DE2049341C3 - Verfahren zur Herstellung von Ringen und nach diesem Verfahren hergestellte Ringe mit dekorativen oder anzeigenden Marken, z.B. Stundenmarken, für Kleinuhren - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Ringen und nach diesem Verfahren hergestellte Ringe mit dekorativen oder anzeigenden Marken, z.B. Stundenmarken, für KleinuhrenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung
von Ringen mit dekorativen oder anzeigenden Marken, z. B. Stundenmarken, für Kleinuhren und nach diesem
Verfahren hergestellte Ringe mit dekorativen oder anzeigenden Marken. Solche Ringe können auf das
Zifferblatt einer Kleinuhr aufgesetzt Werden und mit dekorativen Marken Versehen als reine Verzierung
dienen öder zusätzlich oder ausschließlich Stundenmarken oder andere Anzeigemarken aufweisen, und sie
können als Glasreif (Lunette) für ein Uhrgehäuse ausgebildet sein, der drehbar oder fest auf dem Gehäuse
sitzt und dekorative und/oder anzeigende Marken trägt Solche drehbare Glasreife sind besonders bei Taucheruhren
und Chronographen üblich.
Mit den bisher bekannten Herstellungsverfahren, insbesondere von Zifferblättern für Kleinuhren, sind die
Möglichkeiten, das Aussehen des Fertigbearbuteten,
to des sogenannten »terminierten« Zifferblattes zu variieren, zwangsläufig für die Zifferblattplatte einerseits und
für die Marken und Symbole andererseits durch die Fertigbearbeitungsvorgänge, denen diese Teile unterworfen
werden, beschränkt Dies gilt ganz besonders für Zifferblätter, deren aus Metall bestehende Platte durch
eine galvanische Behandlung eine Beschichtung, beispielsweise aus Silber oder Gold, erhalten hat, wobei
diese Beschichtung nachträglich durch eine Schutzschicht, meist durch Zaponlack, geschützt werden muß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein einfaches und wenig kostspieliges Verfahren zu
entwickeln, mit welchem es möglich ist zum Beispiel das metallische Zifferblatt oder das Gehäuse einer Kleinuhr
mit Zonen und Teilen zu versehen, deren Aussehen sich nach der Fertigbearbeitung ganz klar und deutlich von
den restlichen Teilen der metallischen Zifferblattplatte unterscheidet, ohne -laß die üblichen Fertigbearbeitungsvorgänge,
insbesondere bei Zifferblättern, in irgendwelcher Weise geändert oder kompliziert werden
müssen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Anspruch 1 gekennzeichneten Maßnahmen gelöst.
Durch diese Maßnahmen läßt sich ein Ring mit dekorativen oder anzeigenden Marken von unterschiedlicher
Farbe und unterschiedlichem Material herstellen, wobei diese Marken, was fertigungstechnisch
besonders vorteilhaft ist, vor der üblichen Fertigbearbeitung der metallischen Teile durch eine galvanische
Behandlung erzeugt werden können, da sie als elektrisch nicht leitend, auf eine solche Behandlung nicht
ansprechen.
Als elektrisch nichtleitendes Material wird zweckmäßig ein thermohärtender Kunststoff verwendet, weil ein
solcher in breiigem Zustand mittels eines Spachtels in die Nut oder die Nuten eingebracht oder eingespritzt
und in situ zum Erhärten gebracht werden kann.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform können für spezielle Zwecke zwei unterschiedliche
elektrisch nichtleitende Materialien nacheinander eingebracht werden. Damit eröffnet sich die Möglichkeit,
beispielsweise zur Herstellung von Leuchtmarken zunächst eine erste Schicht aus einer durchsichtigen
Masse einzubringen und anschließend den verbleibenden Raum mit einer z. B. Tritium enthaltenden
Leuchtmasse zu füllen. Wenn nun hierauf nur der dem Betrachter der Uhr zugewandte Teil des Metallringes
und allenfalls eine Teilschicht der durchsichtigen Masse durch materialentfernende Bearbeitung abgetragen
wird, jedoch so, daß die Leuchtmasse von der verbleibenden Teilschicht der durchsichtigen Masse
abgedeckt bleibt, kann letztere sichtbar gemacht werden, ohne daß sie selbst bei der materialentfernenden
Bearbeitung berührt werden muß, wodurch die sehr strengen Vorschriften für die Verwendung von Tritium
in Wirtschaftlich trägbarer Weise befolgt werden
können.
Analog könnte zunächst eine durchsichtige Masse aus nichtleitendem Material eingebracht werden und dann
die Basis dieser Masse metallisiert werden, um auf einfache Weise einen weiteren neuartigen Effekt von
Ringen mit dekorativen oder anzeigenden Marken zu erhalten.
