DE2041663A1 - Papierstanzstreifen zur Speicherung von Informationen - Google Patents

Papierstanzstreifen zur Speicherung von Informationen

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DE2041663A1
DE2041663A1 DE19702041663 DE2041663A DE2041663A1 DE 2041663 A1 DE2041663 A1 DE 2041663A1 DE 19702041663 DE19702041663 DE 19702041663 DE 2041663 A DE2041663 A DE 2041663A DE 2041663 A1 DE2041663 A1 DE 2041663A1
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DE
Germany
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paper
graphite
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punching
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Withdrawn
Application number
DE19702041663
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Winser Alan David
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INVERSESK PAPER Co Ltd
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INVERSESK PAPER Co Ltd
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K19/00Record carriers for use with machines and with at least a part designed to carry digital markings
    • G06K19/02Record carriers for use with machines and with at least a part designed to carry digital markings characterised by the selection of materials, e.g. to avoid wear during transport through the machine
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21HPULP COMPOSITIONS; PREPARATION THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASSES D21C OR D21D; IMPREGNATING OR COATING OF PAPER; TREATMENT OF FINISHED PAPER NOT COVERED BY CLASS B31 OR SUBCLASS D21G; PAPER NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D21H17/00Non-fibrous material added to the pulp, characterised by its constitution; Paper-impregnating material characterised by its constitution
    • D21H17/63Inorganic compounds
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Description

DA-3986
Beschreibung
zu der Patentanmeldung
der Firma
THE INVERESK PAPER COMPANY LIMITED Inveresk Mills, Musselburgh, Scotland
betreffend
Papierstanzstreifen zur Speicherung von Informationen.
Priorität: 3. Februar 1970, Großbritannien, Nr. 5146/70
Die Erfindung betrifft einen Papierstanzstreifen, der ein flexibles Papierband ist und auf dem Informationen durch Stanzen von Löchern in einer bestimmten Anordnung gespeichert werden und von dem die Informationen durch Abtasten der vorhandenen Löcher und ihrer Verteilung auf dem Streifen wiederaufgenommen werden können.
Vm zufriedenstellend zu funktionieren, muß der Papierstanzstreifen haltbar sein, sich leicht stanzen lassen und stark lichtundurchlässig sein, wenn die Löcher und ihre Verteilung auf dem Streifen optisch abgetastet werden sollen. Um die Lichtundurchlässigkeit der Papierstanzstreifen zu verbessern,
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kann ein Füllstoff, wie Titandioxyd, dem Papier einverleibt werden; die Anwesenheit des Füllstoffes führt jedoch zu einer starken Abnutzung der Stanzen, die zur Bildung der Löcher in dem Streifen verwendet werden. Dies ist ein großer Nachteil, da abgenutzte Stanzen nicht zufriedenstellend arbeiten und das Auswechseln kostspielig ist. Ein weiterer Nachteil der bisher verwendeten Papierstanzstreifen besteht darin, daß das Papier dazu neigt, sich elektro-A etatisch aufzuladen, was dazu führt, daß es schwer von der Stanzmaschine loskommt, nachdem es diese an der Ausgangsseite der Maschine verlassen hat.
überraschenderweise wurde nun gefunden, daß der Streifen eine verbesserte Lichtundurchlässigkeit hat und daß die Abnutzung der Stanzen weitgehend herabgesetzt wird, wenn man den Papier als Füllstoff geringe Mengen Graphit einverleibt, da das Graphit als ein in situ-Schmiermittel beim Stanzen wirkt. DarUber hinaus wird das Entstehen einer elektrostatischen Aufladung weitgehend herabgesetzt, da Graphit ein elektrischer Leiter ist.
Die Erfindung sieht daher einen Papierstanzstreifen vor, der 0.01 - 10 Gew.-96 von homogen durch das ganze Papier dispergiertem Graphit enthält.
Jedes Papier, das sich als Stanzpapier eignet, kann für die
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erfindungsgemäßen Streifen verwendet werden. Ein bevorzugtes Papier ist ein pergamentähnliches Papier.
Die im Papier vorliegende Menge Graphit hängt von der gewünschten Lichtundurchlässigkeit, Schmierfunktion und den beabsichtigten elektrischen Eigenschaften ab; es wurde jedoch gefunden, daß Mengen bis zu 5 %, vorzugsweise zwischen 0,1 und 1 % für praktische Zwecke ausreichen und befriedigen. Die minimale Graphitmenge hängt wahrscheinlich von den erforderlichen Lichtundurchlässigkeits-, Schmiermittel- und elektrischen Eigenschaften ab, es wurde aber gefunden, daß die brauchbare praktische minimale Menge bei etwa 0,01 Gew.-% liegt. Für stark lichtundurchlässige Stanzstreifen werden bis zu 10 Gew.-% Graphit verwendet.
Die erfindungsgemäßen Stanzstreifen können andere Zusätze enthalten, die in solchen Streifen üblicherweise verwendet werden, wie Zellstoff, Baumwollinters und andere Cellulosefaser^ die Verwendung von anderen Füllstoffen ist aber im allgemeinen unnötig und unvorteilhaft.
Die Erfindung schließt pergamentähnliche Papierstreifen ein, bei denen das Papier durch Behandlung mit Schwefelsäure pergamentiert worden ist, und ebenso die sogenannten "langlebigen" Stanzstreifen (vulkanisierte Fasern), die aus dickem pergamentähnlichem Papier bestehen, das durch Behandlung mit
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Zinksulfat anstelle von Schwefelsäure pergamentiert worden ist. Die erfindungsgemäßen Streifen haben eine graue Farbe als Folge der Anwesenheit von Graphit.
Die erfindungsgemäßen graphitierten Stanzstreifen werden hergestellt, indem man der Pulpe vor der Bildung des Papieres eine geeignete Menge Graphit einverleibt. Zweckmäßig wird eine Suspension von Graphit in Wasser der Pulpe zugesetzt und mit der Pulpe vermischt. Anschließend wird aus der graphitierten Pulpe auf übliche V/eise Papier hergestellt. Im Falle des pergamentähnlichen Papieres wird der Graphit mit der Säurebehandlungsstufe der Pergamentierung nicht zusammengebracht ..
Da die erfindungsgemäßen Streifen nur geringe Mengen Graphit enthalten, sind keine besonderen Vorkehrungen notwendig, um das Graphit in dem Papier zurückzuhalten. Daher sind keine zusätzlichen Mittel, wie kationische Stärke oder dergleichen, erforderlich..
Das folgende Beispiel erläutert die Erfindung.
Beispiel
Bei der Herstellung auf einer Papiermaschine wird ein sulfatgebleichtes Gemisch aus 70 % Hartholz- und 30 % Weichholz-Pulpe einer Maschine zugeführt und auf 35° Schopper Riegler
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gereinigt. Es wurde eine verdünnte Suspension kolloidalen Graphites, das 1 Gew.-% Graphit enthielt, an der Saugung der Gebläsepumpe zugesetzt in einem Verhältnis von 0,113 kg Trockengraphit je 45,3 kg Trockenpulpe.
Nach 10 Minuten wurde das Gleichgewicht erreicht. Das Papier enthielt 0,1 Gew.-% Graphit.
Der Rest strömte während der Herstellung aus dem Blatt.
Das Papier wurde anschließend in einer Schwefelsäure von · 53° Baume bei 20° C pergamentiert, gewaschen und getrocknet. Es wurde anschließend in Stanzpapierrollen gespalten.
Patentansprüche
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Claims (2)

