DE204870C - - Google Patents

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DE204870C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/60Construction or operation of slay

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 204870 KLASSE 86 c. GRUPPE
OSKAR EILHAUER in NEUSTADTa. Orla.
Ladenbewegung für Webstühle. Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Dezember 1907 ab.
Die Erfindung behandelt eine Ladenbewegung für Webstühle, welche für Stühle mit hohen Touren Verwendung finden kann, ohne daß die Schützenschnelligkeit sehr groß zu sein braucht, da die Bewegung der Lade durch die Anordnung eines eigenartigen Hebelwerkes derart geregelt ist, daß nach dem sehr.schnell erfolgenden Ladenanschlag und -rückgang eine bedeutende Ruhepause für den Schützendurchgang. eintritt. Der Webstuhl eignet sich auch noch besonders für feine, starke Gewebe, da die Lade eine geringe senkrechte Bewegung ausführt, durch welche die Kette beim Ladenanschlag nach dem unteren Ende des Rietes verschoben wird, was besonders deswegen von Vorteil ist, weil die Rietstäbe nahe ihrer Ein-. Spannungsstelle die seitliche Verschiebung der Kettenfäden eher verhindern können, als in der Mitte des Rietes. Um den Webstuhl ohne wesentliche Änderungen für Einfach- und Doppelschlag benutzen zu können, ist ferner noch eine an das Hebelwerk angeschlossene Stange in ihrer Länge verstellbar gelagert, so daß je nach der Höhenlage des Stangendrehpunktes Einfach- oder Doppelschlag erzielt wird.
Die Zeichnung veranschaulicht die für das
Verständnis der Erfindung wesentlichen Teile
' eines Webstuhles in drei beispielsweisen Ausführungsformen, und zwar sind die
Fig. ι und 2 Seitenansichten mit für Doppelschlag eingestellter Lade nach der ersten Ausführungsform, während die
Fig. 3 und 4 dieselben Ansichten, jedoch mit für Einfachschlag eingestellter Lade veranschaulichen, wobei Fig. 4 zugleich die zweite Ausführungsform zeigt. Die
Fig. 5 und 6 zeigen eine dritte Ausführungsform bei verschiedenen Kurbelstellungen in schematischer Darstellung, wogegen, die
Fig. 7 und 8 den Fig. 1 und 2 entsprechen, jedoch ebenfalls Schemata sind.
Der Antrieb des Webstuhles erfolgt von der Riemenscheibe α aus, welche ihre Bewegung mittels der Zahnräder b und c in bekannter Weise auf eine das um den Zapfen d frei drehbare Gelenk e, f tragende Kurbel g überragt. Der Gelenkteil / ist starr mit einer Stange h verbunden, dessen eines zwei Bohrungen i, k tragendes Ende an ein Dreieck angeschlossen ist, welches aus zwei um die Punkte I und m drehbaren Gelenken η, ο besteht, von denen letzteres ebenfalls zwei Löcher j>, q enthält. Die Verbindung der Stange Ä mit der Lade r wird durch zwei weitere Streben s, t hergestellt, von denen entweder die erstere (Fig. 5 und 6) oder die letztere (Fig. ι bis 4 und 7 und 8) durch den Bolzen' u mit einem um den festen Punkt ν drehbaren Winkelhebel w zusammenhängt, dessen freier Schenkel vermittels der Zugstange χ an das um den Zapfen y bewegliche Lager ζ der Lade r angeschlossen ist. Die in den Fig. 5 und 6 veranschaulichte Ausführungsform, bei welcher der Winkelhebel w mit der Strebe s in Verbindung steht, zeichnet sich noch ganz besonders dadurch aus, daß der Anschlag der Lade äußerst schnell und kräftig erfolgt, wobei der Stuhl das Gewebe günstiger beeinflußt und zugleich die Ruhepause für den
Schützendurchgäng nicht unerheblich vergrößert wird, so daß ein derartiger Webstuhl mit sehr hohen Touren laufen kann.
- Um den Webstuhl für Doppelschlag einzustellen, wird das freie Ende des Gelenkes η durch einen durch die Löcher i und f gesteckten Bolzen mit der Stange h und dem Gelenk ο verbunden (Fig. ι und 2). Dreht sich dann die Kurbel in der Pfeilrichtung, so:
wird die Lade nach links bewegt und befindet sich beim ersten Anschlag in der in Fig. 2 und 8 gezeichneten Stellung, wobei das bewegliche Lager ζ durch die Drehung des Winkel hebeis ze1 angehoben ist, so daß sich die Kette auf den Grund des Rietes legt. Bei weiterer Drehung der Kurbel g geht die Lade etwas zurück und schlägt kurz darauf nochmals gegen den Schuß, sobald sich nämlich das linke Ende der Stange h um so viel unter der Verbindungslinie der Punkte a1 und i befindet, als dasselbe beim ersten Ladenanschlag über dieser Linie lag.
Die Einstellung für Einfachschlag unterscheidet sich von der für Doppelschlag nur dadurch, daß der im freien Ende des - Gelenkes η steckende Bolzen nicht in die Löcher i und p, sondern in die Löcher k -und q . der Stange h und des Gelenkes 0 eingreift,- wodurch nur ein einmaliger Ladenanschlag erreicht wird, da in diesem Fall das linke Ende der Stange h niemals über die Verbindungslinie der Punkte α und k hinaustritt (Fig. 3). An Stelle der Gelenke n, 0 kann auch ein feststehendes Lager b1 treten, welches zwei Lagerstellen c1 und d1 enthält, so daß sich bei Doppelschlag das Loch i der Stange h mit der Lagerstelle c1 deckt, während bei Einfachschlag das Loch k mit der Lagerstelle d1 durch einen Bolzen verbunden ist (Fig. 4).

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Ladenbewegung für Webstühle, bei welcher die mehrteilige Kurbel vermittels einer um einen festen Punkt drehbaren Stange die an letztere gelenkig angeschlossene Lade bewegt, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehpunkt der mit der Kurbel verbundenen Stange (h) durch die Spitze eines Dreieckes gebildet wird, von dem zwei Seiten aus Gelenken (n, 0) bestehen, welche derart durch einen Bolzen mit der Stange (h) verbunden werden können, daß dadurch die Hebellänge und die Drehpunkthöhe der Stange (h)- eine Änderung erfährt, so daß der Webstuhl mit Einfach- und Doppelschlag arbeiten kann.
2. Ladenbewegung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Kurbel verbundene, um einen festen Punkt drehbare Stange (h) an die Lade (r) durch zwei Gelenkstreben (s, t) angeschlossen ist, deren eine mit einem um einen festen Punkt (v) drehbaren Hebel (w) derart verbunden ist, daß nach plötzlich erfolgendem Anschlag und Zurückgang der Lade eine große Ruhepause für den Schützendurchgang eintritt. .
3. Ladenbewegung nach den Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Lager (z) der Lade (r) beim Ladenanschlag gehoben wird, um die Kette dem unteren Ende des Rietes zu nähern.
4. Ladenbewegüng nach den Ansprüchen ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das zur Einstellung des Einfach- und Doppel-Schlages dienende verstellbare Dreieck durch ein feststehendes, mit zwei Lagerstellen (c1, d1) versehenes Lager (b1) ersetzt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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