DE2024907B2 - Verfahren zur herstellung von titandioxidkonzentraten aus ilmenithaltigen materialien - Google Patents
Verfahren zur herstellung von titandioxidkonzentraten aus ilmenithaltigen materialienInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Anreicherung von Titandioxid in natürlich vorkommenden
ilmenithaltigen Materialien durch Behandlung des titandioxidhaltigen Materials mit Säuren, wobei das
Titandioxid in fester Form gewonnen wird.
Bei der Herstellung von TiO2-Pigmenten hat in den
letzten Jahren das sogenannte Chloridverfahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Bei diesem Verfahren
wird Titantetrachlorid bei erhöhter Temperatur mit Sauerstoff zum Oxid und Chlor umgesetzt. Zur
Herstellung des Titantetrachlorids muß ein an TiO; hochprozentiges Material verwendet werden. Für das
Chloridverfahren wird daher vorzugsweise Rutil als Ausgangsmaterial eingesetzt. Dieser steht jedoch in
ausreichenden Mengen nicht zur Verfügung. Es sine daher zahlreiche Verfahren vorgeschlagen worden au;
anderen natürlich vorkommenden TiO2-haltigen Mine
rauen einen synthetischen Rutil herzustellen. Die
meisten dieser Verfahren betreffen die Aufarbeitung von llmeniterzen, da diese in der Natur in ausreichender
Mengen zur Verfügung stehen. Der llmenit enthält TiO in Mengen von etwa 30-60%, und als wesentlicher
Nebenbesiandteil vor allem Eisen. Daneben kommen al; sehr unerwünschte Begleitelemente die sogenannter
färbenden Verunreinigungen (Chrom-, Vanadin-, Man ganoxide) und Erdalkalien vor. Während d^s Eiser
vornehmlich aus wirtschaftlichen Gründen aus der Ilmeniterzen abgetrennt wird, ist es notwendig vor
allem die Erdalkalien abzutrennen, da diese sich bei der Chlorierung sehr störend bemerkbar machen.
Bei der Aufarbeitung von TiO2-haltigen Materialier
unterscheidet man im wesentlichen zwei Gruppen vor Verfahren. Bei dem einen wird das gesamte Mineral ir
Lösung gebracht und anschließend die gelöster Bestandteile in TiO2-haltiges Konzentrat aufgearbeitet
Bei der anderen Gruppe werden lediglich die unerwünschten Bestandteile der TiO2-haltigen Materialier
in Lösung gebracht, während das TiO2 in möglichst reiner Form als Rückstand zurückbleibt. Bei der
Herstellung von Rohstoffen für das Chloridverfahrer wird die zuletzt genannte Gruppe der Verfahrer
bevorzugt. Die Herstellung des Tetrachlorids erfolgt im allgemeinen im Wirbelbettverfahren, für die ein relativ
grobkörniges Titandioxid als Ausgangsmaterial verwendet werden muß; ein Großteil der vorgeschlagener
Verfahren bemüht sich daher darum ein relativ grobkörniges Material zu erhalten.
Es wurden Verfahren bekannt, bei denen man in einer ersten Stufe das in den TiO2-haltigen Materialien
vorhandene Eisen vollkommen zu Fe2Oj oxidiert. In
einer zweiten Stufe wird dann das dreiwertige Eisen mit festen, flüssign oder gasförmigen Reduktionsmitteln bis
zum Metall reduziert. Die Reduktionsbedingungen müssen dabei so gewählt werden, daß das aufzuschließende
Material nicht schmilzt und daß das Eisen in schwammiger, feinverteilter Form anfällt.
Obwohl die Eisenkomponente unter erheblichem Aufwand in den metallischen Zustand überführt wird
gelingt es nicht, das Eisen in dieser Form vom Konzentrat abzutrennen. Zur Abtrennung des Eisens
muß das Material in einer weiteren Stufe mit verdünnten Säuren bzw. Eisen(III)-chlorid-Lösungen
(DT-AS 12 08 497) oder Ammoniumcarbonatlösungen (DT-AS 12 18 734) gelaugt werden.
