DE22044C - Ventilationsvorrichtungen an Fenstern für Eisenbahnwagen - Google Patents
Ventilationsvorrichtungen an Fenstern für EisenbahnwagenInfo
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- DE22044C DE22044C DENDAT22044D DE22044DA DE22044C DE 22044 C DE22044 C DE 22044C DE NDAT22044 D DENDAT22044 D DE NDAT22044D DE 22044D A DE22044D A DE 22044DA DE 22044 C DE22044 C DE 22044C
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- 238000009423 ventilation Methods 0.000 title claims description 11
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
- B61D25/00—Window arrangements peculiar to rail vehicles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Air-Conditioning For Vehicles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Die bis jetzt bekannten Ventilationsemrichtungen haben vielfach den Nachtheil, dafs die
kalte, von aufsen einströmende Luft direct auf die im Wagen befindlichen Personen niederfällt
und so zu manchen Unzuträglichkeiten Veranlassung giebt. Diesem Uebelstande abzuhelfen,
wird bei vorliegenden Ventilations-Vorrichtungen die einströmende Luft zunächst gegen
die Decke des Wagens geleitet, hier etwas erwärmt und streicht dann erst nach unten, wobei
zugleich jede Zugluft vermieden wird.
Die Disposition gestattet ferner, dafs kein Regen eindringen kann.
Auf beiliegender Zeichnung sind drei verschiedene Constructionen dieser Ventilationseinrichtung in den Fig. 1 bis 5 dargestellt.
Fig. 2 zeigt einen Verticalschnitt durch eine Coupdthür. Das Fenster α ist etwa in der Mitte
mit einem horizontalen Scharnier b versehen, so dafs die obere Hälfte a1 des Fensters nach
innen geklappt werden kann, wie die punktirte Lage in Fig. 2 angiebt.
Die Bügel c begrenzen die Bewegung vom Öbertheil a1 und geben ihm im geöffneten Zustand
eine schräge Lage, so dafs die einströmende Luft gezwungen ist, gegen die Decke zu strömen. Fig. 1 zeigt in vergröfsertem Mafsstabe
das Fenster α mit seinen Details. Im geschlossenen Zustand wird der Öbertheil a1 durch
den Springbolzen e unter Einflufs der Feder / gehalten.
Ein Oeffnen des Obertheiles kann sowohl von innen wie von aufsen durch Drücken auf
die Knöpfe d d stattfinden, indem dieselben den Springbolzen e heben.
Fig. 4 und 5 zeigen einfachere Constructionen obengenannter Ventilationseinrichtungen.
Bei Fig. 4 ist das Fenster α nicht unterbrochen,
sondern es ist zwischen zwei seitlichen Leisten ein kleines, um eine horizontale
Achse drehbares Fenster ax angebracht. Um
hier die Ventilation zu bewirken, wird Fenster a ein wenig heruntergelassen und a1 so gestellt,
dafs sich die Unterkante desselben gegen die Oberkante von α lehnt, wie Fig. 4 zeigt.
Bei Wagen mit nach innen geneigt liegenden Fenstern ist die Anordnung des Fensters a1 in
Fig. 5 dargestellt.
Fenster a1 ist ebenfalls um eine horizontale
Achse drehbar und seine Bewegung durch den Anschlag h begrenzt.
Um die einströmende Luft von Staub zu reinigen, können die Drahtnetze i angebracht
werden.
Claims (1)
- Patent-An Sprüche:i. Eine Ventilationseinrichtung für Eisenbahnwagen, bestehend in der Anordnung eines zwischen den zu beiden Seiten des Coupdfensters α befindlichen Leisten g sich um eine horizontale Achse drehenden kleinen Fensters a1, welches sich mit seiner Unterkante bei theilweise geöffnetem Coupefenster gegen die Oberkante des letzteren lehnt, wodurch die eintretende Luft gezwungen ist, zuerst gegen die Decke des Wagens zu strömen (s. Fig. 4).Die Modification der unter i. beschriebenen Anordnung in der Weise, dafs das Ventilationsfenster a1 bei Wagen mit nach innen geneigt liegenden Fenstern oberhalb derselben angebracht ist, so dafs die Ventilation bei gänzlich geschlossenem CoupeTenster bewirkt werden kann (s. Fig. 5).
Die Modification der unter 1. beschriebenen Anordnung in der Weise, dafs das Ventilationsfenster αΛ zugleich den oberen Theil des Coupöfensters α bildet und mit diesem durch ein Scharnier b verbunden ist, und wobei die Ventilation dadurch bewirkt wird, dafs bei geschlossenem CoupeTenster α der Obertheil a1 desselben nach innen gegen den Bügel c gelehnt wird (s. Fig. 1 und 2).Hierzu ϊ Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE22044C true DE22044C (de) |
Family
ID=298704
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT22044D Active DE22044C (de) | Ventilationsvorrichtungen an Fenstern für Eisenbahnwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE22044C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1098976B (de) * | 1958-07-07 | 1961-02-09 | Uerdingen Ag Waggonfabrik | Fenster fuer Schienenfahrzeuge mit einem zum Wageninneren einklappbaren Oberlichtfenster |
| DE1261873B (de) * | 1960-06-13 | 1968-02-29 | Georges Klein & Cie Sa Ets | Belueftungsvorrichtung bei Schiebefenstern von Eisenbahnwagen |
-
0
- DE DENDAT22044D patent/DE22044C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1098976B (de) * | 1958-07-07 | 1961-02-09 | Uerdingen Ag Waggonfabrik | Fenster fuer Schienenfahrzeuge mit einem zum Wageninneren einklappbaren Oberlichtfenster |
| DE1261873B (de) * | 1960-06-13 | 1968-02-29 | Georges Klein & Cie Sa Ets | Belueftungsvorrichtung bei Schiebefenstern von Eisenbahnwagen |
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