DE2049341C3 - Verfahren zur Herstellung von Ringen und nach diesem Verfahren hergestellte Ringe mit dekorativen oder anzeigenden Marken, z.B. Stundenmarken, für Kleinuhren - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Ringen und nach diesem Verfahren hergestellte Ringe mit dekorativen oder anzeigenden Marken, z.B. Stundenmarken, für Kleinuhren

Info

Publication number
DE2049341C3
DE2049341C3 DE2049341A DE2049341A DE2049341C3 DE 2049341 C3 DE2049341 C3 DE 2049341C3 DE 2049341 A DE2049341 A DE 2049341A DE 2049341 A DE2049341 A DE 2049341A DE 2049341 C3 DE2049341 C3 DE 2049341C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ring
decorative
marks
rings
electrically non
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2049341A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2049341B2 (de
DE2049341A1 (de
Inventor
Gilbert Le Locle Feller (Schweiz)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Metalem SA
Original Assignee
Metalem SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Metalem SA filed Critical Metalem SA
Publication of DE2049341A1 publication Critical patent/DE2049341A1/de
Publication of DE2049341B2 publication Critical patent/DE2049341B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2049341C3 publication Critical patent/DE2049341C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04DAPPARATUS OR TOOLS SPECIALLY DESIGNED FOR MAKING OR MAINTAINING CLOCKS OR WATCHES
    • G04D3/00Watchmakers' or watch-repairers' machines or tools for working materials
    • G04D3/0002Watchmakers' or watch-repairers' machines or tools for working materials for mechanical working other than with a lathe
    • G04D3/0043Watchmakers' or watch-repairers' machines or tools for working materials for mechanical working other than with a lathe for components of the time-indicating mechanisms
    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B19/00Indicating the time by visual means
    • G04B19/06Dials
    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04DAPPARATUS OR TOOLS SPECIALLY DESIGNED FOR MAKING OR MAINTAINING CLOCKS OR WATCHES
    • G04D3/00Watchmakers' or watch-repairers' machines or tools for working materials
    • G04D3/0002Watchmakers' or watch-repairers' machines or tools for working materials for mechanical working other than with a lathe
    • G04D3/0043Watchmakers' or watch-repairers' machines or tools for working materials for mechanical working other than with a lathe for components of the time-indicating mechanisms
    • G04D3/0048Watchmakers' or watch-repairers' machines or tools for working materials for mechanical working other than with a lathe for components of the time-indicating mechanisms for dials
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T29/00Metal working
    • Y10T29/49Method of mechanical manufacture
    • Y10T29/49579Watch or clock making
    • Y10T29/49583Watch or clock making having indicia, face, or dial