In der DT-AS 10 92 210 wird ferner ein Verfahren vorgeschlagen, bei dem das TiO2-haltige Material
zunächst oxidierend vorbehandelt und anschließend unter reduzierenden Bedingungen bei erhöhtem Druck
im Autoklav mit Schwefelsäure aufgeschlossen wird. Die Abtrennung des Eisens gelingt jedoch nur, wenn
während des Aufschlusses gemahlen wird. Ein für die Chlorierung geeignetes körniges Material kann also
durch dieses Verfahren nicht erhalten werden.
Die US-Patentschrift 34 57 037 betrifft ein Verfahren, bei dem llmenit zunächst auf eine Teilchengröße von
etwa 75 bis 300 Mikron gebracht wird, unter Abtrennung der Gangart. Anschließend wird das
feinkörnige Material unter oxidierenden Bedingungen auf ein Fe(III)/Fe(ll)-Verhältnis von etwa 1 : 1 eingestellt
und dann reduzierend weiterbehandelt um das im llmenit vorhandene Eisenoxid in metallisches Eisen zu
überführen. Anschließend wird das so vorbehandelte
Material mit verdünnten Säuren einer Konzentration
η 5 bis 25% in zwei Stufen behandelt. In der ersten
Stufe wird bei relativ niederen Temperaturen in kurzer 7eit das metallische Eisen entfernt, während in einer
zweiten Stufe bei wesentlich höheren Temperaturen und langer Laugungszeit das im Ausgangsmaten '
vorhandene Magnesiumoxid abgetrennt wird. In Cu ersten Stufe wird die Laugung bei einem relais
niedrigen Säure : Erz-Verhältnis bei Temperaturen von 20 bis 60° durchgeführt. In der zweiten Stufe wird mit
einer erhöhten Säuremenge und bei Temperaturen von 70 bis 1000C gelaugt. Bei diesem Verfahren wird /war
ein relativ grobkörniges Produkt erhalten, die Abtrennung des Magnesiumoxids bereitet jedoch Schwierigkeiten,
außerdem ist das Verfahrn relativ umständlich.
Die US-Patentschrift 30 60 002 betrifft ein Verfahren zur Aufarbeitung von titanhaltigem Material wie limenit
oder titanhaltiger Schlacken, wobei das Material vor einer Behandlung mit Salzsäure bei einer Temperatur
von 500 bis 10000C, insbesondere über 6000C aktiviert
wird. Der Nachteil dieses bekannten Verfahrens besteht darin, daß das erhaltene aktivierte Material unter
Überdruck in relativ komplizierten Anlagen gelaugt werden muß.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Titandioxidkonzentraten aus ilmenithaltigen
Materialien durch Aktivieren bei Temperaturen von 600 bis 9000C in nichtreduzierender Atmosphäre
Auflösen der Nicht-TiO2-Bestandteile mit Säuren bei
erhöhter Temperatur (Laugung) und Abtrennen des als Rückstand verbleibenden Titandioxidkonzentrates, das
dadurch gekennzeichnet ist, daß man unter Erhaltung bzw. Einstellen eines Eisen(II): Eisen(III)-Verhältnisses
von5:lbisl : 18 aktiviert.
Überraschenderweise wurde gefunden, daß durch die erfindungsgemäße thermische Behandlung ilmenithaltige
Materialien so aktiviert werden können, daß durch Laugung mit leicht zu regenerierenden verdünnten
Säuren, vornehmlich azeotroper Salzsäure, eine fest quantitative Abtrennung des Eisens, des Magnesiums
und anderer störender Verunreinigungen möglich wird. Bei den nach dem erfindungsgemäßen Verfahren
gewonnenen Titandioxidkonzentraten handelt es sich um körnige für Chlorierungsverfahren im Wirbelbett
sehr gut geeignete Produkte mit einem Titandioxidgehalt von mindestens 92-96% TiO2 und Teilchengrößen
von 75 bis etwa 350 Mikron je nach dem verwendeten Ausgangsmaterial.
