DE202003C - - Google Patents

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DE202003C
DE202003C DENDAT202003D DE202003DA DE202003C DE 202003 C DE202003 C DE 202003C DE NDAT202003 D DENDAT202003 D DE NDAT202003D DE 202003D A DE202003D A DE 202003DA DE 202003 C DE202003 C DE 202003C
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DE
Germany
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embossing
die
lever
movement
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DENDAT202003D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J3/00Typewriters or selective printing or marking mechanisms characterised by the purpose for which they are constructed
    • B41J3/38Typewriters or selective printing or marking mechanisms characterised by the purpose for which they are constructed for embossing, e.g. for making matrices for stereotypes

Landscapes

  • Shaping Of Tube Ends By Bending Or Straightening (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV! 202003 KLASSE'15 β. GRUPPE
M.ERICH BLUME in LEIPZIG.
Prägemaschine für Schriftzeichen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Juli 1907 ab.
Prägemaschinen, die den Zweck haben, im Schriftmetall Schriftzeichen einzuprägen, sind bereits bekannt geworden.
. Die dabei vorliegende Aufgabe ist stets in der Weise gelöst, daß die Prägestempel nach Art der Schreibmaschinentypen auf schwingenden Hebeln befestigt werden, die durch Anschlag einer Taste zur Druckstelle herangeführt werden. Das Prägen selbst wird dann
ίο dadurch bewirkt, daß das letzte Stück Tastenweg dazu. benutzt wird, eine mechanische Kraftquelle einzuschalten, die das Prägen bewirkt.
Durch den Erfindungsgegenstand wird versucht, die dargestellte Aufgabe mit möglichst einfachen Mitteln zu lösen.
Die gewählte Ausführungsform der Maschine gestattet neben stoßfreier Einrückung der Kraftquelle auch die Beendigung des Präge-Vorgangs erkenntlich zu machen; denn nur dann, wenn dem Schreibenden durch das Gefühl der beendigte Prägevorgang kenntlich gemacht wird, ist er in der Lage, so schnell zu schreiben, als es seiner Fingerfertigkeit entspricht.
Die Maschine ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 die Vorrichtung in der Prägestellung, Fig. 2 die eingerückte Antriebskupplung, Fig. 3 die Vorrichtung in der Ruhestellung und Fig. 4 die ■ ausgerückte Kupplung.
Es bedeutet dabei α (Fig. 1 und 3) die mit der Hand anzuschlagende Taste, welche durch den Hebel b und die Zugstange c den Matrizenhebel d bewegt. Der Hebel b dreht sich dabei lose auf der Spindel e. Mit dieser
Spindel ist die Mitnehmernase f fest verbunden, gegen welche sich der. mit dem Hebel b fest verbundene Anschlag g kurz vor Erreichung der tiefsten Stellung des Hebels b anlegt und dadurch die Spindel e beim Anschlagen der Taste mitnimmt.
Auf der Spindel e sitzt fest aufgekeilt der Hebel h, der die gegen Drehung gesicherte, aber längsverschiebliche Klauenkupplung i unter Vermittlung der Zugstange k und des Winkelhebeis I verschiebt und zum Eingriff mit der mit ihrer Welle fest verbundenen zweiten Kupplungshälfte η bringt.
Die Welle, auf der diese Kupplung η sitzt, wird durch irgendeine Kraftquelle in dauernde Umdrehung versetzt. Sobald also der Eingriff der Klauen erfolgt, wird die mit i verbundene Welle m die Drehung von η mitmachen.
Die auf der Welle m fest aufgekeilte Kur bei 0 bewegt dann mittels der Schubstange ft die Schwinge q, die nun ihrerseits die zur Prägestelle herangeführte Matrize d erfaßt und die nötige Prägekraft auf dieselbe ausübt. Die Kupplungshälfte i trägt einen schrägen Nocken r, der beim Umlaufen mit dem festen Stift s zusammentrifft, so die Kupplung ausrückend.
Dadurch wird erreicht, daß beim Anschlagen einer Taste die Prägevorrichtung eine Abwärtsbewegung ausführt und wieder in ihre Anfangslage zurückkehrt und dabei, durch die Stangen I, k, h, g die angeschlagene Taste ein Stück anhebt, wodurch der daraufliegende Finger des Schreibenden ein fühlbares Zeichen über die Vollendung des Prägevorgangs erhält.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Prägemaschine für Schriftzeichen, bei der durch Anschlagen einer Taste die zugehörige Matrize an die Druckstelle geführt und vor Ende der Tastenbewegung eine Prägevorrichtung eingeschaltet wird, die die Matrize in das Schriftmetall eindrückt, dadurch gekennzeichnet, daß der die· Matrizenträger bewegende Tastenhebel (b) eine Nase (g) trägt, die an dem Kupplungsgestänge (h, k, I) eines die Prägevorrichtung bildenden Kurbel Vierecks (o„ ft, q) ·'-■ zum Angriff gelangt und die bewegliche Kuppelhälfte (i) der Antriebskupplung des ■· Kurbelvierecks (o, ft, q) zum Eingriff bringt, die mit einem auf ihr angeordneten schrägen Nocken (r) während der Bewegung an einem festen Anschlag (s) gleitet und dadurch von der festen Kuppelhälfte (n) abgezogen wird. ao
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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