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Adornments (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Ringen mit dekorativen oder anzeigenden Marken, z. B. Stundenmarken, für Kleinuhren und nach diesem Verfahren hergestellte Ringe mit dekorativen oder anzeigenden Marken. Solche Ringe können auf das Zifferblatt einer Kleinuhr aufgesetzt Werden und mit dekorativen Marken Versehen als reine Verzierung dienen öder zusätzlich oder ausschließlich Stundenmarken oder andere Anzeigemarken aufweisen, und sie können als Glasreif (Lunette) für ein Uhrgehäuse ausgebildet sein, der drehbar oder fest auf dem Gehäuse sitzt und dekorative und/oder anzeigende Marken trägt Solche drehbare Glasreife sind besonders bei Taucheruhren und Chronographen üblich.
Mit den bisher bekannten Herstellungsverfahren, insbesondere von Zifferblättern für Kleinuhren, sind die Möglichkeiten, das Aussehen des Fertigbearbuteten,
to des sogenannten »terminierten« Zifferblattes zu variieren, zwangsläufig für die Zifferblattplatte einerseits und für die Marken und Symbole andererseits durch die Fertigbearbeitungsvorgänge, denen diese Teile unterworfen werden, beschränkt Dies gilt ganz besonders für Zifferblätter, deren aus Metall bestehende Platte durch eine galvanische Behandlung eine Beschichtung, beispielsweise aus Silber oder Gold, erhalten hat, wobei diese Beschichtung nachträglich durch eine Schutzschicht, meist durch Zaponlack, geschützt werden muß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein einfaches und wenig kostspieliges Verfahren zu entwickeln, mit welchem es möglich ist zum Beispiel das metallische Zifferblatt oder das Gehäuse einer Kleinuhr mit Zonen und Teilen zu versehen, deren Aussehen sich nach der Fertigbearbeitung ganz klar und deutlich von den restlichen Teilen der metallischen Zifferblattplatte unterscheidet, ohne -laß die üblichen Fertigbearbeitungsvorgänge, insbesondere bei Zifferblättern, in irgendwelcher Weise geändert oder kompliziert werden müssen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Anspruch 1 gekennzeichneten Maßnahmen gelöst.
Durch diese Maßnahmen läßt sich ein Ring mit dekorativen oder anzeigenden Marken von unterschiedlicher Farbe und unterschiedlichem Material herstellen, wobei diese Marken, was fertigungstechnisch besonders vorteilhaft ist, vor der üblichen Fertigbearbeitung der metallischen Teile durch eine galvanische Behandlung erzeugt werden können, da sie als elektrisch nicht leitend, auf eine solche Behandlung nicht ansprechen.
Als elektrisch nichtleitendes Material wird zweckmäßig ein thermohärtender Kunststoff verwendet, weil ein solcher in breiigem Zustand mittels eines Spachtels in die Nut oder die Nuten eingebracht oder eingespritzt und in situ zum Erhärten gebracht werden kann.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform können für spezielle Zwecke zwei unterschiedliche elektrisch nichtleitende Materialien nacheinander eingebracht werden. Damit eröffnet sich die Möglichkeit, beispielsweise zur Herstellung von Leuchtmarken zunächst eine erste Schicht aus einer durchsichtigen Masse einzubringen und anschließend den verbleibenden Raum mit einer z. B. Tritium enthaltenden Leuchtmasse zu füllen. Wenn nun hierauf nur der dem Betrachter der Uhr zugewandte Teil des Metallringes und allenfalls eine Teilschicht der durchsichtigen Masse durch materialentfernende Bearbeitung abgetragen wird, jedoch so, daß die Leuchtmasse von der verbleibenden Teilschicht der durchsichtigen Masse abgedeckt bleibt, kann letztere sichtbar gemacht werden, ohne daß sie selbst bei der materialentfernenden Bearbeitung berührt werden muß, wodurch die sehr strengen Vorschriften für die Verwendung von Tritium in Wirtschaftlich trägbarer Weise befolgt werden können.
Analog könnte zunächst eine durchsichtige Masse aus nichtleitendem Material eingebracht werden und dann
die Basis dieser Masse metallisiert werden, um auf einfache Weise einen weiteren neuartigen Effekt von Ringen mit dekorativen oder anzeigenden Marken zu erhalten.
