DE2932641C2 - Verfahren zum Herstellen eines Uhrenzifferblattes und nach diesem Verfahren hergestelltes Uhrenzifferblatt - Google Patents

Verfahren zum Herstellen eines Uhrenzifferblattes und nach diesem Verfahren hergestelltes Uhrenzifferblatt

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DE2932641C2
DE2932641C2 DE19792932641 DE2932641A DE2932641C2 DE 2932641 C2 DE2932641 C2 DE 2932641C2 DE 19792932641 DE19792932641 DE 19792932641 DE 2932641 A DE2932641 A DE 2932641A DE 2932641 C2 DE2932641 C2 DE 2932641C2
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DE19792932641
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Nobuo Tanashi Tokyo Ito
Shouji Yamanashi Watanabe
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Citizen Watch Co Ltd
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B19/00Indicating the time by visual means
    • G04B19/06Dials
    • G04B19/12Selection of materials for dials or graduations markings

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Vtrfahp~n zur Herstellung eines Uhrenzifferblatts, das ein Substrat und eine auf der Oberfläche des Substrats angeordnete Oberflächenschicht beliebiger Farbe aufweist, und ein nach diesem Verfahren hergestelltes Uhrenzifferblatt.
Aus der DE-OS 24 25 783 ist ein derartiges Zifferblatt bekannt, das bei der Betrachtung aus unterschiedlichen Blickwinkeln verschiedene Farben oder unterschiedliche Muster bzw. die Kombination verschiedener Farber und Muster zeigt. Hierzu wird auf eine reflektierende Fläche, die eben oder uneben ist sowie aus einem oder mehreren Material(ien) bestehen kann, eine transparente Schicht eines Metalloxids, eines Metallfluorids und eines Metallsulfurits aufgebracht, die von einer halbtransparenten Metallschicht abgedeckt wird. Die halbtransparente Schicht kann auch zum Einstellen von Farbtönen aus einem Farbanstrich bestehen. Solche Uhrenzifferblätter wirken relativ unruhig, und es ist nicht möglich, einem so beschichteten Zifferblatt ein einem Edelsteinzifferblatt entsprechendes Aussehen zu geben.
Aus der DE-OS 24 23 362 ist bekannt, daß Zifferblätter mit Kunststoffschichten abgedeckt werden können, um die Haltbarkeit zu erhöhen und um Verwitterungs-Erscheinungen zu begegnen. Durch diese bekannten Kunststoffschichten wird das Aussehen der Zifferblätter jedoch nicht in einer gewünschten, vorgegebenen Weise veredelt.
Ferner sind Zifferblätter bekannt mit einer Platte aus Edelsteine, z. B. Tigerauge oder Agat, die aufgrund der herausragenden Erscheinungsform insbesondere bei hochwertigen Uhren eingesetzt wird. Die Formgebung eines derartigen Zifferblatts ist jedoch beschränkt, da es schwierig ist. Löcher zur Aufnahme dünner Beine von Markierungselementen und dergL auszubilden. Darüber hinaus ist es auch schwierig, eine Edelsteinplatte herzustellen, die hinreichend dünn ist, um in flachen Uhren Verwendung zu finden. Außerdem ist ein Zifferblatt aus Edelsteinmaterial sehr teuer.
Andere bekannte Uhrenzifferblätter, die das elegante Aussehen von Edelsteinplatten haben und sowohl dünn als auch preiswert sind, enthalten ein Metallsubstrat und
ίο eine darauf angeordnete Aluminiumplatte mit einer Dekorschicht, die nach dem Alumilit-Verfahren hergestellt ist. Ein Nachteil dieser Zifferblätter besteht darin, daß es schwierig ist, Aluminiumplatten mit ein und derselben Farbe herzustellen. Darüber hinaus lassen sich nur dunkle Farben. z.B. Schwarz oder Braun einstellen. Ein anderer Nachteil besteht darin, daß die Locher zur Befestigung von Markierungselementen nicht gleichzeitig in Aluminiumplatte und Metallsubstrat hergestellt werden können, da die Aluminiumplatte zusammen mit dem Substrat bezüglich eines S:anzvorganges nicht beständig ist. Durch das getrennte Stanzen ergibt sich aber die Schwierigkeit, die einander entsprechenden Löcher in der Aluminiumplatte und im Metallsubstrat fluchtend miteinander auszurichten.
