DE203147C - - Google Patents

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DE203147C
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ventilation device
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B7/00Special arrangements or measures in connection with doors or windows
    • E06B7/02Special arrangements or measures in connection with doors or windows for providing ventilation, e.g. through double windows; Arrangement of ventilation roses
    • E06B7/03Ventilating devices for inserting under upwardly-sliding windows

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-Λ* 203147 -■ KLASSE 37d. GRUPPE
MILTON HOMER BERRY in CHICAGO.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Februar 1907 ab.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Lüftungsvorrichtung für Schiebefenster, die vor der Öffnung des angehobenen Flügels angeordnet ist und einen unmittelbaren Zug verhüten soll. Die Vorrichtung hat die Form eines Kastens und unterscheidet sich von bekannten ähnlichen Vorrichtungen dadurch, daß sie beim Anheben des Flügels aufgestellt, bei dessen Senken aber selbsttätig zusammengelegt wird.
Die Lüftungsvorrichtung ist insbesondere für Eisenbahnwagen o. dgl. bestimmt.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar ist:
Fig. ι die Ansicht der Lüftungsvorrichtung in Verbindung mit einem Schiebefenster.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht-,
Fig. 3 eine Aufsicht und
Fig. 4 eine Vorderansicht 'der Vorrichtung.
Fig. 5 zeigt die Anordnung der Vorrichtung an dem Fenster eines Wagens.
Fig. 6 ist ein Querschnitt durch die Vorrichtung bei geöffnetem und
Fig. 7 bei geschlossenem Fenster.
Die Vorrichtung ist an einem Schiebefenster angebracht und kann dauernd an ihm belassen werden; sie ist so eingerichtet, daß sie durch Heben und Senken des Fensters selbsttätig eingestellt wird.
Die Lüftungsvorrichtung ist bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel an dem unteren Fensterflügel 3 angebracht, sie kann aber auch mit dem Oberflügel verbunden werden. Die Vorrichtung besteht aus einer oberen und einer unteren Platte 5, 6 (Fig. 2), wobei die Platte 5 mit kleinen Bohrungen (Fig. 3) für den Eintritt frischer Luft versehen ist. Von den ■ Platten 5 und 6 werden die Scheiben 7 und 8 gehalten, die in ihrer Mitte durch Scharniere 9 verbunden sind.
An jeder Seite der Lüftungsvorrichtung sind Schlitze 10 vorgesehen, durch die je ein metallenes Band 11 gezogen ist, das als Abschluß der offenen Seiten der Vorrichtung dient.
Die Platte 5 ist ferner mit Haken 12 versehen, die in ösen des Schiebeflügels eingreifen. Es können natürlich auch andere Befestigungsmittel hierfür verwendet werden.
Die Arme 13 erstrecken sich von den äußeren Ecken der Platte 5 bis zu dem Fenster 3 und -sind mit diesem durch geeignete Befestigungsmittel verbunden. Diese Arme sollen nur da verwendet werden, wo die Lüftungsvorrichtung starkem Druck ausgesetzt ist und deshalb einer Verstärkung bedarf.
Damit sich die Lüftungsvorrichtung aufstellen und zusammenlegen läßt, muß Vorsorge getroffen werden, daß die beiden Scheiben 7 und 8 beim Anheben des Flügels keine senkrechte Stellung einnehmen, sondern im ausgezogenen Zustande geneigt zueinander stehen, damit sie, wenn das Fenster geschlossen wird, nach innen gestoßen werden und sich aufeinanderlegen.
Hierzu ist eine Stütze 14 angeordnet, die aus zwei Schienen 15 und 16 besteht, die an ihren Enden an der oberen und unteren
Platte der Lüftungsvorrichtung mittels Zapfen 17 befestigt und unter sich durch einen Zapfen 18 verbunden sind.
Die Schiene 15 trägt einen Ansatz 19, an den die Schiene 16 anschlägt, wenn der Flügel gehoben ist. Durch diesen Ansatz wird verhindert, daß die beiden Bänder eine gestreckte Stellung einnehmen. Infolgedessen können sich die Scheiben 7 und 8 niemals senkrecht einstellen.
Soll die Lüftungsvorrichtung für Eisenbahnwagen verwendet werden, so kann unter der Platte 5 in bekannter Weise ein Drahtgewebe 20 angebracht werden, welches die Bohrungen der Platte bedeckt, wobei die Maschen des Gewebes so klein sind, daß sie Staub, Asche o. dgl. nicht durchlassen.
Beim Schließen des Fensters werden die Streifen 11 selbsttätig aus den Schlitzen 10 gestoßen und nehmen dann die in Fig. 3 gezeichnete Lage ein.
Die Lüftungsvorrichtung befindet sich stets auf der Innenseite des Fensters und legt sich, wenn dieses geschlossen wird (Fig. 7), auf das Fensterbrett zusammen.
Die Scheiben 7 und 8 können aus Glas bestehen, wenn die Lüftungsvorrichtung lichtdurchlässig sein soll; anderenfalls werden sie von Metallplatten gebildet. Wenn die Vorrichtung an der oberen Fensterscheibe angebracht wird, so kann sie außerdem noch einen Fensterschirm tragen.
An Stelle der Scheiben 7 und 8 können auch Vorhänge in bekannter Weise verwendet werden, die auf selbsttätigen Aufwickelrollen befestigt sind.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Kastenartige, durch eine Vorderwand und durchbrochene Deckplatte abgeschlossene Lüftungsvorrichtnng für Schiebefenster, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderwand aus zwei aneinandergelenkten Teilen (7, 8) besteht und die mit der Vorderwand gelenkig verbundene Deckplatte am Fensterflügel befestigt ist, so daß sich die Vorrichtung beim Hochschieben des Flügels aufstellt und beim Senken des Flügels zusammenlegt.
2. Lüftungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Deck- und Bodenplatte (5, 6) Gelenkbänder (15,16) angebracht sind, von denen das eine am Scheitel einen Anschlag (19) hat, der beim Anheben des Flügels ein Aufrichten der Vorderwandplatten in die senkrechte Stellung (Totpunktlage) verhindert.
3. Lüftungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aus Metallbändern bestehenden Seitenwände (11,12) in Schlitzen (10) der oberen Platte (5) geführt sind und sich beim Schließen des Fensters und Zusammenlegen der Vorrichtung selbsttätig umlegen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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