gruppe eine andere Reihenfolge gewählt ist. In derselben Gruppe erscheinen aber die Kugeln immer in derselben Reihenfolge.
  • Man kann also mit dieser Vorrichtung veränderliche Verkaufsregeln anwenden, aber nach der Einstellung bleiben die Verkaufsbedingungen dann stets unverändert. Selbstverständlich können in der Anordnung der Laufkanäle und in` ihrer Form Abänderungen eintreten, ohne von der Erfindung abzuweichen.

Claims (12)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verkaufsvorrichtung mit in Rillen lagernden" verschiedenartigen Kugeln, die in festgesetzter Reihenfolge ausgestoßen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die in beliebiger Zahl untereinander verschieden markierten Kugeln in gleichen oder ungleichen, beliebig oft sich wiederholenden Gruppen hintereinander - in einem Laufkanal, beispielsweise in Schneckenform, untergebracht sind, der diese Kugeln nacheinander einer Senkbrücke zuführt, hinter der sich ein Umleitungskanal abzweigt, der die ausgestoßene Kugel, gegebenenfalls durch ein Zählwerk gezählt, zunächst zur Schau stellt und dann einer Vorrichtung übergibt, welche die Kugel in den Laufkanal zurückbringt und hinter die letzte Kugel wieder einreiht.
  2. 2. Vorrichtung -nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Becken mit der schneckenförmigen Nut von einem entsprechend geformten Deckel (5-5n) überdacht wird, dessen- untere Fläche ebenfalls eine schneckenförmige Decke bildet, welche die Rinne oder den Laufkanal überdeckt, damit die frei beweglichen Kugeln nicht herausfallen können, während in der Mitte des Deckels ein Loch vorgesehen ist, welches der Kugel über der Senkbrücke gegenüberliegt, damit auf diese Kugel eingewirkt werden kann.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufrinne oder der Laufkanal (2) schlangenförmig ausgebildet und in einer geneigten Ebene liegt. q..
  4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Abzweigkanal (ii) jede Kugel über das Zählwerk (ig) leitet, ehe sie in den Laufkanal (:2) zurückgeführt wird.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß die Abzweigleitung (ii) an ihrem unteren Ende vor einem Schaufenster (i2) o. dgl. mündet, von dem ein Fahrstuhlschacht (i3) zu dem höher gelegenen Ende des Laufkanals (2) . mündet.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Beförderung der an tiefster Stelle liegenden Kugel in den Abzweigkanal (ii) über dem vorgesehenen Loch (6) eine Tülle oder Brücke (7a) befestigt ist, die einem federgelagerten Druckknopf oder einer Kappe (7) zur Führung dient, dessen Zapfen (7b) die Kugel über die Senkbrücke hinweg in den Abzweigkanal stoßen kann.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Zurückführen der Kugeln aus einem Fahrstuhl (i2) besteht, der durch ein Stahlband o. dgl., z. B. ein Uhrfederband (i5), in dem Fahrstuhlschacht (i3) beweglich gelagert ist, und das Federband um eine Trommel oder Büchse (i6) aufgewunden .ist, die durch eine Kupplungsscheibe (i7) mit einer auf der Drehscheibe der Trommel gelagerten zweiten Kupplungsscheibe (2o) in Verbindung steht, die den Antrieb in der einen Drehrichtung vermittelt. B.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß auf derselben Drehachse, welche die lose gelagerte Trommel für das Fahrstuhlband trägt, eine Aufzugsfeder (23) angeordnet ist, die mit ihrem einen Ende mit der Gehäusewand oder einer an dieser befestigten Kapsel (2q.), mit dem anderen mit der Nabe der Trommel (i6) verbunden ist und das Fahrstuhlband wieder aufwinden kann, wenn die Verbindung zwischen Trommel und Kurbelwelle (i8) gelöst wird. g.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Kurbelwelle festsitzende Kupplungsscheibe einen Zapfen (20a) trägt, der in ein Loch der anderen Kupplungsscheibe (i7) sich einschieben kann und so beide z. B. miteinander kuppeln und dadurch die Aufwindetrommel mit der Kurbelachse kuppeln kann, wenn die beiden Kupplungsscheiben durch eine auf die Achse (r8) wirkende Schraubenfeder (21) in Eingriff gehalten werden. 1o.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 7 ,bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufwindetrommel (16) an ihrer Außenseite mit einer Nocke oder einer vorspringenden Nase (25) versehen ist, die, während der Drehung der Trommel mit einem Vorsprung (28a) in Eingriff kommend, eine axiale Verschiebung der Trommel und Ausrückung der Kupplung bewirkt, derart, daß die innere Aufzugs- oder Rückholfeder (23) die rückläufige Bewegung der Trommel und damit das Aufwinden und Herabziehen des Fahrstuhles in die Ruhelage bewirken kann. i i.
  11. Vorrichtung nach Anspruch 7 bis 1o, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsscheibe (17) während der rückläufigen Bewegung durch eine Festhalteklinke (28) aufgehalten und gesperrt wird.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kurbelantrieb für den Fahrstuhl mit dem Zählwerk (26) verbunden ist, welches jeden Aufstieg des Fahrstuhles -zur Rückführung einer Kugel in die Laufrinne zählt, wobei die letzte Zahl hinter einem verschließbaren Fenster (31) im Gehäuse zur Schau gestellt wird.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3856312A (en) * 1974-05-17 1974-12-24 S Dabrowski Manually actuated ball mixing and dispensing device

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3856312A (en) * 1974-05-17 1974-12-24 S Dabrowski Manually actuated ball mixing and dispensing device

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