Die Vorbehandlung muß in gewissem Umfang dem Ilmenit angepaßt werden. Falls im Ausgangsmaterial
bereits ein Fe(II)/Fe(lII)-Verhältnis von 5 :1 bis 1 :18
vorliegt, genügt eine einfache thermische Behandlung in inerter Atmosphäre bei Temperaturen von 600-9000C.
Es genügt eine Vorbehandlungszeit von 1 bis 12 Stunden. Nach der Aktivierung wird das Material in
Salz- oder Schwefelsäure gelaugt. Es werden Säuren mit Konzentrationen von 10 bis 37% angewendet. Die
Laugung selbst erfolgt in stehenden oder bewegten Betten in den dazu geeigneten bekannten Vorrichtungen
wie z. B. Sickerkästen, Rührbehältern, Rührkaskaden oder Wirbelbetten. Ferner eignen sich auch
Drehtrommeln. Die Laugung kann ferner im Gegen-, Quer- oder Gleichstrom durchgeführt werden.
Bei Ilmeniten, bei denen das gewünschte Fe(Il)/
r^-/FTI\ \/~-U~U«ie λ»·ο* »tnrr^cti^ll* wprHpn ΓΠΙΐβ Wird
zunächst eine oxydierende und dann eine nichtoxydierende Aktivierung durchgeführt. Beide Aktivierungsstufen
können jedoch auch in einer einzigen Stufe /usammengeiaßi werden, wobei dann das zu aktivierende
Material in einer schwach sauerstoffhaltigen Atmosphäre getempert wird.
Beim zweistufigen Verfahren wird das zu aktivierende Material zunächst bei Temperaturen von
600"C - 903' C vorzugsweise von 600°C - 800°C auf ein
Fe(ll)/Fe(lll)-Verhältnis von 5 : 1 bis 1:18 vorzugsweise von 1:1 bis 1:10 und mit besonders guten
Ergebnissen von 1:1,5 bis 1:4 eingestellt. Die Aktivierung erfolgt vorzugsweise in sauerstoffhaltiger
Atmosphäre, d. h. in Luft, in mit Sauerstoff angereicherter Luft oder auch bei erniedrigten Sauerstoffpartialdrückcn.
Es kann jedoch auch in Gegenwart von Sauerstoff abgebenden Mitteln, d.h. zum Beispiel in
Gegenwart von Nitraten getempert werden. Besonders vorteilhalt ist auch die Anwesenheit von Stickoxiden.
Man kann annehmen, daii beim Ilmenit, der zum größten Teil aus Eisenmetatitanat besteht, durch diese
Voroxidation ein Teil des FeTiOj zu Fe2Oj und TiO2
(Rutil) zersetzt wird. Durch elektronenmikroskopische Aufnahmen während der Voroxidation konnte beobachtet
werden, daß die Rutilkristalle während der Temperung zu regelmäßig geformten Kristallnadeln
ausreifen, die stark miteinander verzahnt sind. Durch diese Verzahnung wird ein Zusammenhalt des ursprünglichen
Kornes bewirkt, so daß bei der anschließenden Laugung Gestalt und Größe der Erzkörner erhalten
bleiben. Dies ist, wie bereits ausgeführt, für die Herstellung von wirbelfähigem Titandioxidkonzentrat
besonders wichtig. Nach der ersten Stufe, für die ein Zeitbedarf von etwa 10 Minuten bis 10 Stunden
notwendig ist, erfolgt eine zweite Temperung bei Temperaturen von 60O0C-9000C in inerter Atmosphäre.
Diese Temperung ist in etwa 1 bis 12 Stunden vorzugsweise von 3 bis 6 Stunden fertig. Diese Stufe
dient im wesentlichen zu einer Ausreifung des voroxidierten Materials.