Ein nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellter Ring kann als peripherer Ring zur Befestigung
auf einer Zifferblattpiatte ausgebildet sein, wobei seine
Terminierung, beispielsweise durch eine galvanische Behandlung und mit einer Zaponlackschutzschicht, vor
zweckmäßiger aber nach seiner Befestigung auf der Zifferblattplatte und gleichzeitig mit derjenigen der
letzteren erfolgen kann.
Ein solcher Ring kann aber auch als drehender oder nichtdrehender Glasreif uder als Zierring für ein
Uhrgehäuse ausgebildet sein, wobei dann bei einer solchen nach außen ungeschützten Lage der Vorteil
zum Tragen kommt, daß die Marken nicht, wie dies bei
aufgedruckten oder aufgestempelten oder aufgesetzten Marken der Fall ist, über die Metallteile vorstehen, und
dadurch weniger leicht beschädigt, insbesondere zerkratzt werden.
Die Erfindung soll im folgenden anhnd von Ausführungsbeispielen mit Bezug auf die Zeichnung
näher erläutert werden. Es zeigt
F i g. 1 perspektivisch einen nach der Erfindung hergestellten peripheren Ring, der auf einer Zifferblattplatte
befestigt ist und längs eines einzigen Rings angeordnete Stundenmarken aufweist, und
Fig.2 und 3 gleichfalls perspektivisch nach der Erfindung hergestellte Ringe mit längs zweier Ringe
angeordneten, in unterschiedlicher bzw. in gleicher Höhe liegenden Marken bzw. Schmuckringen.
Bei den dargestellten Beispielen wird ausgegangen von einem Ring 8, der beim Beispiel nach F i g. 1 einen
trapezförmigen und bei den Beispielen nach F i g. 2 und 3, wie durch strichpunktierte Linien angedeutet, einen
rechteckigen oder angenähert rechteckigen Querschnitt aufweist. In die Basis, d. h. in die Unterfläche dieses
Ringes werden beim Beispiel nach Fig. 1 nur eine, bei
den Beispiel nach F i g. 2 und 3 dagegen zwei kreisförmige Nuten 9 bzw. 9a und 96 eingefügt In die
Nuten 9, 9a, 9b wird anschließend ein elektrisch nichtleitendes Material 2 eingebracht Dieses Material
kann ein thermohärtender Kunststoff sein, der z. B. in breiigem Zustand mittels eines Spachtels in die Nut
eingebracht oder mittels einer Spritz,:inrichtung in die
Nut eingespritzt und dort zum Erhärten gebracht wird. Alternativ kann dieses Material auch aus einem der
Form der Nut entsprechend geformten Stab aus elektrisch nichtleitendem Material bestehen, z. B. aus
Kunststoff oder einem Edelsteinmaterial, der zwar getrennt he-gestelit würde und anschließend in die Nut
eingepreßt wird.
Mit Hilfe eines materialentfernenden Werkzeugs wird hierauf an den Stellen der zu erzeugenden Marken
die der Nut oder den Nuten gegenüberliegende Fläche des Ringes 8 bearbeitet, bis das elektrisch nichtleitende
Material sichtbar wird. Bei den dargestellten Beispielen werden hierbei in den Ring 8 an den Stellen, wo er
Stundenmarken aufweisen soll, radiale Vertiefungen oder Ausfrisungen 10 erzeugt, um in diesen das
Material 2, das dabei ebenfalls bearbeitet werden kann, sichtbar zu machen, wodurch die Stundenmarken durch
das Erscheinen des Materials 2 sich klar und deutlich Von den übrigen Teilen des Ringes 8 abheben.
Nach dieser Bearbeitung, gegebenenfalls allerdings auch vorher, kann der Ripg 2, sofern er als peripherer
Ring für ein Zifferblatt bestimmt ist, auf eine beliebige bekannte Weise, z. B. durch Kleben oder Schweißen auf
eine Zifferblattplatte 5 befestigt werden (F i g. I).
