DE202940C - - Google Patents

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DE202940C
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telescopic tubes
tubes
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telescopic
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B17/00Exercising apparatus combining several parts such as ladders, rods, beams, slides

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Warehouses Or Storage Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
' - JV£ 202940 KLASSE 77 a. GRUPPE
HEINRICH MICHEL in FRIEDBERG i. Hessen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. April 1907 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf ein kombiniertes Turn- und Spielgerät, bei dem als Stützen in bekannter Weise teleskopartig ineinander verschiebbare Rohre dienen und das ermöglicht, eine große Reihe der üblichen Turn- und Spielgeräte aus ihm in bequemer Weise herzustellen. Das Gerät läßt sich sehr schnell und leicht auf kleinem Raum zusammenlegen und ist infolgedessen leicht aufzubewahren und zu transportieren.
Die Teleskoprohre des Geräts sind in bekannter Weise zu pyramidenartigen Stützen zusammengesetzt, jedoch sind die Teleskoprohre mit dem Grundrahmen und den Barren-,
ig Reck- usw. Stangen im Gegensatz zu den bisher gebräuchlichen einfachen Gelenken durch Doppelgelenke verbunden, welche eine Beweglichkeit in zwei zueinander senkrecht stehenden Richtungen ermöglichen, so daß nicht nur die einzelnen Stangen, sondern die ganzen, von den Stangen gebildeten Dreiecke auch seitwärts niedergelegt werden können. Außerdem können diese Gelenke auf dem durchgehenden Grundrahmen verschoben und in jeder beliebigen Stellung an ihm festgeklemmt werden. Hierdurch wird sowohl eine allseitige Verschiebbarkeit und Einstellbarkeit des einzelnen Geräts als auch eine vollkommene Umwandelbarkeit des ganzen Geräts in die verschiedenartigsten Einzelgeräte ermöglicht.
Die Feststellung der einzelnen Rohre und Gelenke geschieht durch schellenartige Klemmstücke mit Schrauben; zwischen den Rohren liegen dabei noch Federn, welche die Reibung derselben gegeneinander vergrößern und verhindern , daß das Gestell sich unter seinem eigenen Gewicht beim Aufstellen wieder ineinander schiebt, ehe die Klemmstücke angezogen sind.
Der Kasten, in welchem die einzelnen Teile des Geräts aufbewahrt werden, ist aus mehreren Teilen zusammengesetzt und kann, auf die pyramidenartigen Stützen aufgesetzt, als Bock oder Pferd benutzt werden, wozu noch hesondere Pauschen eingesteckt und durch Schrauben beseitigt werden können.
Die Zeichnungen zeigen das Gerät in einzelnen seiner Gebrauchsstellungen sowie in der Detailbauart. Fig. 1, 2 und 3 sind Grundriß, Seitenansicht und Vorderansicht des aus dem Gerät hergestellten Barrens. Fig. 4 zeigt ein Reck, Fig. 5 einen Rundlauf. Fig. 6 und 7 sind zwei Schnitte durch das aus dem Gerät hergestellte Pferd. Fig. 8 zeigt die Verwendung des Geräts als Sprunggestell, während die Fig. 9, IO und 11 Einzelheiten zeigen.
Das Gerät besteht aus einem Grundrahmen 15, 16, auf dem die pyramidenartigen Stützen angebracht sind. ' Die einzelnen Teile der Pyramidenstützen werden aus Teleskoprohren (Fig. 9 bis 11) gebildet; deren Rohre 1, 2, 3, 4 usw. sind an ihren Enden mit den Klemmstücken 5, 6, 7 versehen, die schellenartig auf ihnen sitzen und durch die Schrauben 8 angezogen werden können. Auf den inneren Enden der Rohre sitzen Führungsringe 9, zwischen denen die Federn 10 (Fig.10) liegen, um eine genügende Reibung zwischen
den Rohren zu erzielen und dadurch beim Aufstellen vor Anziehen der Klemmstücke ein Zusammenfallen des Gestells zu verhindern. Die Enden des Teleskoprohres sind wiederum als Schellen 11 ausgebildet, die sich um die Rohre oder Stangen 15, 16, 18 drehen können. Die Klemmschraube 12 bildet dann das zweite Gelenk, dessen Achse zu demersten, nämlich der Schelle 11 und den Stangen 15, 16, 18, senkrecht steht.
