DE202986C - - Google Patents
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
- F02D1/00—Controlling fuel-injection pumps, e.g. of high pressure injection type
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
- F02D2700/00—Mechanical control of speed or power of a single cylinder piston engine
- F02D2700/02—Controlling by changing the air or fuel supply
- F02D2700/0269—Controlling by changing the air or fuel supply for air compressing engines with compression ignition
- F02D2700/0282—Control of fuel supply
- F02D2700/0297—Control of fuel supply by control means in the fuel conduit between pump and injector
Landscapes
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Description
L _
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Verbrennungskraftmaschinen, bei welchen der Brennstoff mit hochgespannter Einblaseluft
in . den Arbeitszylinder eingeführt und dort verbrannt wird, können bekanntlich derart
geregelt werden, daß durch veränderliche Bewegung der Steuerung bei,kleinem Kraftbedarf
wenig Einblaseluft und wenig Brennstoff, bei großem Kraftbedarf viel Einblaseluft
und viel Brennstoff in den Zylinder eingeführt wird. Während die Regelung der
Menge des Brennstoffes durch besondere Vorrichtungen an der Brennstoffpumpe vorgenommen
wird, mithin mit der Bewegung des Brennstoffventiles nicht in Zusammenhang zu stehen braucht, hängt die Regelung- der
Einblaseluftmenge bei annähernd gleichbleibendem Druck nur von der Brennstoffventilbewegung
bzw. deren Regelung ab. Wie schon vorgeschlagen wurde, kann hierbei sowohl
der Hub des Ventiles ein veränderlicher sein, als auch die Ventilöffnung auf die
Dauer eines mehr oder weniger großen Arbeitskolbenweges ausgedehnt werden. Endlich
kann beides gleichzeitig zusammenwirkend geschehen. Diese Regelung der Steuerung
kann von Hand vorgenommen werden oder durch Einwirkung des Regulators der Maschine.
Die vorliegende Erfindung besteht nun darin, daß zu der Regelung der Brennstoffventilbewegung
Druckluft benutzt wird, welche von einem Regler oder von Hand auf verschiedenen Druck gebracht, die Steuerung
durch geeignete Organe, wie Kolben oder Membran, so beeinflußt, daß das Brennstoffeinlaßventil
die jeweils geforderte Bewegung vollführt. Die zum Bewegen des Brennstoffeinlaßventiles
. erforderliche Arbeit braucht nicht von der Druckluft geleistet zu werden, was an sich schon bekannt ist, sondern kann
von einer Steuerwelle abgenommen werden. Das Neue der Erfindung besteht also in der
Beeinflussung dieser Bewegung mittels der in ihrem Druck von der Leistung der Maschine
abhängigen Luft.
Eine besondere Ausführungsart der Erfindung liegt in der Benutzung der von der
Einblaseluftpumpe zu verdichtenden Luft. Entsprechend dem wechselnden Kraftbedarf
der Maschine ist auch der Einblaseluftbedarf ein verschiedener. Zweckmäßigerweise . wird
dementsprechend die Fördermenge der Luftpumpe geregelt. Diese Regelung der Luftpumpe
kann in bekannter Weise dadurch erfolgen, daß durch den Regler oder von Hand 55'
ein Drosselorgan in der Ansaugeleitung der Luftpumpe die eintretende atmosphärische
Luft abdrosselt. Es entsteht also zwischen dem Drosselorgan und der Pumpe eine der
Drosselung entsprechend verschiedene Luftleere. Bei zwei- und mehrstufiger Verdichtung
ergibt sich, daß der Druck in der Leitung bzw. im Aufnehmer zwischen zwei Stufen sich entsprechend der Regelung der
Pumpenleistung verschieden einstellt. Im nachstehenden sind zwei Ausführungen dieser
Art näher erläutert, bei welchen die Veränderlichkeit der Luftspannung vor der Luft-
pumpe und zwischen zwei Stufen derselben zur Regelung der Brennstoffventilbewegung
benutzt wird.
