DE202103C - - Google Patents

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DE202103C
DE202103C DENDAT202103D DE202103DA DE202103C DE 202103 C DE202103 C DE 202103C DE NDAT202103 D DENDAT202103 D DE NDAT202103D DE 202103D A DE202103D A DE 202103DA DE 202103 C DE202103 C DE 202103C
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drum
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DENDAT202103D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F35/00Accessories for mixers; Auxiliary operations or auxiliary devices; Parts or details of general application
    • B01F35/45Closures or doors specially adapted for mixing receptacles; Operating mechanisms therefor
    • B01F35/451Closures or doors specially adapted for mixing receptacles; Operating mechanisms therefor by rotating them about an axis parallel to the plane of the opening

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

dick ^d
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
202103-KLASSE 50/. GRUPPE
ALFRED GUTMANN
ACTiENGESELLSCHAFT für Maschinenbau
in ALTONA-OTTENSEN.
der Trommel.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Oktober 1907 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung zum zeitweiligen und teilweisen Auslassen des Inhaltes von in Drehung befindlichen Trommeln für Misch-, Zerkleinerungs-5 oder andere für die Behandlung körniger oder pulverförmiger Stoffe bestimmte Maschinen.
Gemäß der Erfindung wird dies daduVch bewirkt, daß am freien Ende einer drehbar an der Trommel angeordneten Klappe unter der
ίο Einwirkung von Federn stehende Verschlußhaken drehbar gelagert sind, die nach erfolgter Ausklinkung durch einen in die Bahn des auf ihrer Antriebswelle befestigten Armes einstellbaren Anschlagarm und nach unmittelbar darauf erfolgender Wiederfreigabe mit Ausklinkungen über eine an der Trommel vorgesehene Leiste springen, um die Klappe nach Erzeugung einer spaltförmigen Öffnung in dieser Lage selbsttätig festzuhalten.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 die der Erfindung gemäß eingerichtete Trommel im Querschnitt und Fig. 2 in einer Stirnansicht, während Fig. 3 die Trommelverschlußvorrichtung in Oberansicht und die Fig. 4 und 5 Einzelheiten derselben veranschaulichen.
Die Trommel a, welche in dem Maschinengestell b drehbar gelagert ist und mittels eines beliebigen Antriebes in Umdrehung versetzt wird, ist an ihrer Umfläche mit einer Öffnung versehen, welche durch eine drehbar an der Trommel α angeordnete Klappe c abgedeckt werden kann. Zum Verschließen der Klappe c dienen besonders eingerichtete Verschlußhaken e, welche an der auf der Klappe c gelagerten Welle d befestigt sind und hinter einen vorspringenden Randteil oder eine Leiste/ der Trommel α greifen. Federn g suchen die Welle d mit dem Verschlußhaken e stets gegen die Trommel α hin zu drehen. Die Verschlußhaken e besitzen eine Nase I und eine Ausklinkung 2, mittels welcher die Verschlußhaken β hinter die Leiste / der Trommel a greifen, und zwar ist beim Übergreifen der Nase I über die Leiste/ die Trommel α geschlossen, beim Übergreifen der Ausklinkung 2 über die Leiste/jedoch teilweise geöffnet. Die Ausklinkungen verhindern infolge ihres vorspringenden Anschlages ein zu weites Öffnen der Klappe c.
Bei jeder Umdrehung der Trommel α kann bei nach unten gerichtetem Spalt durch diesen ein Teil des Trommelinhaltes austreten und abgeführt werden.
Um nach abgeschlossener Behandlung der in der Trommel befindlichen Stoffe das öffnen der Klappe c zwecks Auslassens des Inhaltes
bei ununterbrochener Drehung der Trommel a bewirken zu können, ist die nachfolgend beschriebene Einrichtung vorgesehen. An dem einen die Trommel α überragenden Ende der Welle d ist ein Arm h befestigt, welcher mit einem seitlichen, eine Rolle i tragenden Zapfen versehen ist. An einer am Maschinengestell drehbar gelagerten Achse k ist der Anschlagann I befestigt, welcher von Hand entgegen
ίο der Wirkung einer Feder in die Bahn der an dem Arm h sitzenden Rolle i eingestellt werden kann, so daß bei der Drehung der Trommel α die Rolle i gegen den Anschlagarm I trifft und dadurch die Welle d gedreht wird und die Verschlußhaken e die Klappe c freigeben. Der Anschlagarm I ist zweckmäßig derart zur Trommel α angeordnet, daß die Freigabe der Klappe c dann erfolgt, wenn diese sich bei der Drehung der Trommel unten befindet, so daß sie sich infolge Eigengewichtswirkung so weit öffnen kann, bis die Ausldinkungen 2 der Verschlußhaken e hinter die Leiste/ der Trommel springen.
Die drehbaren Verschlußhaken können auch an der Trommel befestigt sein und alsdann mit ihren Nasen 1 oder Ausklinkungen 2 den Rand des Deckels c übergreifen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung an Trommeln für die Behandlung körniger oder pulverförmiger Stoffe zum zeitweiligen, teilweisen Auslassen des Trommelinhaltes während der. Drehung der Trommel, dadurch gekennzeichnet, daß am freien Ende einer drehbar an der Trommel angeordneten Klappe '(c) unter der Einwirkung von Federn stehende Verschlußhaken (e, e) drehbar gelagert sind, die nach erfolgter Ausklinkung durch einen in die Bahn des auf ihrer Antriebswelle (d) befestigten Armes (h, i) einstellbaren Anschlagarm (I) und nach unmittelbar darauf erfolgender Wiederfreigabe mit Ausklinkungen (2) über eine Leiste ff) der Trommel springen, um die Klappe (c) nach Bildung einer spaltförmigen öffnung in dieser Lage selbsttätig festzuhalten.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußhaken (e, e) an der Trommel befestigt sind und mit ihren Nasen (1) oder Ausklinkungen (2) die Klappe (c) übergreifen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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