DE204751C - - Google Patents

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DE204751C
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liquid
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B37/00Pumps having pertinent characteristics not provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B35/00
    • F04B37/10Pumps having pertinent characteristics not provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B35/00 for special use
    • F04B37/14Pumps having pertinent characteristics not provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B35/00 for special use to obtain high vacuum
    • F04B37/16Means for nullifying unswept space

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressor (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den bekannten Einrichtungen nasser Luftpumpen bewegt sich ein Kolben K, auf welchem sich zwecks Erreichung einer vollkommenen Abdichtung eine Schicht Flüssigkeit befindet, im Pumpenstiefel auf und ab. Durch einen Luftzuführungskanal L strömt Luft aus dem zu entleerenden Gefäß bei tiefster Kolbenstellung K' über den Kolben und wird von dem aufwärtssteigenden KoI-ben durch ein Deckel ventil des Stiefels hindurchgedrückt.
Bewegt sich hierbei der Kolben in seine tiefste Stellung, so verdichtet er die vor ihm zurückweichende Luft; um dies zu vermeiden, pflegt man in den Kolben ein Ventil V einzusetzen. Dieses wird dann von der komprimierten Luft so lange geöffnet, als die Spannung der Luft größer ist als das Gewicht des Ventils.
Beim Aufwärtsgang des Kolbens aus seiner tiefsten Stellung würde er unter sich ein Vakuum erzeugen, bis L passiert ist. Hierdurch würde aber eine Erschwerung des Ganges der Pumpe eintreten, die man dadurch vermeidet, daß man durch ein Hilfsrohr R R die Verbindung mit L herstellt; R R füllt sich in seinem unteren Teil beim Betrieb mit Flüssigkeit.
Beim Betrieb einer derartigen Pumpe wird nun der Kolben, wenn er von L an abwärts geht, vor sich die Luft verdichten, bis sich das Ventil V hebt; ist die Spannung dieser komprimierten Luft nicht mehr groß genug, um V zu heben, so muß die Luft unter K' verbleiben, denn durch R R kann sie auch nicht entweichen, da dieses sich mit einer Flüssigkeitssäule füllt, sobald K nach unten geht.
Es bildet sich also in der Pumpe an der genannten Stelle ein sog. schädlicher Raum, wenn der Kolben an der Stelle K' sich befindet. Dieser ist der Erreichung der höchsten Verdünnung schädlich.
Die Vermeidung der Luftansammlung an der genannten Stelle bildet den Zweck der vorliegenden Erfindung.
Der Boden des Pumpenstiefels ist nicht, wie bisher üblich, ganz eben, sondern hat in der Mitte einen kleinen Vorsprung A. Beim Abwärtsgang des Kolbens stößt der Ventilfuß desselben gegen diesen Vorsprung, und das Ventil öffnet sich zwangläufig. Die unter dem Kolben befindliche Luft wird nunmehr durch Ventil V hindurch vermöge der in R R befindlichen Flüssigkeitssäule über den Kolben gedrückt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Öffnen
    zum Uttnen des Kolbenventils für nasse Luftpumpen, dadurch gekennzeichnet, daß in der tiefsten Kolbenstellung das Kolbenventil durch einen Anschlag (z. B. A in der Figur) zwangläufig geöffnet wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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