DE37835C - Neuerungen an Schirmen - Google Patents
Neuerungen an SchirmenInfo
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- DE37835C DE37835C DENDAT37835D DE37835DA DE37835C DE 37835 C DE37835 C DE 37835C DE NDAT37835 D DENDAT37835 D DE NDAT37835D DE 37835D A DE37835D A DE 37835DA DE 37835 C DE37835 C DE 37835C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45B—WALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
- A45B25/00—Details of umbrellas
- A45B25/18—Covers; Means for fastening same
- A45B25/20—Windows in covers
Landscapes
- Wing Frames And Configurations (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 33: Hand- und Reisegeräthe.
CHARLES HOWELL in STATION ENOCH
(Glasgow, Grafschaft Lanark, Nord-Britannien).
Neuerungen an Schirmen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. Juli 1886 ab.
Die den Gegenstand dieser Erfindung bildenden Neuerungen in der Construction von
Schirmen, insbesondere von Regenschirmen, haben zum Zweck, der diesen Schirm im aufgespannten
Zustande und unter einem nach vorn geneigten Winkel tragenden Person die Möglichkeit freien Ausluges zu gewähren, um
das Zusammenstofsen mit anderen Passanten zu verhüten. Zu diesem Zweck werden im
Schirmtuch in Verbindung mit einer oder mehreren Rippen ein bezw. mehrere Fenster
in passender Höhe so angebracht, dafs sie das Oeffnen und Schliefsen des Schirmes ohne Unbequemlichkeit
gestatten. Die Fenster bestehen aus Glas, Glimmer, gehärteter Gelatine und anderem geeigneten durchsichtigen Material,
welches in Scheibenform in einem oder in mehreren in den Rippen gebildeten oder seitlich
an denselben befestigten Rahmen gefafst wird.
In der Construction Fig. ι bis 5 wird das
Fenster in eine Rippe gefafst. Dieselbe ist zu diesem Zweck aus zwei auf der Innenseite mit
Nuth versehenen Theilen α und b zusammengesetzt, deren jeder in c so verdreht ist, dafs
die innere Nuth nach seitwärts aufsen zu liegen kommt. Unterhalb und bezw. oberhalb von c
sind beide Theile, wie bei d, halbkreisförmig ausgebogen und werden dieselben um die
Scheibe e1, Fig. 4, welche in die Nuthen auf der Innenseite der Ausbiegungen gefafst wird,
so mit einander verbunden, dafs das abgeflachte Ende e eines jeden Theiles oberhalb und bezw.
unterhalb von c am anderen Theil anliegt.
Die schliefsliche gegenseitige Verbindung der beiden Rippenrahmentheile geschieht zweckmäfsig
durch Umwickeln mit Seide f.
In der Modification Fig. 6 bis 16 ist die
Scheibe aus zwei Hälften gebildet, deren jede von einem lose auf die Schirmrippe aufzuschiebenden
Rahmentheil gefafst wird. Diese Einrichtung eignet sich insbesondere für bereits
im Gebrauch befindliche Schirme. Die beiden Halbrahmen sind mit g und h bezeichnet.
Jeder derselben besteht aus einem halbkreisförmig gebogenen, auf der Innenseite mit Nuth
versehenen -Rippenstück, das in seinen abgeflachten Enden je ein Loch r zum Aufschieben
auf die Rippe besitzt. Wenn gewünscht, können an zwei gleichen Enden die Löcher i auch durch einen Haken j ersetzt
werden, wie in Fig. 10 und 11 angenommen..
Die beiden Halbrahmen werden, wie in Fig. 14 und 15 dargestellt, mit ihren Löchern auf die
Schirmrippe k aufgezogen und dann das Schirmtuch über den Rahmen weg nach unten
gezogen. Hierauf werden die beiden Scheibenhälften /, Fig. 16, in Stellung gebracht, die
beiden Halbrahmen gegen einander bewegt, wobei gleichzeitig mit der Scheibe auch das
Schirmtuch in die Rahmennuth gefafst wird, und schliefslich die beiden Haken j um die
Rippe eingehakt. Das Tuch kann noch besonders durch Anheften um den Rahmen herum
festgehalten werden. Fig. 14, 15 und 16 zeigen
das Fenster im fertigen Zustande. Es kann auch ein Stück einer Gummi- oder anderen
elastischen Röhre auf die Rippe k geschoben
werden, so dafs die inneren Kanten der beiden Fenstertheile nachgiebig aufsitzen, und das Einschlagen
von Regen verhindert wird.