Nach der Temperung wird das Material in bekannter Weise gelaugt, worauf dann anschließend das Titandioxidkonzentrat
von den gelösten Bestandteilen abgetrennt wird. Beim einstufigen Verfahren wird die
oxidative Aktivierung und die Aktivierung in neutraler Atmosphäre zusammengefaßt. Diese einstufige Aktivierung
erfolgt vorzugsweise bei Temperaturen von 600-900° C, insbesondere von 7000C bis 900°C in
schwach sauerstoffhaltiger Atmosphäre. Vorzugsweise wird mit Sauerstoffgehalten von etwa 0,01 bis 10 Vol.-%
O2 gearbeitet. Der Zeitbedarf für diese einstufige Oxidation beträgt je nach den Eigenschaften des
Ilmenits etwa 1 bis 12 Stunden. Der Zeitbedarf für den jeweilig eingesetzten Ilmenit kann durch eine Voruntersuchung
relativ einfach festgestellt werden.
Bei allen genannten Durchführungsformen des erfindungsgemäßen Verfahrens ist es zweckmäßig, die
verwendeten Reaktionsgase bei Temperaturen oberhalb 4O0C mit Wasserdampf zu sättigen. Der Wasserdampf
hat offenbar einen günstigen mineralisierenden Einfluß und vermeidet ein Zusammenbacken der
Partikeln während der Aktivierung.
ι Röntgenographische Untersuchungen und das magnetische Verhalten der Proben sprechen für die
Annahme, daß bereits vorhandenes oder durch die Voroxidation entstandenes Fe2Oj zu Phasen des
Systems χ Fe2Oj(I -,v)FeTiOj in verbliebenes Eisenme-
, tatitanat eingebaut wird. Dieser Vorgang beginnt bereits während der ersten Verfahrensstufe und wird in
der zweiten Stufe vervollständigt.
Der Fortschritt der Reaktion kann daher in einfacher
Weise röntgenographisch — Bestimmung der Gitierkoiistanten
bzw. des daraus berechneten Molvolumens — wie auch durch Überwachung der magnetischen
Eigenschaften festgestellt werden, deren Abhängigkeiten von der Zusammensetzung der entsprechenden
Phasen an sich bekannt sind. Ausgehend von reinem FeTiO3 steigt der Magnetismus bei zunehmendem
Eisen(lll)-Gehalt stark an, durchläuft bei ca. 30 Molprozent Fe.>Oj ein ferromagtietisches Maximum und
ist bei ca. 60% Fe2O3 bereits auf den Wert von schwach
magnetischem Fe2O3 abgesunken. Nach Eichung für
eine bestimmte Ilmenitsorte kann so in einfacher Weise die Einstellung des angestrebten Fe(II)ZFe(III)-Verhältnisses
überwacht werden.
Die erfindungsgemäße Aktivierung des Ilmenits gelingt in besonders vorteilhafter Weise, wenn das
Fe(II)/Fe(llI)-Verhältnis auf etwa 1 : 2 eingestellt wird.
Handelt es sich bei den Ausgangsprodukten um Ilmenite mit relativ hohem Fe(IU)-Gehalt, so kann wie
bereits ausgeführt eine Voroxidation ganz unterbleiben und die Aktivierung durch Tempern in inerter
Atmosphäre vorgenommen werden. Solche Produkte zeigen gute Laugungsergebnisse, jedoch enthalten die
anfallenden Konzentrate unter Umständen mehr oder weniger große Anteile an Feinstoffen.
