DE4132339C2 - Turbo-Fliehkraftsichter - Google Patents
Turbo-FliehkraftsichterInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Turbo-Fliehkraftsichter entsprechend
dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Auf dem Gebiet der Turbo-Fliehkraftsichter sind viele
brauchbare Ausführungen bekannt. Das Prinzip der Sichtung
in allen diesen Einrichtungen besteht darin, den in einem
Luftstrom befindlichen Gutteilchen eine Fliehkraft
entgegen der auf die Teilchen wirkenden Schleppkraft
des Luftstromes aufzuzwingen und sie somit voneinander zu trennen.
Hierzu führt man die mit Gutteilchen beladene Luft von
außen nach innen durch ein sich schnell drehendes Sichterrad
entgegen dem von dieser erzeugten Luftstrom, welcher
von innen nach außen gerichtet ist (vgl. z. B. DE-PS 35 08 889).
Hierzu verwendet man ein starkes Gebläse, das bewirkt, daß die Partikel
die Umfangsgeschwindigkeit des Sichterrades und eine bestimmte
Fliehkraft annehmen. Für bestimmte Gutteilchen (Grenzkorn)
stellt sich am Umfang des Sichterrades ein Gleichgewicht zwischen
der nach außen wirkenden Fliehkraft und der nach innen
wirkenden Schleppkraft ein. Nur die entsprechend "feinen"
Gutteilchen gelangen dann durch das Sichterrad nach innen
in den Feingutbereich. Die entsprechend "groben" Gutteilchen
bleiben im Außenbereich der Turbine und fallen als
Grobgut an.
Der Sichtvorgang vollzieht sich nach folgender mathematischer
Formel:
Aus dieser Formel ist zu ersehen, daß in diesem Sichtvorgang
mit höherer Umfangsgeschwindigkeit (vU) und kleiner
werdendem Sichterraddurchmesser (DT) kleinere Feingutgrößen
(dF) erreicht werden können. Die maximal zu erreichende Umfangsgeschwindigkeit
(vU) ist aber durch die Kennwerte der
verwendbaren Baustoffe für das Sichterrad begrenzt. Wählt man
nun auch noch kleine Sichterraddurchmesser (DT), um die Feingutkorngröße
zu verkleinern, so kommt man zu relativ kleinen
Sichterradoberflächen. Die Oberfläche des Sichterrades bzw.
deren freier Durchtrittsquerschnitt ist aber maßgebend für
die zu erzielende Menge Feingut, die sich aus der relativ
niedrigen Gutbeladung der Sichtluft und der möglichst niedrigen
radialen Durchtrittsgeschwindigkeit (vR) bei der gegebenen
Sichterradoberfläche für "hochfeine" Sichtgüter ergibt.
Demzufolge muß man das Sichterrad also länger bauen.
Dies hat aber zur Folge, daß sich auf der Sichterradlänge
eine ungleichmäßige radiale Durchtrittsgeschwindigkeit ergibt
und man dadurch eine feine bis gröbere Kornverteilung
im Feingut erhält.
Bei den herkömmlichen Einrichtungen wird in der Regel das
Feingut-Sichtluft-Gemisch über die Stirnseiten des Sichterrades
abgeführt. Aus dem Verhältnis von Länge (L) und Durchmesser
(D) bei einseitiger Absaugung mit D/L von ca. 1:1 und bei
zweiseitiger Absaugung mit D/L von ca. 1:2, ergeben sich
daher nur relativ kurze nutzbare Sichterradlängen. Diese Konstruktionen
haben den Nachteil, daß die Abführung des Feingut-
Sichtluft-Gemisches mindestens bei zweiseitiger Absaugung
durch die Lagerung und den Antrieb des Sichterrades behindert
wird.
Zwangsläufig ergeben sich dadurch auch große Lagerabstände
mit niedrigen Eigenfrequenzen des Sichterrades, wodurch das Sichterrad
für die gewünschten hohen Drehzahlen unbrauchbar wird.
Bei Lagerung des Sichterrades im Feingut-Sichtluft-Gemisch
bzw. bei Hindurchführung des Feingut-Sichtluft-Gemisches
durch die Lagerung ergeben sich zudem unverhältnismäßig
teure Konstruktionen, wobei das Durchmesser-Längen-Verhältnis
von ca. 1:2 auch nicht überschritten werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Turbo-Fliehkraftsichter
hinsichtlich der Betriebsfrequenzen und hinsichtlich
des Durchmesser-Längen-Verhältnisses zu verbessern.