Ein aus solchen Rohren zusammengesetzter Barren ist in den Fig. 1, 2 und 3 dargestellt. Auf einem Grundrahmen, der aus zwei Rohren 15 und zwei Querbalken 16 besteht, stehen vier pyramidenartige Stützen 17, die ' aus den Teleskoprohren gebildet sind und oben -die beiden Barrenholme 18 tragen.
Nach Lockern der Klemmschrauben kann das ganze Gerät in der Pfeilrichtung auf dem Boden zu einer'Fläche zusammengelegt wer- - den.
Zieht man die Dreiecke weiter nach oben aus, so bildet sich ein Reck (Fig. 4), ein Schaukelgestell o. dgl., welches auch, wenn man beide Barrenholme benutzt, als Doppelreck ausgeführt werden kann.
Durch Verbinden der beiden Barrenholme 18 entsteht (Fig. 5) eine Säule, die durch die Teleskoprohre gestützt wird und als Rundlauf, .Karussell usw. benutzt werden kann, indem man oben auf die Säule einen entsprechenden Kopf 19 auflegt.
Der zur Verpackung des ganzen Geräts dienende Kasten besteht (Fig. 6 und 7) aus einzelnen zusammenschraubbaren Teilen 20, die auf den:Stützen befestigt werden. Benutzt, man nur einen dieser Teile, so entsteht ein Bock, benutzt man mehrere, so entsteht ein mehr oder weniger langes Pferd; für diesen Zweck können noch besondere Pauschen 21 in entsprechende Löcher eingesteckt und durch Schrauben 22 o. dgl. befestigt werden, die auch eine Verstellung in der Höhe gestatten. Die Löcher, in dem Kastenteil sind unsymmetrisch angeordnet, so daß man durch Herumdrehen des Kastens verschiedene Abstände der Pauschen erzielen kann.
In der Fig. 8 ist das Gerät als Sprunggestell dargestellt. Zu diesem Zweck sind auf den Stützen ausbalancierte Sprungstäbe 23 befestigt, die sich vorn mit klatschenförmigen Enden 24 gegeneinander legen und daher beim Wiederzusammenschlagen sofort zur Ruhe kommen. .
Es können natürlich noch die verschiedenartigsten anderen Geräte auf diese Weise hergestellt werden.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Kombiniertes Turn- und Spielgerät mit aus Teleskoprohren gebildeten Stützen, dadurch gekennzeichnet, daß die Teleskoprohre auf dem Grundrahmen verschiebbar und mit diesem und den Barren-, Reckusw. Stangen doppelgelenkartig verbunden sind, zum Zweck, eine allseitige Beweglichkeit und eine möglichst vollkommene Umwandelbarkeit sowie Zusammenlegbarkeit zu erzielen.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den ineinanderschiebbaren Rohren Federn liegen, welche beim Aufstellen vor. dem Anziehen der an .sich bekannten Klemmstücke der Rohre ein Wiederzusammengehen der Rohre verhindern.
3. Gerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die aus den Gelenkösen (11) der Teleskoprohre herausziehbaren Barren- oder Reckstangen zu einer Mittelsäule zusammengesetzt werden können, die durch die Teleskoprohre gehalten wird, wenn das Gerät als Rundr lauf, Karussell u.dgl. benutzt wird.
4. Gerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kasten zur Verpackung des Geräts aus mehreren Teilen besteht, die einzeln oder zusammen-. gestellt auf die aus den Teleskoprohren gebildeten Stützen aufgelegt und dann als Bock, Pferd o.dgl. benutzt werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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