  1. 2041R63 - 6 -
    Patentansprüche
    1J Papierstanzstreifen zur Speicherung von Informationen durch Stanzen von Löchern in einer bestimmten Anordnung, anschließendem Wiederauffinden der Informationen durch Abtasten der anwesenden Löcher und ihrer Verteilung auf dem Streifen, dadurch gekennzeichnet , daß das Papier eine geringe Menge Graphit, vorzugsweise nicht mehr als 5 Gew.-96 enthält.
  2. 2. Papierstanzstreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß das Papier pergamentiert worden ist.
    3· Papierstanzstreifen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß das Papier außer dem Graphit keinen Füllstoff bzw. keine Füllstoffe enthält.
    ORIGINAL INSPECTED 109833/1733
DE19702041663 1970-02-03 1970-08-21 Papierstanzstreifen zur Speicherung von Informationen Withdrawn DE2041663B2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB514670 1970-02-03

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2041663A1 true DE2041663A1 (de) 1971-08-12
DE2041663B2 DE2041663B2 (de) 1978-03-30

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19702041663 Withdrawn DE2041663B2 (de) 1970-02-03 1970-08-21 Papierstanzstreifen zur Speicherung von Informationen

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FR (1) FR2080329A5 (de)
GB (1) GB1258535A (de)

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FI53860C (fi) 1978-08-10
GB1258535A (de) 1971-12-30
FR2080329A5 (de) 1971-11-12
FI53860B (fi) 1978-05-02
DE2041663B2 (de) 1978-03-30

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