Eine vorteilhafte Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht aus folgenden Maßnahmen:
Iimenit mit einem TiO2-Gehalt zwischen 40 und 50%
und einer Korngröße, die für die Chlorierungsverfahren im Wirbelbett geeignet ist, wird im Drehrohrofen bei
780°C geglüht. Der Sauerstoffgehalt im Rauchgas soll bei ca. 1% liegen. Der Fortgang der Reaktion wird
durch halbstündige Überwachung der magnetischen Eigenschaften vorgenommen. Dies gelingt in sehr
einfacher Weise mit Hilfe einer kleinen Balkenwaage und eines Permanentmagneten. Die eine Schale der
Waage wird durch ein zylindrisches Glasgefäß ersetzt, in das stets die gleiche Menge Produkt eingewogen
wird. Als Maß für die magnetischen Eigenschaften dient die Kraft (Gewicht), die aufgewendet werden muß, bis
sich die Probe von dem darunter angeordneten Magneten abhebt. Nach einer Verweilzeit von ca. 6 h ist
die Zusammensetzung Fe(II): Fe(III) von etwa 1:2 erreicht und das Produkt wird abgekühlt — ;nit Wasser
oder Luft abgeschreckt. Die Aufarbeitung zu TiO2-Konzentrat
erfolgt in einer mehrstufigen Fließbettlaugung mit zwanzigprozentiger Salzsäure bei Temperaturen
möglichst nahe dem Siedepunkt, ohne ihn jedoch zu erreichen. Eine deutliche Verkürzung der Laugungszeit
kann durch Anlegen von Überdruck — 1 bis 5 atm, vorzugsweise von einer halben Atmosphäre Überdruck
und der dadurch möglichen Temperatursteigerung erreicht werden. Das gewaschene Konzentrat wird
getrocknet und für die Chlorierung zur Erzielung einer Restfeuchte von maximal 0,2% H2O bei Temperaturen
von 500°C bis 900° C, vorzugsweise bei 700°C geglüht.
Die anfallenden salzsauren Eisenchloridlaugen werden nach dem Prinzip einer Sprüh-Röstung zu Salzsäure
und Eisenoxid zersetzt. Die Salzsäure wird in die Laugungsstufe zurückgeführt. Das Eisenoxid kann
vielseitig, insbesondere metallurgisch verwendet werden.
Der besondere Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens liegt darin, daß die hergestellten Konzentratkörner
bis auf geringe Feinanteile gegenüber den Ausgangsprodukten in Form und Größe praktisch
unverändert bleiben.
Die nachfolgende Tabelle zeigt, daß bei Verwendung
eines llmenitsandes bei normaler Glühdauer die
Korngröße eher noch etwas ansteigt.
1) Sckundärlagerstäuen-Ilmenit: einstufiges
Verfahren — 7h
Verfahren — 7h
Korngröße
mm
mm
Iimenit
Akt.
Ilmenii
Ilmenii
0,125-0,160
0,071-0,125
0,040-0,071
0,071-0,125
0,040-0,071
98,4
1,6
1,6
18,5
80,0
1,5
Geglühtes Konzentrat
10,5
86,8
2,7
Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens ist darin zu sehen, daß auch stark magnesiumhaltige
Ilmenite verarbeitet werden können. Es gelang u. a. aus llmenitsorten mit einem Magnesiumgehalt von 4,5%
MgO Konzentrate herzustellen, deren MgO-Gehali mit 0,2% demjenigen gängiger Rutilsorten entspricht. Auch
bei anderen llmenitsorten wurden über 90% des Magnesiumgehaltes entfernt.
Weiterhin ist es vorteilhaft, daß die Glühstufe des erfindungsgemäßen Verfahrens in bequemer Weise in
technisch gebräuchlichen Apparaturen wie z. B. Drehofen oder Wirbelschichtreaktoren durchgeführt werden
kann.
Als in der einschlägigen Technik bekannte Ausführungen der Laugung im Gegen-, Quer- oder Gleichstrom
stehen z. B. Sicker-, Rühr-, Fließbettlaugungen oder Laugungen in Drehtrommeln zur Verfügung. Die
nachfolgenden Beispiele sollen der weiteren Erläuterung des erfindungsgemäßen Verfahrens dienen.
600 g Primärlagerstätten-Ilmenit (44,1% TiO2; 35,2%
FeO; 12,2% Fe2O3; 4,5% MgO) der Korngröße kleiner
0,125 mm wurden in einem Wirbelrohr aus Quarzgut mit feuchter Luft 5 h lang bei 6500C partiell oxydiert und
anschließend in feuchter Stickstoffatmosphäre 5 h lang bei 7800C getempert. Die Sättigung der Reaktionsgase
mit Wasserdampf erfolgte bei 85°C. Der Eisen(II)-Gehalt
des Reaktionsproduktes wurde nach Aufschluß mit Flußsäure maßanalytisch zu 11,5% bestimmt. Der
Eisen(III)-Gehalt betrug 22,8%. Das Fe(II)ZFe(111)-Verhältnis
entspricht mit 1 :2 demjenigen im Magnetit.