Aufgabe der Erfindung ist es demgegenüber, ein Verfahren zur Herstellung eines Uhrenzifferblatts der eingangs genannten Art und ein derartig hergestelltes Uhrenzifferblatt anzugeben, das ein einem Edelsteinzifferblatt entsprechendes Aussehen sowie eine ebene, spiegelnde Oberfläche hat und welches dünner und billiger als Zifferblätter aus Edelsteinmaterial herstellbar ist.
Diese Aufgabe wird bei dem Verfahren der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß als
Oberflächenschicht ein gefärbter Harzfiim zunächst durch Aufsprühen auf das Substrat aufgebracht und danach durch Läppen hochglänzend geebnet wird.
Ein erfindungsgemäß hergestelltes Uhrenzifferblatt weist ein Substrat und eine auf der Oberfläche des Substrats angeordnete Oberflächenschicht beliebiger Farbe auf und ist dadurch gekerc.,z?-ichnet. daß die Oberflächenschicht einen gefärbten Harzfilm enthält und daß die Oberfläche der Oberflächenschicht hochglänzend eben ist.
Die Vorteile der Erfindung liegen insbesondere darin, daß sich in einfacher Weise Uhrenzifferblätter mit einem eleganten Aussehen und einer besonders schönen Farbgebung und spiegelnd glänzender Oberfläche herstellen lassen, ohne daß hierfür wertvolle und
so schlecht bearbeitbare Materialien benötigt werden.
Der Harzfilm kann entweder aus einem homogenen und lichtundurchlässigen Harz oder aus einer lichtundurchlässigen Harzschicht bestehen. Die mit einer transparenten Harzdeckschicht versehen ist.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen aufgeführt.
Die Zeichnungen veranschaulichen die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel, und zwar zeigt
F i g. 1 eine Frontansicht eines Uhrenzifferblatts; und
bo F i g. 2 einen vergrößerten Schnitt längs der Linie A-Ader Fig. I.
Das in F i g, I dargestellte Uhrenzifferblatt enthält eine Scheibe 10 mit einem zentralen Loch Π und mit zwölf Markierungselementen 12, die Einteilungen der
to Uhrzeit darstellen und auf der Oberfläche der Scheibe 10 befestigt sind. Die Markierungen oder Symbole werden unter Verwendung des bekannten Intaglio-Druckverfahrens erzeugt.
Gemäß F i g. 2 enthält die Scheibe 10 ein Substrat 13, das auf seiner Oberfläche eine Schutzschicht 14 aus Antikorrosions-Metall, z. B. Nickel, und auf dieser einen Harzfilm 15 trägt. Jedes Markierungselement 12 besitzt ein Befestigungsbein 16, welches durch ein in der Scheibe 10 geformtes kleines Loch verläuft Eine Spitze des fixierten Beins 16 hintergreift die untere Oberfläche der Scheibe 10, so daß das Markierungselement 12 an der Scheibe 10 befestigt ist. Das Bezugszeichen 17 bezeichnet ein Kupfer-Bein zur Befestigung des Zifferblatts an der Laufeinrichtung der Uhr.
Der Harzfilm 15 auf dem Substrat 13 enthält eine lichtundurchlässig gefärbte Schicht 18 auf der unteren Seite und eine transparente Schicht 19, die auf der Schicht 18 angeordnet ist Die gefärbte Schicht 18 läßt sich durch Aufsprühen einer Farbe aus Polyurethan-Harz oder Acryl-Harz herstellen, die Pigmente einer gewünschten Farbe enthält Die transparente Schicht 19 wird durch Aufsprühen einer transparenten Farbe auf die gefärbte Schicht 18 erzeugt nachdem die Schicht 18 verfestigt ist Die transparente Farbe bildet aufgrund der Oberflächenspannung nach der Sprühbeschichtung einen Überstand, vgl. A in F i g. 2. Um eine ebene und glatte Oberfläche des Harzfilms 15 zu erhalten, wird die durch Sprühbeschichtung erzeugte transparente Schicht 19 eingeebnet Zu diesem Zweck wird die Oberfläche der transparenten Schicht 19 so lange geschliffen, bis