Ein nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellter Ring kann als peripherer Ring zur Befestigung auf einer Zifferblattpiatte ausgebildet sein, wobei seine Terminierung, beispielsweise durch eine galvanische Behandlung und mit einer Zaponlackschutzschicht, vor zweckmäßiger aber nach seiner Befestigung auf der Zifferblattplatte und gleichzeitig mit derjenigen der letzteren erfolgen kann.
Ein solcher Ring kann aber auch als drehender oder nichtdrehender Glasreif uder als Zierring für ein Uhrgehäuse ausgebildet sein, wobei dann bei einer solchen nach außen ungeschützten Lage der Vorteil zum Tragen kommt, daß die Marken nicht, wie dies bei aufgedruckten oder aufgestempelten oder aufgesetzten Marken der Fall ist, über die Metallteile vorstehen, und dadurch weniger leicht beschädigt, insbesondere zerkratzt werden.
Die Erfindung soll im folgenden anhnd von Ausführungsbeispielen mit Bezug auf die Zeichnung näher erläutert werden. Es zeigt
F i g. 1 perspektivisch einen nach der Erfindung hergestellten peripheren Ring, der auf einer Zifferblattplatte befestigt ist und längs eines einzigen Rings angeordnete Stundenmarken aufweist, und
Fig.2 und 3 gleichfalls perspektivisch nach der Erfindung hergestellte Ringe mit längs zweier Ringe angeordneten, in unterschiedlicher bzw. in gleicher Höhe liegenden Marken bzw. Schmuckringen.
Bei den dargestellten Beispielen wird ausgegangen von einem Ring 8, der beim Beispiel nach F i g. 1 einen trapezförmigen und bei den Beispielen nach F i g. 2 und 3, wie durch strichpunktierte Linien angedeutet, einen rechteckigen oder angenähert rechteckigen Querschnitt aufweist. In die Basis, d. h. in die Unterfläche dieses Ringes werden beim Beispiel nach Fig. 1 nur eine, bei den Beispiel nach F i g. 2 und 3 dagegen zwei kreisförmige Nuten 9 bzw. 9a und 96 eingefügt In die Nuten 9, 9a, 9b wird anschließend ein elektrisch nichtleitendes Material 2 eingebracht Dieses Material kann ein thermohärtender Kunststoff sein, der z. B. in breiigem Zustand mittels eines Spachtels in die Nut eingebracht oder mittels einer Spritz,:inrichtung in die Nut eingespritzt und dort zum Erhärten gebracht wird. Alternativ kann dieses Material auch aus einem der Form der Nut entsprechend geformten Stab aus elektrisch nichtleitendem Material bestehen, z. B. aus Kunststoff oder einem Edelsteinmaterial, der zwar getrennt he-gestelit würde und anschließend in die Nut eingepreßt wird.
Mit Hilfe eines materialentfernenden Werkzeugs wird hierauf an den Stellen der zu erzeugenden Marken die der Nut oder den Nuten gegenüberliegende Fläche des Ringes 8 bearbeitet, bis das elektrisch nichtleitende Material sichtbar wird. Bei den dargestellten Beispielen werden hierbei in den Ring 8 an den Stellen, wo er Stundenmarken aufweisen soll, radiale Vertiefungen oder Ausfrisungen 10 erzeugt, um in diesen das Material 2, das dabei ebenfalls bearbeitet werden kann, sichtbar zu machen, wodurch die Stundenmarken durch das Erscheinen des Materials 2 sich klar und deutlich Von den übrigen Teilen des Ringes 8 abheben.
Nach dieser Bearbeitung, gegebenenfalls allerdings auch vorher, kann der Ripg 2, sofern er als peripherer Ring für ein Zifferblatt bestimmt ist, auf eine beliebige bekannte Weise, z. B. durch Kleben oder Schweißen auf eine Zifferblattplatte 5 befestigt werden (F i g. I).
Hierauf kann ein so erzeugtes Zifferblatt nach einer beliebigen der klassischen bekannten Verfahren fenigbearbeitet d. h. »terminiert« werden. Diese klassische Verfahren bestehen im allgemeinen in einer galvanischen Behandlung, durch die eine Schicht aus Metall auf die polierte Fläche des metallischen Zifferblattes abgelagert wird. Es versteht sich von selbst, daß diese Behandlung in den erläuterten Beispielen nur auf diejenigen Teile des Zifferblattes wirkt, die elektrisch leitend sind, während die übrigen Teile, insbesondere das Material 2, wo es an der Oberfläche erscheint, diese Behandlung zwar über sich ergehen lassen müssen, aber keinen Schichtauftrag erhahea Die Stellen, in denen das Material 2 hervortritt, haben somit nach der Fertigbehandlung der Oberfläche des Zifferblattes ein Aussehen, das sich sowohl durch die Oberflächenbeschcffenheit als auch gegebenenfalls durch die Farbe von den übrigen metallischen Teilen des Zifferblattes up'^rscheidet