Gelöst wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung durch die im
kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale.
Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus
den Unteransprüchen.
Demgemäß wird das Feingut-Sichtluft-Gemisch auf entsprechend
großen Längenabschnitten des Sichterrades mit der zum
Sichten notwendigen Radialgeschwindigkeit von außen nach
innen gesaugt und auf entsprechend kurzen Längenabschnitten
des Sichterrades mit einer weitaus höheren, z. B. 3-6fachen Radialgeschwindigkeit
von innen nach außen gesaugt. Dadurch
können z. B. Sichterradlängen mit einem wirksamen Sichtbereich
von einem Durchmesser-Längen-Verhältnis von ca. 1:4
bis 1:8 konstruiert werden, wodurch sich wiederum die
Durchsatzleistung wesentlich erhöhen läßt.
Außerdem hat die Anordnung der sektionsweise wechselnden
An- und Absaugung auf dem Sichterradmantel für das Feingut-
Sichtluft-Gemisch gemäß der vorliegenden Erfindung den Vorteil,
daß das von dem Sichterrad erzeugte Druckgefälle, welches
für die Absaugung durch ein externes Gebläse überwunden
werden müßte, bis auf geringe Druckverluste quasi aufgehoben
wird. Da dieses Druckgefälle zum Sichten bei hoher
Feinheit nicht unerheblich hoch ist und hierfür entsprechend
große, z. T. zweistufige hintereinander angeordnete
Gebläse und demzufolge auch entsprechend druckfeste Luftführungs-
und Filtereinrichtungen notwendig wären, können
diese bei vorliegender Erfindung z. T. entfallen, bzw. wesentlich
vereinfacht werden.
Auch die Anordnung der Lagerungen und Antriebe an den nun
nicht mehr für die Absaugung des Feingut-Sichtluft-Gemisches
notwendigerweise zu verwendenden Stirnseiten können
in einfacher, konventioneller Bauweise vorgesehen werden
und erlauben bei z. B. großen notwendigen Antriebsleistungen
die Anordnung der Antriebe an beiden Seiten des Sichterrades.
Aufgrund der sich bei vorliegender Erfindung ergebenden
Vorteile:
- - größere aktive Sichterradoberfläche
- - Aufhebung des Druckgefälles
- - einfache und konventionelle Anordnung von Lagerung und Regelantrieben
kann man größere Sichter zur Erzeugung feinster Feingüter
bei höheren Durchsatzleistungen und geringeren Baukosten
herstellen.
Nachfolgend wird eine Sichteinrichtung gemäß vorliegender
Erfindung anhand der Zeichnungen beschrieben.
Es zeigt:
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines bekannten
Turbo-Fliehkraftsichters mit zugehörigem Mahl-
Sichtkreislauf,
Fig. 2-4 Axialschnitte verschiedener Sichter gemäß der
Erfindung,
Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie A-B in Fig. 6 und
7,
Fig. 6 einen Schnitt längs der Linie C-D in Fig. 5 und
Fig. 7 einen Schnitt längs der Linie E-F in Fig. 5.
Fig. 1 zeigt einen bekannten Mahl-Sichtkreislauf mit einem
Turbofliehkraftsichter mit einem Sichterrad 1, z. B. zur Vermahlung von Zement, der
von einer Kugelmühle 2′ beaufschlagt wird. Das Aufgabegut
9′ wird aus einem Silo 4′ über eine Zellenschleuse 3′ regelbar
der Kugelmühle 2′ zugeführt nach dem Mahlen in der Kugelmühle
2′ wird das Kugelmühlengut 13′ über ein Becherwerk
11′ und eine Schnecke 6′ unter Luftabschluß mittels einer
Zellenschleuse 3′ auf den Turbo-Fliehkraftsichter aufgegeben.
