DE20375C - Neuerungen an Spülvorrichtungen unter Benutzung des unter P. R. 16929 geschützten Schwimmventiles - Google Patents

Neuerungen an Spülvorrichtungen unter Benutzung des unter P. R. 16929 geschützten Schwimmventiles

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DE20375C
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Germany
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valve
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floating valve
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flushing devices
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DENDAT20375D
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English (en)
Original Assignee
WM. WRIGHT in Plyroouth, England
Publication of DE20375C publication Critical patent/DE20375C/de
Active legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D1/00Water flushing devices with cisterns ; Setting up a range of flushing devices or water-closets; Combinations of several flushing devices
    • E03D1/02High-level flushing systems
    • E03D1/06Cisterns with tube siphons
    • E03D1/12Siphon action initiated by outlet of air

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Float Valves (AREA)
  • Sanitary Device For Flush Toilet (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 85: Wasserleitung.
WM WRIGHT in PLYMOUTH (England).
Schwimmventiles.
Patentirt im Deutschen Reiche vom ai. März 1882 ab.
Das bei meinem Apparate Anwendung findende Schwimmerventil A ist von der Einrichtung, wie sie in der Patentschrift No. 16929 angegeben. Es ist deshalb in nachstehendem dies Schwimmerventil nicht besonders beschrieben worden.
Der Apparat zerfällt in drei Theile, nämlich in das Reservoir, das Schwimmerventil, das die Speisung des Reservoirs regulirt, und den Heber nebst den dazu gehörigen Theilen, der zur Entleerung des Reservoirs dient.
Fig. ι zeigt im Durchschnitt den Wasserkasten mit dem Heber und den dazu gehörigen Theilen und dem Schwimmerventil in Ansicht. Fig. 2 ist ein Querschnitt des Reservoirs und zeigt das Schwimmerventil, den Heber und die dazu gehörigen Theile in Ansicht, sowie das Hebelwerk, wodurch das das Saugerohr in Thätigkeit versetzende Ventil K gehoben wird.
H ist der Wasserkasten, A das Schwimmerventil; / das äufsere, Z1 das innere Rohr des Hebers, J das Entleerungs- oder Spülrohr, K das Ventil, welches zu dem Spülrohr führt, L die als Winkelstück geformte Stange zum Heben des Ventils. M ist ein Griff oder dergleichen, wodurch die Spülung von aufsen her bewerkstelligt wird. O und P sind Stützen und Rahmenwerk von beliebiger Form, welche das Schwimmerventil und die Hebel tragen; Schlitze Z-" werden angebracht, um ein freies Spiel des Hebels zu gestatten.
Wird die Stange M gezogen, so schwingt der drehbare Hebel N um seinen Drehpunkt N1 und hebt den Hebel L, der mittelst eines Ringes Z1 oder dergleichen lose mit dem Ventil verbunden ist, das dadurch mit gehoben wird. Da der Wasserkasten schon vorher durch das Schwimmerventil A mit Wasser gefüllt wurde, erfolgt, wenn das Ventil K sich hebt, ein Einflufs des Wassers durch .das Rohr K in das Entleerungsrohr J. Das Wasser reifst, indem es einströmt, die Luft, die das innere Heberrohr P enthält, mit sich und erzeugt somit theilweise Luftleere; es wird daher das in den ringförmigen Raum /2 zwischen dem inneren und äufseren Rohr durch die Oeffnungen Is eingedrungene Wasser mitgerissen, wodurch der Heber wirksam wird und das Reservoir in kurzer Zeit leert.
Sobald der Heber zu wirken beginnt, kann der Griff losgelassen werden; dadurch schliefst sich das Ventil K und der Heber wird nun durch die unteren Oeffnungen Z3 des Rohres / infolge der erzeugten Heberwirkung weiter gespeist.
Das Ende des horizontalen Theiles der Stange Z ist verbreitert und mit einem Vorsprung Za versehen, welcher ausgespart ist und ein weiches Polster Z3, z. B. Leder, Kork, Gummi oder dergleichen, trägt.
Wird die Stange gehoben, so berührt dieses weiche Polster das Ende des Rohres D des Schwimmern en tils A, verschliefst dasselbe und verhindert das Ventil am Herabfallen, während dadurch zugleich das Saugerohrventil K geöffnet erhalten wird, so dafs das Wasser aus dem Reservoir herausfliefst. Läfst man den Griff los, so fliefst das Wasser durch das
Schwimmerventil wieder nach, wie durch die Pfeile in Fig. 2 angedeutet, bis das Reservoir wieder so weit gefüllt ist, dafs durch Heben der Schwimmerkugel deren innen liegendes Ventil verschlossen und der weitere Zuflufs abgesperrt wird. Es kommt also durch Ziehen an dem Griff M jedesmal ein bestimmt abgemessenes Quantum Wasser zur Verwendung.
Man kann auch ein einfaches, gebogenes Rohr statt des inneren und äufseren Heberrohres, das in den Zeichnungen dargestellt ist, verwenden; in diesem Falle wird das Rohr K1 mit dem längeren Arm des gebogenen Rohres verbunden.
Diese Spülvorrichtungen könnten auch mit einem gewöhnlichen Schwimmerventil versehen werden, in welchem Falle die Stange L so angeordnet wird, dafs sie den Schwimmerhebel gehoben hält, während das Ventil K gehoben wird; ich ziehe jedoch das oben erwähnte Schwimmerventil nach der durch mein Patent No. 16929 bekannt gewordenen Einrichtung vor.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Der dargestellte Spülapparat, welcher unter Benutzung des im Patent No. 16929 beschriebenen Schwimmerventils A derart functionirt, dafs ein Anheben des Winkelstückes L das Ventil A schliefst, aber das Ventil K öffnet und den so mit einem Zweigrohr K1 versehenen Heber II1 in der angegebenen Weise in Thätigkeit setzt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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