Der Ring nach F i g. 3 unterscheidet «ich vom Ring 8 nach F i g. 1 nur dadurch, daß er im ursprünglich hier rechteckigen Querschnitt des Metallringes zwei Nuten 9a, 9b für elektrisch nichtleitendes Material aufwe.:t in die mit Vorteil Material 2 von unterschiedlicher Farbe und/odei Oberflächenbeschaffenheit eingebracht wird.
F i g. 2 zeigt insbesondere, wie durch eine andersartige Bearbeitung eines ringförmigen Werkstückes mit Nuten 9a, 9b zur Aufnahme von elek;nsch nichtleitendem Material 2 ein Ring erhalten werden kann, der sich dem Beschauer als drei voneinander unabhängige konzentrische Ringe darstellt, von denen der mittlere aus einem anderen Material besteht.
Selbstverständlich könnten die durch die matenalentfernende Bearbeitung des Ringes 8 und die dadurch sichtbar werdenden Marken statt anzeigenden Charakter, wie dies bei Stundenmarken der Fall ist, auch rein dekorativen Charakter haben, und die eigentlichen Stundenmarken könnten in herkömmlicher Weise getrennt vom Ring, hergestellt und dann mit diesen oder auf d'e Zifferblattplatte aufgesetzt werden.
Es versteht sich weiter von selbst, daß sich die in der beschriebenen Weise mit Marken versehenen Ringe nicht nur gemäß F i g. 1 als periphere Ringe für Zifferblattplatten eignen, sondern auch als drehbare oder nichtdrehbare Reifen, die dazu bestimmt sind, innerhalb oder außerhalb des Gehäuses einer Kleinuhr befestigt zu werden. Insbesondere könnten solche Ringe als drehbare oder nichtdrehbare Glasreifen, sogenannten »Lunetten«, dienen und durch das herausgearbeitete elektrisch nichtleitende Material erzeugte Verzierungen des Uhrgehäuses bilden oder aber, wie bei der. drehbaren Lunetten von Taucheruhren, anzeigende Hinweise für den Benutzer tragen.
Während bei den bisher erläuterten Beispielen in jede Nute 9 nur ein einziges elektrisch nichtleitendes Material eingesetzt wurde, eröffnen sich durch das Einsetzen mehrerer verschiedener, elektrisch nichtleitender Materialien in die einzelnen Nuten eine ganze Reihe weiterer Möglichkeiten.
Insbesondere für die Herstellung von Zifferblättern mit Leuchtmarken kann so vorgegangen wftrden, daß in die Nut zuerst eine durchsichtige Masse und hierauf eine Schicht aus Leuchtmasse, z, B. eine Tritium enthaltende Masse, eingebracht ν. Ίϊά.
Die der Nut gegenüberliegende Fläche des Ringes 8 wird hierauf soweit bearbeitet, daß die durchsichtige Masse, die sich unmittelbar unter dem Metall des Ringes
befindet, sichtbar wird. Durch diese durchsichtige Masse ist dann die Leuchtmasse ebenfalls sichtbar, ohne daß die Gefahr besteht, daß die Leuchtmasse selbst durch die materialentfernende Bearbeitung berührt wird. IiI der Tat regeln sehr strenge Vorschriften die Verwendung von Tritium, und diese Vorschriften lassen es nicht zu, auf wirtschaftlich realisierbare Weise nach dem beschriebenen Verfahren einen Ring zu bearbeiten, WePn die Masse 2 ausschließlich aus Tritium enthaltender Leuchtmasse bestehen würde, durch das Einfügen to einer durchsichtigen Zwischenschicht wird dies aber möglich.
Sinngemäß könnte in die Nut des Metallringes 8 zuerst eine durchsichtige Lackmasse eingebracht und danach die Basis, also die der Nutöffnung zugewendete Fläche dieser Masse, metallisiert werden. Außer dem technischen Vorteil des beschriebenen Verfahrens, der ϋατίίΐ UcHtClIt1UdU lÜFuic ucicäugUriguCruOSCiiriCiyCnCn Ringe auf einer Zifferblattplatte auf die einfacheren und weniger empfindlichen bekannten Verfahren zurückgegriffen werden kann, die für die Herstellung von Zifferblättern aus Kunststoff entwickelt wurden, ohne deshalb auf die Verwendung von Metall verzichten zu müssen, sowie auf die Möglichkeiten die die Fertigbearbeitung der üblichen Metallzifferblätter bei der Herstellung von Luxuszifferblättern bieten, gestattet die Erfindung auch die Herstellung von Zifferblättern mit einem bisher unbekannten Aspekt, die mit Verzierungen und Marken versehen sind, deren Aussehen und insbesondere deren Farbe sich deutlich vom restlichen Teil des Zifferblattes unterscheiden.
Die Wirkung von Zifferblättern, die unter Zuhilfenahme der Erfindung hergestellt werden, läßt sich entfernt mit den in früheren Zeiten verwendeten Zifferblättern mit Emailvefziefurigen vefglcicliett, die jedoch in der Herstellung derart aufwendig sind, daß sie heute praktisch vom Markt verschwunden sind.