Eine Verteilung des Kugelmühlengutes 13′ auf die ganze
Länge des Turbo-Fliehkraftsichter erfolgt durch eine Aufgaberinne
10′. Das durch einen Motor 7′ angetriebene Sichterrad 1
des Turbo-Fliehkraftsichters trennt das Kugelmülengut
13′ in Grobgut 12′ und Feingut 17′ mittels der von außen zugeführten
Sichtluft 14′, die auch gleichzeitig die Entstaubung
der Kugelmühle 2′ mit übernehmen kann. Das Grobgut 12′ fällt
nach unten in eine Förderschnecke 6′ und gelangt unter Luftabschluß
mittels einer Zellenschleuse 3′ zurück in die Aufgabe
der Kugelmühle 2′. Das Feingut 17′ wird zusammen mit der
Sichtluft 14′ durch das Sichterrad 1 des Turbo-Fliehkraftsichters
abgesaugt und Zyklonabscheidern 5′ zugeführt. Ein großer
Anteil Feingut 17′ wird dort abgeschieden und mittels Zellenschleusen
3′ ausgetragen. Die Sichtluft 14′ und der kleinere
Anteil Feingut 17′ gelangt in einen Entstaubungsfilter
16′. Dort wird das restliche Feingut 17′ von der Sichtluft
getrennt und ebenfalls über eine Zellenschleuse 3′ ausgetragen.
Ein Ventilator 15′ saugt die Sichtluft 14′ aus dem System
an und fördert sie aus dem Mahlsichtkreislauf ins
Freie. Für die Anwendung eines solchen Mahlsichtkreislaufes
zur Herstellung sehr kleiner Feingutkorngrößen mußten bisher
mehrere leistungsfähige Sichter nebeneinander gestellt
werden, um die Durchsatzmenge aufnehmen zu können. Das
führte zu komplizierteren und aufwendigeren Maschinenanordnungen,
wobei die größte Schwierigkeit darin bestand, die
nebeneinander angeordneten Sichter auf die gleiche Feingutkorngröße
einzustellen, um ein einheitliches Produkt zu bekommen.
Die Fig. 2 bis 4 zeigen
verschiedene Ausführungsformen des Sichterrades.
Fig. 2 zeigt ein zweiseitig gelagertes Sichterrad 1 mit einem
Durchmesser-Längen-Verhältnis D/L von ca. 1:1. Der größere,
zum Sichten verwendete, von außen nach innen durchströmte
Längenabschnitt 2 ist durch eine Dichtung 3 auf dem Umfang
des Sichterrades 1 von dem kleineren, zum Absaugen des Feingut-
Luftgemisches 4 verwendeten, von innen nach außen durchströmten
Längenabschnittes 5 getrennt. Ein Sichtraum 6 befindet
sich über dem größeren Längenabschnitt 2 und ein
Ventilationsraum 7, der zum Absaugen des Feingut-Luftgemisches
4 dient, befindet sich über dem kürzeren Längenabschnitt
5, der auch als Ventilator
mit Ventilationsschaufeln 8 gleichen oder größeren Durchmessers
als diese im Sichtbereich ausgebildet sein könnte.
Fig. 3 zeigt ein zweiseitig gelagertes Sichterrad 9 mit einem
Durchmesser-Längen-Verhältnis D/L von ca. 1:2. Bei dieser
Anordnung gibt es zwei größere Längenabschnitte 2 zum Sichten,
die das Feingut-Luftgemisch 4 in einen gemeinsamen zum
Absaugen vorgesehenen Längenabschnitt 5 in den Ventilationsraum
7 abgeben. Durch zwei Dichtungen 3 am Umfang des
Sichterrades 9 sind Sichtraum 6 und Ventilationsraum 7 voneinander
getrennt. Lager 10 befindet sich auf beiden
Stirnseiten des Sichterrades 9. Das Sichterrad 9 wird von einem Motor
11 angetrieben.
Fig. 4 zeigt ein zweiseitig gelagertes Sichterrad 12 mit
einem Durchmesser-Längen-Verhältnis D/L von ca. 1:4. Dieses
Sichterrades ist mit zwei gemeinsamen, zum Absaugen vorgesehenen
Längenabschnitten 5 versehen, die von jeweils größeren, zum
Sichten dienenden Längenabschnitten 2 und 13 mit Feingut-
Luftgemisch 4 gespeist werden, wobei der mittlere Längenabschnitt
13 etwa doppelt so groß ist wie ein Längenabschnitt
2. Der Antrieb des in Lagern 10 zweiseitig gelagerten
Sichterrades 12, erfolgt in diesem Fall durch zwei Motoren 11,
die mit Kupplungen mit dem Sichterrad 12 verbunden sind,
wie auch die Sichterräder 1 und 9 mit den Motoren 11.