In Fig. ι ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt,
bei welchem der veränderliche Druck vor der Pumpe die Regelung der Brennstoff ventilsteuerung
bewirkt. In die mit der Atmosphäre in Verbindung stehende Ansaugeleitung α der Niederdruckluftpumpe c
ίο ist eine Drosselklappe b eingebaut. Von der
Niederdruckluftpumpe c, welche die Luft auf eine bestimmte Spannung vorverdichtet, führt
die Leitung d unmittelbar oder durch einen Aufnehmer e hindurch die Luft zu der Hochdruckluftpumpe/,
wo sie weiter auf den erforderlichen Einblasedruck verdichtet und dann dem Motor zugeführt wird. Der Ansaugeraum
zwischen der Drosselklappe b und der Niederdruckluftpumpe c steht mittels
Leitung g in Verbindung mit einem oben offenen Zylinder h. In diesem Zylinder befindet
sich ein Kolben k, auf welchen von unten die Feder i wirkt. Der Kolben k verschiebt
mittels Stange / die Rolle m, welche vom Nocken η bewegt wird. Durch das Auf-
und Niederschieben der Rolle m wird die Hubdauer und der Hub des Brennstoffventiles
vergrößert bzw. verkleinert. Hebel 0 überträgt die wagerechte Rollenbewegung auf
das Brennstoffventil p. Der Arbeitszylinder ist mit q bezeichnet.
Die Einrichtung wirkt nun in der Weise, daß entsprechend der starken oder schwachen
Drosselung in der Saugleitung die Luftleere verschieden ist, somit wird der Kolben k
sich mehr oder weniger hoch einstellen, d. h. so hoch, bis die unter ihm liegende Feder i
das Gleichgewicht herstellt. Durch geeignete Wahl dieser Feder kann somit die Einspritzventilbewegung
in Einklang mit der Leistung der Luftpumpe, d. h. mit der Motorkraftleistung gebracht werden.
Fig. 2 stellt eine Ausführungsform dar, bei . welcher zur Regelung der Brennstoffventilbewegung
der veränderliche Druck zwischen zwei Stufen der Luftpumpe benutzt wird. Der Zylinder h ist hier mit der Leitung
d unmittelbar verbunden. Die Feder i liegt über dem Kolben k. Dieser wird sich
entsprechend dem wirkenden Druck mehr oder weniger hoch einstellen und so die Regelung der Steuerung bewirken. Bei mehrstufiger
Verdichtung der Einblaseluft kann der Zylinder h auch mit einem anderen Aufnehmer,
z. B. mit dem Mitteldruckaufnehmer verbunden werden.
Die Regelung der Pumpen kann von Hand geschehen oder, wie schon vorgeschlagen
wurde, von einem Regler bewirkt werden, wobei die Spannung der Einblaseluft gleich
hoch bleibt.
Statt des Kolbens k könnte auch eine Membran verwendet werden. Die Bewegung
des Kolbens oder der Membran kann auch zur Beeinflussung anderer, als der in den
Fig. ι und 2 dargestellten Steuerungsbauarten angewendet werden. Die · Druckluft kann
auch mittelbar, z. B. durch Zwischenschaltung einer Flüssigkeit auf Kolben oder Membran
wirken. Endlich ließe sich für den Fall, daß der Druck der Einblaseluft geregelt
wird, auch diese letztere selbst zur Beeinflussung der Steuerung verwenden.
Claims (3)
1. Brennstoffventilsteuerung für Verbrennungskraftmaschinen
mit langsamer Verbrennung, für deren' Betrieb hochgespannte Luft zum Einblasen oder Zerstäuben
des Brennstoffes erforderlich ist, und deren Brennstoffventil, der Belastung der Maschine entsprechend, gesteuert wird,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilbewegung durch ein Organ beeinflußt wird, das von dem geregelten Druck der
Betriebsluft oder eines Teiles derselben verstellt wird.
2. Brennstoffventilsteuerung nach Anspruch
I, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Beeinflussung der Ventilbewegung erforderliche Luft zwischen dem Saugventil
der Luftpumpe und einem vor diesem angeordneten Drosselorgan (b) entnommen
wird.
3. Brennstoff ventilsteuerung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die
zur Beeinflussung der Ventilbewegung erforderlicheLuft zwischen zwei Stufen der Luftpumpe entnommen wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE202986C true DE202986C (de) |
Family
ID=465432
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT202986D Active DE202986C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE202986C (de) |
-
0
- DE DENDAT202986D patent/DE202986C/de active Active
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