300 g Reaktionsprodukt wurden mit 3 1 azeotroper Salzsäure versetzt und sieben Stunden bei Siedetemperatur
(ca. 1100C) gelaugt. Bei sehr geringen Feinanteilen
wurden 131,5 g ( = 94% Ausbeute) körniges Konzentrat erhalten, das nach Glühung bei 8000C folgende
analytische Zusammensetzung hatte und dessen Korngröße gegenüber dem aktivierten Material praktisch
unverändert war:
| Iimenit | Konzentrat | |
| TiCh | 44,1 | 94,2 |
| FeO | 35,2 | — |
| Fe2O3 | 12,2 | 1,2 |
| MgO | 4,5 | 0,2 |
| CaO | 0,3 | 0,3 |
| S1O2 | 2,4 | 2,8 |
| AI2O3 | 0,5 | 0,07 |
| CnO3 | 0,03 | 0,01 |
| V2O5 | 0,3 | 0,08 |
| MnO | 0,35 | 0,01 |
| H2O | 0,2 |
| Korngröße | Akt. | Konzentrat |
| Ilmenit | ||
| mm | % | % |
| 0,16-0,125 | 1,0 | 1,5 |
| 0,125-0,10 | 14,0 | 17,0 |
| 0,10-0,071 | 44,5 | 46,0 |
| 0,071-0,040 | 37,5 | 34,0 |
| Unter 0,04 | 3,0 | 1,5 |
Beispiel Il
600 g Sekundärlagcrstältcn-Ilmcnit (50,0% TiO2;
37,7% FeO; 9,1% Fe2O); 0,5% MgO) wurden wie in
Beispiel I mit feuchter Luft 5 h lang bei 6500C oxydiert
und anschließend 5 h bei 78O"C in inerter Atmosphäre
getempert.
Die magnetische Remanenz der Probe nahm während der Oxydation von
B,;„ = 5 G g 'cmJauf 21 G g 'em'
zu und erreichte während der Temperung in inerter Atmosphäre einen F.ndwcr( von 26Gg 'cm1. Der
Fe(Il)- bzw. Fc(III)-Gchall wurde maßanalytisch zu 15,8% Fe(II) bzw. 19,9% Fe(III), röntgcnographiseh
über die lineare Abhängigkeit des Molvolumens von der Zusammensetzung λ Fc2Oi(I -A)FeTiO)ZU 16,2% Fc(II)
bzw. 19,5% Fe(lll)bcstimmt.
Nach achtstündiger Laugung mit zwanzigprozentiger Salzsäure bei Siedetemperatur konnte ein Konzentrat
gewonnen werden, dessen Anteil an grobem, sandigem Produkt bei ca. 95% lag. Diese Probe hatte nach dem
Trocknen bei 150"C die folgende Zusammensetzung:
| Ilmenit | Konzentrat | |
| T1O2 | 50,0 | 94 |
| Fc2Oi | 9,1 | 1 |
| FeO | 37,7 | — |
| MgO | 0,5 | 0,06 |
| CaO | 0,4 | 0,02 |
| SiOz | 0,67 | 0,7 |
| AhOj | 0,86 | 0,23 |
| Cr2Ö3 | 0,07 | 0,03 |
| V2Os | 0,33 | 0,09 |
| MnO | 0,8 | 0,02 |
| H2O | — | 2 |
| ZrO2 | 0.5-1 | 1 |
Nach Entfernung der leizlen I I2O-ReStC durch
Glühen bei 1000"C betrug der analytische IiO2-(JeIIaIl
96,6%. Die Oberfläche, gemessen nach der BET-Melhode,
vergrößerte sich von 0,2 m'/g (Ilmenit) auf 8 ni'/g
(Konzentrat, bei IW getrocknet). Fin bei 650"C entwässertes Konzentrat mil einer Rcstfcuehtc von
0,2% HiO ist mit einer dem Ausgangsprodukl
geringfügig vergrößerten Korngröße von 0,071 bis 0,16 mm und einer Oberfläche von 4 m'/μ lür technische
Chlorierungen besonders geeignet.