In der Modification Fig. 17 bis 24 ist die
Scheibe an der Unterseite jeden Rahmentheiles m vermittelst der Zargen η und der Bänder 0
festgeklemmt, wobei letztere nach dem Einsetzen der Scheibentheile in ihre Stellung,
Fig. 21 und 22, umgebogen werden. Wie Fig. 23 und 24 zeigen, werden die beiden
Rahmentheile von der Rippe ρ zusammengehalten, indem diese durch die Löcher q,
Fig. 17 und 18, hindurchgesteckt wird. Das Schirmtuch wird am Rahmen mit Hülfe der
Löcher r festgenäht.
Bei dem in Fig. 25 bis 35 zur Darstellung gelangten Schirm sind die inneren Rahmenseiten
als sich entsprechende Scharnierhälften construirt, welche durch die Rippe s als Angel
verbunden werden, Fig. 35. Die aus zwei Hälften gebildete Scheibe ruht auf der inneren
Trageleiste t, und wird auf derselben vermittelst leichter, daran befestigter Metallrahmen ν
festgehalten, Fig. 27 und 28. Die Kante des Schirmtuches kann bei dieser Einrichtung ebenfalls
mit zwischen die Leiste t und den Rahmen ν eingespannt und ferner noch mit Hülfe
der Löcher'»» angenäht werden.
. Bei der Modification Fig. 36 bis 41 ist der Rahmen ^ in zwei Hälften aus Blech, zweckmäfsig Messingblech, hergestellt, und das Glas an der Unterseite derselben vermittelst der losen Klemmen χ festgehalten, indem diese nach dem Aufschieben der Rahmenhälften und nach Einbringen der Scheibe mittelst der Niete y befestigt werden. Das Schirmtuch wird zwischen \ und a1, Fig. 40 und 41, eingeklemmt und nöthigenfalls noch durch Annähen, Ankleben oder in sonst geeigneter Weise weiter am Rahmen befestigt. Die Verbindung des Rahmens mit der Schirmrippe geschieht wie in den Fig. 6 bis 35.
. Bei der Modification Fig. 36 bis 41 ist der Rahmen ^ in zwei Hälften aus Blech, zweckmäfsig Messingblech, hergestellt, und das Glas an der Unterseite derselben vermittelst der losen Klemmen χ festgehalten, indem diese nach dem Aufschieben der Rahmenhälften und nach Einbringen der Scheibe mittelst der Niete y befestigt werden. Das Schirmtuch wird zwischen \ und a1, Fig. 40 und 41, eingeklemmt und nöthigenfalls noch durch Annähen, Ankleben oder in sonst geeigneter Weise weiter am Rahmen befestigt. Die Verbindung des Rahmens mit der Schirmrippe geschieht wie in den Fig. 6 bis 35.
Die Verbindung der Scheiben mit dem Schirmtuch kann noch anders, als in den angeführten
Beispielen dargestellt, erfolgen. Auch kann statt eines zweitheiligen Fensters, dessen beide
Hälften zu beiden Seiten einer Rippe angeordnet sind, nur ein aus einem solchen Theil gebildetes
Fenster angebracht werden, so dafs sich das Fenster nur auf einer Seite der Rippe
befindet.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Schirm, bei welchem das Schirmtuch und eine oder mehrere Rippen mit einer oder mehreren durchsichtigen Scheiben so combinirt sind, dafs der Schirm in aufgespanntem Zustande ein bezw. mehrere Fenster aufweist, welche freien Auslug gestatten.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE37835C true DE37835C (de) |
Family
ID=313573
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT37835D Expired - Lifetime DE37835C (de) | Neuerungen an Schirmen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE37835C (de) |
-
0
- DE DENDAT37835D patent/DE37835C/de not_active Expired - Lifetime
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