Die in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele zeigen deutlich einige der durch die Erfindung erzielten Aspekle.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung, der bisher noch nicht erwähnt wurde, besteht darin, daß das sich von den übrigen Teilen des Zifferblattes unterscheidende Material 2 nicht über die Metallteile vorsteht, wie dies beispielsweise bei den gestempelten oder gedruckten Marken der Fall ist, da diese letztgenannten Marken erst ganz zuletzt, also erst nach der Fertigbearbeitung des Zifferblattes einschließlich des Auftragens der Schutzschicht aufgebracht werde!:. Automatisch stehen solche nachträglich aufgebrachten Marken um ihre eigene Dicke über die Oberfläche der Zifferblattplatte vor. Der wesentliche Vorteil der Erfindung wird allerdings darin gesehen, daß es die Herstellung von Zifferblättern mit metallischer Zifferblattplatle gestattet, die mit anzeigenden oder verzierenden Marken von unterschiedlicher Farbe versehen sind, wobei diese Marken vor der Fertigbearbeitung der metallischen Teile hergestellt werden können, da diese Marken, weil sie selbst elektrisch nichtleitend sind, auf die übliche galvanische Behandlung, denen die metallische Platte im Zuge ihrer Fertigstellung unterwerfen wird, nicht ansprechen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von Ringen mit dekorativen oder anzeigenden Marken, z. B. Stundenmarken, für Kleinuhren, dadurch gekennzeichnet, daß in die dem Betrachter der Uhr abgewandte Basis eines Metallringes (8) mindestens eine ringförmige Nut (9, 9a, 9b) eingefügt wird, daß anschließend in jede dieser Nuten elektrisch nichtleitende Materialien (2) eingebracht werden und daß hierauf der dem Betrachter zugewandte Teil des Metallringes (8) an den Stellen (10) der zu erzeugenden Marken durch materialentfernende Bearbeitung (z. B. durch Erzeugen radialer Ausfräsungen) zumindest soweit abgetragen wird, bis das genannte Material (2) sichtbar wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als elektrisch nichtleitendes Material ein thermohärtender Kunststoff eingebracht wird.
3. Verfahre.-, nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei unterschiedliche elektrisch nichtleitende Materialien nacheinander eingebracht werden.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst eine erste Schicht aus einer durchsichtigen Masse eingebracht wird, daß anschließend der verbleibende Raum mit einer Leuchtmasse gefüllt wird und daß hierauf nur der dem Betrachter der Uhr zugewandte Teil des Metallringes (8) und gegebenenfalls eine Teilschicht der durchsichtigen Masse durch materialentfernende Bearbeitung soweit abgetragen wird, daß die Leuchtmasse von der verbleibenden Teilschicht der durchsichtigen Masse abgedeckt bleibt.
5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst eine durchsichtige Masse aus elektrisch nichtleitendem Material eingebracht wird und daß die Basis dieser Masse anschließend metallisiert wird.
6. Nach dem Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5 erzeugter Ring mit dekorativen oder anzeigenden Marken, dadurch gekennzeichnet, daß er als peripherer Ring zur Befestigung auf einer Zifferblattplatte ausgebildet ist und entweder Stundenmarken aufweist oder zur Aufnahme solcher bestimmt ist.
7. Nach dem Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5 hergestellter Ring mit dekorativen oder anzeigenden Marken, dadurch gekennzeichnet, daß er als drehender oder nichtdrehender Glasreif oder als Zierring für ein Uhrgehäuse ausgebildet ist.
8. Ring nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß das sichtbare, elektrisch nichtleitende Material als durchsichtige Masse erscheint, durch welche eine Leuchtmasse oder eine metallisierte Schicht sichtbar ist.
DE2049341A 1969-10-14 1970-10-07 Verfahren zur Herstellung von Ringen und nach diesem Verfahren hergestellte Ringe mit dekorativen oder anzeigenden Marken, z.B. Stundenmarken, für Kleinuhren Expired DE2049341C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1535369 1969-10-14