Hierauf kann ein so erzeugtes Zifferblatt nach einer beliebigen der klassischen bekannten Verfahren fenigbearbeitet
d. h. »terminiert« werden. Diese klassische Verfahren bestehen im allgemeinen in einer galvanischen
Behandlung, durch die eine Schicht aus Metall auf die polierte Fläche des metallischen Zifferblattes
abgelagert wird. Es versteht sich von selbst, daß diese
Behandlung in den erläuterten Beispielen nur auf diejenigen Teile des Zifferblattes wirkt, die elektrisch
leitend sind, während die übrigen Teile, insbesondere das Material 2, wo es an der Oberfläche erscheint, diese
Behandlung zwar über sich ergehen lassen müssen, aber keinen Schichtauftrag erhahea Die Stellen, in denen das
Material 2 hervortritt, haben somit nach der Fertigbehandlung der Oberfläche des Zifferblattes ein Aussehen,
das sich sowohl durch die Oberflächenbeschcffenheit als auch gegebenenfalls durch die Farbe von den übrigen
metallischen Teilen des Zifferblattes up'^rscheidet
Der Ring nach F i g. 3 unterscheidet «ich vom Ring 8
nach F i g. 1 nur dadurch, daß er im ursprünglich hier rechteckigen Querschnitt des Metallringes zwei Nuten
9a, 9b für elektrisch nichtleitendes Material aufwe.:t in
die mit Vorteil Material 2 von unterschiedlicher Farbe und/odei Oberflächenbeschaffenheit eingebracht wird.
F i g. 2 zeigt insbesondere, wie durch eine andersartige Bearbeitung eines ringförmigen Werkstückes mit
Nuten 9a, 9b zur Aufnahme von elek;nsch nichtleitendem
Material 2 ein Ring erhalten werden kann, der sich dem Beschauer als drei voneinander unabhängige
konzentrische Ringe darstellt, von denen der mittlere aus einem anderen Material besteht.
Selbstverständlich könnten die durch die matenalentfernende
Bearbeitung des Ringes 8 und die dadurch sichtbar werdenden Marken statt anzeigenden Charakter,
wie dies bei Stundenmarken der Fall ist, auch rein
dekorativen Charakter haben, und die eigentlichen Stundenmarken könnten in herkömmlicher Weise
getrennt vom Ring, hergestellt und dann mit diesen oder auf d'e Zifferblattplatte aufgesetzt werden.
Es versteht sich weiter von selbst, daß sich die in der
beschriebenen Weise mit Marken versehenen Ringe nicht nur gemäß F i g. 1 als periphere Ringe für
Zifferblattplatten eignen, sondern auch als drehbare oder nichtdrehbare Reifen, die dazu bestimmt sind,
innerhalb oder außerhalb des Gehäuses einer Kleinuhr befestigt zu werden. Insbesondere könnten solche Ringe
als drehbare oder nichtdrehbare Glasreifen, sogenannten »Lunetten«, dienen und durch das herausgearbeitete
elektrisch nichtleitende Material erzeugte Verzierungen des Uhrgehäuses bilden oder aber, wie bei der.
drehbaren Lunetten von Taucheruhren, anzeigende Hinweise für den Benutzer tragen.
Während bei den bisher erläuterten Beispielen in jede
Nute 9 nur ein einziges elektrisch nichtleitendes Material eingesetzt wurde, eröffnen sich durch das
Einsetzen mehrerer verschiedener, elektrisch nichtleitender Materialien in die einzelnen Nuten eine ganze
Reihe weiterer Möglichkeiten.
Insbesondere für die Herstellung von Zifferblättern
mit Leuchtmarken kann so vorgegangen wftrden, daß in
die Nut zuerst eine durchsichtige Masse und hierauf eine Schicht aus Leuchtmasse, z, B. eine Tritium enthaltende
Masse, eingebracht ν. Ίϊά.
Die der Nut gegenüberliegende Fläche des Ringes 8 wird hierauf soweit bearbeitet, daß die durchsichtige
Masse, die sich unmittelbar unter dem Metall des Ringes
befindet, sichtbar wird. Durch diese durchsichtige Masse ist dann die Leuchtmasse ebenfalls sichtbar, ohne daß
die Gefahr besteht, daß die Leuchtmasse selbst durch die materialentfernende Bearbeitung berührt wird. IiI
der Tat regeln sehr strenge Vorschriften die Verwendung von Tritium, und diese Vorschriften lassen es nicht
zu, auf wirtschaftlich realisierbare Weise nach dem beschriebenen Verfahren einen Ring zu bearbeiten,
WePn die Masse 2 ausschließlich aus Tritium enthaltender
Leuchtmasse bestehen würde, durch das Einfügen to einer durchsichtigen Zwischenschicht wird dies aber
möglich.
Sinngemäß könnte in die Nut des Metallringes 8 zuerst eine durchsichtige Lackmasse eingebracht und
danach die Basis, also die der Nutöffnung zugewendete Fläche dieser Masse, metallisiert werden. Außer dem
technischen Vorteil des beschriebenen Verfahrens, der ϋατίίΐ UcHtClIt1UdU lÜFuic ucicäugUriguCruOSCiiriCiyCnCn
Ringe auf einer Zifferblattplatte auf die einfacheren und weniger empfindlichen bekannten Verfahren zurückgegriffen
werden kann, die für die Herstellung von Zifferblättern aus Kunststoff entwickelt wurden, ohne
deshalb auf die Verwendung von Metall verzichten zu müssen, sowie auf die Möglichkeiten die die Fertigbearbeitung
der üblichen Metallzifferblätter bei der Herstellung von Luxuszifferblättern bieten, gestattet die
Erfindung auch die Herstellung von Zifferblättern mit einem bisher unbekannten Aspekt, die mit Verzierungen
und Marken versehen sind, deren Aussehen und insbesondere deren Farbe sich deutlich vom restlichen
Teil des Zifferblattes unterscheiden.
