DE641213C - Vorrichtung zum Zerkleinern von Tabak - Google Patents
Vorrichtung zum Zerkleinern von TabakInfo
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- DE641213C DE641213C DEST50989D DEST050989D DE641213C DE 641213 C DE641213 C DE 641213C DE ST50989 D DEST50989 D DE ST50989D DE ST050989 D DEST050989 D DE ST050989D DE 641213 C DE641213 C DE 641213C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24B—MANUFACTURE OR PREPARATION OF TOBACCO FOR SMOKING OR CHEWING; TOBACCO; SNUFF
- A24B5/00—Stripping tobacco; Treatment of stems or ribs
- A24B5/10—Stripping tobacco; Treatment of stems or ribs by crushing the leaves with subsequent separating
Landscapes
- Crushing And Pulverization Processes (AREA)
Description
Die Erfindung richtet sich auf eine Vorrichtung zum Zerkleinern von Tabak mit
zwei gegeneinander umlaufenden, gleichachsig ineinandersitzenden, vorzugsweise kegeligen
Körpern, deren Zerkleinerungs- oder Aufbrechkörper in den ringförmigen Zexkleinerungsraum
zwischen den beiden Körpern hineinragen, sowie mit einem nachgeschalteten Schleudergebläse zum Abführen des zerkleinerten
Guts.
Bei einer derartigen. Vorrichtung besteht die Gefahr, daß sich das Gut an den Gebläseschaufeln
festsetzt oder sie sogar verstopft. Die Erfindung beseitigt diesen Übelstand dadurch,
daß die Auslaßöffnung des ringförmigen Zerkleinerungsraumes zwischen den Umlaufkörpern
außerhalb des Bereichs der Gebläseschaufeln in das Gebläsegehäuse mündet.
Auf diese Weise wird die Bahn der Blätter von dem Gebläse völlig getrennt gehalten, das
daher nur Luft zu fördern hat. Für das zerkleinerte Gut besteht freier Durchgang aus
dem Zerkleinerungsraum nach dem Auslaß. Weitere Merkmale der Erfindung richten sich auf die Ausbildung eines geeigneten Abschlusses
für den Zerkleinerungsraum, ferner auf die bauliche Ausgestaltung des Gebläses, besonders seines Gehäuses, und im Zusammenhang
damit auf die Anordnung eines Staubauslasses.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht; es sind:
Fig. ι senkrechter Schnitt, teilweise weggebrochen,
Fig. 2 Querschnitt zu Fig. 1,
Fig. 3 senkrechter Schnitt durch eine Zwillingsvorrichtung,
Fig. 4 Aufsicht zu Fig. 3.
Die Zerkleinerungsvorrichtung nach Fig. 1 und 2 umfaßt Rahmenstücke 7 und 8, die
durch Zugstangen 9 zusammengehalten sind und in Lagern 10 und 11 eine durch eine
Scheibe 13 angetriebene Welle 12 aufnehmen. An dem Lager 11 sitzt eine ortsfeste Nabe 14,
die ein äußerst ortsfestes Zerkleinerungsglied 15 von Kegelform trägt; es ist mit Stiften
16 zum Zerkleinern oder Aufbrechen besetzt, die reihenweise an längs gerichteten ·
äußeren Verstärkungsstreifen 17 befestigt sind. Auf der Welle 12 sitzt eine Nabe 22,
die einen inneren umlaufenden Zerkleinerungskörper 23 von Kegelform trägt; zwischen
den Körpern 15 und 23 entsteht ein Zerkleinerungsraum von der Form eines kegeligen
Rings, in den die Stifte 16 des Körpers 15 sowie Zerkleinerungsstifte 24 des
Körpers 23 hineinragen.
Die Stifte 16 sind vorzugsweise von quadratischem Querschnitt, die umlaufenden
Stifte 24 dagegen, die an Verstärkungsstreifen 25 befestigt sind, besitzen vorzugsweise
schmalen rechteckigen Querschnitt und stehen mit ihren breiten Flächen unter einem solchen
Winkel zur Umlauf richtung, daß sie die Blatteilchen nach dem weiteren, nämlich dem
Abgabeende des kegelringförmigen Zerkleinerungsraumes befördern. Die Stifte reinigen
sich von selbst, weil die Blatteilchen das Bestreben haben, von den schrägen Flächen der
Stifte abzurutschen.