Beispiel III
600 g Sckimdärlagerslätten llmenit mit der Ziisam
mcnsetzung wie in Beispiel Il wurden im Wirbelbett in
der Vomxydalioiisstule zwei Slunden hing bei 7H0"C
mil einem Keaklionsgas behandelt, das zuvor aus drei Volumenleilen Sauerstoff und 117 Teilen Stieksloll
gemischt und anschließend hei W'C mil Wnsserdampl gesättigt worden wnr. Ohne SauersloNziisal/ wurde
noch weitere vier Slunden bei 780' C getempert. Das Fe(ll)/Fe(l[l)-Verhällnis im Endprodukt betrug 1:3.
300 g des Endproduktes wurden mit drei Litern azcotropcr Salzsäure versetzt und bei Siedetemperatur
sechs Stunden lang im Rührkolben gelaugt. Ls wurden 140 g körniges, bei 150 C getrocknetes Produkt mit
einem TiO2-Gchall von 92.2% gewonnen. Der Feinstoffanteil
lag bei 0,7%, bezogen auf das Gesamtkonzentrat. „ . . , ...
Beispiel IV
150 kg Sckundärlagerslätten-Ilmenit mit der Zusammensetzung
wie in Beispiel Il und der Korngröße 0,071 —0,125 mm wurden in einem Drehflammofen bei
780°C mit den Verbrennungsgasen einer Brennkammer, die mit Erdgas und Luft betrieben wurde, geglüht. Die
durchgesetzten Gasmengen betrugen 5 m1 Erdgas und
45,5 mJ Luft. Der Sauerstoffgehalt im Verbrennungsgas
betrug 0,6 bis 1 % O2. Der Rcaktoinsvcrlauf wurde durch
halbstündige Kontrolle der magnetischen Eigenschaften verfolgt. Als Maß diente diejenige Anzahl von
Gewichtsstücken, die auf der einen Schale einer Balkenwaage aufgelegt werden mußte, um 5 g der
Probe am anderen Balkenendc von einem fest installierten Permanentmagneten abheben zu lassen.
Aus den in der Tabelle angegebenen Werten ist die Änderung der magnetischen Kenngröße mit fortschreitender
Reaktion gut zu erkennen:
| Probe nach χh | Kenngröße in g |
| 0,5 | 8,7 |
| 1,0 | 10,3 |
| 1,5 | 12,2 |
| 2,0 | 14,7 |
| 2,5 | 16,0 |
| 3,0 | 18,5 |
| 3,5 | 21,2 |
| 4,0 | 23,2 |
| 4,5 | 23,0 |
| 5,0 | 22,3 |
| 5,5 | 20,7 |
| 6,0 | 18,5 |
| Nach Austrag | 17,0 |
| der Probe |
Die Einstellung des Fc(ll)/Fe(lll)-Verhältnisses von
ca. 1 : 2 war nach dieser Zeit erfolgt; das Produkt wurde ausgetragen und mit Wasser abgeschreckt. Zur Prüfung
der Laugungsaklivität wurden 300 g des Endprodukts mit 3 I azeolroper Salzsäure im Rührkolben hei ca
110"C gelaugt. Bereits nach 2,5 h Laugimgs/eil halle das
Konzentrat einen TiO.-Gehalt von 901Vn, nach 7 Ii wurde
ein körniges Konzentrat mit 95% TiO2 und 1% Ie2O
ausgetragen. Weitere 14 kg dieses Produktes wurden mit 8 Portionen a 5,9 kg azeolroper Salzsäure bei 11 r>"(
unter einem Überdruck von 0,5 al im Fließbeti gelaugt
Die l.aiigiingszeil betrug Sinai 2 h. der Überschuß ar
azeolroper Salzsäure nur 13% gegenüber der berechne len Menge. Es wurden 6,8 kg körniges, bei 15OX
getrocknetes Endprodukt mil einem TiO2-C lehalt vor
93,2% gewonnen (Ausheule: 93%). Nach weitf.clicndci
Entfernung der Kestleiichle durch zweistündiges CiIiI
hen bei 700 C stieg der TiO2 (ichali aiii 9r>%.