Die Wirkung von Zifferblättern, die unter Zuhilfenahme
der Erfindung hergestellt werden, läßt sich entfernt mit den in früheren Zeiten verwendeten Zifferblättern
mit Emailvefziefurigen vefglcicliett, die jedoch in der
Herstellung derart aufwendig sind, daß sie heute praktisch vom Markt verschwunden sind.
Die in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele zeigen deutlich einige der durch die Erfindung
erzielten Aspekle.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung, der bisher noch nicht erwähnt wurde, besteht darin, daß das sich von den
übrigen Teilen des Zifferblattes unterscheidende Material 2 nicht über die Metallteile vorsteht, wie dies
beispielsweise bei den gestempelten oder gedruckten Marken der Fall ist, da diese letztgenannten Marken
erst ganz zuletzt, also erst nach der Fertigbearbeitung des Zifferblattes einschließlich des Auftragens der
Schutzschicht aufgebracht werde!:. Automatisch stehen solche nachträglich aufgebrachten Marken um ihre
eigene Dicke über die Oberfläche der Zifferblattplatte vor. Der wesentliche Vorteil der Erfindung wird
allerdings darin gesehen, daß es die Herstellung von Zifferblättern mit metallischer Zifferblattplatle gestattet,
die mit anzeigenden oder verzierenden Marken von unterschiedlicher Farbe versehen sind, wobei diese
Marken vor der Fertigbearbeitung der metallischen Teile hergestellt werden können, da diese Marken, weil
sie selbst elektrisch nichtleitend sind, auf die übliche galvanische Behandlung, denen die metallische Platte im
Zuge ihrer Fertigstellung unterwerfen wird, nicht ansprechen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Verfahren zur Herstellung von Ringen mit
dekorativen oder anzeigenden Marken, z. B. Stundenmarken, für Kleinuhren, dadurch gekennzeichnet,
daß in die dem Betrachter der Uhr abgewandte Basis eines Metallringes (8) mindestens
eine ringförmige Nut (9, 9a, 9b) eingefügt wird, daß anschließend in jede dieser Nuten elektrisch
nichtleitende Materialien (2) eingebracht werden und daß hierauf der dem Betrachter zugewandte Teil
des Metallringes (8) an den Stellen (10) der zu erzeugenden Marken durch materialentfernende
Bearbeitung (z. B. durch Erzeugen radialer Ausfräsungen) zumindest soweit abgetragen wird, bis das
genannte Material (2) sichtbar wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß als elektrisch nichtleitendes Material ein thermohärtender Kunststoff eingebracht wird.
3. Verfahre.-, nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß zwei unterschiedliche elektrisch nichtleitende Materialien nacheinander
eingebracht werden.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst eine erste Schicht aus einer
durchsichtigen Masse eingebracht wird, daß anschließend der verbleibende Raum mit einer
Leuchtmasse gefüllt wird und daß hierauf nur der dem Betrachter der Uhr zugewandte Teil des
Metallringes (8) und gegebenenfalls eine Teilschicht der durchsichtigen Masse durch materialentfernende
Bearbeitung soweit abgetragen wird, daß die Leuchtmasse von der verbleibenden Teilschicht der
durchsichtigen Masse abgedeckt bleibt.
5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst eine durchsichtige Masse aus
elektrisch nichtleitendem Material eingebracht wird und daß die Basis dieser Masse anschließend
metallisiert wird.
6. Nach dem Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5 erzeugter Ring mit dekorativen
oder anzeigenden Marken, dadurch gekennzeichnet, daß er als peripherer Ring zur Befestigung auf einer
Zifferblattplatte ausgebildet ist und entweder Stundenmarken aufweist oder zur Aufnahme solcher
bestimmt ist.
7. Nach dem Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5 hergestellter Ring mit dekorativen
oder anzeigenden Marken, dadurch gekennzeichnet, daß er als drehender oder nichtdrehender Glasreif
oder als Zierring für ein Uhrgehäuse ausgebildet ist.
8. Ring nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß das sichtbare, elektrisch
nichtleitende Material als durchsichtige Masse erscheint, durch welche eine Leuchtmasse oder eine
metallisierte Schicht sichtbar ist.
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