In dieser Weise können Sichterräder gewissermaßen wie in einem
Baukastenprinzip aufgebaut werden und zu einer, der Festigkeit
des Sichterrades entsprechenden beliebigen Länge mit
einem Durchmesser-Längenverhältnis D/L von bis zu 1:6 oder
1:8 verlängert werden.
Fig. 5 zeigt einen Längsschnitt A-B in Fig. 6 und 7,
Querschnitte C-D bzw. E-F in Fig. 5 eines Turbo-Fliehkraftsichters.
Es handelt sich hierbei um einen Sichter mit
einem Durchmesser-Längen-Verhältnis D/L von ca. 1:2. Das
Sichterrad 1 ist über eine Welle einseitig
angetrieben. Die Lagerung erfolgt zweiseitig in den
Lagern 10, die auf einem Gehäuseunterteil aufgebaut sind.
Das Sichterrad 1 hat zwei Sichträume 6 für die Ansaugung und
einen Ventilationsraum 7 für die Absaugung des Feingut-Sichtluftgemisches.
Die Sichterradblätter haben in allen Räumen 6 und
7 gleichen Durchmesser. Zwischen den Räumen 6 und 7 befinden
sich zwei Dichtungen 3, die verhindern, daß ungesichtetes
Aufgabegut in den Feingut-Sichtluft-Raum
gelangen kann. Das Gehäuseoberteil, welches im Mittelpunkt
des Sichterrades 1 vom Gehäuseunterteil getrennt ist,
hat einen Sichtguteinlauf 14. Zwei doppelseitige Luft-Förderrinnen
15 verteilen das Aufgabegut in mehrere auf der
Länge des Sichterrades 1 tangential in Drehrichtung angebrachte
Aufgabetrichter 16, die dafür sorgen, daß das Aufgabegut
gleichmäßig auf der Länge des Sichterrades 1 im Bereich des
Sichtraumes 6 verteilt wird. Die Ansaugung der Sichtluft 17
erfolgt über eine Ansaugöffnung 18 im Gehäuseunterteil
und wird durch die am Umfang des Sichterrades 1 angeordneten
Luft-Leitschaufeln 19 hindurchgeführt, derart, daß die
Sichtluft 17 tangential auf das Sichterrad 1 trifft und das im
inneren Kreis der Luft-Leitschaufeln 19 zugeführte Aufgabegut
mit sich reißt und in eine kreisende Bewegung
in Drehrichtung des Sichterrades 1 versetzt. Hier setzt nun der
schon anfangs beschriebene Sichtvorgang ein, der bewirkt,
daß das Grobgut 20 nach außen geschleudert wird und das
Feingut 21 mit der Sichtluft 17 durch den Sichtraum 6
gesaugt wird und als Feingut-Sichtluft-Gemisch über
den Ventilationsraum 7 in den spiralförmigen Feingut-Sichtluft-
Raum und den Absaugstutzen 22 einer Staubsammeleinrichtung
zugeführt wird. Die Luft-Leitschaufeln 19 sind sowohl
in der tangentialen Anströmrichtung 23 zum Sichterrad 1, als
auch in ihrem Abstand 24 zum Mittelpunkt des Sichterrades 1 verstellbar
angeordnet, um den optimalen Sichteffekt zu erzielen.
Das Grobgut 20, welches am inneren Durchmesser der
Luft-Leitschaufeln 19 kreist, wird durch Grobgutkanäle 25
im Bereich der Aufgabetrichter 16 abwechselnd mit diesen in
einen bestimmten Sektor durch die Luft-Leitschaufeln 19
nach außen in den Grobgut-Sammelraum 26 abgeführt und mit
tels zweiseitig angeordneten Luft-Förderrinnen 27 dem Grob
gutauslaß 28 zugeführt. Sowohl die Ansaugöffnung 18 für die
Ansaugung der Sichtluft 17, als auch der Absaugstutzen 22
für die Absaugung des Feingut-Sicht-Luftgemisches können
um jeweils 90° um die Sichterradachse gedreht werden, um eine
günstige Anordnung in einer Gesamtanlage zu finden.