Im Scheitel des Körpers 15 sind zwei Streifen 17 und zwei Reihen von Stiften 16 weggelassen,
damit Raum für eine öffnung 18 bleibt, die mit einem Trichter 19 Verbindung;
herstellt; aus dem Trichter werden die BIaJ^
• ter L in den ringförmigen Zerkleinerung^"
raum zwischen den Körpern 15 und 23 gespeist. Beim Übergang der Blätter von dem
engen nach dem weiten Ende des Zerkleinerungsraumes werden die Blätter unter der
Wirkung der Stifte 16. und 24 zerkleinert, wobei die Blattbewegung durch die schrägen
Stifte 24 unterstützt wird. Der Trichter 19 ist an Stegen 20 und 21 befestigt, die an den
Rahmenstücken 7 und 8 sitzen.
Zum Abfördern des zerkleinerten Guts ist ein Umlaufgebläse am Ende der Zerkleinerungsvorrichtung
vorgesehen. Der äußere ortsfeste Zerkleinerungskörper 15 ist an seinem
Abgabeende mit einem zylindrischen Fortsatz 26 versehen, und dieser ist am Außenende durch eine Platte 29 mit einer
mittleren Lufteinlaßöffnung abgeschlossen. Am Innenende des Fortsatzes 26 ist eine
Teilringplatte 27 angeordnet mit einem exzentrischen Flansch 28, der an seinem einen
Ende mit dem Fortsatz 26 in Berührung steht, am anderen Ende Abstand besitzt, jedoch
nach außen auf den Fortsatz zu gebogen ist, wie Fig. 1 zeigt. Das Gebläse umfaßt
Schaufeln 31 zwischen Platten 30 und 32, die von einer Nabe 33 auf Wellen 12 gehalten
werden. Das Gebläse läuft in einem Gehäuse, das durch den Fortsatz 26, die Platten 27
und 29 sowie den Flansch 28 gebildet ist. Die Teilringplatte 27 schließt das Abgabeende
des ringförmigen Zerkleinerungsraumes größtenteils ab, läßt aber eine Auslaßöffnung ■
• frei, die außerhalb des Bereichs der Gebläseschaufeln 31 in den Druck- oder Abgaberaum
des Gebläses mündet. Das zerkleinerte Gut durchsetzt also das Gebläse nicht, und es
kann kein Verstopfen der Gebläseschaufeln eintreten.
" 45 Das zerkleinerte Gut wird mittels des Gebläses durch eine öffnung im Fortsatz 26 abgefördert,
welche die Verbindung mit einem Auslaß 37 herstellt. Auslaß 37 führt zu einer durch Scheidewände 39 und 40 in Kammern
unterteilten Scheidevorrichtung 38. Die schweren Stengelteilchen werden abgeschieden
und fallen vor der Wand 39 nieder, die Blatteilchen aber werden durch die Luft über
die Wand 39 hinweggeführt und fallen erst vor der Wand 40 nieder. Staub endlich wird
durch ein Sieb 41 geführt und fällt hinter der Wand 40 nieder.
Der Fortsatz 26 und die Platte 29 sitzen an einem kreisförmigen Winkel 34, der durch
Schrauben und Spreizstücke 36 am Rahmenstück 7 befestigt ist. Die Lufteinlaßöffnung
in der Platte 29 kann durch einen Abschluß verstellbar sein, damit man die zutretende
Luftmenge zu regeln vermag. \% '·. Die Fig. 3 und 4 veranschaulichen eine
UZwillingsvorrichtung, die sich aus zwei Zerv<|vl£inerungsvorrichtungen
der beschriebenen ''"Axt zusammensetzt; sie sind mit ihren Spitzenenden einander zugekehrt und haben eine
gemeinsame Welle 43 mit Antrieb durch einen in Wellenmitte angeordneten Riementrieb
46, 47. Der Trieb geht von einer Welle 48 aus, die über einen Riementrieb 49 mit
einem Motor 50 verbunden ist. Die Blätter L werden den Trichtern 66 beider Einzelvorrichtungen
durch ein Band 58 zugeführt, das über Scheiben 57 und 59 sowie eine Tragplatte 63 läuft; die Welle 56 der Scheibe 57
wird von der Welle 48 aus über einen Riementrieb 51, 52, eine Welle 53 und einen weiteren
Riementrieb 54 und 55 angetrieben. Eine Führung 67 leitet die Blätter in die beiden
Trichter. Das zerkleinerte Gut ,wird durch jedes der Gebläse 30 in eine Scheidevorrichtung
62 abgefördert; die schweren Stengelteilchen fallen an einer Platte 71 entlang
in einen Behälter 73, die leichteren Stengelteilchen werden durch eine Platte 74 in
einen Behälter 76 gelenkt, und die Blatteilchen gelangen über die Platte 74 hinaus und
fallen in einen Behälter 77. Die zylindrischen Fortsätze 26 sind in den Auslaß- oder Druckräumen
der Gebläse mit durch Siebe abgedeckten öffnungen 68 versehen, so daß die
Gebläse den Staub durch ein Auslaßrohr 69 in einen Behälter 70 drücken. Die Lufteinlaßöffnungen
der Gebläse sind mit scheibenförmigen Schiebern 86 versehen.
