DE20266C - Neuerungen an Vorhängeschlössern mit ausziehbarem Bügel - Google Patents
Neuerungen an Vorhängeschlössern mit ausziehbarem BügelInfo
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- DE20266C DE20266C DENDAT20266D DE20266DA DE20266C DE 20266 C DE20266 C DE 20266C DE NDAT20266 D DENDAT20266 D DE NDAT20266D DE 20266D A DE20266D A DE 20266DA DE 20266 C DE20266 C DE 20266C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B67/00—Padlocks; Details thereof
- E05B67/06—Shackles; Arrangement of the shackle
- E05B67/22—Padlocks with sliding shackles, with or without rotary or pivotal movement
Landscapes
- Tents Or Canopies (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68: Schlosserei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. April 188a ab.
Das von mir erfundene Vorhängeschlofs ist auf beiliegender Zeichnung dargestellt, und
zwaf zeigt:
Fig. ι und 2 Verticalschnitte des Schlosses, Fig. 3 einen Verticalquerschnitt,
Fig. 4 einen Horizontalquerschnitt, und
Fig. 5 und 6 Details.
Der ausziehbare Bügel b wird durch drei Riegel α αΛ und / festgehalten, von denen der
letztere beim Oeffhen mittels eines Schlüssels q, die beiden ersteren aber durch eigenthümliche
Bewegung der Deckschienen k und kl zurückbewegt
werden. Die Reihenfolge, in der die drei Riegel α α1 und / zurückbewegt werden,
ist- ganz willkürlich.
Die beiden Riegel α und a1 legen sich in
denselben Ausschnitt i des Bügels und gleiten auch in demselben an der hinteren Schlofsdecke
A befestigten Führungsstück h. Die hinteren Enden von α und al sind mit verticalen
Schlitzen versehen, in denen sich die Stifte c und i1 führen. Der zu α gehörige Stift c ist
an den hinteren Deckstreifen k befestigt, der mit der Schlofsdecke A in keiner directen Verbindung
steht. Aufserdem sind an k noch die Stifte f und e befestigt. In A befinden sich
die winkelförmigen Schlitze u u, in denen die
Stifte c und e gleiten und der verticale Schlitz χ in dem Stift / gleitet. Wenn Riegel α im
Ausschnitt i liegt, befinden sich die Stifte c f und e an den oberen Enden ihrer Schlitze und
die Deckschiene k nimmt die in Fig. 1 punktirt gezeichnete verticale Lage ein. Um den
Riegel λ zurückzuschieben, mufs man nur die Deckschiene k nach unten und zur Seite so
bewegen, dafs sich die Stifte cfe an die unteren
Enden ihrer Schlitze begeben. Auch diese geöffnete Lage des Riegels α ist in Fig. 1
.punktirt dargestellt. Die Spiralfeder g, welche den Stift e mit dem Führungsstück h verbindet,
dient dazu, die Stifte mit genügender Spannung gegen die Seitenflächen ihrer Schlitze anzudrücken
und so die Theile in der geöffneten oder geschlossenen Stellung sicher zu erhalten.
In dem verticalen Schlitz des direct neben a gleitenden Riegels al, Fig. 3, bewegt sich der
Stift der an der vorderen, auch das später
zu erwähnende Schlüsselloch bedeckenden Deckschiene /£' befestigt ist. An dieser letzteren ist
noch der Stift e1 befestigt, Fig. 2, und beide Stifte c1 und e1 gleiten wieder in den winkelförmigen
Schlitzen u* ux der vorderen Schlofsdecke
Ax. Liegt der Riegel a1 im Ausschnitt i,
so befinden sich die Stifte cl e1 an dem unteren
Ende ihrer Schlitze. Bewegt man die Deckschiene k1 nach oben und zur Seite, so wird
der Riegel a1 aus i herausgezogen werden und
die Stifte cl und εΛ gehen an das obere Ende
ihrer Schlitze ux u1. Die Stellungen der Deckschiene
kl in geöffnetem und geschlossenem Zustande sind in Fig. 2 punktirt dargestellt.
Die Spiralfeder ^1, welche den Stift el mit dem
nach oben gebogenen Ende des Schliefsriegels / verbindet, gewährt die nöthige Spannung für
das Festhalten der Deckschiene k1 in ihren
beiden Stellungen.
Der Riegel /, der mittelst des Schlüssels q bewegt wird, legt sich in die Nuth m des Bügels
b, der sich auf dieser Seite in dem Stück ί
führt. Das Zurückschieben des Riegels /, der sich an dem Zapfen o, Fig. 3, führt, erfolgt
durch eine kurze Linksdrehung des flachen
Schlüssels q in der gewöhnlichen Weise. Nur der Bart von q wird durch das Schlüsselloch w
eingebracht, während sich der über dem Bart befindliche Theil in einen drehbaren Kern p
legt. Dieser letztere ist durch eine centrale Bohrung und eine Längsnuth mit einem schwachen
und schmalen Steg ν, Fig. 3, versehen, über den sich der Einschnitt ν' des Schlüssels q,
Fig. 5, schiebt. Durch letztgenannte Anordnung wird die Benutzung eines Dietrichs erschwert.
Die Feder g\ welche den Stift e1 mit dem
Riegel / verbindet, dient somit auch zur Spannung des letzteren.
Beim Schliefsen des Schlosses ist es wieder gleichgültig, in welcher Reihenfolge man die
drei Riegel α α1 und / in ihre schliefsenden Stellungen bringt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Ein Vorhängeschlofs, bei dem der Bügel b durch die beiden mittelst der Deckstreifen k und P zu bewegenden und in den Einschnitt i eingreifenden Riegel α und a1 und des mit Schlüssel q zu bewegenden und in Einschnitt m eingreifenden Riegels / festgehalten wird, wobei die Bewegung von α durch Deckstreifen k, Stifte c f e, Schlitze u u x, Feder g und Verticalschlitz in a, diejenige von al durch Deckstreifen k\ Stifte c1 e\ Schlitze ux u\ Feder g\ und Verticalschlitz in a\ und diejenige von / durch flachen Schlüssel q mit Einschnitt v1 und drehbarem Kern / mit Steg ν ausgeführt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20266C true DE20266C (de) |
Family
ID=297029
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT20266D Active DE20266C (de) | Neuerungen an Vorhängeschlössern mit ausziehbarem Bügel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20266C (de) |
-
0
- DE DENDAT20266D patent/DE20266C/de active Active
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