Claims (13)
1. Turbo-Fliehkraftsichter mit einem feststehenden Gehäuse,
versehen mit einem oder mehreren Sichtguteinlässen,
mit einem oder mehreren Sichtlufteinlässen, mit einem oder
mehreren Feingut-Sichtluft-Gemisch-Auslässen und einem oder
mehreren Grobgut-Auslässen, versehen mit einem an beiden
Stirnseiten im Gehäuse gelagerten Sichterrad mit horizontaler
Sichterradachse, sowie einem den Sichtraum begrenzenden,
der Sichtluft richtungsgebenden Schaufelkranz mit sowohl
in radialer Entfernung zur Sichterradachse, als auch in
tangentialer Anströmungsrichtung zum Sichterradumfang verstellbaren
Schaufeln, die in einem Sektor durchbrochen sind
für die Zufuhr des Sichtgutes und die Abführung des Grobgutes,
dadurch gekennzeichnet, daß das Sichterrad (1, 9, 12)
sowohl als Sichter, als auch als Arbeitsventilator
ausgebildet ist, und daß zum Sichten des Feingutes
das Sichterrad (1; 9; 12) partiell mit Sichtluft und Feingut von
außen nach innen mit entsprechend kleiner Radialgeschwindigkeit
und zum Abführen von Sichtluft und Feingut von innen
nach außen mit einer mehrfach größeren Radialgeschwindigkeit
durchströmt wird.
2. Turbo-Fliehkraftsichter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Sichterrad (1, 9, 12)
relativ kurze Längenabschnitte (5) zum Abführen von Sichtluft und
Feingut an einer oder mehreren Stellen,
vorzugsweise mittig, zwischen zwei längeren Längenabschnitten
(2) zum Zuführen von Sichtluft und Feingut aufweist.
3. Turbo-Fliehkraftsichter nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Durchmesser des Sichterrades in den Zonen zur Zu- und Abfuhr
des Feingut-Sichtluft-Gemisches unterschiedlich groß ist.
4. Turbo-Fliehkraftsichter nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
die relativ kurzen Längenabschnitte (5) zum Abführen des Feingut-Sichtluft-
Gemisches als Ventilator ausgebildet sind.
5. Turbo-Fliehkraftsichter nach einem der Ansprüche 2
bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen den Längenabschnitten (2, 5) zur Zu- und Abfuhr des Feingut-Sichtluft-
Gemisches Dichtungen (3) am Umfang des Sichterrades angebracht
sind.
6. Turbo-Fliehkraftsichter nach einem der Ansprüche 2
bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Durchmesser-Längen-Verhältnis in den Längenabschnitten der Zufuhr
des Feingut-Sichtluft-Gemisches ein Verhältnis von 1:1 oder
größer ist.
7. Turbo-Fliehkraftsichter nach einem der Ansprüche 1
bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
bei größeren Sichtereinheiten das Sichterrad zweiseitig angetrieben
wird.
8. Turbo-Fliehkraftsichter nach einem der Ansprüche 1
bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Antrieb des Sichterrades regelbar ist.
9. Turbo-Fliehkraftsichter nach einem der Ansprüche 2
bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
in den Längenabschnitten der Zu- und Ablauf von Aufgabe- und Grobgut
in einem oder mehreren Schaufelsektoren so angeordnet
sind, daß abwechselnd Aufgabegut dem Sichterrad tangential zugeführt
und Grobgut tangential vom Sichterrad weggeführt
wird.
10. Turbo-Fliehkraftsichter nach einem der Ansprüche 1
bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Zufuhr des Aufgabegutes pneumatisch erfolgt.
11. Turbo-Fliehkraftsichter nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Aufgabegut vor der Zufuhr vorher dispergiert wird.
12. Turbo-Fliehkraftsichter nach einem der Ansprüche 2
bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß
mehrere Zu- und Abführeinrichtungen über die Sichterradlänge verteilt
sind, um diese gleichmäßig zu beaufschlagen.
13. Turbo-Fliehkraftsichter nach einem der Ansprüche 1
bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Radialgeschwindigkeit zum Abführen des Feingut-Sichtluft-
Gemisches 3- bis 6mal größer ist als die Radialgeschwindigkeit
zum Zuführen des Feingut-Sichtluft-Gemisches.
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