Die Anordnung des Gebläses unmittelbar an dem Auslaß des ringförmigen Zerkleinerungsraumes
trägt dazu bei, das Durchsaugen von Luft durch den Raum, das schon durch die schrägen Zerkleinerungsstifte 24
hervorgerufen wird, zu verstärken und so das Abgeben der Blatteilchen zu begünstigen.
Die Einrichtungen zum Zuspeisen der Blätter und die nachgeschalteten Scheidevorrichtungen
gehören nicht zur Erfindung.
Claims (4)
- Patentansprüche: uoi. Vorrichtung zum Zerkleinern von Tabak mit zwei gegeneinander umlaufenden, gleichachsig ineinandersitzenden, vorzugsweise kegeligen Körpern, deren Zerkleinerungs- oder Aufbrechkörper in den ringförmigen Zerkleinerungsraum zwischen den beiden Körpern hineinragen, sowie mit einem nachgeschalteten Schleudergebläse zum Abführen des zerkleinerten Guts, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslaßöffnung des ringförmigen Zer-kleinerungsraumes zwischen den Umlaufkörpern (15, 23) außerhalb des Bereichs der Gebläseschaufeln (31) in das Gebläsegehäuse (26, 27, 29) mündet.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Abgabeende des ringförmigen Zerkleinerungsraumes größtenteils durch eine Scheidewand (27) abgeschlossen ist, die nur eine Auslaßöffnung frei läßt, welche im Bereich der Gebläsegehäuse-Auslaßleitung (37) in den Druckraum des Gebläses mündet.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere ortsfeste Zerkleinerungskörper (15) am Abgabeende mit einem zylindrischen Fortsatz (26) versehen ist, der an seinem Außenende durch einen Deckel (29) mit einer mittleren Lufteinlaßöffnung abgeschlossen ist, wobei der Deckel zusammen mit der Scheidewand (27) und einem exzentrischen Flansch (28) daran das Gehäuse für das auf der Welle (12) des inneren umlaufenden Zerkleinerungskörpers (23) sitzende Gebläse (30, 31, 32) bildet.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Fortsatz (26) <an der Stelle, an der die Auslaßöffnung den Zerkleinerungsraum mit dem Druckraum des Gebläses verbindet, mit einer durch ein Sieb abgedeckten Öffnung (68) als Staubauslaß versehen ist.Hierzu 1 ,Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST50989D DE641213C (de) | 1933-06-21 | 1933-06-21 | Vorrichtung zum Zerkleinern von Tabak |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST50989D DE641213C (de) | 1933-06-21 | 1933-06-21 | Vorrichtung zum Zerkleinern von Tabak |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE641213C true DE641213C (de) | 1937-01-25 |
Family
ID=7466196
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST50989D Expired DE641213C (de) | 1933-06-21 | 1933-06-21 | Vorrichtung zum Zerkleinern von Tabak |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE641213C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1041845B (de) * | 1955-03-24 | 1958-10-23 | Ver Tabaksindustrieeen Mignot | Vorrichtung zum Sichten von Tabakblatteilen |
| DE1159833B (de) * | 1957-04-16 | 1963-12-19 | Brown & Williamson Tobacco | Verfahren und Vorrichtung zum Sichten von zerkleinerten Tabakblaettern |
| DE1169351B (de) * | 1960-12-16 | 1964-04-30 | Hauni Werke Koerber & Co Kg | Vorrichtung zum Reissen von Tabak |
-
1933
- 1933-06-21 DE DEST50989D patent/DE641213C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1041845B (de) * | 1955-03-24 | 1958-10-23 | Ver Tabaksindustrieeen Mignot | Vorrichtung zum Sichten von Tabakblatteilen |
| DE1159833B (de) * | 1957-04-16 | 1963-12-19 | Brown & Williamson Tobacco | Verfahren und Vorrichtung zum Sichten von zerkleinerten Tabakblaettern |
| DE1169351B (de) * | 1960-12-16 | 1964-04-30 | Hauni Werke Koerber & Co Kg | Vorrichtung zum Reissen von Tabak |
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