600 μ Priiniirhigersliitieii'llnu'iiil mil einem lualiv
geringen TiO2 Gehalt von M11% wurden in de
Korngröl.W von 0,071 bis O1KiO mm bei 7K0 C) h lang in
Wirbelrolir geglüht. Das Reaktiongsgas wurde aus 99
Teilchen N.? und einem Teil O_> gemischt und bei 85"C
mit Wasserdampf gesättigt. Eine zweistündige Temperung in feuchter Stickstoffatmosphäre wurde angeschlossen.
Das Fe(ll)/Fe(III)-Verhältnis im aktivierten Produkt betrug 1 : 4. Nach siebenstündiger Laugung von
300 g des Endproduktes mit 3 1 azeotroper Salzsäure wurden 105 g grobkörniges Konzentrat mit einem
TiO· Gehalt von 90,7% erhalten. Nach dem Glühen bei 8000C (2 h) ergab sich folgende analytische Zusammensetzung:
IO
| IiO, | 92,2% |
| FcjO, | 2.2% |
| MgO | 0,08% |
| CaO | 0,20% |
| SiO. | 3,1% |
| AL-O1 | 1,3% |
| H-O | 0,2% |
| Cr,O. | 0,03% |
| MnO | 0,006% |
| V-O-, | 0,12% |
Claims (8)
1. Verfahren zur Herstellung von Titandioxidkonzentraten
aus ilmeniihaltigen Materialien durch Aktivieren bei Temperaturen von 600 bis 900"C in
nichtreduzierender Atmosphäre, Auflösen der Nicht-TiO2-Bestandteile mit Säuren bei erhöhter
Temperatur (Laugung) und Abtrennen des als Rückstand verbleibenden Tilandioxidkonzentrates,
dadurch gekennzeichnet, daß man unter Erhaltung bzw. Einstellen eines Eisen(ll): Eisen(lll)-Verhältnisses
von 5 : 1 bis 1 :18 aktiviert.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man bei einem vorgegebenen
Eisen(Il): Eisen(lll)-Vurhältnis von 5 : 1 bis 1 :18 in
inerter Atmosphäre 1 bis 12 Stunden aktiviert und die Laugung mit Salz- oder Schwefelsäure vornimmt.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man in dem ilmenithaltigen Material
durch Tempern in oxydierender Atmosphäre ein Eiseri(II): Eisen(III)-Verhältnis von 1:1 bis 1:10
einstellt, das getemperte Gut anschließend in inerter Atmosphäre bei Temperaturen von 600 bis 9000C
etwa 1 bis 12 Stunden tempert und das getemperte Gut anschließend laugt.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man das Einstellen des
Eisen(II): Eisen(III)-Verhältnisses und das Aktivieren in einer Stufe in einer Atmosphäre mit
Sauerstoffgehalten von etwa 0,01 Vol.-% bis 10 Vol.-% O2 bei Temperaturen von 600 bis 9000C in 1
bis 12 Stunden vornimmt.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß man das ilmenithaltige
Material in wasserdampfhaltiger Atmosphäre aktiviert.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß man das aktivierte
Material mit Wasser oder Luft abschreckt.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß man das
Eisen(II): Eisen(III)-Verhältnis über die magnetischen Eigenschaften überwacht.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, daduich gekennzeichnet, daß man das
Eisen(H) : Eisen(III)-Verhältnis über die röntgenographisch
bestimmten Gitterkonstanten überwacht.
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