das Kunstharz 15 eine ebene und glatte Oberfläche hat Dabei lassen sich bekannte Polier- oder Läppverfahren verwenden. Läppverfahren unter Verwendung von Aluminiumoxid-Partikeln mit einer durchschnittlichen Korngröße von etwa 0,5 Mikron eignen sich besonders gut zur Erzeugung einer ebenen und spiegelnden Oberfläche.
Da die Oberfläche der Scheibe 10 eben und glatt ist hat das Uhrenzifferblatt aufgrund seiner guten Spiegel-Eigenschaften und seines Glanzes ein ausgezeichnetes Aussehen. Darüber hinaus wird durch die gefärbte Schicht 18 des Harzes 15 durch die transparente Schicht 19 hindurch eine besonders schöne Farbgebung erzielt Ähnliche Effekte lassen sich auch verwirklichen, wenn der gesamte Harzfilm 15 aus einer einzigen gefärbten Schicht mit glatter Oberfläche besteht
Die Harzschicht 15 kann sehr dünn, z. B. mit einer Dicke von etwa 0,05 mm auf dem Substrat 13, das eine Dicke von 0,25 bis 0,4 mm hat hergestellt werden, um ein Zifferblatt mit genügender mechanischer Festigkeit und dem gewünschten Aussehen zu verwirklichen. Da die Farbe auf der Oberfläche des Zifferblatts von dem Farbton der gefärbten Schicht IS abhängt, kann jede beliebige Farbe frei gewählt werden, und es lassen sich auch Muster aus zwei und mehr Farben bilden, wenn dies erwünscht ist
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Herstellen eines Uhrenzifferblatts, das ein Substrat und eine auf der Oberfläche des Substrats angeordnete Oberflächenschicht beliebiger Farbe aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß als Oberflächenschicht ein gefärbter Harzfilm zunächst durch Aufsprühen auf das Substrat (13) aufgebracht und danach durch Läppen hochglänzend geebnet wird
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Harzfilm ein Film aus Polyurethan-Harz aufgebracht wird.
3. Uhrenzifferblatt mit einem Substrat und einer auf der Oberfläche des Substrats angeordneten Oberflächenschicht beliebiger Farbe gemäß dem Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberflächenschicht (15) einen gefärbten Harzfilm enthält und daß die Oberfläche der Oberflächenschicht (15) hochglänzend eben ist
4. Uhrenzifferblatt nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Harzfiim (15) eine gefärbte Schicht (18) auf dem Substrat (13) und eine transparente Schicht (19) auf der gefärbten Schicht (18) aufweist.
5. Uhrenzifferblatt nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Substrat (13) aus einer Messingplatte (13) und einer Schutzschicht (14) aus Nickel auf der Oberfläche der Messingplatte (13) besteht.
DE19792932641 1978-09-13 1979-08-11 Verfahren zum Herstellen eines Uhrenzifferblattes und nach diesem Verfahren hergestelltes Uhrenzifferblatt Expired DE2932641C2 (de)

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DE2932641A1 DE2932641A1 (de) 1980-02-28
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JPS5011462A (de) * 1973-06-01 1975-02-05
DE2423362A1 (de) * 1974-05-14 1975-11-27 Erich Fuchs Zifferbaltt fuer kirchturmuhren mit zeiger

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DE2932641A1 (de) 1980-02-28

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