DE20302C - Neuerungen an Mühlen - Google Patents

Neuerungen an Mühlen

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Publication number
DE20302C
DE20302C DENDAT20302D DE20302DA DE20302C DE 20302 C DE20302 C DE 20302C DE NDAT20302 D DENDAT20302 D DE NDAT20302D DE 20302D A DE20302D A DE 20302DA DE 20302 C DE20302 C DE 20302C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grain
steel
cutting edges
thrown
wedges
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Active
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DENDAT20302D
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English (en)
Original Assignee
H. F. ST. requier in Paris
Publication of DE20302C publication Critical patent/DE20302C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C9/00Other milling methods or mills specially adapted for grain

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE BO: Mühlen und Zerkleinerungsmaschinen.
HENRY FERDINAND SAINT REQUIER in PARIS. Neuerungen an Mühlen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. Februar 1882 ab.
Die mahlenden Theile dieser Mühle bestehen aus sich schnell drehenden Scheiben mit Furchen,/durch weiche das Korn gegen feststehende Stahlklingen oder Schneiden geschleudert wird.
Auf der Zeichnung stellt Fig. 1 einen Verticalschnitt durch diese Mühle und Fig. 2 die obere Ansicht der Schneide mit radialen Furchen und die Stellung der schneidenden Klingen am Umfang der Scheiben dar.
An der verticalen Achse A, welche in dem oberen Zapfenlager E mit Schmiertopf und der unteren Pfanne H läuft und durch die Riemscheibe B getrieben wird, sind . die beiden Scheiben / fest aufgekeilt. Dieselben haben radiale Furchen auf ihrer oberen Fläche, und zwar sind diese Furchen auf der oberen Scheibe weiter als auf der unteren Scheibe. Der Zweck derselben ist, das darauf fällende Mahlgut von der Mitte der Scheibe nach dem äufseren Umfang zu leiten. Da die Achse A mit den Scheiben J mit einer Geschwindigkeit von 1200 bis 1500 Umdrehungen in der Minute rotirt, so wird das zu mahlende Korn durch die Centrifugalkraft in radialer Richtung gegen den Kranz/ geworfen. Dieser besteht aus einer Reihe von neben einander geordneten dünnen Schneiden von Stahl, deren Stellung gegen den Umfang der Scheibe aus Fig. 2 bis 10 zu sehen ist.
Der Messerkranz ist aus Segmenten η und den Klingen J zusammengesetzt.
Diese Segmente bestehen aus den oberen Segmenten α und den unteren Segmenten b.
Die oberen sind mit den Flantschen q versehen, welche durch die Schrauben d an den unteren Theil des äufseren Umfanges des Deckels K und des Trichters L1 Fig. 1, angeschraubt sind, wie Fig. 7 a und 8 zeigen, während die unteren Segmente b nur durch die Stahlschneiden f und die Schrauben m mit den oberen Segmenten α verbunden sind.
Beide Segmentkränze sind mit Ecken, aus den Flächen f und g gebildet, versehen, an welche sich die Stahlklingen J anlegen, wie auf Fig. 7a b c zu sehen ist.
Die Schrauben m sind in die Flächen g der oberen und unteren Segmente eingeschraubt. Sie halten die Klingen und zwischengelegte Keile durch aufsen vorgeschraubte Muttern #z' und Keil k' (s. Fig. 7 c) zusammen.
Auf Fig. 6 ist durch einen Pfeil die Richtung des zwischen dem oberen und unteren Segmentkranz gegen die Stahlklingen J geschleuderten Mahlguts angedeutet.
Durch den Stofs gegen die Schneiden J wird das Korn je nach der Zahl der Schneiden, welche es trifft, in einzelne Theile getrennt. Das so gewonnene Mehl gelangt nach der Richtung der Pfeile der Fig. 1 auf die schräge Fläche eines Trichters L, die es gegen den unteren festen Kegel O gleiten läfst, um von diesem in die Furchen der unteren Scheibe / zu gelangen. Sofort wird das Mehl gegen die Schneiden des unteren Kranzes J behufs einer abermaligen weiteren -Zertheilung geworfen und fällt schliefslich durch die Kanäle M in die Ableitungsrohre P.
Durch die Kanäle Q H und T steht der innere Raum des Gehäuses mit einem Ventilator in Verbindung, welcher die Luft ansaugt und die Kleie etc. abführt.
Damit kein Mehl mitgerissen wird, sind in den Kanälen Ji Siebe angebracht. Die Staubund sonstigen leichten Theile werden durch das im unteren Theil N des durchbrochenen Gestelles angebrachte Rohr T abgeleitet.
Auf den inneren schrägen Flächen von N sind auch die Leitungen M zur Abführung des Mehles gelagert. Durch Schieber .S in der doppelten Wand des Gehäuses ist das Innere der Mahlmaschine zum Zweck des Einsetzens und Herausnehmens der Schneiden zugänglich.

Claims (1)

  1. Paten t-An Sprüche:
    An Mahlmaschinen, wie auf Eig. i, 2, 3, 4, und 5:
    i. Die Anwendung von einem Kranz von dicht neben einander stehenden Stahlschneiden J, gegen welche das Korn durch Centrifugalkraft geworfen wird, behufs Verwandlung desselben in Mehl.
    Die Stellung der Stahlschneiden J senkrecht auf die Richtung des von der Scheibe/geschleuderten Korns.
    Die Trennung der Stahlschneiden J durch zwischenliegende Keile K, wodurch, je nachdem dicke oder dünne Keile eingelegt werden, grob oder fein gemahlen werden kann.
    Die Zusammensetzung des Messerkranzes aus den mit den Stahlschneiden J mit zwischenliegenden Keilen versehenen Messern, welche durch die Schrauben m an die Segmente η angeschraubt sind.
    Die Einrichtung der Luftcirculation, wodurch die Ansammlung von Korn in dem Innern der Maschine, sowie jeder Erhitzung vorgebeugt, die Schnittfläche freigehalten und die Leistungsfähigkeit vergröfsert wird.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT20302D Neuerungen an Mühlen Active DE20302C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1184855B (de) * 1961-07-19 1965-01-07 Deutsche Edelstahlwerke Ag Magnetsystem fuer Drehspulmesswerke

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