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2049341A1 DE2049341A1 (de) 1971-04-29
DE2049341B2 DE2049341B2 (de) 1978-10-12
DE2049341C3 true DE2049341C3 (de) 1979-06-13

Family

ID=4408389

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2049341A Expired DE2049341C3 (de) 1969-10-14 1970-10-07 Verfahren zur Herstellung von Ringen und nach diesem Verfahren hergestellte Ringe mit dekorativen oder anzeigenden Marken, z.B. Stundenmarken, für Kleinuhren

Country Status (3)

Country Link
US (2) US3675295A (de)
CH (1) CH531737A (de)
DE (1) DE2049341C3 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
RU2115149C1 (ru) * 1997-01-06 1998-07-10 Николай Петрович Колчев Шкала

Families Citing this family (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
IL121200A (en) * 1997-06-30 2000-06-01 Scopus Light 1990 Ltd Marker
US6802276B2 (en) * 2001-06-19 2004-10-12 Yazaki Corporation Meter apparatus and a character plate thereof
DE10141751A1 (de) * 2001-08-29 2003-03-27 Siemens Ag Verfahren zur Herstellung eines Zifferblattes und danach hergestelltes Zifferblatt
US7903503B2 (en) * 2007-10-02 2011-03-08 James Brewster Olmes Dual illumination watch face, and associated methods
EP2549341A1 (de) * 2011-07-20 2013-01-23 The Swatch Group Research and Development Ltd. Verfahren zum Einsetzen einer Verzierung in einem Uhrenverkleidungselement, mittels Galvanoplastik abgeschieden, und nach diesem Verfahren hergestelltes Verkleidungselement
DE112014004247B4 (de) * 2013-09-17 2023-03-16 Yazaki Corporation Fahrzeuginstrument
EP3220208A1 (de) * 2016-03-14 2017-09-20 Nivarox-FAR S.A. Preisgünstige komponente für uhrenanzeige
JP6667113B2 (ja) * 2017-09-15 2020-03-18 カシオ計算機株式会社 表示部材および時計
USD873681S1 (en) * 2017-11-08 2020-01-28 Richemont International Sa Watch case
EP4184255B1 (de) 2021-11-23 2025-04-16 The Swatch Group Research and Development Ltd Armbanduhrengehäuse mit einer verkleidungskomponente, auf der ein stapel aus dünnschichten aufgebracht ist

Family Cites Families (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2252647A (en) * 1939-08-18 1941-08-12 Schmitz Werner Watch
FR1055158A (fr) * 1952-04-24 1954-02-16 Cadran perfectionné pour appareils d'horlogerie ou autres applications et son procédé de fabrication
US2716829A (en) * 1953-02-05 1955-09-06 Huguenin & Cie Time piece dials
CH345850A (fr) * 1959-04-09 1960-04-15 Lapidor Sa Procédé de fabrication d'un élément contrasté, notamment d'un cadran de montre
CH405163A (fr) * 1963-01-08 1965-09-15 Flueckiger & Cie Procédé de fabrication d'un cadran à signes horaires luminescents et cadran obtenu par ce procédé
CH488666A4 (de) * 1966-04-04 1969-10-15

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
RU2115149C1 (ru) * 1997-01-06 1998-07-10 Николай Петрович Колчев Шкала

Also Published As

Publication number Publication date
US3724202A (en) 1973-04-03
US3675295A (en) 1972-07-11
CH531737A (fr) 1972-08-31
DE2049341B2 (de) 1978-10-12
DE2049341A1 (de) 1971-04-29

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69917744T2 (de) Zifferblatt für Uhren mit Brillanten, Auflegestücken oder anderen eingesetzen Elementen und Verfahren zur Befestigung dieser Elemente an einem solchen Zifferblatt
DE2049341C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Ringen und nach diesem Verfahren hergestellte Ringe mit dekorativen oder anzeigenden Marken, z.B. Stundenmarken, für Kleinuhren
DE2623192B2 (de) Verfahren zum Fassen von Edelsteinen in Schmuckkörpern aus Edelmetall
DE2247910B2 (de) Zifferblatt fur Uhren
DE102011052669A1 (de) Flächenelement, insbesondere Zifferblatt einer Uhr
DE3879817T2 (de) Uhr mit einem Zifferblatt.
DE212016000130U1 (de) Metallband, umfassend mindestens eine Uhrenkomponente für Uhren
DE2921597C2 (de) Bausatz zur Herstellung individuell abriebfest dekorierter Gebrauchsgegenstände
DE893410C (de) Herstellungsverfahren eines mit angebrachten Zeichen versehenen Uhrenzifferblattes und nach diesem Verfahren hergestelltes Zifferblatt
AT556U1 (de) Schmuckgegenstand
DE2938152A1 (de) Dekorative frontplatte fuer eine uhr
DE4135139C2 (de) Schmuckring
DE3311407C1 (de) Verfahren zur Herstellung von Medaillen
DE2339858C3 (de) Verfahren zum Verzieren von sichtbaren Teilen einer Uhr
EP1031294A1 (de) Schmuckstück mit auswechselbarem Dekorationselement
DE19924775C1 (de) Verfahren zur Herstellung eines Uhrenziffernblattes sowie ein derartiges Uhrenziffernblatt
DE1782460C3 (de) Vorrichtung zum Fertigstellen von Similisteinen aus durchsichtigem Kunststoff
CH369928A (de) Schmuckstein
DE2638195A1 (de) Verfahren zur herstellung von dekoren
DE2945188C2 (de) Stirnplatte für eine Uhr
DE1203183B (de) Verfahren zur Herstellung von Zifferblaettern mit erhabenen Zeichen
DE2012464A1 (de) Oberflachenbehandlung von Schmuckgegen standen
DE2932641C2 (de) Verfahren zum Herstellen eines Uhrenzifferblattes und nach diesem Verfahren hergestelltes Uhrenzifferblatt
DE2339858B2 (de) Verfahren zum verzieren von sichtbaren teilen einer uhr
DE2805739A1 (de) Verfahren zur herstellung eines mit intarsien versehenen stueckes und durch anwendung dieses verfahrens erhaltenes stueck

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
8339 Ceased/non-payment of the annual fee